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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Sa Okt 03, 2015 22:02

Demeter bräuchte mehr als 60 Euro, damit dem Bauern das Selbe bleibt. In einem kg Demeter-Dinkel steckt nicht nur das Fünffache an Arbeitszeit, sondern dazu noch ein zigfaches Mehr an Sprit. Diese Verschwendungssucht müsste für 100 Euro vermarktet werden, um am Ende an der gleichen Stelle zu sein.
Das dicke Ende für die Umwelt kommt aber erst hinterher. Die ineffiziente Vermarktung und Logistik, und die überüberdurchschnittlich saufenden, fetten Kisten der Ökokonsumenten, und deren Einkäufe in Kleinstmengen in kurzen Intervallen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » So Okt 04, 2015 6:14

Thomas Sch. hat geschrieben:Es gibt genügend Biobauern die gut ernten


Dann essen wir in Zukunft nur noch Dinkelbrot und haben die Welt gerettet :roll:


Ist „Bio“ besser? (2): Ist Bio-Essen gesünder?
http://www.scilogs.de/detritus/ist-bio- ... n-ges-nder

„Natur“ ist nicht gesund und „Chemie“ ist nicht giftig

Außerdem gibt es keinen Grund „Natur“ automatisch mit „gesund“ zu verbinden, denn die giftigsten und krebserregendsten Substanzen – z. B. Botulinumtoxin, Ricin oder Aflatoxine– sind reine Naturprodukte. Umgekehrt ist „Chemie“ nicht sofort giftig oder ungesund. Praktisch alles Leben beruht auf der Abfolge von chemischen Reaktionen von chemischen Substanzen. Wir sind Chemie!

Aber selbst „Chemie“ als Synonym für „Produkt der chemisch-synthetischen Industrie“ sagt gar nichts darüber aus, ob ein Stoff gesund, giftig oder gefährlich ist. Zudem sind viele von der chemischen Industrie hergestellten Substanzen schlicht Kopien der Naturstoffe. So ist künstlich hergestelltes Vitamin C auch nicht besser oder schlechter als natürliches. Das aus Chrysanthemen extrahierte Bio-Pestizid Pyrethrin ist nicht giftiger als künstlich hergestelltes. Es ist schlicht egal, wenn die Stoffe sich in der Anordnung der Atome zu Molekülen nicht unterscheiden. Und letztlich entscheidet – wie bei allem – vor allem die Dosis über die Giftwirkung, nicht etwa die Herkunft.


Mit den natürlichen Pestiziden kommt dann eine dritte Substanz-Gruppe ins Spiel, die oft vergessen wird, nämlich endogen erzeugte Substanzen, die also von der Pflanze selbst zur Fraßfeind-Abwehr erzeugt werden, oder auch natürliche Verunreinigungen, etwa durch Schimmelpilzgifte (Mykotoxine). Wie oben bereits angedeutet, mussten bei vielen Nutzpflanzen diese natürlichen Pestizidgehalte erst züchterisch reduziert werden, um sie genießbar zu machen. Bekannte Beispiel für Gifte in Kulturpflanzen sind Oxalsäure in Spinat, Cumarin in Cassia-Zimt, das Solanin in Kartoffel und Tomate, sowie Glucosinolate, Mutterkornalkaloide und die krebserregenden Pyrrolizidinalkaloide. Natürliche, hochpotente Kanzerogene sind Schimmelpilzgifte, etwa Aflatoxine (von Aspergillus flavus), die als die potenteste krebserzeugende Substanz überhaupt gelten. Außerdem sind viele Pflanzenstoffe krebserregend: Sesamol (in Sesam), Methyleugenol (in Fenchel, Anis, Muskat), Estragol (in Basilikum undEstragon), Safrol (in Safran), Sinigrin (in manchen Kohlgemüsen), Capsaicin (in Paprika und Chilis), Methoxypsoralene (in Petersilie und Sellerie) und Thyiocanate, die aus Senfölglykosiden freigesetzt werden (Kohlgemüse). Dazu kommen phenolische Substanzen, die in relativ hohen Gehalten in Pflanzenprodukten enthalten sind, z.B. Kaffeinsäure, Katechol und Chlorogensäure. Auch in Speisepilzen kommen Kanzerogenevor, so enthalten Champignons Agaritin, das bei Mäusen Tumore an Blutgefäßen auslöst.[13]

Giftige und krebserregende Substanzen sind zahlreich in der Natur vorhanden, es sind nicht die Kanzerogene aus der Industrie, die von so großer Bedeutung sind. Von den über 1000 unterschiedlichen Substanzen, die etwa in Kaffee natürlicherweise enthalten sind, wurden im Labor von Bruce Ames 28 darauf getestet, ob sie krebserzeugend in Nagetieren wirken – bei 19 davon war das der Fall. Außerdem wurden 63 andere Pflanzenstoffe getestet und davon 35 als krebserzeugend eingestuft. In einer einzigen Tasse Kaffee sind etwa so viele natürliche Kanzerogene enthalten, wie man über ein gesamtes Jahr an Pestiziden durch Nahrungsmittel aufnimmt. Das bedeutet nicht, dass man aufhören muss, Kaffee zu trinken, vielmehr muss man akzeptieren, dass es keine Ernährungsform gibt, die völlig ohne die Aufnahme von Kanzerogenen ist. Natürliche Kanzerogene sind überall vorhanden und sehr viel bedeutender als Pestizidrückstände auf Obst und Gemüse.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » So Okt 04, 2015 9:51

Ja hierwird einem das Wort im Mund umgedreht Wir essen alle nur Dinkel,ja klar.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » So Okt 04, 2015 9:55

...und alle Biobauern sterben an verpilztem Brot das wir zum Frühstück essen
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » So Okt 04, 2015 10:15

Thomas Sch. hat geschrieben:An alle die ohne Glyphosat nicht mehr Landwirt sein wollen: Ich pachte eure Flächen,ich kann ohne Chemie.und bekomme sogar noch mehr Geld vom Staat


Ja, Öko-Hartz, allerdings zum großartigen Flächenpachten dürfte das kaum ausreichend sein, ansonsten wäre das auf dem Pachtmarkt schon aufgefallen.

Thomas Sch. hat geschrieben:...und alle Biobauern sterben an verpilztem Brot das wir zum Frühstück essen


Nicht alle, einige verkaufen ihren Giftmüll nur an gutgläubige Verbraucher und kaufen für sich selbst beim freundlichen Discounter ein.
Besonders Umwelt- und Menschenfreundlich erscheint mir das nicht. Aber unser Staat will es so und zahlt dafür extra.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » So Okt 04, 2015 10:46

Thomas Sch. hat geschrieben:Es gibt genügend Biobauern die gut ernten und noch besser Geld bekommen Demeter Dinkel ist das beste Beispiel.Für freie Konviware 14 euro und Demeter üüüüüüüber 60 euro.Da kann ich gerne nur die Halbe Menge Einfahren.


Da stellt sich mir dann immer wieder die gleiche Frage: Wenn Biobetriebe so gut ernten und noch dazu deutlich mehr für ihre Ware bekommen, warum werden sie dann so hoch subventioniert. Entweder bekommen sie nämlich nicht das an mehr was man braucht um Bio zu machen oder man gibt unnötige Subventionen...
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Mo Okt 05, 2015 20:12

Thomas Sch. hat geschrieben:An alle die ohne Glyphosat nicht mehr Landwirt sein wollen: Ich pachte eure Flächen,ich kann ohne Chemie.und bekomme sogar noch mehr Geld vom Staat :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Hör halt mit deinen ständigen Redoxreaktionen auf... :gewitter:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Okt 05, 2015 21:51

Thomas Sch. hat geschrieben:...und alle Biobauern sterben an verpilztem Brot das wir zum Frühstück essen


Man merkt, Dir fehlt es an Wissen, das machst Du mit Deinem Glauben wieder gut.
Und genau solche Leichtgläubigen macht sich die Angstindustrie zu ihren Jüngern, Du bist ein repräsentatives Beispiel.
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Re: Glyphosat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Okt 05, 2015 22:10

Todde hat geschrieben:
Thomas Sch. hat geschrieben:...und alle Biobauern sterben an verpilztem Brot das wir zum Frühstück essen


Man merkt, Dir fehlt es an Wissen, das machst Du mit Deinem Glauben wieder gut.
Und genau solche Leichtgläubigen macht sich die Angstindustrie zu ihren Jüngern, Du bist ein repräsentatives Beispiel.



Der moderne Jugendliche, womöglich mit Migrationshintergrund, würde sagen "Opfer". Ich finde irgendwie, das passt zu ihm. :lol:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Mo Okt 05, 2015 23:09

Todde hat geschrieben:
Thomas Sch. hat geschrieben:...und alle Biobauern sterben an verpilztem Brot das wir zum Frühstück essen


Man merkt, Dir fehlt es an Wissen, das machst Du mit Deinem Glauben wieder gut.
Und genau solche Leichtgläubigen macht sich die Angstindustrie zu ihren Jüngern, Du bist ein repräsentatives Beispiel.



Du aber auch!

Es gab die Landwirtschaft schon lange vor Glyphosat,
und es wird sie auch lange danach noch geben!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Okt 06, 2015 5:58

Ferengi hat geschrieben:Du aber auch!

Es gab die Landwirtschaft schon lange vor Glyphosat,
und es wird sie auch lange danach noch geben!


Früher lebte man lange in Höhlen bei einem Stück Aas, einige sind wieder auf den Weg dahin.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Lacy Laplante » Di Okt 06, 2015 7:06

Todde hat geschrieben:
Früher lebte man lange in Höhlen bei einem Stück Aas, einige sind wieder auf den Weg dahin.


Soweit zurück brauchst du garnicht gehen....
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Re: Glyphosat

Beitragvon simmal1 » Di Okt 06, 2015 7:25

Ferengi hat geschrieben:Es gab die Landwirtschaft schon lange vor Glyphosat,
und es wird sie auch lange danach noch geben!


Beste Aussage in dem Thema bis jetzt.
@ Lacy Laplante
und der Mehrertrag liegt nur am Glyphosateinsatz, genauso wie die bessere Milchleistung heute auch vom Glyphosateinsatz liegt :lol:
Wir verwenden seit 2 Jahren auch kein Glyphosat mehr und es geht.
Vielleicht brauchen wir nächstes Jahr wieder etwas, keine Ahnung, aber warum verwenden, wenn es zurzeit passt?
"Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher"- Vito Corleone
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Di Okt 06, 2015 7:31

NobbyNobbs hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Thomas Sch. hat geschrieben:...und alle Biobauern sterben an verpilztem Brot das wir zum Frühstück essen


Man merkt, Dir fehlt es an Wissen, das machst Du mit Deinem Glauben wieder gut.
Und genau solche Leichtgläubigen macht sich die Angstindustrie zu ihren Jüngern, Du bist ein repräsentatives Beispiel.



Der moderne Jugendliche, womöglich mit Migrationshintergrund, würde sagen "Opfer". Ich finde irgendwie, das passt zu ihm. :lol:

korrekt heissts "du opfer",hat mir ein bekannter aus berlin erzählt.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Di Okt 06, 2015 7:38

Ferengi hat geschrieben:Es gab die Landwirtschaft schon lange vor Glyphosat,
und es wird sie auch lange danach noch geben!


ja,früher war alles besser......
aber es ist doch bedeutend einfacher,quecken mit glyphosat,als mit schälpflug und egge zu bekämpfen,
vom auto zur pferdekutsche will doch auch keiner mehr zurück.
wir schaffen uns :mrgreen:
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