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Sie alle sehen nun die Chance, das Herbizid (Unkrautbekämpfungsmittel) „Glyphosat“ aus dem Verkehr zu ziehen. Es wird von den Experten eher unter den vergleichsweise harmlosen Pflanzenschutzmitteln eingeordnet.
Das heißt aber auch: Kommt das Ende von Glyphosat, dürften die als Alternativen zur Verfügung stehenden Mittel über kurz oder lang deshalb erst recht aus dem Verkehr gezogen werden.
Das ist das Kalkül, das wohl dahinter steht. Flächendeckende Biolandwirtschaft durch ein staatliches Verbot der konventionellen Methode. So einfach könnte es gehen. Und es steht, bei Lichte betrachtet, wohl noch ein anderes, nicht so klar auf dem Tisch liegendes Motiv dahinter."
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Das IARC hat auch Kaffee, Mate, Sonnenlicht und Schichtarbeit als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Warum stehen diese Stoffe bzw. Bewandtnisse nicht auf der politischen Agenda? Nicht zielführend beim Verbot von konventioneller Landwirtschaft? Ohne Angaben zu den kritischen Mengen, ohne Angaben zum tatsächlichen Risiko für Mensch, Tier und Umwelt sind solche Hinweise von eher begrenztem Wert."
http://donnerunddoria.welt.de/2015/10/0 ... d-haerter/

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet