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Grenzen der ökologischen Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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164 Beiträge • Seite 3 von 11 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 11
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Beitragvon freischütz » Di Sep 25, 2007 19:52

Läßt sich ganz leicht z.B. bei Soja rechnen - fehlt Sojaimport,


Tut mir leid SHierling, aber Sojaimport nach Europa ist so unnötig wie ein Kropf ! Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.

Der neueste Blödsinn ist, dass der Landwirt Energiewirt spielen soll / will !
Biodiesel hat z. B. den weitaus höheren Ressorcenverbrauch, weitaus höher z. B. als normaler Dieseltreibstoff !
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Beitragvon H.B. » Di Sep 25, 2007 19:57

jada hat geschrieben:
Du könntest aber auch mal vor der Erntezeit bei mir vorbeikommen, dann fahren wir zu Ökos und Konvis.


Würde echt gerne kommen, aber mit Kidis und Lernstress schlecht, den ich bin aus Bayern. Abgabetermin für die Facharbeit ist eh nächste Woche.



dieses Jahr ist die Erntezeit auch sogut wie rum.
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Beitragvon Manfred » Di Sep 25, 2007 21:02

@HB: Ich denke, dass es bei den Biobetrieben überdurchschnittlich viele Betriebe wie den von dir beschriebenen gibt, können wir ja alle selbst beobachten. Es gibt aber auch viele saubere und wirtschaftliche Beispiele. Genau wie es genug Krauterer unter den konventionellen Betrieben gibt.

Aber zum Thema:
Wie viel Minderertrag kann man für den "Bio"-Anbau im Durchschnitt ansetzen? 30 % ?
Dann muss man sehen, dass in weiten Teilen der Welt ohne Kunstdünger und Spritzmittel, also quasi "Bio" gearbeitet wird. Vorallem die großen Viehweidegebiete kommen weitgehend ohne aus. Aber auch beachtliche Teile des Ackerbaus in Drittweltländern.
Wenn also weltweit auf "Bio"-Anbau umgestellt werden würde, wieviel Minderertrag hätten wir? 20% ?
Ergo könnte der "Bio"-Landbau die aktuellen Bedürfnisse nur auf mehr Fläche (es gibt noch einige Mio. ha Brachen, auch könnte man bei höheren Preisen schlechtere Böden wieder oder erstmalig unter den Pflug (oder was auch immer) nehmen) erfüllen.
Ergo wäre es wohl möglich, aber zu deutlich höheren Kosten. Würden sich die Lebensmittelpreise noch mal verdoppeln oder verdreifachen, wird es für arme Bevölkerungsgruppen in der dritten Welt sicher nicht leichter, was zwischen die Zähne zu bekommen.
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Beitragvon jada » Di Sep 25, 2007 21:10

@Manfred:

Danke für deinen interessanten Beitrag. Hilft mir schon weiter.

Ich habe jetzt die letzten Stunden viele älteren Threads durchgelesen und viele neue Anregungen gefunden (auch für mich persönlich).

Kann mir jemand von euch Profis folgende Frage beantworten:

Wie düngt der moderne (konventionelle) Landwirt? Welche Dünger werden benutzt? Nur Mineraldünger oder Kombinationen aus Mineral- und Wirtschaftsdünger mit Sekundärrohstoffen? Würde mich echt interssieren.

Vielen Dank dafür schon im Voraus

Liebe Grüße

jada
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Beitragvon valtra6200 » Di Sep 25, 2007 21:20

Ich denke mal, dass lässt sich so pauschal nicht beantworten.

Im Grunde ist es eine Mischung aus allen *fg*

Ein Veredelungsbetrieb wird Wirtschaftsdünger mehr einsetzen als ein Betrieb welcher in einer reinen Ackerbauregion wirtschaftet und keine Tierhaltung hat.

Jedenfalls wird nach "guter fachlicher Praxis" gearbeitet.
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Beitragvon H.B. » Di Sep 25, 2007 21:25

Der konventionelle Landwirt düngt nach dem Entzug der jeweiligen Pflanzen. Natürlich verwendet er soweit es gestzlich erlaubt ist den anfallenden Dünger seiner Tiere, falls er welche hat.

Laut gesetzlicher Vorschrift :roll: darf er aber nur einen Teil des Entzugs durch wirtschaftseigene Dünger ersetzen. Den Rest muß er in Form von zugekauftem Mineraldünger ersetzen (viele Politiker haben Aktien bei BASF, K+S, usw).
Den "übrigen" tierischen Dünger (den er eigentlich selber brauchen würde) muß er versuchen, bei einem Berufskolegen unterzubringen, der keine Tiere hat.


Der Biobauer säht im Frühjahr, und kommt im Herbst nachkucken, ob sich eine Ernte überhaupt lohnt, oder ob ers gleich aus Rumänien bestellt?
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Beitragvon valtra6200 » Di Sep 25, 2007 21:35

H.B. hat geschrieben:Der Biobauer säht im Frühjahr, und kommt im Herbst nachkucken, ob sich eine Ernte überhaupt lohnt, oder ob ers gleich aus Rumänien bestellt?


LOL muss an einen Biobetrieb denken, dessen Getreide den veregneten Sommer nicht überstanden hat *g*

Pro Forma haben die den Drescher bestellt, aber da war alles grün... *fg*
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Beitragvon jada » Di Sep 25, 2007 21:36

@H.B.:

Laut gesetzlicher Vorschrift darf er aber nur einen Teil des Entzugs durch wirtschaftseigene Dünger ersetzen. Den Rest muß er in Form von zugekauftem Mineraldünger ersetzen (viele Politiker haben Aktien bei BASF, K+S, usw).
Den "übrigen" tierischen Dünger (den er eigentlich selber brauchen würde) muß er versuchen, bei einem Berufskolegen unterzubringen, der keine Tiere hat.


Wo steht das. Das muss ich haben. Du bist dabei aus meiner Facharbeit eine 1 zu machen. Wenn ich die bekomme, schicke ich Dir einen Gutschein für nen Kasten Bier :lol: .

LG
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Beitragvon estrell » Di Sep 25, 2007 22:19

H.B. hat folgendes geschrieben:

Der Biobauer säht im Frühjahr, und kommt im Herbst nachkucken, ob sich eine Ernte überhaupt lohnt, oder ob ers gleich aus Rumänien bestellt?



LOL muss an einen Biobetrieb denken, dessen Getreide den veregneten Sommer nicht überstanden hat *g*

Pro Forma haben die den Drescher bestellt, aber da war alles grün... *fg*


Hm... bei all dem was ich in der letzten zeit dank dieses Forums aus dem deutschen Bioanbau höre, frag ich mich, warum das hier so ganz anders ist...
Ich hab von einem Kollegen besten Biohafer bekommen in einem jahr, wo rundum alle konventionellen riesenprobleme hatten was ordentliches herzubringen - trotz Spritzerei!
Das Haferstroh - auch in diesem schlimmen Sommer - aus Wettersicht - ist klasse.
Das Roggenstroh, das ich zukaufen musste, ist konventionell, aber grottenschlecht.
Dinkelstroh konnte ich noch 4 Ballen aus Bio bekommen - auch das ist gut, nix drann zu mecken, nur der Preis... hachje.

Biomöhren bekomme ich dieses Jahr zum ersten Mal - aus Luxemburg. Hab mir heut den Acker angesehen - tiptop, die Rüben guter Qualität, und nicht mehr oder weniger geplatzte als beim konventionellen Landwirt.

Die Biobetriebe - ich kenne ja inzwischen ne Menge Kollegen sind ehr überdurchschnittlich gepflegt - man möchte ja nicht zusätzlich Grund zum Spott bieten.
Biolandwirte sind stolz auf ihre Produkte und auch wenn es schwer ist, man freut sich darüber, die Dinge die man erzeugt hat selbst zu verkaufen. Auch das ist ein Grund dafür, das zu bewerben. Ein konventioneller Landwirt hat kaum Chancen, seine überdurchschnittliche Qualität auch honoriert zu bekommen und wenn ich weiss, man kauft mir eh alles ab... was soll ich dann strampeln...

Das kann aber alles auch ausgelegt werden, wie es einem halt passt. Unabhängige Sachverständige - auch ein seltsames Wort - irgendwer bezahlt die, und dem reden sie nach dem Mund.

Ach wie nett - Maxi/NH ist wieder da.... :wink: und nun wirklich in der Ausbildung.... lol
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon Jackl » Mi Sep 26, 2007 7:26

jada hat geschrieben:@H.B.:

Laut gesetzlicher Vorschrift darf er aber nur einen Teil des Entzugs durch wirtschaftseigene Dünger ersetzen. Den Rest muß er in Form von zugekauftem Mineraldünger ersetzen (viele Politiker haben Aktien bei BASF, K+S, usw).
Den "übrigen" tierischen Dünger (den er eigentlich selber brauchen würde) muß er versuchen, bei einem Berufskolegen unterzubringen, der keine Tiere hat.


Wo steht das. Das muss ich haben. Du bist dabei aus meiner Facharbeit eine 1 zu machen. Wenn ich die bekomme, schicke ich Dir einen Gutschein für nen Kasten Bier :lol: .

LG
jada


Also zu MEINER Zeit (und so lang ist das jetzt auch nicht her) informierte man sich zuerst über Grundlagen !



Die Frage nach dem Unterschied des Düngens bei den verschiedenen Bewirtschaftungsformen ist so lapidar, dass ich mich schon frage für welche Facharbeit du arbeitest??

Das kommt mir ja so vor wie wenn einer fragen würde.................ja da fällt mir eigentlich nichts mehr dazu ein! Fahren jetzt die Bauern mit ihren Fahrsilos den Boden zusammen? Ja so kommt mir das vor??

*Kopfschüttel*


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Beitragvon SHierling » Mi Sep 26, 2007 7:45

Jackl: das wissen die meisten Leute nicht, selbst "meine" Hobbytierhalter haben keine Ahnung davon, was konventionelle Bauern alles einhalten und Dokumentieren müssen. Die fehlende Dünge-VO & C0 führen dann z.B. auch dazu, daß die es schaffen, selbst mit 2 oder 3 Minischweinen und ein paar Hühnchen ihr Grundstück in etwas zu verwandeln, das nach einer einzigen Bodenprobe ganz klar ein "Betreten Verboten" Schild bekäme....

Jada: was "Düngen nach Entzug" ist, guckst Du in jedem Buch über Pflanzenbau nach. (>> Entzug, Nachlieferung, Mineralisation, Festlegen von Nährstoffen, pH Wert etc, ist natürlich auf jedem Boden etwas anders)
Dann googelst Du mal
- Cross Compliance
- Düngemittelverordnung, Gülle-VO
- gute fachliche Praxis
- Hoftorbilanz, Feld-Stall-Bilanz

Selbstverständlich (!!!!!!) weiß jeder Lehrling, wie sich die Elemente N, P und K "auf seinem Hof bewegen" - das ist sein JOB, damit ernährt er seine Pflanzen, davon lebt er und vor allem: davon lebst DU!!
Mit Bio hat das nur in sofern was zu tun, als die eigentliche Biologie immer ausgeglichene Kreisläufe hat, die Bio-Betriebe dagegen, wenn sie nur betriebseigene Wirtschaftsdünger einsetzen, ein Nährstoffmanko. Ist leicht zu rechnen: Wenn Du Dir den Betrieb als "abgeschlossenes System" vorstellst, wie eine Kiste, in die zugekaufte Dünger und Futtermittel hinein-, und verkaufte Produkte raus wandern, dann fehlen bei den Biobetrieben, wenn sie nur Betriebeseigene Dünger verwenden, eben genau die Nährstoffe (vor allem P und K) , die in den verkauften Produkten vom Hof wandern und die die konventionellen Zukaufen, es wandern als ständig Nährstoffe raus, kommt aber nix rein. Dadurch verarmt der Boden nach und nach, denn außer N können auch Leguminosen nichts "aus der Luft greifen", und S zum Beispiel kam früher genug durch den sauren Regen an, das muß man heute auch mineralisch düngen, ebenso wie einige Spurenelemente auf bestimmten Böden.

Aber das ist vermutlich sowieso zu hoch für Dich - es wäre ja schon reichlich, wenn Du Dir merken könntest, das normale Bauern solche Sachen SELBSTVERSTÄNDLICH wissen ....
*nur noch den Kopfschüttel*
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Zuletzt geändert von SHierling am Mi Sep 26, 2007 7:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon estrell » Mi Sep 26, 2007 7:51

Shierling
nix Kopfschüttel.... menno... einfach mal nachdenken!

soviel Kopfschütteln macht nen dicken Nacken und die Birne tut weh...


NH=Maxi=jada und schon versteht man das ganze wieder :wink:

Also: ICH hätte sie DÖRTE genannt... aber jada :? Aber wieder die selbe Masche... menno! DAS wird langweilig!

Leute... ich will mal was neues zum Lachen. Das hier ist wie drei CDs von Dieter Nuhr hinternander.....
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 26, 2007 7:56

jede woche wird hier ne neue sau durchs dorf getrieben, ich weiß nicht wie oft wir das hier schon durchgekaut haben, zuletzt auf 43 seiten !
dann kommt irgend ein hirni und macht zum gleichen thema wieder einen neuen thread auf und alle schreiben wieder fast das gleiche . komisch komisch Bild
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 26, 2007 7:58

NH=Maxi=jada und schon versteht man das ganze wieder Wink

Ja, vielen Dank, Mrs und Mr Oberschlau. Und wem NUTZT das nun?
Das etwas ist doch nicht überzeugt, unter welchem Namen auch immer, und mir ist es egal, wie und wem ich Wissen weitergebe - Aufklärung ist verdammt nochmal die einzige Chance, den Bio - Verblödungswahn mal wieder in tatsächlich nachhaltige Bahnen zu lenken! Wenn ihr euch dafür zu gut seid, dann überlegt lieber mal, mit welchem Recht ihr dann noch über die "Dummen Verbraucher" und die "kranken Vorschriften" meckern wollt.
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Beitragvon H.B. » Mi Sep 26, 2007 8:07

jada hat geschrieben:@H.B.:
Wo steht das. Das muss ich haben. Du bist dabei aus meiner Facharbeit eine 1 zu machen. Wenn ich die bekomme, schicke ich Dir einen Gutschein für nen Kasten Bier :lol: .



Da müsste es dinn stehen, sonst noch mal melden

ps. und noch viel mehr teilweise widersprüchlicher Quatsch :wink:
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