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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 9 von 135 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Frankenbauer » Do Jul 09, 2015 22:23

Die guten Bio- Bauern, die Bio noch aus Überzeugung gemacht haben könnten ohne zusätzliche Zuschüsse wenn:
-verbandsfreies Bio noch gefragt wäre
-es eine freie Vermarktung gäbe
-man nicht zusätzlich unzählige Audits bräuchte
-usw.

Mit welchem Bio- Kollegen an sich auch unterhält, alle sind mit den Gängelungen durch die Verbände und deren extrem hohe Kosten genervt. Es scheint fast so, als ob beim Bauern nicht viel mehr als beim Konvi ankommt. Das würde dann auch das vehemente Werben der Verbände um eine höhere Bio- Förderung erklären, die wollen noch mehr abgreifen!

Gruß

Werner
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Re: Glyphosat

Beitragvon Hoschscheck » Do Jul 09, 2015 22:38

Mmmmhh,
könnte mir mal jemand ein "nicht so schlau, wie man denkt" Smilie senden.
Ich würde Thomas Sch. gerne einen schenken.

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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Do Jul 09, 2015 22:52

Hätte Thomas die Kompetenz, um das zu verstehen, was er nicht versteht, wäre er kompetent. Dann hätte er auch verstanden, warum er den geschriebenen Satz nicht geschrieben hätte.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Jul 09, 2015 22:52

Frankenbauer hat geschrieben:Die guten Bio- Bauern, die Bio noch aus Überzeugung gemacht haben könnten ohne zusätzliche Zuschüsse wenn:
-verbandsfreies Bio noch gefragt wäre


Die Ökokirchengänger sterben halt aus, heute kaufen die Bio, die sich ihr Gewissen "freikaufen" wollen.
Ablass für die Ökosünden.

Mit welchem Bio- Kollegen an sich auch unterhält, alle sind mit den Gängelungen durch die Verbände und deren extrem hohe Kosten genervt.

Die Bioverbände sind heute halt nur noch Marketingunternehmen, da unterscheiden die sich nicht von den großen Umweltspendenkonzernen.
Es geht nicht mehr um die Umwelt, es geht um das liebe Geld.

Es scheint fast so, als ob beim Bauern nicht viel mehr als beim Konvi ankommt. Das würde dann auch das vehemente Werben der Verbände um eine höhere Bio- Förderung erklären, die wollen noch mehr abgreifen!

Beim Konvi kommt wenigstens was aus den Produkten an, bei den Bios nur noch aus den Beihilfen und der Bioförderung.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Jul 09, 2015 23:09

Frankenbauer hat geschrieben:
Mit welchem Bio- Kollegen an sich auch unterhält, alle sind mit den Gängelungen durch die Verbände und deren extrem hohe Kosten genervt.


Das ist eine Sache.
Für mich kommt das Verbands-Bio aber schon deshalb nicht in Frage,
weil die Verbände sich mit NABU und Co zusammen auf die Straßen stellen. :evil: :evil:

Schon mal gehört das sich die Bioverbänden öffentlichkeitswirksam hinstellen und sagen daß der Wolf die Existenzen der Biobauern und extensiven Nutztierhalter bedroht!?
Nein, die stellen sich lieber bei "Wir haben es satt" mit den ganzen Bauernhassern auf die Straße und demonstrieren gegen die Landwirtschaft... :roll: :roll:

Die guten Bio- Bauern, die Bio noch aus Überzeugung gemacht haben könnten ohne zusätzliche Zuschüsse wenn:
-verbandsfreies Bio noch gefragt wäre


Das manch Verbands-Bio sich hinstelllt und das verbandsfreies Bio als Pseudo-Bio oder Möchtegern-Bio bezeichnet,
ist auch nicht grade hilfreich.

Ich bin eigentlich absolut überzeugter Bio!
Aber zur Zeit gibts vieles in der Branche was mir mächtig stinkt.

Edit: Saatgutpreise von 12€ fürn KG Weißklee gehören auch dazu.
Zuletzt geändert von Ferengi am Do Jul 09, 2015 23:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Hoschscheck » Do Jul 09, 2015 23:16

Gab es da nicht mal so was wie einen Pokal?
Den wollten wir hier im LT immer dann ausloben, wenn ....
# :klug:


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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Sa Jul 11, 2015 8:25

Das ist eine Sache.
Für mich kommt das Verbands-Bio aber schon deshalb nicht in Frage,
weil die Verbände sich mit NABU und Co zusammen auf die Straßen stellen. :evil: :evil:

Schon mal gehört das sich die Bioverbänden öffentlichkeitswirksam hinstellen und sagen daß der Wolf die Existenzen der Biobauern und extensiven Nutztierhalter bedroht!?
Nein, die stellen sich lieber bei "Wir haben es satt" mit den ganzen Bauernhassern auf die Straße und demonstrieren gegen die Landwirtschaft... :roll: :roll:

Unabhängig jetzt von der fachlichen Seite - meine Hochachtung hast du dafür!
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Sa Jul 11, 2015 9:10

Also meinetwegen können die Glyphos verbieten.
Ich brauchs nicht. Mit Glyphos und Bioprämien werden nur Bauern am leben gehalten, die es sonst nimmer gäbe. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Glyphosat - Sikkation zur Reifebeschleunigung!

Beitragvon adefrankl » Do Jul 16, 2015 11:21

Also bei agrarheute sind sie anscheinend auch nicht auf der Höhe der Zeit. Dort findet sich unter den Mähdruschtipps doch glatt die Empfehlung ein Teil des Getreides mit Roundup zur Reifebeschleunigung abzuspritzen.
Gleich als Tipp 2 (von 8) siehe: http://www.agrarheute.com/ernte-8-tipps ... maehdrusch
Erlaubt war das eigentlich nie (zur Reifebeschleunigung). Aber eigentlich sollte inzwischen jeder in der Landwirtschaft mitbekommen haben, dass dies inzwischen verboten ist! (Wahrscheinlich einfach einen alten Artikel ohne Nachdenken wieder verwendet).
Hier ist ja gerade nicht die Rede von der Anwendung bei massiven Zwiewuchs, Lagergetreide mit Unkrautdurchwuchs oder ähnlichen, sondern von reiner Reifebeschleunigung!
Mal schaun wie lange dieser Artikel so im Netz stehen bleibt.
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Re: Glyphosat - Quecke

Beitragvon adefrankl » Do Jul 16, 2015 11:26

T5060 hat geschrieben:Also meinetwegen können die Glyphos verbieten.
Ich brauchs nicht. Mit Glyphos und Bioprämien werden nur Bauern am leben gehalten, die es sonst nimmer gäbe. :mrgreen:


Also zur Queckenbekämpfung sehe ich eigentlich keine wirkliche Alternative. Da möchte ich nicht darauf verzichten. Denn alle anderen Varianten sind objektiv umweltbelastender (auch die mechanische Bekämpfung). Ansonsten komme ich ohne aus. Eine interessante Anwendung wäre auch noch Kyleo gegen Distel(nester) auf die Stoppel. eigentlich wäre da U46-D das sinnvollste Mittel. Aber das ist ja so nicht zugelassen. Also müsste man das 2,4 D mit Glyphosat zusammen anwenden, um die Vorschriften einzuhalten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon gerds » Do Jul 16, 2015 11:52

Aber auf den sonst nicht zu ernbaren Stellen darf doch noch abgetötet werden? Hab dies nämlich in der WG, auf eben solchen Stellen, heute doch noch getan (spätere Lage- Gerstenernte beginnt langsam).
Hatte vorher auch nochmal kurz gegoogelt und hauptsächlich ältere Artikel gefunden, wo ein generelles Abtöten zur Ernteterminsteuerung empfohlen wird.
Grüße
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Re: Glyphosat

Beitragvon Grenzwächter » Do Jul 16, 2015 12:25

Mein letzter Stand ist, das solche Maßnahmen beantragen werden müssen und dann vom Amt entschieden wird ob es nötig ist oder nicht.

Mfg
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Re: Glyphosat

Beitragvon gerds » Do Jul 16, 2015 12:59

Das wäre mir ganz neu. Ich hab aber folgendes unter www.agrarheute.com gefunden :"...Eine Anwendung zur Sikkation ist nur dort erlaubt, wo das Getreide ungleichmäßig abreift (Zwiewuchs) und eine Beerntung ohne Behandlung nicht möglich ist,..."
Wie es bei mir der Fall ist :klug:
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Re: Glyphosat

Beitragvon bindes » Do Jul 16, 2015 23:05

Die Glypho Werbeeinlagen in den Blättchen wurden aber schon an die aktuelle Lage angepasst. Da steht z.B. genau drin, was ein eine Teilfläche eines Schlages ist. Nämlich zwischen 1 und 99 %. Noch Fragen :)

Das man es VORHER amtlich absegnen muss, kenne ich nicht. Macht man halt "ein" Foto zum späteren belegen der Situation?!

Ich will und kann mich nicht dafür oder dagegen entscheiden. Die hochgekochte Scheisse geht mir aber sehr aufn Sack! Wer es weiter zur Ernteerleichterung einsetzten will, macht es schon irgendwie.
Egal wie schädlich oder auch nicht Glypho im Körper ist, hätte man meiner Meinung nach weniger Aufschrei, wenn Brotgetreide nicht unbedingt sikkatiert würde.
In allen anderen Anwendungen sehe ich es locker.

Und Ferengi würde ich gerne einen Fernsehauftritt mit seinem Statement sponsern! Daumen hoch!
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Re: Glyphosat - Quecke

Beitragvon Todde » Fr Jul 17, 2015 0:45

adefrankl hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Also meinetwegen können die Glyphos verbieten.
Ich brauchs nicht. Mit Glyphos und Bioprämien werden nur Bauern am leben gehalten, die es sonst nimmer gäbe. :mrgreen:


Also zur Queckenbekämpfung sehe ich eigentlich keine wirkliche Alternative. Da möchte ich nicht darauf verzichten. Denn alle anderen Varianten sind objektiv umweltbelastender (auch die mechanische Bekämpfung). Ansonsten komme ich ohne aus. Eine interessante Anwendung wäre auch noch Kyleo gegen Distel(nester) auf die Stoppel. eigentlich wäre da U46-D das sinnvollste Mittel. Aber das ist ja so nicht zugelassen. Also müsste man das 2,4 D mit Glyphosat zusammen anwenden, um die Vorschriften einzuhalten.


Soweit ich mich erinner ist U46 zugelassen, dazu gab es mal Änderungen zur Anwendung. Einfach mal beim PSA nachfragen.
Bei 2,4D/Keylo die langen Wartezeiten vor dem Nachbau beachten!
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