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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mi Sep 09, 2015 21:39

Thomas Sch. hat geschrieben:Ja ja die Studien....wer hat Recht und wer sollte mal recht bekommen.


? Zu tief ins Glas geblickt?
Was haben Studien mit Rech und Unrecht zu tun?

Nur was soll man von Bauern denken die ihren mit Verbundsteinen gepflasterten Hof mit Herbizid sauber spritzen.Und das ist kein Einzelfall.Schaut euch um bei Kollegen


Hier machts keine Landwirt mehr, 3% Sofortabzug wenn es eine Kontrolle gibt.
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Mi Sep 09, 2015 21:48

Thomas Sch. hat geschrieben:Ja ja die Studien....wer hat Recht und wer sollte mal recht bekommen.Nur was soll man von Bauern denken die ihren mit Verbundsteinen gepflasterten Hof mit Herbizid sauber spritzen.Und das ist kein Einzelfall.Schaut euch um bei Kollegen


Kenne keinen Bauern mit gepflastertem Hof, aber ich glaube, die sind da viel vorsichtiger als Stadtbürger - schließlich haben sie ja nicht nur einen Befähigungsnachweis zu verlieren, sondern auch die Ausgleichszahlungen. Kaum ein Bauer würde sich auch nur wagen, das zu denken, was Bahn, Kommunen und Privatbürger praktizieren.
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Do Sep 10, 2015 8:03

Thomas Sch. hat geschrieben:......Nur was soll man von Bauern denken die ihren mit Verbundsteinen gepflasterten Hof mit Herbizid sauber spritzen.....

der einzige fall,der mir bekannt ist,war der eines bauern aus niedersachsen,wo der senior unbefugt an den giftschrank gegangen war,glyphosat in die rückenspritze gefüllt und den hofplatz gespritzt hatte.
die agrarzahlung des betreffenden jahres von ca.80 bis 100tsd. musste zurück gezahlt werden.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon radixdelta » Do Sep 10, 2015 9:02

Wie wird denn sowas festgestellt und wie häufig gibt es Kontrollen? Nicht nur bezogen auf den Einsatz auf dem Hof, sondern auch insgesamt den Einsatz nicht zugelassener PSM. Das müsste ja enorme Laborkosten nach sich ziehen, wenn das auf gut Glück untersucht wird.
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Do Sep 10, 2015 9:19

"Biozide werden weder in der natür­lichen Umwelt noch in Kläranlagen abgebaut. Allein für Deutschland bedeutet dies einen jährlichen Schadstoffeintrag von rund 5.000 t"

...Wärmedämmverbundsysteme sind staatlich geförderte Wasservergifter....ist nur nicht so populär, wie Giftsprühende Bauern :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Do Sep 10, 2015 14:06

Biozid wird ja gern auch der LW angedichtet, aber wiki meint:
Biozide (abgeleitet von bios griech. Leben und caedere lat. töten) sind im nicht-agrarischen Bereich eingesetzte Chemikalien oder Mikroorganismen zur Schädlingsbekämpfung (z. B. Ratten, Insekten, Pilze, Mikroben), also beispielsweise Desinfektionsmittel, Rattengifte oder Holzschutzmittel. Viele Biozidprodukte werden auch als Pflanzenschutzmittel (PSM) verwendet. Der Unterschied ist, dass Biozide die Gesundheit und die Produkte des Menschen schützen, während PSM Pflanzen (auch geerntete) schützen.


Das heißt, Pflanzenschutzmittel müssten auch noch nach dem Aussterben des Menschen ausgebracht werden. Oder könnte es am Ende noch sein, dass auch Pflanzenschutzmittel dem Menschen dienen?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Sep 10, 2015 15:33

H.B. hat geschrieben:Biozid wird ja gern auch der LW angedichtet, aber wiki meint:
Biozide (abgeleitet von bios griech. Leben und caedere lat. töten) sind im nicht-agrarischen Bereich eingesetzte Chemikalien oder Mikroorganismen zur Schädlingsbekämpfung (z. B. Ratten, Insekten, Pilze, Mikroben), also beispielsweise Desinfektionsmittel, Rattengifte oder Holzschutzmittel. Viele Biozidprodukte werden auch als Pflanzenschutzmittel (PSM) verwendet. Der Unterschied ist, dass Biozide die Gesundheit und die Produkte des Menschen schützen, während PSM Pflanzen (auch geerntete) schützen.


Das heißt, Pflanzenschutzmittel müssten auch noch nach dem Aussterben des Menschen ausgebracht werden. Oder könnte es am Ende noch sein, dass auch Pflanzenschutzmittel dem Menschen dienen?



Biozid-Alarm: Das Gift, das aus gedämmten Hauswänden kommt
http://www.derwesten-recherche.org/2013 ... den-kommt/

Wieder so eine Erfindung der Umweltfanatiker, die der Umwelt, den Menschen schadet und den Landwirten in die Schuhe geschoben wird.
Die Grünen samt Spendenmafia haben es einfach drauf, deren "Erfindungen" bringen immer neue Probleme.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Sa Sep 12, 2015 21:55

ich weiß viele die das immernoch machen....ist doch so einfach
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Re: Glyphosat - Verbotene Anwendungen

Beitragvon adefrankl » Sa Sep 12, 2015 23:07

Thomas Sch. hat geschrieben:ich weiß viele die das immernoch machen....ist doch so einfach

Was? Der Zusammenhang ist nicht mehr eindeutig. Glyphosat auf gepflasterte Hofflächen anwenden. Also ich kenne keinen Landwirt der dies macht (aber irgendwo lässt sich sicher einer finden). Ich kenne das eigentlich nur von Hobbygärtnern, Eigenheimbesitzern .....
Da kümmert man sich auch sonst nicht darum ob irgendwelche Mittel als Pflanzenschutzmittel zugelassen sind. Ein Beispiel ist im Bild zu sehen. Dies habe ich diesen Sommer bei 51°52'53" N, 10° 32' 6" O einmal photographisch dokumentiert. Das ausgebrachte (nicht zugelassene) Mittel dürfte doppelt so giftig wie Glyphosat sein und ist in Konzentrationen die weit über dem Trinkwassergrenzwert für Pflanzenschutzmittel liegen in allen Trinkwasserbrunnen nachweisbar.
Dazu ist die dort ausgebrachte Aufwandmenge pro Fläche offensichtlich um ein vielfaches (1000x ?)höher als bei Glyphosat.
In der dortigen Gegend wird übrigens Öko hochgehalten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Osceola » So Sep 13, 2015 6:17

Leute meint ihr eigentlich die sind alle blöde . Die Pfluglos-Fraktion ( der Rest zu 95% ) hat wieder komplett die Rapsstoppeln abgespritzt . Etliche Betriebe unter anderem mein Pächter haben wieder grosszügig mal ein 1/2 -3/4 Meter Feldrain mit abgespritzt . Das sehen selbst die blindesten und dann braucht man sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern !
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » So Sep 13, 2015 10:37

Osceola hat geschrieben:Die Pfluglos-Fraktion ( der Rest zu 95% ) hat wieder komplett die Rapsstoppeln abgespritzt.


Bezüglich Nitratauswaschung und Krankheitsunterdrückung war das vorbildlich.

Osceola hat geschrieben:Etliche Betriebe unter anderem mein Pächter haben wieder grosszügig mal ein 1/2 -3/4 Meter Feldrain mit abgespritzt.


Das darf man natürlich nicht machen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » So Sep 13, 2015 16:21

Osceola hat geschrieben:Leute meint ihr eigentlich die sind alle blöde . Die Pfluglos-Fraktion ( der Rest zu 95% ) hat wieder komplett die Rapsstoppeln abgespritzt .


Wo genau erkennst Du da ein Problem?
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Falsch

Beitragvon adefrankl » So Sep 13, 2015 16:41

Osceola hat geschrieben:Leute meint ihr eigentlich die sind alle blöde . Die Pfluglos-Fraktion ( der Rest zu 95% ) hat wieder komplett die Rapsstoppeln abgespritzt . Etliche Betriebe unter anderem mein Pächter haben wieder grosszügig mal ein 1/2 -3/4 Meter Feldrain mit abgespritzt . Das sehen selbst die blindesten und dann braucht man sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern !

Also die Pfluglos-Fraktion ist hier nicht vertreten, aber bei Rest ist hier das Abspritzen der Rapsstoppeln eine Rarität (also sind die 95% so pauschal völlig falsch). dies unabhängig von der Frage, was fachlich (auch unter Umweltaspekten, Erosion, Aufwand Krankheitsbekämpfung, Energieverbrauch ....) geboten ist. Hier ist eine mechanische Beseitigung Standard.
Dieses Haht habe ich nur auf etwa 5% der Fläche Glphosat angewendet (auf die Stoppel) zur Queckenbekämpung. In den vergangenen Jahren ähnlich viel oder weniger. Angesichts eines möglichen Verbots frage ich mich ob es nicht sinnvoll wäre Glyphosat auf allen Stoppelflächen einzusetzen um die Felder möglichst vollständig Queckenfrei zu bekommen, bevor Glyphosat verboten wird. Denn dann wäre eine Queckenbekämpfung extrem schwierig (mechanisch ist sehr aufwendig und schlecht wirksam und die anderen Mittel wie Fusilade ... nur eingeschränkt wirksam (und nur bei Rapsanbau legal anwendbar), .....
Daher bei einem drohenden Verbot gilt es Quecken nochmal radikal mit Glyphosat zu bekämpfen!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » So Sep 13, 2015 16:50

Osceola hat geschrieben:Etliche Betriebe unter anderem mein Pächter haben wieder grosszügig mal ein 1/2 -3/4 Meter Feldrain mit abgespritzt . Das sehen selbst die blindesten und dann braucht man sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern !

Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, was hat das mit Glyphosat zu tun? Kacke isses so oder so.
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » So Sep 13, 2015 16:55

Mal unabhängig von der bestehenden Rechtslage zur Unkrautbekämpfung auf gepflasterten Flächen, 2 Verfahren im direkten Vergleich:
Der ambitionierte Hobbygärtner mit seinem „Profi“ Gaskartuschen-Unkrautabflammer ist medial der reinste Umweltengel während der sachgerechte Glyphosateinsatz zur Umweltkatastrophe erklärt wird.
Mit umweltrelevanten Fakten wie Schadstofffreisetzung, Kleinlebewesen, Ressourcenverbrauch usw. wird das kaum zu belegen sein. Deshalb kommen auch keine Fakten, nur mediale Dauerhetze mit der Behauptung möglicher Gefahren, die weltweit noch nirgendwo eingetreten sind.
Die Bahn hatte vor vielen Jahren zumindest einen Großteil ihrer Unkrautbekämpfung auf Glyphosat umgestellt, obwohl dieses im Vergleich zu dem vorher eingesetzten Mitteln schlechter wirkte und wohl (Patent noch aktiv) teurer war, es gab so weniger unerwünschte Nebenwirkungen. Damals erregte das kaum mediale Aufmerksamkeit – und wenn doch, als Verbesserung.
Der mediale Krieg gegen Glyphosat begann erst nach Auslaufen des Patentschutzes – und das bis heute, ohne auch nur einen einzigen Schaden aus 40 jähriger Anwendung belegen zu können. So wird die „öffentliche Meinung“ gemacht, völlig faktenfrei.
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