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Gewollte Solarkrise ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon µelektron » Di Aug 13, 2013 10:13

Meine Beobachtung ist, dass man sobald man die ausgetretenen Pfade verlässt, schnell allein auf weiter Flur ist.
Heizung ohne Öl und Gas, da kommt bei den Heizungsbauern gleich das Schulterzucken.
Energie aus Wind für den Eigenbedarf ... da kommt man sich vor wie ein Untergrundkämpfer.
Kohlenwasserstoffsynthese ... was ist das?? Stirlingmotoren ... nur als Modellbausatz erhältlich ...
etc. etc.

Gleichzeitig tummeln sich in den Bereichen Scharlatane und Glücksritter, dass es einem graust, da werden schöne Kennlinien präsentiert und Leistungsangaben gemacht, die physikalisch niemals erreichbar sind, es könnte einem schlecht werden.

Was die Lastverteilung und Stromerzeugung per PV angeht sind die denk ich garnicht mal so schlecht,
mittags wenn gekocht wird und die Klimaanlagen und Kühlhäuser auf Volllast gehen haben die die größte Leistung, klar, dass das für n Aluminiumwerk irrelevant ist, das braucht 24/7 die Power.

Bei der WIndkraft ist es ähnlich, die korrespondiert ganz gut mit der Wärmepumpentechnologie, da Gebäude bei Wind mehr Wärmeenergie, die nachgeheizt werden muss, verlieren.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Woldbua61 » Di Aug 13, 2013 14:00

Falke hat geschrieben:
woldbua61 hat geschrieben:Die Sonne geht jeden Tag auf ,beim Wind ist das so eine Sache.


So, so - aber ob die Sonne (mit >120 W/m²) auch auf die Glitzerplatten scheint, ist so eine Sache ...

Die jährliche Sonnenscheindauer in Deutschland beträgt im Mittel 1550 Stunden pro Jahr.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenschein
Ein Jahr hat 8760 Stunden.

Auch so eine Stammtischweisheit ... :roll:

A.


Ich weiß nicht ob Falke den Rest der Zeit im dunkeln unterwegs ist ?
Ist der Jäger alt und grau trifft er keine alte Sau,ist er jung und frisch kommt das Wildbret auf den Tisch !Woldbua61
Hast Du einen Zwinger halte Dir einen Wolperdinger ! Woldbua61
Saufst Du zuviel Bier ,wirst du bald zum Saurier !Woldbua61
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Falke » Di Aug 13, 2013 14:24

Das Licht, das einem (Falken-)Auge zum Sehen reicht, bringt an einer Glitzerplatte aber keinen nennenswerten Ertrag ...

A.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Justice » Di Aug 13, 2013 15:33

µelektron hat geschrieben:
Was die Lastverteilung und Stromerzeugung per PV angeht sind die denk ich garnicht mal so schlecht,
mittags wenn gekocht wird und die Klimaanlagen und Kühlhäuser auf Volllast gehen haben die die größte Leistung, klar, dass das für n Aluminiumwerk irrelevant ist, das braucht 24/7 die Power.

Bei der WIndkraft ist es ähnlich, die korrespondiert ganz gut mit der Wärmepumpentechnologie, da Gebäude bei Wind mehr Wärmeenergie, die nachgeheizt werden muss, verlieren.


So die Theorie. Das Windrad steht aber in der Nordsee, und das Gebäude am Alpenrand und hat Sonne. Ja ich weis, das ist jetzt auch etwas spitzfindig von mir, aber es ist nun mal so, das man mit Sonne und Wind die Energie nicht immer dort erzeugen kann, wo man sie braucht.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Todde » Di Aug 13, 2013 18:19

Woldbua61 hat geschrieben:Scheint die Sonne im Sommer ist der Kühlbedarf am größten,ebenso ist die Solarleistung am größten.


wie viel geld ist in die windkraft geflossen und wie viel in die solarenergie?
die erbrachte leistung spiegelt das leider nicht wieder.
solar war und ist in D völlig uneffizient.

schon mal in erfahrung gebracht, wie viel "energiejahre" eine solarzelle strom erzeugen muss, bis die aufgewendete energie wieder rausgewirtschaftet ist?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon µelektron » Di Aug 13, 2013 19:02

Justice hat geschrieben:So die Theorie. Das Windrad steht aber in der Nordsee, und das Gebäude am Alpenrand und hat Sonne. Ja ich weis, das ist jetzt auch etwas spitzfindig von mir, aber es ist nun mal so, das man mit Sonne und Wind die Energie nicht immer dort erzeugen kann, wo man sie braucht.


Darum stell ich mir den Propeller hinters Betriebsgebäude, das passt sogar von der Hauptwindrichtung her, und hab dann den direkten zeitlichen Bezug und durch die Eigennutzung auch ne bessere Rendite, da ich dann die kWh nicht mit 9 bzw. 5 ct. bewerten kann sondern mit dem Preis der nicht zugekauften kWh, 24ct.

Was die Energiebilanz der Kollektoren angeht, der Zeitraum bis die bei Null ist, da streiten sich die Geister, habe Quellen von 5 bis 10 Jahren gefunden ... andererseits wie lange können die Panele denn Strom erzeugen?
Bei mir sind die jetzt 7 Jahre drauf, hab erst neulich mit der Wärmebildkamera die Panelen gecheckt, bislang keine Ausfälle, lediglich einen Wechselrichter hat es in der Zeit gekostet.
Im Ort ist n Ökofreak, der hat seine Panelen schon 25 Jahre drauf, nochimmer die ersten. Sie lassen zwar über die Jahre etwas nach in der Leistung, aber Nutzlos werden die praktisch nicht.

Todde hat geschrieben:wie viel geld ist in die windkraft geflossen und wie viel in die solarenergie?
die erbrachte leistung spiegelt das leider nicht wieder.
solar war und ist in D völlig uneffizient.


Nun, ich will es mal so sagen ... jede selbsterzeugte kWh befreit uns ein Stück weit aus den Fängen der Ölmultis, Gasoligarchen und Warlords ... ohne Forschung und Entwicklung Richtung Selbstversorgung, was denkst Du wo die Öl und Gaspreise lägen?
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Mi Aug 14, 2013 1:01

Servus mitanand
Woldbua61 hat geschrieben:Ist die Solarkrise gewollt ? Man könnte es meinen wenn man die politischen Richtlinien betrachtet. Es scheint darum zu gehen die Großkonzerne wie E- ON, EnBw,EWE etc. wegen der Offshoreanlagen zu bevorzugen.
Anstatt den Bürger zu entlasten werden sie zusätzlich belastet wegen der Netzumbaukosten .Großkunden werden entlastet und von der EEG Umlage befreit. Sie müssen keinen Beitrag leisten,obwohl gerade sie das Netz am meisten belasten. Das sind die ganzen Großmärkte mit Ihren stromfressenden Kühlanlagen,u. Beleuchtung auf altem Niveau.Die Industrieanlagen mit ihren ebenfalls großflächigen Dächern.Gerade die wären aufgerufen ihren Beitrag zu leisten.Der Staat ist diesem Fall aufgerufen schnellstmöglich ein Gesetz zu verabschieden das den Einsatz von Solarzellen auf diesen Dächern die Betreiber zu verplichten,der Strom dann ja auch gleich an Ort und Stelle verbraucht wird,bzw. dadurch das Netz nicht belastet wird .Es muß dann dieser Strom nicht von der Nordsee durch die ganze Repuplik transportiert werden. :gewitter:
Die Solarbrachenkrise wäre sofort erledigt !!!!!!!!!!!!
Alles politische Verarsche !
Groß
Woldbua61

... so, iatz san ma a paar beiträge weida.
... und Walbuale, glaubst immer noch, dass ich mit meinen Argumenten im Schatten Deines Baumschulbildungswissens steh. :?: :?:
Alle meine Stammtischparolen wie "nachts scheint die Sonne nicht, im Winter bringen die Glitzerplatten wenig bis gar keine Leistung, Industrie und PV ein Irrwitz, ..." wurden bestätigt, sogar von am PV-Betreiber. Mit Deinen Einwänden bist unisono auf 'd Schnauzn, da Falke däd Goschn sagn, gefallen.
... hab gestern in an anderm Forum folgendes gefunden: "Wer die Wahrheit ausspricht, hat es nicht leicht. (also in dem Fall ich) Am meisten fühlt man
sich von Wahrheiten getroffen, die man sich verheimlichen wollte
. (wer kunnt iatz des bloß sei?)" soll von einem Friedl Beutlrock stammen.

... zurück auf Anfang: Großmärkte :!:
Die Großmärkte haben tatsächlich einen nicht unbeachtlichen Stromverbrauch. Und weil dem so ist, und auch die den Strom nicht umsonst bekommen, schauen die garantiert nicht untätig zu, bis ihre "alten Anlagen" a' la Ex-DDR endgültig den Geist aufgeben, bevor sie handeln. Wer in der Marktwirtschaft (andere meinen dazu, es wäre nur der pöhse Kapitalismus) überleben will, muß mit seinem Equipment einigermaßen auf der Höhe der Zeit bleiben >> sonst ist er Ofen schneller aus, als gedacht. D.h. es wird stetig in die Anlagen investiert, erneuert. Das geschieht entweder unter laufendem Betrieb, nachts oder auch mal durch "Laden wegen .... vorübergehend geschlossen. Wir freuen uns, Sie am .... in unserem neu gestalteten Ambiente wieder begrüßen zu dürfen".
Und nachts sind die garantiert nicht vom Stromnetz geklemmt, nur weil kein licht mehr brennt. Kühltheken laufen durch, luftgeführte Raumklimatisierung - im Sommer Kühlung, im Winter Heizung - läuft auf verminderter Leistung durch, wird aber garantiert nicht abgestellt. Das wieder hochfahren nach Abschaltung würde mehr Energie verbrauchen, als der durchlaufende Betrieb. Und ob der Temperatur- u. Feuchtewechsel infolge Anlagenabstellung speziell im kalten Winter den Waren gut bekäme, darauf darfst Du die Antwort geben.
... Resümee: Großmärkte brauchen 300 Tage im Jahr (hab' 65 Tage für Sonn- u. Feiertage abgezogen. In Bayern kommt das mit 300 Tagen fast hin, in den heidnischen Regionen DE's sind's einige Tage mehr) sommers wie winters volle Pulle gesicherte Stromversorgung. Da läßt sich am Netz null komma g a r
n i x einsparen
. Da es sich um Händler handelt, deren spitzer Bleistift stets über der Ohrmuschel parat ist, hätten die schon längst gehandelt, wenn Deine Phantastereien so pfiffige Ideen wären.
Weil diese Großverbraucher und andere dem Energielieferanten übers Jahr gesehen eine gesicherte Menge an Menge Strom abkaufen, kriegen die halt einen Rabatt auf den Preis > Marktwirtschaft. Wenn Du Deinem LaMa-Dealer statt einer Maschine, einem Traktor etc. auf einen Schlag deren jeweils eine Menge abnimmst, kriegst auch einen Mengenrabatt. Aber, ich glaub Du würdest den Mengenrabatt glattweg verweigern. :mrgreen:
Übrigens hab ich noch nie was gelesen oder davon gehört, dass je ein Groß-Solatoer zum pöhsen Abnehmer des parasitären Produktes PV-Strom gesagt hätte, weil du mir ja soooviel von meinem minderen Produkt abnimmst, kriegst es um so oder soviel weniger. :roll: :roll:
... zum Schluß noch etwas Ketzerisches: Man sollte PV-Phantasten wie Dir ohne Vorankündigung vorzugsweise einmal im Januar (wie heuer oder voriges Jahr) 1 Woche lang jedes Watt aus dem Netz zu saugen unterbinden, sprich den Strombezug verhindern. Ich würd' euch sogar während der Strombezugssperre das weitere einspeisen, verkaufen eures "Produktes" - sofern denn solches anfallen würde - zum Ausgleich für eure zerrissenen Wasser- oder Heizungsleitungen oder sonstigen stromausfallbedingten Schäden zugestehen. :gewitter: :gewitter:
Grüße vom Alpenrand
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon huana » Mi Aug 14, 2013 8:34

@amwald51
Du hast schön die Schwierigkeiten von einigen alternativen Energieen beschrieben. Das Problem jedoch ist auch, dass Gas, Erdöl, Kohle und Uran endlich sind. Wo sind also die Alternativen? Umsteigen soll man, solange noch kein Mangel besteht. Oder hast du andere Alternativen? Kernfusion scheint mir fast unereichbar, da hört man seit 40 Jahren:" in 50 Jahren ist sie reif für die Anwendung".
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Mi Aug 14, 2013 11:33

Servus mitanand
huana hat geschrieben:@amwald51
Du hast schön die Schwierigkeiten von einigen alternativen Energieen beschrieben. Das Problem jedoch ist auch, dass Gas, Erdöl, Kohle und Uran endlich sind. Wo sind also die Alternativen? Umsteigen soll man, solange noch kein Mangel besteht. Oder hast du andere Alternativen? Kernfusion scheint mir fast unereichbar, da hört man seit 40 Jahren:" in 50 Jahren ist sie reif für die Anwendung".

... ich kann es nun mal nicht verputzen, dass PV-Phantasten wie der Waldbua nicht einsehen wollen, dass mit den Glitzerplatten in DE keine gesicherte Stromversorgung aufgebaut/betrieben werden kann. Soll sich jeder, der meint gegenteiliges zu wissen sich die Glitzerplatten aufs Dach schrauben, aber nicht als Trittbrettfahrer (um das richtige mit Schm beginnende Wort wegen Schmähung zu unterlassen) bei den von ihnen verteufelten Energieversorgern oder nunmehr auch den Netzbetreibern, um genau jenen Trittbrettern ständig gegen das Schienbein zu treten, die ihr (=die PV-ler) schändliches Geschäftsmodell erst ermöglichen. Das Pferd der sog. Energiewende ist planlos von hinten aufgezäumt worden und die Übersubventionierung speziell der PV ist offensichtlch. Unter Beibehaltung des EEG so wie es jetzt besteht, werden bis zum Ende der Subventionsdauer voraussichtlich irgend etwas zwischen einer halben und einer Billion EURO in der PV versenkt sein, ohne damit speziell im Winter in DE eine gesicherte Stromversorgung erzielen zu können. Jedes PV-Watt muß mit min. 2/3 einer anderen Stromerzeugungsweise abgesichert werden.
... ist mir heute Nacht mal so nebenbei eingefallen: Passend zum vom Waldbua aufgerissenen Thema des Netzumbaus ist noch keinem dieser PV-Gläubigen eingefallen, dass sie sich umgekehrt den Strombeziehern über ihre Stromverkäufe an den Kosten für die Netzumlage beteiligen sollten. Evtl. besteht ja noch Hoffnung, dass der dicke Altmeier, falls er nach dem 22.09. noch eine Vertragsverlängerung bekommt, diese Idee aufnimmt (und mir die Lizenzgebühren dafür auch schön überweist) und vor allem umsetzt. Brächte für die gequälten Strombezieher zwar eher nur Peanuts, es wäre aber immerhin ein erster, winziger positiver Ansatz.
... so viel fürs erste, muß jetzt dringenden Schreibkram den Vortritt geben, bevor ich mich zur allgemeinen Thematik der sog. "Energiewende" weiter äußere.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon huana » Mi Aug 14, 2013 13:51

@amwald51
Natürlich wurde das ganze unter dem Eindruck von Fukushima mit heisser Nadel gestrickt. Aber sooooooo schlecht sind die Glitzerplatten nun auch wieder nicht. Zumindest wurde die Einspeisevergütung planmäßig zurückgefahren und damit das Ziel eines Markteinstieges erreicht. Ob es sich in Zukunft selbst trägt wird sich zeigen. Das Problem ist eben wirklich die Speicherung, und ganz ohne wird es nicht gehen.
Hauptsächlich sollte man aber die Solar-und Windenergie nicht isoliert betrachten. Ich glaube die Energieträger der Zukunft werden vor allem zahlreicher sein als Heute. Wenn man in 50 Jahren zurückblickt, werden Erzeugungsarten verschwunden sein, und neue hinzugekommen. Am Schluss wird man sich auch viel über Versuch-Irrtum-Korrektur erarbeiten müssen, wenn, ja wenn nicht überraschend ein game changer auftaucht.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Falke » Mi Aug 14, 2013 14:05

Eine gesicherte (unterbrechungsfrei) Stromversorgung mit PV ist machbar - zu etwa den (optimistisch geschätzt) dreifachen Kosten pro kWh der jetzigen "Einspeiseanlagen" ...
Und um den jetzigen Elektrizitätsverbrauch nur mit PV zu decken, müsste die jetzt installierte Fläche in etwa verdreissigfacht werden ...

Wenn ich also nicht irre, ist dazu ca. der hundertfache bisherige Kapitaleinsatz notwendig.

meint
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Altmeister » Mi Aug 14, 2013 15:59

Eine Monokultur zur Energieversorgung ist nicht machbar.
Es kann nur ein Verbund mehrerer Energiequellen das Problem
lösen.

Die Geldgeilheit muss gestoppt werden, dann kann sogar auf die
Kernenergie verzichtet werden.

Zusätzlich ist ein Energiesparprogramm erforderlich, womit unnötiger
Verbrauch eingespart wird.
Wer nachts mit einem Flugzeug geflogen ist, hat den sogenannten
Lichtmüll schon gesehen.

Oben wurden auch schon die Kaufhäuser angesprochen, die aus Sicherheitsgründen
einbruchsichere Dächer haben und rund um die Uhr das Licht anhaben.
Auch die Privathaushalte müssen sparen.

Es muß wieder das Tagelicht genutzt werden.

Zusätzlich kann Energie gespart werden, in dem wir nicht allen Mist von A --> B
Transportieren.

Kann mir jemand erklären warum Autos über die Teiche transportiert werden müssen?
Das Gleiche gilt für viele viele viele Dinge, so dass wir zum Transitland geworden sind.

Schwarze Zahlen wurden geschrieben als kurze Transportwege in der Industrie
an erster Stelle eine Pflichtübung waren!

Durch die langen und weiten globalen Transportwege sind die Kosten
nicht geringer geworden, sondern nur die latenten Taschen in die das Geld vermehrt fließt
sind voller geworden.

Gruß Altmeister

P.S. Das Reich der Khmer ist offensichtlich ähnlich zu Grunde gegangen
Zuletzt geändert von Altmeister am Mi Aug 14, 2013 16:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon huana » Mi Aug 14, 2013 16:13

Falke hat geschrieben:Eine gesicherte (unterbrechungsfrei) Stromversorgung mit PV ist machbar - zu etwa den (optimistisch geschätzt) dreifachen Kosten pro kWh der jetzigen "Einspeiseanlagen" ...
Und um den jetzigen Elektrizitätsverbrauch nur mit PV zu decken, müsste die jetzt installierte Fläche in etwa verdreissigfacht werden ...

Wenn ich also nicht irre, ist dazu ca. der hundertfache bisherige Kapitaleinsatz notwendig.

meint
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http://www.deutsche-dachboerse.de/faqs/ ... ng-aktuell
So schauts aktuell in DE aus.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Altmeister » Mi Aug 14, 2013 16:26

Wenn schon Diagramme vorgestellt werden, dann sollten sie auch vollständig
und nachprüfbar sein.

Es fehlen die Anzeige der Wasserkraftwerke, Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke.
Erdgas betriebene Kraftwerke, und in der Schwerindustrie gibt es auch noch
Kraftwerke die mit Gichtgas betrieben werden.

Traue keiner Statistik, die Du selber nicht gefälscht hast.

Altmeister
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Mi Aug 14, 2013 17:50

Servus mitanand
Altmeister hat geschrieben:Wenn schon Diagramme vorgestellt werden, dann sollten sie auch vollständig
und nachprüfbar sein.
Es fehlen die Anzeige der Wasserkraftwerke, Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke.
Erdgas betriebene Kraftwerke, und in der Schwerindustrie gibt es auch noch
Kraftwerke die mit Gichtgas betrieben werden.
Traue keiner Statistik, die Du selber nicht gefälscht hast.
Altmeister

... trau keiner Statistik ...., das ist natürlich klar, dass die Solatoere meinen (ist nicht gegen dich, alter Meister gerichtet), dass das gar nicht sein kann, dass z.B. gestern nur von ungefähr 7.00 - 19.00 Uhr deren Glitzerplatten etwas zum Tagesstrombedarf beigetragen haben, denn durchschnittlicher Sonnenaufgang in DE war um 5 min nach fünf und 10 min vor der Tagesschau ging sie wieder unter. D.h. ja 2 Stunden Anlauf bis da endlich was zählbares raus kam und nur - oder sogar - eine dreiviertel Stunde Abklingzeit der heißen Platten vor deren Nachtruhe >> also aua Solatoersicht, das gibt's gar nicht, das kann gar nie nicht sein. :mrgreen:
streiten wir uns hier nicht ums Detail, die große Richtung der "gefälschten Statistiken stimmt". Das wär ja noch schöner, wenn jeder der sich die Mühe eines Schaubildes gemacht hat, nur für den Papierkorb gearbeitet hätte. Die Angaben zu Kohle, Atom, Erdgas, Wasserkraft Oel und nicht zu vergessen, irgendwelche o,...% Gichtgas (wußte gar nicht, dass an Gicht Erkrankte noch mit ihrer Bewegungsenergie die Stromversorgung DE's sichern :mrgreen: ) sind hier nicht im Detail von Bedeutung >> ist alles unter konventionell zusammengezählt. Na ja, die Aufteilung auf Atom und Kohle wär nicht ganz uninteressant. Wer's detaillierter haben will, wird sicher was finden, im www. :wink:
Was die Gesamterzeugung an diesem 13. August betrifft, um die es in dem Link hier geht: knapp 16% PV verteilt auf 12 Stunden, etwa 10-11% Wind relativ gleichmäßig verteilt über den ganzen Tag, Rest konventionell + darin verstecktes aus Biogas und Gichtgas!!. Interessant wird's aber wenn man einfach mal lustig auf den 13.Januar 2013 klickt. Sonne 6% als Tagesmaximum für so 1-2 Stunden, Wind max. 4% relativ gleichmäßig über den 24 Tag verteilt, konventionell maximal 96% im gesamten Tagesverlauf und dabei nicht unter 90% 24 Stunden lang. Der maximale Tagesbedarf übrigens nicht um die Mittagszeit, sondern um 18.00 Uhr >> da nix mehr Sonne scheinen, da dunkel sein. Da sind meine min. 2/3 Absicherung des PV-Beitrages zur Gesamtproduktion utopisch geschönt. :idea: :idea:
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