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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Mi Jul 01, 2015 21:28

es ist erstaunlich wie gebildete Landwirte sich für ein angelsächsischer Konzern ins zeug legen.Und das noch umsonst oder hat jeder von euch am letzten Feldtag ein Round Up Mützchen bekommen. :lol: :lol: :lol:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jul 01, 2015 21:32

Also kein Interesse an einer Diskussion.
mimimi
Danke.

du darfst dich aber gern noch informieren, von wem Glyphosat auf welchem Kontinent hergestellt wird.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mi Jul 01, 2015 21:37

Ach jetzt gehts auf einmal wieder um Monsanto. War ja irgendwie zu erwarten. Ich hasse dieses Netzfrauenniveau.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Mi Jul 01, 2015 21:37

Auch ohne Glyphosat wird konvi LW möglich sein.Ganz sicher ! Als Atrazin vom Markt genommen wurde dachten wir Maisbauern (richtige Maisbauern mit 100% Mais in der Fruchtfolge meine ich) die Welt geht unter.Und es gibt sie noch .Mitlerweile bin ich BiolandWirt und die Meisten Kollegen sind KonviLandwirte.Die Chemie wird euch auch in Zukunft an die Hand nehmen wenn ihr nicht mehr weiter wißt .
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Mi Jul 01, 2015 22:25

So manchmal frage ich mich was Bauern denken, soweit man man Biobauern noch als Bauern bezeichnen soll, wenn sie ständig nichts besseres zu tun haben als den berufsstand insgesamt in den dreck zu ziehen.

Bislang ist es auch den Biobauern auch nicht gelungen einen ordentl. Ertrag aus dem Produktverkauf für Entlohnung der Faktoren Kapital, Arbeit und Boden zu erzielen, vielmehr sind Bio´s mehr abhängig von Beihilfen bzw. betreiben ihre Art der Landwirtschaft nur um mehr von letzterem zu erhalten.

Solange das so ist, sollten die genauso ihr Maul halten wie jene die 300 ha brauchen um ihren Hof über Wasser zu halten oder einfach nur als "cool" zu gelten.

Bekannterweise hat Glyphosat bei übermäßiger Anwendung eine Ertragsminderung und das sind mehr als 2 l / ha je Hektar Ackerfläche im Betrieb.

Wer mehr braucht, soll besser mit dem Ackerbau aufhören und erst recht dann keinen auf BIO machen wollen.
Glyphosat wirkt sich immer negativ auf die Wurzelentwicklung der Folgefrucht aus und kostet somit immer Ertrag.

Wer eine Monsanto Diskussion führen möchte, muss sich erst mal grundsätzlich mit den Kapitalmärkten, Marketingstrukturen auseinander setzen.
Dies bezüglich sind die BIO Verbände und NGO´s genauso bescheuerte Versager, wie das was sich RAIFFEISEN nennt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jul 01, 2015 22:40

Thomas Sch. in seiner überlegenen Art ist sicherlich auf dem gleichen Informationsstand bezüglich Cu ,dessen Grenzwerten, Verlagerungsverhalten, dessen Akkumulation im Fettstoffwechsel und der Muttermilch wie mad es bezüglich Glyphosat ist.
Ein guter Bauer weiss ja schliesslich um die Dinge, die er tut. :)

mimimi
Zuletzt geändert von Welfenprinz am Mi Jul 01, 2015 22:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Mi Jul 01, 2015 22:46

Ich bin ein souveräner Bauer und kein Arschkriecher von Greenpiss+Co oder Monsanto u.a.

Als Thomas Sch. nicht mehr die Demütigung durch die Agroindustrie befriedigte suchte er die Unterdrückung als BIO Bauer.
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Mi Jul 01, 2015 22:55

So lang ers selbst nicht merkt, hat er auch kein schlechtes Gewissen dabei...
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Mi Jul 01, 2015 22:56

....doppelpost
Zuletzt geändert von H.B. am Do Jul 02, 2015 8:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Do Jul 02, 2015 6:55

Welfenprinz hat geschrieben:bei der normalen roundup anwendung KANN kein Wirkstoff zum Menschen kommen…..

Um es auf dem "niveau" der Studie zu sagen:
Die stillenden Mütter haben den Kontakt mit dem Glyphosat zu 96% beim Abkühlen am städtischen Springbrunnen auf dem marktplatz gehabt.
Aber garantiert nicht vom Biss ins Brötchen.


Ich halte auch den Einsatz im Stadtpark für eine normale Anwendung und es daher für äußerst unwahrscheinlich, dass dort größere Mengen aufgenommen werden. Ansonsten müsste man die Probanten mal auf Hundekacke untersuchen.
Großzügige Sikkation und GVO sind über Lebensmittel für mich die wahrscheinlichsten Quellen. Da müsste man schon Zugang zur genauen Futterzusammensetzung haben.
Die Aufnahme bei Anwendung kommt für grüne Mütter wohl kaum in Frage, aber es könnte auch noch andere Stoffe geben, die ähnliche Abbauprodukte erzeugen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Jul 02, 2015 7:44

Gibt es irgendwo mal Ergebnisse zu Rückständen in GVO?
Hatte mal was aus einer Anfrage im Bundestag, 25 Proben von gvSoja, alle ohne Glyphosatrückstände.

Interessant sind wohl eher Produkte aus anderen Ländern, wie der Türkei, da weisen selbst bei Bio-Linsen 37% der Proben eine Grenzwertüberschreitung mit Glyphosat auf.

Hülsenfrüchte:
http://www.xn--untersuchungsmter-bw-nzb ... No&lang=DE
Getreide:
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Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Glyphosat

Beitragvon Einhorn64 » Do Jul 02, 2015 8:04

Thomas Sch. hat geschrieben:Auch ohne Glyphosat wird konvi LW möglich sein.Ganz sicher ! Als Atrazin vom Markt genommen wurde dachten wir Maisbauern (richtige Maisbauern mit 100% Mais in der Fruchtfolge meine ich) die Welt geht unter.Und es gibt sie noch .Mitlerweile bin ich BiolandWirt und die Meisten Kollegen sind KonviLandwirte.Die Chemie wird euch auch in Zukunft an die Hand nehmen wenn ihr nicht mehr weiter wißt .

Damit hast du dich als Troll entlarvt.
Praktizierender Landwirt warst du auf jeden Fall nicht zu "Atrazinzeiten".
Bei den "richtigen" Maisbauern hatte Atrazin schon lange ausgedient, zuviele resistente Unkräuter andere Mittel erforderlich machten. Atrazin war maximal ein Mischpartner.
Anders bei Betrieben die Mais in einer Fruchtfolge stehen hatten und alle >3 Jahre mit Mais kamen, da war der Wirkstoff noch sehr gefragt.
Die Hetze gegen Atrazin war ja ein Vorbild für die heutige Glyphosat Hetze.
Man fand Atrazin sogar auf der Kölner Domplatte!
Das bei den Analysen nicht ordentlich gearbeitet wurde, und Rückstände aus der Kohleentschwefelung und Reinigungsmitteln der "einfachkeithalber" als Atrazin ausgewiesen wurden
hat sich ja spätestens beim nicht ganz totgeschwiegenen Versuch mit mehreren vorbereiteten Wasserproben in den renommierten Labors gezeigt.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Do Jul 02, 2015 8:39

@Todde
Die AMPA-Konzentrationen sind mal höher, mal niedriger als die jeweils korrespondierenden Glyphosat-Konzentrationen……

Der metabolische Abbau von Glyphosat zu AMPA im menschlichen Organimus ist wenig ausgeprägt und die Ausscheidung von AMPA (in geringen Mengen) wäre beim Menschen eher in den Faeces als im Urin zu erwarten. Die gemessenen AMPA-Rückstände sind daher nur durch Aufnahme von AMPA zusätzlich zu Glyphosat und nicht durch Metabolisierung von Glyphosat im Körper zu erklären…….

Erhöhte Rückstände von AMPA können in Glyphosat-toleranten Pflanzen auftreten.

http://www.bfr.bund.de/cm/343/glyphosat ... reichs.pdf


Also dem gemessenen Glyphosat/AMPA Verhältnis nach greift man in diesen grünen Kreisen offensichtlich gern mal zu Produkten auf Basis Glyphosattoleranter Pflanzen.



@Thomas
Du hast es mit dieser „Studie“ doch schwarz auf weiß, die Grünen mögen Bio nicht, sie greifen für sich selbst Konvi-Lebensmittel. Offensichtlich mit deutlichem Importanteil aus den USA oder ähnlichen Ländern. Denn das in den Untersuchungen teilweise gemessene Glyphosat/AMPA Verhältnis wäre über Lebensmittel nur mit GVO zu erreichen.
Damit stellt sich doch die Frage, warum wollen sie für andere etwas verbieten, was sie für sich selbst offensichtlich als gut erachten?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Do Jul 02, 2015 8:46

Ich hab das eigentlich immer recht sportlich gesehen und Kollegialität ist ja schliesslich auch ein Faktor.
Aber bei Debatten wie diesen verste ich meinen Sohn,der Bio aktiv und offensiv boykottiert (also der schrei im Supermarkt seinen Bekannten oder Bruder quer durch die Regale an "pack die scheisse wieder weg,die kkommt bei uns nicht ins haus").
Ich bin da eigentlich gelassener,aber die Vorstellung bei meiner Ernährung auf autistische ,realitätsverweigernde Dumpfbolzen wie Thomas angewiesen zu sein,kann einem schon Angst machen
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Jul 02, 2015 10:21

Der ist kein Biobauer!
Ansonsten soll er mal sagen aus welchem Ort er kommt.
Dann können wir das nämlich genau nachprüfen! 8) 8)

Du hast es mit dieser „Studie“ doch schwarz auf weiß, die Grünen mögen Bio nicht, sie greifen für sich selbst Konvi-Lebensmittel.


DAS ist der eigentliche Skandal dabei!
Die Grünen schreien immer laut nach Bio,
aber offenbar kaufen bei den Grünen nicht mal stillende Mütter Bio. :x :x :x
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