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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 12 von 135 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Jul 20, 2015 13:18

Todde hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:So hätte ich es auch gesehen. Deshalb meine Nachfrage vorhin bzgl. Pflügen...


Es stellt sich doch gar nicht die Frage ob Winni pflügt oder nicht?
Und seine Gräserzucht geht ja anscheinend schon länger und die gut eingepflügten, für Jahre eingemischten Samen werden sich die nächsten Jahre ja immer weiter vermehren.


Es geht doch jetzt nich um Wini, sondern um Deine Aussage bzgl. Pflügen und anschließendem Glyphosateinsatz...
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Jul 20, 2015 13:57

Gegen resistenten Afu oder gegen Trespe ist das unter anderem eine Empfehlung der LWK Niedersachsen,
saatfertig machen und liegen lassen, dann mit Glyphosat abspritzen und drillen.
Ob nun mit oder ohne Pflug spielt keine Rolle, die Problemgräser sollen keimen und beseitigt werden, eine recht gute Strategie, vermindert den Unkrautdruck in der Kultur und beugt Resistenzen vor.
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Re: Glyphosat

Beitragvon steel. » Mo Jul 20, 2015 13:59

Mad hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Was sollte denn bei den gepflügten Flächen abspritzwürdiges da stehen? Meintest Du evtl. GRUBBERN, 4 Wochen liegen lassen, abspritzen?


Bei Ackerfuchsschwanz? Ein Unterpflügen der Samen der falscheste Weg. Da darf man den Boden nach der Ernte nur mit Fingerspitzengefühl bewegen, wenn man ihn wirklich loswerden will. Ein Vergraben mittels Pflug ist und bleibt Vermehrung.


Laßt euch nicht veräppeln. Auch Pflugbetriebe legen nach der Getreideernte meist einen Grubberstrich hin um den Auflauf der Unkräuter/Gräsersamen zu fördern.
Flach untergeflügte Samen sind keine Vermehrung. Bei intaktem Bodenleben wird ein Großteil zersetzt, bevor keimfähige Samen wieder hochgearbeitet werden.


Todde hat geschrieben:Ach so, wenn man pflügt dann wächst kein Unkraut mehr?


Im Prinzip ja. Nur würde ich das Wort "kein" durch "deutlich weniger" ersetzen. Aus diesem Grund verwenden Pflugbetriebe kaum Glyphosat.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Jul 20, 2015 14:02

Todde hat geschrieben:Gegen resistenten Afu oder gegen Trespe ist das unter anderem eine Empfehlung der LWK Niedersachsen,
saatfertig machen und liegen lassen, dann mit Glyphosat abspritzen und drillen.
Ob nun mit oder ohne Pflug spielt keine Rolle, die Problemgräser sollen keimen und beseitigt werden, eine recht gute Strategie, vermindert den Unkrautdruck in der Kultur und beugt Resistenzen vor.


Jetzt wird es klarer. Ich hatte vorhin das saatfertig machen nicht gelesen. Das ist dann natürlich was anderes...
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Mo Jul 20, 2015 14:23

So, jetzt schlägt der investigative Qualitätsjournalismus zu: http://www.topagrar.com/news/Acker-Agra ... 04707.html

....und Doris weiß auch Bescheid!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Jul 20, 2015 15:53

von dr.eberhard · 20.07.2015 - 16:25 Uhr 1.
Dr. Ernst dieter Eberhard, Sachverständiger für Landwirtschaft

Es müßte sich doch bei streng wissenschaftlicher Prüfung der verschiedenen Berichte klären lassen, ob Glyphosate cancerogen ist oder nicht. Daß Experten schon einmal streiten, bis sie sich auf genaue Definitionen geeinigt haben, ist normal und gehört zum wissenschaftlichen Diskurs. Diesen Zustand nun medial auszuschlachten, anstatt die Endberichte abzuwarten, ist zwar sehr öffentlichkeitswirksam aber unfair und unsauber.


Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Acker-Agra ... 04707.html
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mo Jul 20, 2015 16:54

steel. hat geschrieben:Laßt euch nicht veräppeln. Auch Pflugbetriebe legen nach der Getreideernte meist einen Grubberstrich hin um den Auflauf der Unkräuter/Gräsersamen zu fördern.
Flach untergeflügte Samen sind keine Vermehrung. Bei intaktem Bodenleben wird ein Großteil zersetzt, bevor keimfähige Samen wieder hochgearbeitet werden.


Meist, ja. In Winis Fall aber nicht. Also verdreh hier mal nicht die Tatsachen, denn ich habe mich lediglich auf ihn bezogen.

steel. hat geschrieben:Im Prinzip ja. Nur würde ich das Wort "kein" durch "deutlich weniger" ersetzen. Aus diesem Grund verwenden Pflugbetriebe kaum Glyphosat.


Du bist ein wunderbarer Märchenerzähler. Ich kann dir Maisflächen zeigen, die dein Geschwafel sowas von widerlegen. Diesem Pflüger würde ich dringend mal eine Bodenkur mit Glyphosat empfehlen, damit er weiterhin bei den anderen Herbiziden sparen kann. Der Pflug ist kein Wundermittel, begreift es mal.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Mo Jul 20, 2015 18:45

Mad hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:Laßt euch nicht veräppeln. Auch Pflugbetriebe legen nach der Getreideernte meist einen Grubberstrich hin um den Auflauf der Unkräuter/Gräsersamen zu fördern.

Meist, ja. In Winis Fall aber nicht.


Wie, der pflügt seine Stoppeln direkt unter?
Geht also nicht mal mittem Striegel, ner Egge oder was ähnlichem vorher drüber?
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Mo Jul 20, 2015 19:53

Bei uns fangen sie jetzt fast verbreitet an, die Stoppeln für die Winterbegrünung zu pflügen, um nacher mit Kreiselegge und Sämaschine exakt ansäen zu können. Bisher gings mit Scheibenegge und dem Lehner oben drauf. Für das Greening solls ganz genau sein, so das Amt.


wiiiieee ökologisch .....
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mo Jul 20, 2015 20:52

So viel Aufwand für ein paar Zwischenfrüchte. Das bekommt man auch mit weniger Maschineneinsatz hin.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Mo Jul 20, 2015 21:50

Machen die nur auf den ÖVF, denn die ZV sollten angeblich wirklich vom ersten bis zum letzten Zentimeter gleichmäßig auflaufen und gedeihen. Man möchte, damit erreichen, dass die Bauern fürs Greennig - Geld eine Extraleistung erbringen sollen. Diesel und Maschinenverschleiß und unnötige Bodenvergewaltigung für die "Ökologisierung" der Landwirtschaft....
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mo Jul 20, 2015 22:03

H.B. hat geschrieben:Machen die nur auf den ÖVF, denn die ZV sollten angeblich wirklich vom ersten bis zum letzten Zentimeter gleichmäßig auflaufen und gedeihen. Man möchte, damit erreichen, dass die Bauern fürs Greennig - Geld eine Extraleistung erbringen sollen. Diesel und Maschinenverschleiß und unnötige Bodenvergewaltigung für die "Ökologisierung" der Landwirtschaft....


Und aus dem Grund mache ich das extra nicht besonders. Da kommen ZF hin, aber wie ich die drille, sollen die gefälligst mir überlassen. Und bei der Nummer Bodenvergewaltigung und Ressourcenverschwendung, nur damit es schön aussieht, sind die bei mir ohnehin an der falschen Adresse. Mein Boden ist mir heilig.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Jul 20, 2015 23:14

Mad hat geschrieben: Mein Boden ist mir heilig.


Ich würde sagen die Natur ist mir heilig, da ist der Boden nur ein geringer Teil davon.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Mo Aug 03, 2015 11:47

Aameen....... und wer nicht spritzt kommt im Unkraut um....ganz sicher!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Aug 04, 2015 20:58

Thomas Sch. hat geschrieben:Aameen....... und wer nicht spritzt kommt im Unkraut um....ganz sicher!


Es wäre angebracht, wenn Du Dich einfach mal mit dem Thema Landwirtschaft beschäftigst, am besten noch ohne die fanatische Ökosicht, sondern einfach mal von Pike auf.
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