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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 15 von 135 • 1 ... 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Aug 13, 2015 15:33

Fakt ist: Studien kosten Geld.
Und niemand hat Geld zu verschenken.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Do Aug 13, 2015 16:12

Harald hat geschrieben:Universität Wien - das hört sich doch zuerst mal unabhängig an, oder? Dann guckst Du mal ins Facebook-Profil der Autorin dieser Studie:
https://www.facebook.com/mailin.gauppbe ... 0670089044
Unabhängig? :?:

Von was willst du der Dame eine "Abhängigkeit" unterstellen, wenn sie aufn Monsanto-Protestmarsch geht? :roll:

Ferengi hat geschrieben:Fakt ist: Studien kosten Geld.
Und niemand hat Geld zu verschenken.

Rischtisch. Es gibt allerdings so schöne Dinge wie Drittmittel durch z.B. die DFG und andere weitestgehend unabhängige Geldgeber. Nun könnte man ja per Ausschlussprinzip folgern, was nicht agrochemiekonzernfinanziert "dafür" ist, muss "dagegen" sein... da glaub ich erst drann wenns ne Metastudie über Studien gibt (wer finanziert die? :D)


Abgesehen davon, Harald, wärs doch ganz schön wenn du inhaltlich irgendwas zu der Studie sagen könntest. Oder meinst du die Regenwürmer wären beeindruckt(er) wenn die Versuchsleiterin keine Ökotussi wär oder das Geld aus einer anderen Quelle käme? Wie siehts mit den Methoden aus, die die Dame angewandt hat? Sind 36 Blumentöpfe genug um definitive Aussagen treffen zu können? Was könnten Fehlerquellen sein - andere als die "unpassende" Ideologie?

:regen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » Do Aug 13, 2015 16:56

Ferengi hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:
Natürlich gibt es unabhängige Studien...


Träum weiter... :roll: :roll:


Ja, man muss träumen wenn man nicht in der Lage ist Studien zu bewerten. Da ich dies kann, kann ich sehr gut einschätzen welchen Studien wissenschaftlich fundiert UND unabhängig sind. Dafür muss man allerdings - das gebe ich zu - über mehr als Deine google-Fähigkeiten verfügen. sorry...

Wir sehen das mittlerweile in sehr vielen Bereichen. Das Internet tut da aktuell sein Übriges. Und sobald die Argumente ausgehen, wird eine Verschwörungstheorie als Erklärung heran gezogen. Der böse Kapitalismus der die Welt kaputt macht.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Do Aug 13, 2015 21:24

Rohana hat geschrieben:
Harald hat geschrieben:Universität Wien - das hört sich doch zuerst mal unabhängig an, oder? Dann guckst Du mal ins Facebook-Profil der Autorin dieser Studie:
https://www.facebook.com/mailin.gauppbe ... 0670089044
Unabhängig? :?:

Von was willst du der Dame eine "Abhängigkeit" unterstellen, wenn sie aufn Monsanto-Protestmarsch geht? :roll:

Vielleicht hat die junge Dame ja irgendwann mal ein bezahltes Praktikum bei einer Chemiefirma gemacht. Das würde die Sympathiebeurkundung für einen Monsanto-Protestmarsch wieder ausgleichen. :wink:


Rohana hat geschrieben:Abgesehen davon, Harald, wärs doch ganz schön wenn du inhaltlich irgendwas zu der Studie sagen könntest

Nö, nach der Stelle mit den "increased soil concentrations of nitrate by 1592% and phosphate by 127%, pointing to potential risks for nutrient leaching into streams, lakes, or groundwater aquifers" haben mich die Details nicht mehr wirklich interessiert.
Ich war viel zu beschäftigt, mir zu überlegen, wieviel Dünger ich spare, wenn ich das Ausfallgetreide zukünftig totspritze statt es wie bisher grün unterzupflügen. :=
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Aug 13, 2015 21:33

Raider hat geschrieben: Und sobald die Argumente ausgehen...



Beschimpft man die , die mal ihr Hirn benutzen, als Verschwörungstheoretiker.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Do Aug 13, 2015 21:36

Harald hat geschrieben:Nö, nach der Stelle mit den "increased soil concentrations of nitrate by 1592% and phosphate by 127%, pointing to potential risks for nutrient leaching into streams, lakes, or groundwater aquifers" haben mich die Details nicht mehr wirklich interessiert.

Und? Kann bei dir nicht sein, was nicht sein darf? Denk dran, es geht um 36 Blumentöpfe... wer weiss was in denen passiert :p
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Do Aug 13, 2015 22:28

Rohana hat geschrieben:Und? Kann bei dir nicht sein, was nicht sein darf?

Du interpretierts in meine Posts etwas hinein, was da nicht drinsteht.

Die Ergebnisse zu den Regenwürmern kann und will ich nicht im Detail beurteilen. Mag sein, dass da was dran ist - das wäre dann Gegenstand weiterer Forschung, da momentan wohl kein Wirkmechanismus bekannt ist, der sich auf einzelne Arten auswirkt, auf andere aber nicht.

Skeptisch macht dabei, dass so etwas in den bisherigen Jahrzehnten so etwas noch nicht aufgefallen ist. Dabei sind doch gerade die Regenwürmer eines der Argumente für einen pfluglosen Ackerbau, der eben einen höheren Glyphosateinsatz bedingt.
Dass heißt aber noch lange nicht, dass das Ergebnis "nicht sein kann".


Die von mir aus dem Abstract zitierte Aussage zu den Nitratwerten ist aber in dieser Form hochgradig tendenziös. Damit hat sich die Autorin selbst jegliche Unvoreingenommenheit abgesprochen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Do Aug 13, 2015 22:50

Harald hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Und? Kann bei dir nicht sein, was nicht sein darf?

Du interpretierts in meine Posts etwas hinein, was da nicht drinsteht.

Ich wollts nur nochmal hören :)
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » Fr Aug 14, 2015 10:01

Ferengi hat geschrieben:
Raider hat geschrieben: Und sobald die Argumente ausgehen...



Beschimpft man die , die mal ihr Hirn benutzen, als Verschwörungstheoretiker.



Du hast nach wie vor keine Studien vorgelegt, dass Glyphosat unter den hier in Deutschland geltenden Rahmenbedingungen gefährlich für Menschen ist. Was soll man denn da anderes vermuten als Verschwörungstheorien. Das Argument, dass Monsanto und Co die Studien beeinflussen, ist halt nur eine Theorie (wenn nicht gar eine Verleumdung) und ist durch nichts zu belegen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Mo Aug 17, 2015 13:17

:mrgreen:

geht 's hier noch um Glyphosat oder um die "Neutralität" der Wissenschaft?

wenn es um letzteres geht sollte man sich erst einmal auf eine Definition was selbige ist einigen.

Wissenschaft ist die systematische, methodische, ordnende, erklärende und begründende Untersuchung von allem, was Menschen geistig zugänglich ist, in welcher Form auch immer.
Ziel ist Erscheinungen im materiell-natürlichen, geistigen und kulturellen Bereich zu beschreiben und Gesetze, Zusammenhänge etc. aufzudecken.
Und Wissenschaft bedeutet auch die Summe dessen, was auf diesen Wegen von den Menschen an Wissen hervorgebracht wurde.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Mo Aug 17, 2015 14:21

Das Zitat sagt viel und wenig gleichzeitig aus.
Mit der Definition sehe ich kein grundsätzliches Problem, auch Wünschelrutengehen und Hornmistpräparat "wissenschaftlich" zu begründen. Man muss nur die richtigen Axiome zugrundelegen.
https://www.psiram.com/ge/index.php/Pseudowissenschaft

Strittiger ist eh die Definition von "Neutralität".
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Mo Aug 17, 2015 14:36

Ulikum hat geschrieben:
geht 's hier noch um Glyphosat oder um die "Neutralität" der Wissenschaft?


hier gehts um emotionen !!!
und meiner meinung nach,auch um den preis eines produkts,an dem nix mehr zu verdienen ist....
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Di Aug 18, 2015 9:02

:mrgreen:

Nährstoffverluste und weniger Regenwürmer nach Glyphosat
Die Anwendung von Glyphosat erhöht Phosphat- und Nitratverluste im Boden. Außerdem wird die Aktivität von Regenwürmern reduziert. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Uni Wien.
....................
....................
Die Forschungsarbeiten wurden nach Angaben der Autoren in Gewächshäusern durchgeführt, um die Voraussetzungen im Feld "einigermaßen realistisch nachzubilden".
Gefahr der Nährstoffauswaschung
Dabei habe sich bei Anwendung der vorgeschriebenen Dosis der verwendeten Mittel eine stark erhöhte Menge an pflanzenverfügbarem Nitrat und Phosphat im Boden feststellen lassen. Den Befund erklären sich die Forscher mit dem Wegfall des Pflanzenbewuchses nach der Herbizidbehandlung.

Die von Pflanzen nicht aufgenommenen Nährstoffe liefen in der Folge Gefahr, ausgewaschen zu werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der klimawandelbedingt zu erwartenden Zunahme von Starkregenereignissen könnte eine Kontamination benachbarter Gewässer die Folge sein ......
...............................


wird man nun endlich über ein Pflugverbot nachdenken?
die Gefahr der Nährstoffauswaschung durch den Wegfall des Pflanzenbewuchses ist ja ebenfalls gegeben, und die Gefahr von Bodenerosion an Hängen ist ungleich größer.
:lol:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Aug 18, 2015 12:58

radixdelta hat geschrieben:Ich frage mich ob jede Studie die unbedenklichkeit bescheinigt zwingend seriös und jede die das gegenteil behauptet zwingend unseriös sein muß ;)
Und ich frage mich ob es stimmt das die Zulassungsbehörde ausschließlich auf Basis der vom Hersteller gelieferten Daten entscheidet und eben nicht selbst recherchiert oder gar (Meta-)Studien in Auftrag gibt.


Dazu hat man das BfR ja beauftragt, die werten relevante Studien aus, die den OECD Richtlinien entsprechen.

Immer wieder vorgebrachte Studien aus Frankreich oder sonstigen Wunderwissenschaftlern entsprechen halt nicht den Richtlinien. Warum gewisse Kreise Studien machen, die nicht den Richtlinien entsprechen und dann irgendwelche "Ergebnisse" präsentieren, darüber kann man eigentlich gar nicht diskutieren.


Man braucht das auch nicht unbedingt vom Flugzeug aus über Dörfer verteilen, finde ich.


Ist in Deutschland schon lange verboten.
In Argentinien ist das so auch nicht mehr erlaubt und ist sicher kaum fachgerechter Pflanzenschutz. Vielleicht sollte man Skalpelle verbieten, weil damit mal Flugzeuge entführt wurden :roll:
Nur was hat das mit Glyphosat zu tun? In Argentinien werden ganz andere Wirkstoffe ausgebracht, die hier lange verboten sind oder nie zugelassen wurden. DAS wird von der Leizpziger Ökoinformationszelle (Rummel etc) in den Reportagen immer "vergessen" zu erwähnen...



Aber mal was anderes:
Was ist eigentlich von Pelargonsäure zu halten? Als Alternative z.B. zur Sikkation, was das Abbauverhalten und die Giftigkeit angeht?

Das "bio" Totalherbizide enthält einen wahrscheinlich krebserregenden Stoff, das scheint aber die ökokorrekte Welt nicht zu tangieren. Hier werden mal wieder tatsächliche Versuchsergebnisse ignoriert, die reproduziert werden können...
Organic Pesticides Cause Cancer in Rats and Mice – OMRI LISTED
http://pesticidetruths.com/2011/11/27/o ... ri-listed/

Ich würde von Avenger die Finger lassen.
Und die Anwohner werden sich sicher auch nicht über den Einsatz von Pfefferspray als Herbizid freuen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Glyphosat

Beitragvon Maulwurf_13 » Di Aug 18, 2015 14:42

radixdelta hat geschrieben:Aber mal was anderes:
Was ist eigentlich von Pelargonsäure zu halten? Als Alternative z.B. zur Sikkation, was das Abbauverhalten und die Giftigkeit angeht?


Na da bleibt mir mal wirklich die Spucke weg. Pelargonsäure ist als "als Spritzmittel" zugelassen und wird für den Privatverbrauch von Ökos beworben.
Aber gleichzeitig ist dieser C9 Baustein (C9 steht für 9 Kohlenstoffe) der Weichmacher schlecht hin und gehört nach Meinung der gleichen Protagonisten sofort aus allen Kunststoffen wegen seiner hormonähnlichen Wirkung verbannt.

So doof darf man also sein um in Deutschland als besser gebildet zu gelten ...
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