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Gewollte Solarkrise ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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88 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon µelektron » Mo Aug 19, 2013 15:32

Die ins Feld geführten Beispiele treten damit ausdrücklich den Gegenbeweis an, dass das EEG mit seiner Übersubventionierung der PV der größte volkswirtschaftliche Schwachsinn seit Menschengedenken ist. "Vorwärts nimmer, Rückwärts immer".


aber ein vom Wähler demokratisch legitimierte Schwachsinn :) ... im Gegensatz zu den Bankenrettungsprogrammen und was da noch für Quatsch derzeit praktiziert wird.

Also wenn ich die Wahl habe n paar Mrd. Euros auf die Häuslebauer, Landwirte und anderen Immobilienbesitzern oder eben selbstverschuldeten Bankrotteuren zu verteilen, dann wähle ich die ersteren.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Redriver » Mo Aug 19, 2013 19:43

Hallo Amwald,
da habe ich dir wieder ein paar schöne Beispiele geliefert die hast du dir ja wieder toll zu recht gelegt. Ich denke über
PVler hast du wirklich nur eine Richtung und die ist negativ behaftet.Wegen mir Glaub weiter an das gute der großen Stromkonzerne,
und steck denen das Geld zu. Den wenn wir kleinen miesen PVler nicht wären könnten eon und Kollegen den Strom warscheinlich
zur hälfte anbieten.
Laß uns bitte an deinem Konzept zur Energieversorgung der Zukunft teilhaben.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Sikubauer » Mo Aug 19, 2013 22:25

Redriver hat geschrieben:Hallo Amwald,
...
Laß uns bitte an deinem Konzept zur Energieversorgung der Zukunft teilhaben.


Ich bin zwar nicht der Angesprochene, aber mein Tipp lautet nach wie vor: Zapfwellengenerator, Dieselfass.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon µelektron » Di Aug 20, 2013 8:53

Zapfwellengenerator ist Käse, wieviel Diesel frisst denn Dein Traktor und welche Leistung brauchst Du real für Deine Hütte?
Wirkungsgrad von 1% macht die Version richtig teuer.
Dann eher Stapler-Akkupack als Frontgewicht am Traktor, den dann im Betrieb mitladen bei der Arbeit und zu Feierabend an den Insel-Wechselrichter ... Wahlweise im Austausch.

Das nenn ich mal Hybridlösung. Und leise noch dazu.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Di Aug 20, 2013 16:50

Servus mitanand
µelektron hat geschrieben:
aber ein vom Wähler demokratisch legitimierter Schwachsinn :) ... im Gegensatz zu den Bankenrettungsprogrammen und was da noch für Quatsch derzeit praktiziert wird.
Also wenn ich die Wahl habe n paar Mrd. Euros auf die Häuslebauer, Landwirte und anderen Immobilienbesitzern oder eben selbstverschuldeten Bankrotteuren zu verteilen, dann wähle ich die ersteren.

... ich schätze zwar deine anerkennenswerte relative Objektivität, aber so richtig objektiv sind deine hier nun genannten Begründungen auch wieder nicht.
A) ist der EEG-Murks wie er sich seit den letzten 4 Jahren entwickelt hat, nicht vom Wähler legitimiert >> die Wahlprogramme der damaligen (also 2009) mit Wählermehrheit ausgestatteten schwarz-gelben Gurkentruppe lauteten eindeutig anders. Ob die Wende von der Wende nun unbedingt sein mußte, kann man ja mal dahingestellt sein lassen, man hätte es auch beim Einstiegsszenario zum Ausstieg belassen können, besser belassen sollen, wie es war. Das Ausblenden der Notwendigkeit, das EEG nicht ständig zu hinterfragen wo etwas falsch bis grundfalsch läuft war einzig und allein der Hysterie des Treppenwitzes aus der Uckermark Sorge um ihren Frosch Mappus geschuldet. Nun ist der ....... aus der Uckermark ihren Frosch trotzdem und zurecht los und das EEG hat sich zur Katastrophe weiterentwickelt bzw. zutreffender ausgedrückt gemausert (Entwicklung ist ja i.a. positiv besetzt). Insofern ist es nicht unumschränkt korrekt, vom vom Wähler legitimierten Schwachsinn zu sprechen.
B) Betrifft es bei der Bankenrettung den Steuerzahler. Hier ist es nun mal immer noch so, dass DE's Steuerzahler in unterschiedlicher Höhe in den Topf hineinzahlen - je nach dem, gern als "Leistungsfähigkeit des Einzelnen" beschrieben. Der "weniger leistungsfähige", z.B. Arbeitnehmerfamilie mit 2 bis evtl. auch mehr Kindern trägt nichts bis weniger zur unsinnigen Bankenrettung bei, wird aber vom EEG-Irrsinn ohne Rücksicht auf Verluste (seine "Leistungsfähigkeit") besonders hart getroffen. So etwas darf man dann nicht zu Unrecht "Umverteilung von unten nach oben" nennen, oder unterliege ich da einem Totalirrtum. Hab' da heute Zahlen gelesen, dass NRW einen etwas über 2 MRD EURO betragenden Negativsaldo, Bayern (mit seinen Ärzte- u. Anwalts-Hausdächern am Starnberger See) einen Plussaldo von etwas über 1 MRD EURO aus dem EEG für 2012 aufweist. Da stehen 17,8 Mio EW in NRW 12,5 Mio EW in Bayern gegenüber.:idea: :mrgreen:
Grüße vom Alpenrand
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Di Aug 20, 2013 17:37

Servus mitanand
@Redriver
... wie hätte ich nun nach deinem Gusto die Realitäten zur "Anschubfinanzierung" für die Kateinführung bzw. das Kurzkonjunkturprogramm der Abwrackprämie umlügen sollen, dass sie deinen Wünschen entsprochen hätten. :mrgreen: :gewitter:
Anmerkung: zur KAT-Anschubfinanzierung findet man schon auf die Schnelle gar nix im WWW, war wohl sehr bedeutend. :idea: :idea: Da werden nur noch Daten zur Nachrüstung von Rußpartikelfiltern für Dieselfahrzeuge angepriessen. Wie viiiieeeele Diesel gab's, deren Nachrüstung mit einem Einmalbetrag gefördert wurden ??
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon µelektron » Di Aug 20, 2013 17:42

amwald 51 hat geschrieben:Servus mitanand
µelektron hat geschrieben:
aber ein vom Wähler demokratisch legitimierter Schwachsinn :) ... im Gegensatz zu den Bankenrettungsprogrammen und was da noch für Quatsch derzeit praktiziert wird.
Also wenn ich die Wahl habe n paar Mrd. Euros auf die Häuslebauer, Landwirte und anderen Immobilienbesitzern oder eben selbstverschuldeten Bankrotteuren zu verteilen, dann wähle ich die ersteren.

... ich schätze zwar deine anerkennenswerte relative Objektivität, aber so richtig objektiv sind deine hier nun genannten Begründungen auch wieder nicht.
A) ist der EEG-Murks wie er sich seit den letzten 4 Jahren entwickelt hat, nicht vom Wähler legitimiert >> die Wahlprogramme der damaligen (also 2009) mit Wählermehrheit ausgestatteten schwarz-gelben Gurkentruppe lauteten eindeutig anders. Ob die Wende von der Wende nun unbedingt sein mußte, kann man ja mal dahingestellt sein lassen, man hätte es auch beim Einstiegsszenario zum Ausstieg belassen können, besser belassen sollen, wie es war. Das Ausblenden der Notwendigkeit, das EEG nicht ständig zu hinterfragen wo etwas falsch bis grundfalsch läuft war einzig und allein der Hysterie des Treppenwitzes aus der Uckermark Sorge um ihren Frosch Mappus geschuldet. Nun ist der ....... aus der Uckermark ihren Frosch trotzdem und zurecht los und das EEG hat sich zur Katastrophe weiterentwickelt bzw. zutreffender ausgedrückt gemausert (Entwicklung ist ja i.a. positiv besetzt). Insofern ist es nicht unumschränkt korrekt, vom vom Wähler legitimierten Schwachsinn zu sprechen.
B) Betrifft es bei der Bankenrettung den Steuerzahler. Hier ist es nun mal immer noch so, dass DE's Steuerzahler in unterschiedlicher Höhe in den Topf hineinzahlen - je nach dem, gern als "Leistungsfähigkeit des Einzelnen" beschrieben. Der "weniger leistungsfähige", z.B. Arbeitnehmerfamilie mit 2 bis evtl. auch mehr Kindern trägt nichts bis weniger zur unsinnigen Bankenrettung bei, wird aber vom EEG-Irrsinn ohne Rücksicht auf Verluste (seine "Leistungsfähigkeit") besonders hart getroffen. So etwas darf man dann nicht zu Unrecht "Umverteilung von unten nach oben" nennen, oder unterliege ich da einem Totalirrtum. Hab' da heute Zahlen gelesen, dass NRW einen etwas über 2 MRD EURO betragenden Negativsaldo, Bayern (mit seinen Ärzte- u. Anwalts-Hausdächern am Starnberger See) einen Plussaldo von etwas über 1 MRD EURO aus dem EEG für 2012 aufweist Da stehen 17 Mio EW in NRW 11 oder 12 Mio EW in Bayern gegenüber.:idea: :mrgreen:
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von wegen ... wann gings denn los mit dem Solarboom? Ab ca. 2000 herum gings richtig los, und warum ??
http://de.wikipedia.org/wiki/100.000-D% ... r-Programm ... und das war wessen Programm?
Und wann wurde das EEG insatlliert? ... richtig, 2000 und wer war da an der Regierung?? Ich geb Dir mal nen Tip, Schröder war Kanzler.
Und die kWh wurde mit 50,6 ct vergütet für Anagen, die 2001 in Betrieb gingen ... wer war da nochmal Regierungskoalition?

Zitat aus dem 4-Jahresplan der Grünen von 1998:

... Energiewende durchsetzen
- das Versprechen von Rio einlösen Wir setzen auf sparsamen und rationellen Umgang mit Energie.
Der Einsatz von Atomenergie ist unverantwortlich.
Energiewirtschaft auf der Basis von Verbrennung fossiler Energieträger in Großkraft-
werken hat mittelfristig keine Zukunft. Wir setzen auf den massi-
ven Ausbau erneuerbarer Energieträger wie Wind und Sonne und
die verstärkte Nutzung aller Energieeinsparpotentiale.
Das schützt das Klima und schafft neue Arbeitsplätze
in Forschung, Produktion und beim Handwerk.
Wir setzen auf neue, dezentrale Strukturen der Energiewirtschaft.
Wir wollen die Auflösung der Energiemonopole und die Trennung
von Erzeugung, Transport und Verteilung von leitungsgebundener
Energie. ....

Quelle: http://www.boell.de/downloads/publikati ... gswahl.pdf

Die Solarbranche wurde wie ein Ballon aufgeblasen und heute wundert man sich, dass das Manna nicht mehr vom Himmel fällt.

Die Anlagenkalkulation damals war 20 Jahre feste Einspeisevergütung, 10 Jahre um die Anlage zu bezahlen, 10 Jahre für den Eigentümer dementsprechend wurden die Komponenten kalkuliert. Dass die Module damals x-fach teurer in der Herstellung waren als heute kauf ich denen nicht ab, die Margen waren exorbitant, jetzt gibts eben die sauren Gurken.

however, seit der Einrichtung des EEG wurden die Vergütungen kontinuierlich gesenkt und ich kann daran auch nichts verkehrtes finden.
Die damals abgeschlossenen Verträge auf 20 Jahre sind rechtsgültig. Davon abgesehen, war erst am Starnberger See und hab da nicht sonderlich viele PV-Anlagen gesehen, hatte eher den Eindruck "man leistet es sich auf die Peanuts zu verzichten".
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Sikubauer » Di Aug 20, 2013 18:21

µelektron hat geschrieben:Zapfwellengenerator ist Käse, wieviel Diesel frisst denn Dein Traktor und welche Leistung brauchst Du real für Deine Hütte?
Wirkungsgrad von 1% macht die Version richtig teuer.
Dann eher Stapler-Akkupack als Frontgewicht am Traktor, den dann im Betrieb mitladen bei der Arbeit und zu Feierabend an den Insel-Wechselrichter ... Wahlweise im Austausch.

Das nenn ich mal Hybridlösung. Und leise noch dazu.


Der Zapfwellengenerator war zwar einfach mal so in die Diskussion geschmissen, hat aber durchaus Sinn stiftenden Hintergrund.
Da ich elektrotechnisch ein wenig vorbelastet bin, habe ich auch Begriffe wie "Lastabschaltmanagement" oder "Lastabwurf" schon mal gehört. Für den Laien kurz zusammengefasst: Wenn wir uns überwiegend auf Zufallskraftwerke (Wind, Sonne) verlassen, dann wird meistens (!) genügend Strom zur Verfügung stehen. In der Zeit, die ausserhalb von "meistens" liegt, wird reihum abgeschaltet, um das Netz stabil zu halten. Wir werden uns also daran gewöhnen, dass es nicht immer Strom gibt. Wenn man aus individuellen Gründen ein Interesse daran hat, dass immer Strom in ausreichender Menge zur Verfügung steht, sollte man über Möglichkeiten verfügen, diesen kurzfristig selbst zu produzieren.
Ich kenne eine mittelständische Aluminiumgiesserei, die sich aus genau diesem Grund kürzlich einige Megawatt an Notstromaggregaten aufs Dach gebaut hat.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Di Aug 20, 2013 18:49

Servus mitanand
µelektron hat geschrieben:von wegen ... wann gings denn los mit dem Solarboom? Ab ca. 2000 herum gings richtig los, und warum ??
http://de.wikipedia.org/wiki/100.000-D% ... r-Programm ... und das war wessen Programm?
Und wann wurde das EEG insatlliert? ... richtig, 2000 und wer war da an der Regierung?? Ich geb Dir mal nen Tip, Schröder war Kanzler.
Und die kWh wurde mit 50,6 ct vergütet für Anagen, die 2001 in Betrieb gingen ... wer war da nochmal Regierungskoalition?

... hältst du jetzt Märchenstunde ?? :roll:

ein paar Zahlen aus dem Netz (nicht dem von Solatoeren verseuchten, sondern dem WWW :mrgreen: )
gesamte Jahres PV-Stromerzeugung:
1990 bis 1998 (Töpfer CDU und div. CSU oder FDP-Ministers, jeweils mischten ja "Umwelt"minister und Wirtschaftsminister mit )
1990 1 GWh, Anteil an Strom-Gesamtproduktion in DE 0,000 %
1994 8 GWh
1998 32 GWh
1998 bis 2005 (GasGerd + Ex-KBWD Trittihn u. div. SPD-Ministers z.B. Müller, .... und der Schreihals aus NRW, wie hieß der nochmal?)
2000 64 GWh, Anteil an Strom-Gesamtproduktion in DE 0,00%
2003 313 GWh
2004 557 GWh
2005 1.282 GWh, Anteil an Strom-Gesamtproduktion in DE 0,00%
2005 bis 2009 ( Murksel zusammen mit CSU u. SPD, mit wem denn so allen, u.a. SigiPop=Gabriel= SPD und irgendwelchen CDU/CSU/SPD-Wirtschaftseulen?)
2006 2.220 GWh
2009 6.200 GWh, Anteil an Strom-Gesamtproduktion immer noch unter 1%
2009 bis heute ( Murksel zusammen mit CSU + FDP, mit wem denn so allen, u.a. Röttgen, Glos (dem Problembären), Gutti, Röslein )
2010 11.683 GWh, Anteil an Strom-Gesamtproduktion innerhalb eines Jahres verdoppelt
2011 19.300 GWh,
2012 28.060 GWh,

... in welchen Jahren lag denn nun die Explosion des Irrsinns ?? gezünde(l)t, ja das wurde 2003, "von da an ging's bergab". Aber das Strohfeuer GasGerd wurde 2005 ausgeblasen. Die Jahreswerte muss man gerechterweise in den politischen Wendejahren den bis zur Wahl agierenden zurechnen, von Okt. bis Jahresende wurden niemals fürs laufende Jahr noch irgendwelche Trendwenden verzeichnet, im Gegenteil >> meist gab es Jahresendralleys.
Und diese Jahresendralleys traten gravierend während der Gurkentruppenzeit in Erscheinung. Die Steigerungen bilden ja keine Gerade, sondern eine Exponentialkurve - ganz ähnlich der Zinsfalle wenn Schulden mit Schulden "getilgt" werden, Zinseszins.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Di Aug 20, 2013 19:40

Servus mitanand
µelektron hat geschrieben:Die Solarbranche wurde wie ein Ballon aufgeblasen und heute wundert man sich, dass das Manna nicht mehr vom Himmel fällt.
Die Anlagenkalkulation damals war 20 Jahre feste Einspeisevergütung, 10 Jahre um die Anlage zu bezahlen, 10 Jahre für den Eigentümer dementsprechend wurden die Komponenten kalkuliert. Dass die Module damals x-fach teurer in der Herstellung waren als heute kauf ich denen nicht ab, die Margen waren exorbitant, jetzt gibts eben die sauren Gurken.
however, seit der Einrichtung des EEG wurden die Vergütungen kontinuierlich gesenkt und ich kann daran auch nichts verkehrtes finden.
Die damals abgeschlossenen Verträge auf 20 Jahre sind rechtsgültig. Davon abgesehen, war erst am Starnberger See und hab da nicht sonderlich viele PV-Anlagen gesehen, hatte eher den Eindruck "man leistet es sich auf die Peanuts zu verzichten".

... na denn, zurück in der Realität !! 8) 8)
... a'pro pos StarnbergerSee-Villen: da warst du ja ganz in der Nähe von mir, und wie ich am südbayrsichen Monatsmittenfeiertag geschrieben habe, in Bayern ist (noch) nicht überall Hopfen und Malz verloren, es gibt auch noch Glitzerplattenfreie Refugien/Latifundien.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Di Aug 20, 2013 19:49

Sikubauer hat geschrieben:Der Zapfwellengenerator war zwar einfach mal so in die Diskussion geschmissen, hat aber durchaus Sinn stiftenden Hintergrund.
Da ich elektrotechnisch ein wenig vorbelastet bin, habe ich auch Begriffe wie "Lastabschaltmanagement" oder "Lastabwurf" schon mal gehört. Für den Laien kurz zusammengefasst: Wenn wir uns überwiegend auf Zufallskraftwerke (Wind, Sonne) verlassen, dann wird meistens (!) genügend Strom zur Verfügung stehen. In der Zeit, die ausserhalb von "meistens" liegt, wird reihum abgeschaltet, um das Netz stabil zu halten. Wir werden uns also daran gewöhnen, dass es nicht immer Strom gibt. Wenn man aus individuellen Gründen ein Interesse daran hat, dass immer Strom in ausreichender Menge zur Verfügung steht, sollte man über Möglichkeiten verfügen, diesen kurzfristig selbst zu produzieren.
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... ja und wo bleibt auf dem Dach jetzt noch Fläche für Glitzerplatten frei ??? 8) 8) 8) Also das geht auf gar keinen Fall, das gehört v e r b o t e n !! :twisted: (übrigens das verboten hört sich so an, wie die Verkündung der Nürnberger Rassengesetze, Verkünder war der Lamettaheini Hermann Göring!).
Ich weiß, jetzt wird ich gleich die Nazikeule zu spüren bekommen. :mrgreen: :gewitter:
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon Redriver » Di Aug 20, 2013 19:51

Hallo Amwald,
Redriver hat geschrieben:Laß uns bitte an deinem Konzept zur Energieversorgung der Zukunft teilhaben.


Bitte um eine Antwort oder habe ich diese überlesen.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Di Aug 20, 2013 20:21

Servus mitanand
Redriver hat geschrieben:Hallo Amwald,
Redriver hat geschrieben:Laß uns bitte an deinem Konzept zur Energieversorgung der Zukunft teilhaben.

Bitte um eine Antwort oder habe ich diese überlesen.

... zum Beispiel hast du zwischen den Zeilen überlesen, man hätte es bei dem von Rot-grün entworfenen Zeitkorridor für den "Ausstieg" belassen können und hätte so noch etliche Jahre mehr Zeit gehabt, um für den in DE der Hysterie ausgesetzten Leistungsbereich zu weniger hysterischen, in sich durchdachten Alternativen zu kommen. Z.B. den "A-müll" nicht um alles in der Welt vergraben wollen, sondern diesen in Strom :roll: umwandeln und dabei zugleich Restmenge und restliche Abklingzeit um Potenzen zu verringern. :roll: :roll: Das werden die Chinesen wohl dann mit ihrem lächelnden Gesicht für uns machen. :gewitter:
... da dies für DE alternativlos ausscheidet, abgespeckte Version:
jeder Solatoer stellt sich ein BHKW gleich der "Leistung seiner Glitzerplatten" in den Keller, in die Küche oder wo er es sonst gern hätte. Und zwar ohne Anschubsubvention, denn die hat er ja schon überreichlich via PV bekommen. Den Strom verkauft er zum Marktpreis, er kümmert sich selbst um den Verkauf und das rauf oder runterregeln seiner Anlage. Das Problem der nicht verbrauchten Abwärme seines BHKW löst er dito auch selbst. Als letztes noch, er beteiligt sich an den Netzkosten incl. der Kosten für die Netzsteuerung, so wie es Markus K. geschrieben hat. Ansonsten baut er sich mit seinen Freunden auf eigene Kosten und Risiko ein Stromnetz auf (oder kauft es jemandem ab) und kümmert sich um alles selbst, was damit zusammenhängt. Wenn ihm danach nicht die Spucke weg geblieben ist, ja dann darf er gern wo hin kotzen.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon µelektron » Di Aug 20, 2013 20:22

Was nichts daran ändert, dass Rot-Grün den Stein ins Rollen brachten, dass Programme zeitverzögert wirken ist keine Seltenheit.
Die Zuwachsraten nachzurechnen ist mir die Diskussion dann doch nicht wert ...

Was Deine BHWK-Lösung angeht, die ist energietechnischer Irrsinn, der Gesamtwirkungsgrad wird dem Vergleich zu Großkraftwerken nicht standhalten und die Verfeuerung fossiler Energieträger ist nicht wirklich Richtungsweisend.

Was die verfrühte überstürzte AKW-Abschaltung angeht bin ich bei Dir ... Auslaufen lassen ja, aber Knall auf Fall find ich übertrieben.
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Re: Gewollte Solarkrise ?

Beitragvon amwald 51 » Di Aug 20, 2013 20:38

Servus mitanand
µelektron hat geschrieben:Was nichts daran ändert, dass Rot-Grün den Stein ins Rollen brachten, dass Programme zeitverzögert wirken ist keine Seltenheit.
Die Zuwachsraten nachzurechnen ist mir die Diskussion dann doch nicht wert ...
Was Deine BHWK-Lösung angeht, die ist energietechnischer Irrsinn, der Gesamtwirkungsgrad wird dem Vergleich zu Großkraftwerken nicht standhalten und die Verfeuerung fossiler Energieträger ist nicht wirklich Richtungsweisend.
Was die verfrühte überstürzte AKW-Abschaltung angeht bin ich bei Dir ... Auslaufen lassen ja, aber Knall auf Fall find ich übertrieben.


... na, toll >> jetzt sind wir wieder bei den Großkraftwerken, die von wem erstellt, betrieben, wieder beseitigt werden sollen .... ????? :lol: :lol:
... übrigens. gaaanz soo schlecht soll der Gesamtwirkungsgrad der BHKW nicht sein, hab ja das Effizienzkriterium Abwärme angesprochen.
Das Thema CO2 lass ich jetzt mal außen vor. Dafür wird sich doch noch jemand finden, einen neuen Thread aufzumachen. Die sog. Klimaschädlichkeit von CO2 ist m.E. längst nicht bewiesen, eher wird sich noch das Gegenteil herausstellen. Das CO2 Thema ist eine Erfindung zum Geld-ab-schöpfen.
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