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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 6 von 135 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jul 01, 2015 14:15

Thomas Sch. hat geschrieben:Ich habs geschnalt


Du machst einen Strang auf in einem Bauernforum. zu einem Thema, dass dir durch eine Studie und den Veröffentlichungen dazu irgendwie am herzen liegt.
Dann kommen verschiedene Standpunkte dazu. Sowohl zum Inhalt der Studie als auch der Form der Veröffentlichung.
Das einzige was dir dann dazu einfällt ist dich beleidigt in den Schmollwinkel zurückzuziehen.
Es gibt konkrete und inhaltliche aussagen.Wie ordnest Du die Beschreibung von Mad bezüglich der Grenzwerte ein?? Da kannst du doch inhaltlich auch mal was konkret zu äussern.

oder machst du in einem Diskussionsforum einen Strang auf in dem Glauben wir wären hier im Kirchenchor, wo alle nachsingen was der Typ vorne vorplärrt?

ohne Glyphosat verhungert die Menschheit.

schwarz-weiss.
kennst du grau?ß
Wer hat denn hier sowas behauptet?? :?: :idea:


Danke an alle Chemiebauern


Wieder diese seltsame Korelation , die überhaupt nicht besteht. ich hab in 30 Jahren Betriebsleitung roundup auf Stoppeln in Rand- oder Nesterbehandlung oder im Frühjahr vor späten Pflanzungen bei evtl. zu starkem Bewuchs eingesetzt.
Du darfst mich gerne Chemiebauer nennen, ich bitte sogar darum. Aber Glyphosat ist wirklich der allerungeeignetste Wirkstoff um diese Begriff herzuleiten. Der ist im intensiven Ackerbau eine Randerscheinung.

ohne euch hätte ich geglaubt ich bin als Biolandwirt auf dem richtigen Weg


Bist du. Wenn du persönliche Überzeugungen, Standpunkte und Inhalte hast. Davon hast du hier bisher noch nichts, aber auch gar nichts dargestellt. nur geschmollt , in Selbstmitleid versunken und mimimi gemacht.
Auf die Art und Weise findest du überhaupt gar keinen Weg.



,aber es gibt ja euch die rechnen können

die Leute, die solche Studien in dieser Form veröffentlichen, sind es die darauf setzen, dass der Leser nicht nano und mikro unterscheidet, nicht prophylaktischen und gesundheitlichen Grenzwert auseinanderhalten, sich von dem Begriff "muttermilch" in urängste versetzen lassen.Kurz "dass die Empfänger der Botschaft nicht rechnen können".
und dagegen gilt es natüich sich zu wehren.
Du erkörst dir mit verzweifeltem Zynismus mad oder mich zum Feindbild .......... nein, nicht mad und ich sind toll. Die Leute die solche Studien in der Art und Weise veröffentlichen sind charakterlich mies.Die müssen dein Feindbild sein.
und wenn du dich vom Thema - uin diesem Fall Glyphosat löst- und die Systematiken von manipulation und Täuschung enttarnst, kannst du das bei anderen Themen auch anwenden. Vielleicht mal bei einer Studie über Biolandbau. :)

und auch sonst toll sind


ich lerne gerne dazu. Dafür musst da aber mehr bieten als mimimi. Wir sind hier nicht bei der Sendung mit der Maus.



,Danke.


N paar konkrete Antworetn von dir erwarte ich schon. Es sind konkrete Aussagen da.
Wenn es dir wikrlich - im Ernst- darum geht wie glyphosat aus landwirtschaftlichem Einsatz in den menschen kommt , musst du Studien über Metaboliten und ihr Verhalten raussuchen(die gibt es, und es gibt auch Probleme rund um diese Metaboliten). Denn glyphosat ist im Boden biologisch sehr gut abbaubar(Halbwertszeit 6-8 wochen) und kann auf diesem WEg(über wasserführende Schichten) gar nicht als Glyphosat zum Menschen kommen. Chemisch unmöglich.
Unter den nichtlandwitrtschaftlichen Flächen wie Gleisanlagen ist kein bodenleben, und dazu oft noch durchlässiges material wie Kies oder Grand. von wo aus es dann weiter geht zu ob erflächen oder Regenwasser. Und chemisch ist Glyphosat fast gar nicht abbaubar.

Also bist du willens und fähig dazu Stellung zu nehmen wie Glyphosat unabgebaut in den menschlichen Körper kommt???

Danke :)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Mi Jul 01, 2015 14:50

Welfenprinz hat geschrieben:
Wirkstoff um diese Begriff herzuleiten. Der ist im intensiven Ackerbau eine Randerscheinung.

ohne euch hätte ich geglaubt ich bin als Biolandwirt auf dem richtigen Weg


Bist du. Wenn du persönliche Überzeugungen, Standpunkte und Inhalte hast. Davon hast du hier bisher noch nichts, aber auch gar nichts dargestellt. nur geschmollt , in Selbstmitleid versunken und mimimi gemacht.
Auf die Art und Weise findest du überhaupt gar keinen Weg.



Der ist doch gar kein Biobauer!
Denn auf uns treten die Ökofaschos genau so ein wie auf die Konvis.
Die Methoden der Ökofaschos sind bei uns nur noch perfider!
JKK, Wolf und Co. sollen uns den gar ausmachen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon MF 5465 » Mi Jul 01, 2015 15:03

Wie du vorhin selbst geschrieben hast, wenn ich mich nicht irre, gibt es keine unabhängigen Studien.
Ich denke, beide Parteien, also Pro-Glypho und Anti-Glypho versuchen mit allen Tricks und Methoden, eine möglichst große Anhängerschaft an sich zu binden. Tatsächlich wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen.

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jul 01, 2015 15:10

Gerade deshalb ist die Einordnung einer Studie ja um so wichtiger.
mad hat einfach einen unendlich wichtigen Punkt aufgezeigt.
Die EU hat irgendwann in den Neunzigern die Wasserschutzgreenzwertgesetzgebung nicht mehr an den festgestellten medizinisch-gesundheitlichen Werten ausgerichtet sondern - aus gründen des maximalen Vorsorgeprinzips- sich auf die technisch feststellbaren Werte fokussiert.
Wertneutral betrachtet ist das natürlich gut und nicht in Frage zu stellen.
Aber die EU hat bestimmt nicht vorgehabt, dass mit Veröffentlichungen wie dieser (nicht die Studie an sich sondern wie sie veröffentlicht wird!!!! ) Schindluder und Desinformation betrieben wird.
Das was mad geschrieben hat, müsste normalerweise Pflicht eines jeden Reporters sein, es anzuführen damit der Leser - der natürlich um solche Zusammenhänge nicht wissen kann- die geschilderten Sachverhalte einordnen kann.

Und Wahrheit hin, Mitte her........ die Art und Weise wie diese Studie veröffentlicht wird/wurde ist Manipulation.
ABer schlechte......... bei Göbbels hätts wohl nicht mal für eine Praktikantenstelle gereicht.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mi Jul 01, 2015 16:47

Welfenprinz hat geschrieben:Und Wahrheit hin, Mitte her........ die Art und Weise wie diese Studie veröffentlicht wird/wurde ist Manipulation.
ABer schlechte......... bei Göbbels hätts wohl nicht mal für eine Praktikantenstelle gereicht.


Und das ist es doch, was zunehmend mehr zum Problem wird. Es wird erst an die Medien gegeben, die dann die Horrormeldung verbreiten und wenn dann die Studie erstmal veröffentlicht wurde, wird allmählich klar, dass was nicht stimmt. In diesem Fall war es nicht mal eine Studie, sondern lediglich eine Untersuchung mit fragwürdigen Messmethoden. Die Messergebnisse wurden dann obendrauf auch noch mit unangebrachten Höchstwerten in Verbindung gebracht.

Und dann gibts eine Richtigstellung, die von der Bevölkerung gar nicht wahrgenommen wird, weil eben die Schlagzeilenmedien die Verbreitung gar nicht für nötig halten. Bis auf den Stern hat noch keine andere große Gazette einen Beitrag gebracht, wo die Messwerte mal in Relation gestellt werden. Warum wohl?

Es soll erstmal in den Köpfen der Menschen verharren, damit man sowas hier draufsetzen und seine Verbote durchsetzen kann:

http://www.hna.de/kassel/kreis-kassel/a ... 92266.html
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mi Jul 01, 2015 17:07

MF 5465 hat geschrieben:Wie du vorhin selbst geschrieben hast, wenn ich mich nicht irre, gibt es keine unabhängigen Studien.
Ich denke, beide Parteien, also Pro-Glypho und Anti-Glypho versuchen mit allen Tricks und Methoden, eine möglichst große Anhängerschaft an sich zu binden. Tatsächlich wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen.

:prost:
Sepp


Die Grünen, Greenpeace oder sonstige Pseudoweltenretter mit Spendenhintergrund brauchen keine unabhängigen Studien, die bringen ja nicht die erwünschten Ergebnisse.
Also muss seit 1,5 Jahrzehnten Pseudowissenschaft herhalten.

Die Industrie muss für ihre Ergebnisse im schlimmsten Falle haften, sollte Studien gefälscht sein und sich später Gesundheitsgefahren ergeben, dann wird ein Unternehmen wie Monsanto in 6 Monaten vom Markt sein, so viel Geld für Schadensersatz haben auch die nicht.
Daher sollte man davon ausgehen, dass die schon ein Interesse an vernünftigen Studien haben.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Mi Jul 01, 2015 17:28

Mad hat geschrieben:Es soll erstmal in den Köpfen der Menschen verharren, damit man sowas hier draufsetzen und seine Verbote durchsetzen kann:

http://www.hna.de/kassel/kreis-kassel/a ... 92266.html

"Die Chemie sei für den Rückgang der Arten in Fauna und Flora verantwortlich." Die böhse Chemie, da fällt einem ja nix mehr zu ein! Ich bin nun wirklich kein Fan von Glyphosat, aber da ist mir persönlich der sinnvolle Einsatz durch qualifizierte Personen lieber als ein Generalverbot aufgrund von Volksverblödung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mi Jul 01, 2015 17:34

Sind wir mal ganz ehrlich:

Die Sache mit der Artenvielfalt ist Augenwischerei.

Es gibt Biobauern, deren Flächen sind praktisch so unkrautfrei wie die von konventionellen Landwirten. Und dann gibts wiederum bei konventionellen Landwirten Flächen, die stark verunkrautet sind.

Dahingehend wird auch nur etwas zum argumentieren gesucht.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Mi Jul 01, 2015 18:03

Argumente? Welche Argumente? ... und überhaupt, wer braucht schon Argumente wenn er Ideologie hat.
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyxy » Mi Jul 01, 2015 18:32

http://www.theeuropean.de/hasso-mansfel ... enversagen
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Mi Jul 01, 2015 19:05

Mad hat geschrieben:Sind wir mal ganz ehrlich:

Die Sache mit der Artenvielfalt ist Augenwischerei.



Artenvielfalt?
Die wird, dank der Ökofaschos, durch Wolf und Krähen massiv zerstört.
Aber schuld sind natüüüürlich die Bauern. :evil: :evil: :evil:
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Mi Jul 01, 2015 19:41

http://www.theeuropean.de/hasso-mansfel ... enversagen
Dass etwa die 16 getesteten Mütter aus dem direkten Umfeld der Partei stammen, also keineswegs randomisiert ausgewählt wurden, wird in der offiziellen Mitteilung nicht erwähnt. Ein Mitarbeiter von Grünen-MdB Bärbel Höhn gibt auf Anfrage zu, man habe „mal die eigenen Adressbücher durchforstet und nach Schwangeren gesucht“ – keinesfalls korrektes wissenschaftliches Vorgehen.


Also 16 grüne Mutterkühe mit Glyphosat in der Milch. Davon, dass die selbst einen großen Bogen um Bio machen, bin ich ja schon länger überzeugt. Aber auch bei Konvi dürfte doch mit den Einschränkungen bei der Sikkation kaum noch Glyphosat in Lebensmittel gelangen. Entweder über Lebensmittel aus fernen Ländern, vielleicht albanische Wanderhirse – oder das Glyphosat wurde nicht über Nahrung aufgenommen.
Da wäre doch mal Ursachenforschung angesagt.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jul 01, 2015 19:54

:roll:
bei der normalen roundup anwendung KANN kein Wirkstoff zum Menschen kommen. halbwertszeit im boden 6 wochen, Wandergeschwindigkeit je nach Standort und Regenmenge bis zur wasserführenden Schicht 1- 16 jahre. Dann findest du nur noch die Abbauprodukte.
und dazu gibt es wie schon gesagt Studien. Und da sind auch durchaus problematische Erscheinungen bei.
Sikkation?? Wieviel ist das denn? Und wieviel % eines so behandelten Bestandes sind noch grün, nehmen also Glyphosat auf??? 3, 8, 12 %??
An dem Rest haftet es aussen, d.h. bei GEtreide es wird beim Verarbeitungsprozess vom Korn spezill Mehlkörper getrennt und kommt nicht in die Nahrung.

Nur mal so , als Denkanstoss:

http://www.analytik-team.de/fileadmin/d ... hotter.pdf

Wer Lust und zeit hat, kann ja mal raussuchen wieviel roundup auf nichtlandwirtschaftlichen Flächen verbraucht wird.

Um es auf dem "niveau" der Studie zu sagen:
Die stillenden Mütter haben den Kontakt mit dem Glyphosat zu 96% beim Abkühlen am städtischen Springbrunnen auf dem marktplatz gehabt.
Aber garantiert nicht vom Biss ins Brötchen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mi Jul 01, 2015 20:18

Die Anwendung bei der Sikkation war ja in der Regel gegen Ende der Teigreife. Also bestand da immer noch Potential, dass die Körner den Wirkstoff aufnehmen. Und wann genau kommt der Stoffwechsel innerhalb der Ähre zum erliegen? Dass man in/an Futtergetreide, welches der Sikkation unterzogen wurde, mehr Glyphosat gefunden hat als im Mehl, wird auch am am Korn angehafteten Wirkstoff liegen. Das heißt: Einmal kräftig Waschen und fertig.

Aber das Problem ist tatsächlich der Aufgenommene Wirkstoff, der wegen der Abreife nicht mehr vollständig abgebaut wird.

Dass man jetzt aktuell noch Glyphosat im Mehl findet wird nicht nur an den noch erlaubten Teilflächenbehandlungen liegen, sondern auch noch an Lagerbeständen aus 2013 und natürlich aus Importen.

Nur sollte man sich halt langsam auch in der Grünen Welt damit abfinden, dass eine Aufnahme durch behandeltes Getreide in Zukunft nahezu ausgeschlossen sein sollte. Und wenn man es dann weiterhin im menschlichen Körper findet, kann es nur an der Aufnahme von behandelten Flächen liegen.

Ich meine: Da muss man ja praktisch nur mal bei einem leichten Regen durch eine Pfütze laufen und schon haftet es am Schuh.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Einhorn64 » Mi Jul 01, 2015 20:32

Wenn ein Chemie konzern ein neues PSM auf den Markt bringen will, dann geht das nur über eine Unzahl Versuche, Untersuchungen und Studien.
Das diese von dem Antragsteller bezahlt werden ist wohl nicht mehr als richtig, wo kämen wir anderweitig hin!
Das dieser ganze "Zirkus" nach streng wissenschaftl. Maßstäben und Vorgaben der Behörden die in das Genehmigungsverfahren eingebunden sind erfolgt,
sollte auch bekannt sein.
Trotzdem ist es schön das jeder Ököfascho einfach sagen kann:"die studie hat XXX bezahlt, also ist sie wertlos." :regen:
Wenn aber Greenpiss und ähnliche etwas in Auftrag geben ist es selbstverständlich voll und ganz korrekt,
auch wenn das Ergebnis bereits vor der Studie feststeht,
und einfach nur solange rumgewerkelt wird und missliebige Zahlen und Ergebnisse gestrichen werden, damit man das RICHTIGE in alle Welt hinausposaunen kann.
Beispiel Seralini.
Das viele Wirkstoffe im Laufe der letzten Jahrzehnte vom Markt verschwunden sind ist eine Folge der besseren und genaueren Analyse möglichkeiten.
Eventuelle Anreicherungen in zb Organen können heute in derart winzigen Anteilen nachgewiesen werden, so das man Risiken sehr weit im Vorfeld
entgegen treten kann.
Das wird auch in Zukunft weitergehen, ist auch richtig so, jedoch soll man auch die Kirche im Dorf lassen und die gefundenen Stoffe entsprechend ihrer Menge und Giftigkeit bewerten,
im Prinzip ist es möglich JEDEN Stoff den es auf der Erde gibt im Wasser nachzuweisen, man muss nur immer weiter runter gehen mit der Menge...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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