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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 20 von 135 • 1 ... 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Sa Sep 26, 2015 19:41

Das sollst Du den Weltenrettern erzählen, die können sich doch darum kümmern ohne Glyphosat.
Ich dachte, wenn man auf Glyphosat verzichtet, dann kommt wer vom BUND, Nabu oder Greenpeace freiwillig raus und macht das per Hand.
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Re: Glyphosat

Beitragvon noV_netniH » So Sep 27, 2015 7:21

Ja. Das wär schön. Ich finde nicht mal welche, die das für Geld machen :)

Aber davon ab: sei froh, dass es BUND, Greenpeace usw. gibt. Wenn da auch mal einer einen Schritt zu weit geht, die 10.000 davor waren genau richtig. Wenn nicht noch zu zögerlich.
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » So Sep 27, 2015 8:56

noV_netniH hat geschrieben:Aber davon ab: sei froh, dass es BUND, Greenpeace usw. gibt. Wenn da auch mal einer einen Schritt zu weit geht, die 10.000 davor waren genau richtig.

Wer hat dir denn diesen Stuß erzählt?

100% der Aktivität dieser Vereine richtet sich auf das Belügen und Täuschen der Bevölkerung, um Spendengelder zu generieren. Die Sache selbst ist denen so scheißwurscht, wie man sich das nur vorstellen kann.

Wie bei fast jedem Konzern, gilt auch hier jede Aktivität dem Selbsterhalt und der Bereicherung. Nur dass sie eben nix zu verkaufen haben, und die tatsächlichen Probleme, warum die Organisationen einst in nichtmal schlechter Absicht gegründet wurden, gelöst sind.

Befass dich einfach mal mit dem Thema, und versuche eine Aktivität eines BUND zu finden, die nicht auf Lug, Trug und Beschiss beruht?
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Mo Sep 28, 2015 12:17

bauer hans hat geschrieben:gestern einen kommentar in der NW gelesen und einen kurzen leserbrief dazu verfasst.
tenor: glyphosat ist so billig,dass nix mehr damit zu verdienen ist....
postwendend kam antwort,dass das ja ein sehr interessanter aspekt wäre,von dem sie das erste mal hören.....leserbrief wird veröffentlicht.
(die NW gehört der SPD mehrheitlich)


leserbrief wird nicht veröffentlicht,weil ich eine tatsache behaupte,so die meinung der redaktion,leserbriefe dürfen nur die meinung des schreibers wieder geben :? :mrgreen:
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Beitragvon adefrankl » Mo Sep 28, 2015 21:16

bauer hans hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:gestern einen kommentar in der NW gelesen und einen kurzen leserbrief dazu verfasst.
tenor: glyphosat ist so billig,dass nix mehr damit zu verdienen ist....
postwendend kam antwort,dass das ja ein sehr interessanter aspekt wäre,von dem sie das erste mal hören.....leserbrief wird veröffentlicht.
(die NW gehört der SPD mehrheitlich)


leserbrief wird nicht veröffentlicht,weil ich eine tatsache behaupte,so die meinung der redaktion,leserbriefe dürfen nur die meinung des schreibers wieder geben :? :mrgreen:

Nun, damit hat die Masse unserer sogenannten Ökos (bzw. die sich selbst dafür halten) doch überhaupt kein Problem. Die kommen in der Regel ohne Tatsachen aus. Und wenn es welche gibt dann werden diese in soviel Unsinn eingewickelt, dass der wahre Kern nicht mehr ansatzweise richtig erkennbar ist.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Mo Sep 28, 2015 21:29

An alle die ohne Glyphosat nicht mehr Landwirt sein wollen: Ich pachte eure Flächen,ich kann ohne Chemie.und bekomme sogar noch mehr Geld vom Staat :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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"Unterbelichtete" "Agrarpresse"

Beitragvon adefrankl » Mo Sep 28, 2015 21:31

Bei http://www.proplanta.de/Agrar-Nachricht ... 35820.html
findet sich ein Artikel, der ledigllich polemische Vorwürfe wiedergibt. Ein ziemlich schwaches Bild von proplanta, dass sich selbst der Agrarpresse zurechnen dürfte. Es geht da nicht um diese oder jene Meinung. Aber wenn man solch eine Meldung herausgibt, die selbst völlig frei von Fakten ist (es wird nur allgemein von irgendwelchen unterdrückten Daten geschrieben", dann sollte man schon ein bisschen Hintergründe liefern. Um welche Studien geht es konkret, was wird von der anderen Seite als Grund für deren Ausschluss angeführt, ...
Aber so ist das bestenfalls Bildzeitungsniveau.
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Mo Sep 28, 2015 21:58

Links der Reihe nach öffnen, und auf Namen achten:

https://www.uni-hohenheim.de/pressemitt ... 8e8207784e
http://www.agrar-presseportal.de/Impressum/
http://www.proplanta.de/Impressum/

Die Uni Hohenheim unter einer grünen Landesregierung muss sich die Mittel wohl hart "verdienen".
Schon das Grethe-Gutachten schlug in die selbe Kerbe.....
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Re: Glyphosat- Herausforderung

Beitragvon adefrankl » Mo Sep 28, 2015 22:42

Thomas Sch. hat geschrieben:An alle die ohne Glyphosat nicht mehr Landwirt sein wollen: Ich pachte eure Flächen,ich kann ohne Chemie.und bekomme sogar noch mehr Geld vom Staat :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ohne Glyphosat allein reicht nicht. Wenn dann muss das Produkt aus ausgebrachter oder produzierter Menge und 1/Giftigkeit (LD50 [g/kg]) geringer sein als bei Glyphosat.#Also ich setzt zwar nur auf etwa 5% der Fläche Glyphosat ein, aber rechnen mir mal mit 1800 g/Wirkstoff/Jahr:
d.h. 1800 /5,6 = 321
Senecio vulgaris (Kreuzkraut): Enthält etwa 0,05% Pyrrolizidinalkaloid (Trockenmasse). Dieses hat ein LD50 von etwa 0,003 g/kg
(Quelle: http://www.ak-kreuzkraut.de/app/downloa ... 1398722156
dort große Spannbreite angegeben) --> Kreuzkräuter sind genauso giftig wie Glyphosat.
d.h. 2 kg Kreuzkräuter pro ha sind genauso giftig wie eine Glyphosatbehandlung (Im Gegensatz dazu hat sich Glyphosat aber bis zur Ernte weitgehend abgebaut und wäre auch nicht zu 100% im Erntegut enthalten). Also eigentlich reichen schon 2 kg Frischmasse. (d.h.
Da aber auch noch mögliche andere Giftplanzen einbeziehen. Dann erst recht auch Kupferpräperate (bereits Kupfersulfat hat LD50 0,3 g/kg) d.h. maximal sind da 90 g möglich wenn es sonst nichts giftiges gibt.
Dann bitte auch noch die Maschinenabgase berücksichtgen, gefährlichen Feinstaub bei mechanischer Unkrautbekämpfung, Erosion ....
Gelingt dies wirklich da Glyphosat zu unterbieten? Ansonsten ist es eine Mogelpackung
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Sep 29, 2015 6:40

Sachliche Berichte sind ja selten, wenn nicht gerade Aluhütchen Liebrich einen schreibt, dann hat die SZ zu mindest einen sachlichen Journalist im Bereich Wissenschaft.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/p ... -1.2668219

Die Unterschiede in der Bewertung durch IARC und BfR lassen sich jedoch auch formal erklären: Beide Institutionen haben unterschiedliche Aufträge. Die IARC will herausfinden, welche Stoffe prinzipiell Krebs auslösen können. Die Experten berücksichtigen dabei allerdings nicht, wie stark ein Mensch der untersuchten Substanz jeweils ausgesetzt ist. Weil diese Expositionsabschätzung fehlt, verrät die IARC-Einstufung nicht, wie wahrscheinlich man Krebs bekommt.

Das hingegen wäre eine Risikobewertung wie sie unter das Mandat des BfR fällt. Und die sagt eben: kein bekanntes Krebsrisiko - bei bestimmungsgemäßem Gebrauch. In dieser Einschränkung könnte die Erklärung für die bislang bekannten Verdachtsfälle liegen, in denen Glyphosat Krebs ausgelöst haben könnte. In manchen Ländern werden Felder aus Flugzeugen mit Pestiziden beregnet - dann kann der Wind große Mengen Gift in nahe gelegene Dörfer wehen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mi Sep 30, 2015 19:07

http://www.tagesspiegel.de/wissen/gesun ... 86100.html

...
Alkohol und Sonnenlicht - gefährlicher als Pestizide?
In der Glyphosat-Bewertung steht die Meinung der WHOKrebsagentur („vermutlich krebserregend“) im Gegensatz zu der der anderen wissenschaftlichen Gremien, die sich bislang mit dem Pflanzengift befasst haben und die keine Gefahr sehen. Das mag damit zu tun haben, dass die WHO- Experten eine Substanz grundsätzlich einschätzen. Dabei geht es nicht darum, wie wahrscheinlich ein Krebsrisiko in der Realität tatsächlich ist. So hat die WHO- Krebsagentur Alkohol und Sonnenlicht als „krebserregend für den Menschen“ bezeichnet und damit oberhalb von Glyphosat in die höchste Risikokategorie 1 eingestuft. Trotzdem bekommt nicht jeder Krebs, der mal ein Bier trinkt oder ein Sonnenbad nimmt. Und selbst die Grünen wollen weder Alkohol noch Sonnenschein „aus dem Verkehr ziehen“, obwohl die Logik es nahelegen würde.

Kein Krebsrisiko bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, lautet dagegen das Urteil des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin. Es ist mit der Neubewertung von Glyphosat in der EU beauftragt. Das bedeutet: Ein Risiko mag theoretisch denkbar sein (so sieht es die WHO-Agentur), aber in der Praxis besteht es nicht. Jetzt muss sich nur noch die Vernunft durchsetzen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Do Okt 01, 2015 11:07

Thomas Sch. hat geschrieben:An alle die ohne Glyphosat nicht mehr Landwirt sein wollen: Ich pachte eure Flächen,ich kann ohne Chemie.und bekomme sogar noch mehr Geld vom Staat :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Nein Danke. Nix ernten aber von allen Seiten Gelder abgreifen kann ich selber wenn Not am Mann ist. Ich komme außerdem aus BaWü, da geht das momentan besonders gut. :P
Muss ich nur noch meine Moral und meine Selbstachtung irgendwie überwinden... Wobei hey: ich bin ja dann einer von den "Guten" :prost:
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Re: Glyphosat

Beitragvon noV_netniH » Do Okt 01, 2015 11:19

Ich kann auch nix ernten. Geld abgreifen kann ich trotzdem nicht. Umbruchverbot nennt man die moderne Form der Ackerland-Inbeschlagnahme.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Sa Okt 03, 2015 20:58

Es gibt genügend Biobauern die gut ernten und noch besser Geld bekommen Demeter Dinkel ist das beste Beispiel.Für freie Konviware 14 euro und Demeter üüüüüüüber 60 euro.Da kann ich gerne nur die Halbe Menge Einfahren.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Okt 03, 2015 20:59

Es gibt genügend Biobauern die gut ernten und noch besser Geld bekommen Demeter Dinkel ist das beste Beispiel.Für freie Konviware 14 euro und Demeter üüüüüüüber 60 euro.Da kann ich gerne nur die Halbe Menge Einfahren.

Dann mach das und freu dich, dass du demeter bist.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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