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Grenzen der ökologischen Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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164 Beiträge • Seite 1 von 11 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 11
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Grenzen der ökologischen Landwirtschaft

Beitragvon jada » Di Sep 25, 2007 15:07

Sehr geehrte Landtreff-Community,

ich schreibe eine Facharbeit über das Thema konventionelle Landwirtschaft(nur auf Acker bezogen). In meiner Facharbeit würde ich gerne die "Grenzen" des ökologischen Feldbaus mit einbringen.

Laut Anbaben des BMELV wird in Deutschland nur 4,7 % der Ackerfläche ökologisch bewirtschaftet.

Meine Fragen sind:

- Könnte der ökologische Landbau den Bedarf an Lebensmittel in Deutschland decken?

- Könnte der ökologische Landbau die Welternährung sichern?

Falls ja, wie? Wo sind die Grenzen der ökologischen Betriebs? Wie sieht es aus mit hohen Erntegewinnen ohne Mineraldünger Einsatz?

Ich danke schon mal allen die mir weiterhelfen könne im Voraus.

Liebe Grüße

Jada

P.S. Ich hoffe ich habe im richtigen Forum gepostet. Ansonsten sorry.
jada
 
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Re: Grenzen der ökologischen Landwirtschaft

Beitragvon Fendt-Fahrer02 » Di Sep 25, 2007 15:12

jada hat geschrieben:

Meine Fragen sind:

- Könnte der ökologische Landbau den Bedarf an Lebensmittel in Deutschland decken?

- Könnte der ökologische Landbau die Welternährung sichern?





Obwohl das einige von diesen selbst ernannten Umweltschützern denken.....Nein.
Ein Pärchen beim Sex- sie fängt an zu stöhnen: Jaaaaa ohhh gibs mir, sag mir schmutzige Sachen !!!!!
Er: Küche,Bad,Wohnzimmer.....
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Beitragvon SHierling » Di Sep 25, 2007 15:20

Hallo
Du kannst Dir Deine Fragen ganz leicht mit ein bißchen gesundem Menschenverstand beantworten: die Erfindung des ökologischen Landbaues ist ja nun schon reichlich 100 Jahre her.
Trotzdem hat er nicht mehr als 4% der Anbaufläche erreicht - es muß also ganz offenbar ein Problem geben, das diese Entwicklung verhindert hat.

Der konventionelle Landbau liefert die höheren Erträge und TROTZDEM verhungern noch 20.000 Kinder jeden Tag. Wie soll der Bio-Anbau da die Welternährung sichern?

Bio ist eine Lücke für ein paar reiche Leute, die sich von Natur und Ökosystem soweit entfernt haben, daß sie - sorry - ihrem Namen keine Ehre machen. Es sind sicher viele Sachen bedenkenswert und auch umzusetzen, keine Frage - aber das, was heutzutage als Bio verkauft wird, klappt ja nicht mal mehr bei den 4%, die es jetzt versuchen!
Klingt vielleicht verrückt, aber Bio klappt deshalb so schlecht, weil vieles, was da "erfunden" und verordnet wurde, wider die Natur ist.

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon jada » Di Sep 25, 2007 15:52

Hallo,

vielen Dank schon mal für die Antworten.

@Brigitta:
Ich habe immer gedacht das der Preis den man für Bio-Lebensmittel zahlen muss, am hinderlichsten ist für die stockende Entwicklung. Muss mal weiterrecherchieren was da alles dahinter steckt. Du hast mir schon einige gute Anstösse gegeben. Warum tut aber der Staat die Biobauern so viel finanziell unterstützen, wenn Bio nur eine Lücke für Reiche ist? Kann man nicht die gesamte konventionelle Landwirtschaft so mit Vorschriften "zukleistern" da sie nachhaltig sein muss und nicht schädlich?

Echt schwieriges Thema für einen Aussenstehenden :roll: . Ich habe gar nicht gewusst wie umfangreich das ganze ist.

Liebe Grüße

jada
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Beitragvon estrell » Di Sep 25, 2007 17:10

jada - du heist nicht zufällig Maxi, oder New-Holland, bist Agraringenieur oder studierte Landwirtin oder bald Landwirtslehrling.....?
Ich frag nur vorsorglich, ist immer so ärgerlich wenn jemand eine Arbeit zu dem Thema schreiben zu sollen vorgibt ohne vorher Informationen dazu recherchiert zu haben? Und plötzlich "aus heiterem Himmel" feststellt, das das doch "sehr komplex ist".
ich schreibe eine Facharbeit über das Thema konventionelle Landwirtschaft(nur auf Acker bezogen). In meiner Facharbeit würde ich gerne die "Grenzen" des ökologischen Feldbaus mit einbringen


Echt schwieriges Thema für einen Aussenstehenden (?is das denn nicht für eine Facharbeit??) . Ich habe gar nicht gewusst wie umfangreich das ganze ist.



Nichts für Ungut, aber Maxi hat schon paar Tage nichts mehr von sich hören lassen und dein Posting hörte sich so nach "Maxi auf Entzug" an :wink:

Ich würde dir auch gerne empfehlen folgende Treats mal nachzulesen und auch die Suchfunktion zu nutzen, damit man nicht andauernd wieder erklären muss, das Bio "sowieso Quatsch ist" und "eh nur elitär" und eh nicht 10.000.000.000 Menschen davon satt werden SOLLEN da schon alleine 3.000.000.000 zu viel sind für diese Welt und wir haben schon über 6Milliarden... :?

http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t=15136
http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t=15977 [/i]
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon freischütz » Di Sep 25, 2007 17:28

@ Shierling, Du behauptest :
Der konventionelle Landbau liefert die höheren Erträge und TROTZDEM verhungern noch 20.000 Kinder jeden Tag.


Ich behaupte : Gerade wegen der konvention. Landwirtschaft herscht Hunger in der Welt.

Spaß beiseite, es liegt nicht an der zu geringen landwirtschaftichen Produktion, sondern an der Armut in bestimmten Regionen in der Welt. Das heißt die finanziellen Mittel sind absolut ungleich verteilt. Dort wo Hunger herscht, in Deutschland bei Hartz 4 , steht nicht genügend Geld zur Verfügung, um sich aus dem überreichlichen Topf der landwirtsch. Produkte etwas kaufen zu können ! Es muß und kann ja wohl nicht sein, dass 80 % aller Finanzvermögen bei 20 % Reichen zu finden ist.

Leider wiederhole ich mich zum X- ten Mal, doch dies ist meine Erfahrung und Überzeugung : Weder in der konv.- noch in der Bio- Landwirtschaft, bedarf es Pestizide ohne Ertragsverlust. Unterlagen dazu können bei mir per E- Mail angefordert werden.
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Beitragvon IHC1255XL » Di Sep 25, 2007 17:33

estrell hat geschrieben:jada - du heist nicht zufällig Maxi, oder New-Holland,


Genau das war auch mein erster Gedanke... :roll:
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Beitragvon SHierling » Di Sep 25, 2007 17:44

Spaß beiseite, es liegt nicht an der zu geringen landwirtschaftichen Produktion, sondern an der Armut in bestimmten Regionen in der Welt. Das heißt die finanziellen Mittel sind absolut ungleich verteilt.

Ja Haa Witz. Was nutzen den Leuten denn bitte "finanzielle Mittel", wenn auf ihren Böden schlicht nix WÄCHST? Die Wüsten dieser Welt dehnen sich Jahr um Jahr weiter aus, der fruchtbare Boden wird allein dadurch schon iimmer weniger, und dann kommst Du, und sagst, wenn wir je ha nur noch die Hälfte ernten, werden MEHR Leute satt? Nie nicht.....
Aber wie gesagt. GANZ einfache Frage: der Ökologiische Landbau ist seit 100 Jahren bekannt - wenn der so gut wäre, wie Du immer behauptest, warum TUNs dann nicht mehr Leute?
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Sep 25, 2007 17:46

freischütz hat geschrieben: zu finden ist.

Leider wiederhole ich mich zum X- ten Mal, doch dies ist meine Erfahrung und Überzeugung : Weder in der konv.- noch in der Bio- Landwirtschaft, bedarf es Pestizide ohne Ertragsverlust.


ich wiederhole mich auch zum x- ten mal, warum machst du das denn nicht selber so, du wärst dann doch steinreich und könntest sogar deine außenstände bei der alterskasse zahlen Bild
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Beitragvon Jackl » Di Sep 25, 2007 17:54

SHierling hat geschrieben:Aber wie gesagt. GANZ einfache Frage: der Ökologiische Landbau ist seit 100 Jahren bekannt - wenn der so gut wäre, wie Du immer behauptest, warum TUNs dann nicht mehr Leute?


Ich finde diese Jahresangabe nicht richtig, jede Zeit hatte ihren ökologischen Landbau, je nach Wissenstand. Oder waren die vor z.B. 500 Jahren ihre Felder bestellten konventionelle Landwirte??

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Beitragvon maxi2 » Di Sep 25, 2007 18:03

Hallo an alle,

ich habe das nicht gepostet und ich habe nun wirklich seit Monatg meine Ausbildung (an der Fh mit Praxis) begonnen. Deshalb habe ich derzeit nicht so die Kraft und Zeit hier rein zu schreiben.

Gebt mir ein paar Tage und wir werden uns vernünftig,sachlich unterhalten können. Die Vorlesungen fangen erst nächste Woche an. Morgen fahren wir erstmal zu den Partnerbetrieben.

Die Fh hat uns gesagt,dass Öko dann funktionieren kann wenn die GANZE REGION ,zum Beispiel Barnim /Uckermark mitmachen und Öko eben nicht nur Geld,sondern soziale Kompetenz usw bedeutet.

Wie kann es sein,dass die Studiengänge (in Eberswalde) regen zulauf haben ? Unsere Fh beschäftigt nur Zulieferer und Co. wenn sie eben auch die Umwelt einbeziehen! Außerdem kauft sie nur Recyclingpapier und Ökostrom oder Ökoessen. Die Fh soll zum Model werden und wenn es funtkioniert,werden auch andere Fhs mitziehen!
Der Barnim und die Uckermark sind schon lange in diesen Modellen (Regio-Aktiv).

Ökologische Landnutzung ist mehr als Landwirtschaft,aber der Landwirt hat den größten Einfluss darauf.

Wer interesse hat,bald mehr und wenn gewünscht auch wissenschaftlich untermauert (das lernen wir).

Gruß
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Sep 25, 2007 18:10

Jackl hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Aber wie gesagt. GANZ einfache Frage: der Ökologiische Landbau ist seit 100 Jahren bekannt - wenn der so gut wäre, wie Du immer behauptest, warum TUNs dann nicht mehr Leute?


Ich finde diese Jahresangabe nicht richtig, jede Zeit hatte ihren ökologischen Landbau, je nach Wissenstand. Oder waren die vor z.B. 500 Jahren ihre Felder bestellten konventionelle Landwirte??

Jackl


ja nur konventionelle landwirte, wenn es so ein schwachmatisches denken schon eher gegeben hätte dann wäre vor sechstausend jahren nichtmal das rad erfunden worden, denn ein rad, das sich frei um eine achse dreht, gibt es nicht in der natur.
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Sep 25, 2007 18:12

maxi2 hat geschrieben:
Gebt mir ein paar Tage und wir werden uns vernünftig,sachlich unterhalten können.


das wäre ja mal was ganz neues
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Beitragvon freischütz » Di Sep 25, 2007 18:18

Junge, Junge, Deine Bemerkung:
könntest sogar deine außenstände bei der alterskasse zahlen
gehört zwar nicht in diesen Thread, will Dir zur Klarstellung aber mitteilen, dass ich nie Landwirt war und somit auch nie beitragspflichtig in der mafiösen Vereinigung LSV war oder bin !

@ Shierling , diese Bemerkung
Was nutzen den Leuten denn bitte "finanzielle Mittel", wenn auf ihren Böden schlicht nix WÄCHST?

halte ich schlichtweg für unseriös und könnte aus der Feder der Gentechherstellerfirmen stammen.

Wahr ist und bleibt, dass Lebensmittel weltweit im Überfluß produziert werden. Nur vielerorts fehlt den Menschen das Geld und die entsprechende Logistik, um diese Lebensmittel auch kaufen zu können.
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Beitragvon Panic » Di Sep 25, 2007 18:39

[quote=",, will Dir zur Klarstellung aber mitteilen, dass ich nie Landwirt war und somit auch nie beitragspflichtig in der mafiösen Vereinigung LSV war oder bin !


Wie kann ein Nichtlandwirt denn kluge Ratschläge an Landwirte erteilen.Machst du das bei Maurern auch?
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