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Gründlandumbruch

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Grenzwächter » So Jan 04, 2015 11:00

Wenn sich einer als kleinerzeuger einstufen lässt der ist ja weder an das Greening noch an CC gebunden laut lwk Niedersachsen:

Kleinerzeugerregelung: Wer sich der Regelung zum Kleinerzeuger anschließt, für den gelten die CrossCompliance-Verpflichtungen und die Greeningauflagen nicht. Diese Regelung sieht eine Antragsfläche von mind. 1 ha und einer max. Auszahlungshöhe von 1.250 € pro Betrieb vor.

Ein solcher Betrieb kann ja eigentlich mit den Grünland verfahren wie er will oder sehe ich das falsch?
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Raider » So Jan 04, 2015 11:10

Grenzwächter hat geschrieben:Wenn sich einer als kleinerzeuger einstufen lässt der ist ja weder an das Greening noch an CC gebunden laut lwk Niedersachsen:

Kleinerzeugerregelung: Wer sich der Regelung zum Kleinerzeuger anschließt, für den gelten die CrossCompliance-Verpflichtungen und die Greeningauflagen nicht. Diese Regelung sieht eine Antragsfläche von mind. 1 ha und einer max. Auszahlungshöhe von 1.250 € pro Betrieb vor.

Ein solcher Betrieb kann ja eigentlich mit den Grünland verfahren wie er will oder sehe ich das falsch?



Kommt auf das Bundesland an. Hier in Rheinland-Pfalz haben wir eine Landesverordnung die für ALLE Grünlandflächen gilt
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon julius » Mo Jan 05, 2015 15:57

Grenzwächter hat geschrieben:Wenn sich einer als kleinerzeuger einstufen lässt der ist ja weder an das Greening noch an CC gebunden laut lwk Niedersachsen:

Kleinerzeugerregelung: Wer sich der Regelung zum Kleinerzeuger anschließt, für den gelten die CrossCompliance-Verpflichtungen und die Greeningauflagen nicht. Diese Regelung sieht eine Antragsfläche von mind. 1 ha und einer max. Auszahlungshöhe von 1.250 € pro Betrieb vor.

Ein solcher Betrieb kann ja eigentlich mit den Grünland verfahren wie er will oder sehe ich das falsch?


Ich glaub jeder muss das Grünlandumbruchverbot beim Greening einhalten. Nur die 3 verschiedenen Ackerfrüchte und die Vorrangfläche entfallen bei Kleinerzeuger.

Man könnte aber z.b. in den Bundesländer Hessen, Sachsen oder Saarland das Greening im Antrag nicht beantragen. Also nur die Basisprämie im MFA beantragen und auf das Restgeld vom Greening verzichten. Vielleicht geht das 2015.
Dann dürften die imho 2015 noch umbrechen. In Bayern geht das nicht da wir die vorgegebene 5 % Hürde der EU schon 2014 überschritten haben, aber in diesen genannten Bundesländer könnte das funktionieren da sie die 5 % seit dem Referenzjahr bei weitem nicht überschritten haben.
Da müßte man im Amt nachfragen.
Ausser wenn alle Bundesländer ein nationales Umbruchverbot freiwillig einführen gehts nicht mehr.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Stoapfälzer » Di Jan 06, 2015 10:47

Grenzwächter hat geschrieben:Wenn sich einer als kleinerzeuger einstufen lässt der ist ja weder an das Greening noch an CC gebunden laut lwk Niedersachsen:

Kleinerzeugerregelung: Wer sich der Regelung zum Kleinerzeuger anschließt, für den gelten die CrossCompliance-Verpflichtungen und die Greeningauflagen nicht. Diese Regelung sieht eine Antragsfläche von mind. 1 ha und einer max. Auszahlungshöhe von 1.250 € pro Betrieb vor.

Ein solcher Betrieb kann ja eigentlich mit den Grünland verfahren wie er will oder sehe ich das falsch?


Das Grünlandumbruchsverbot hat doch nichts mit dem Geening zu tun.
Und an CC muss sich eh jeder halten, da hat doch das Eine mit dem Anderen nichts zu tun
Kleinerzeuger war doch irgendwas um die 16 ha oder ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich?
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Puma155 » Sa Jan 10, 2015 16:30

julius hat geschrieben:Und an CC muss sich eh jeder halten,


Nicht wenn man die Prämie weg läßt
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Grenzwächter » Sa Jan 10, 2015 19:27

Stoapfälzer hat geschrieben:
Grenzwächter hat geschrieben:Wenn sich einer als kleinerzeuger einstufen lässt der ist ja weder an das Greening noch an CC gebunden laut lwk Niedersachsen:

Kleinerzeugerregelung: Wer sich der Regelung zum Kleinerzeuger anschließt, für den gelten die CrossCompliance-Verpflichtungen und die Greeningauflagen nicht. Diese Regelung sieht eine Antragsfläche von mind. 1 ha und einer max. Auszahlungshöhe von 1.250 € pro Betrieb vor.

Ein solcher Betrieb kann ja eigentlich mit den Grünland verfahren wie er will oder sehe ich das falsch?


Das Grünlandumbruchsverbot hat doch nichts mit dem Geening zu tun.
Und an CC muss sich eh jeder halten, da hat doch das Eine mit dem Anderen nichts zu tun
Kleinerzeuger war doch irgendwas um die 16 ha oder ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich?


Den Absatz mit der Kleinerzeuger Regelung habe ich hier rein kopiert. Das steht so bei der Landwirtachaftkammer Niedersachsen auf der Homepage. Da mich das etwas stutzig gemacht hat das die CC Regelungen nicht gelten, wollte ich wissen ob das wirklich so ist. Ich verstehe das so das die Betriebe komplett von den jeweiligen Auflagen befreit sind.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Terreblanche » Mo Jan 12, 2015 20:42

stamo hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:Sag doch mal welche staatlichen Reglungen in den letzten 30 Jahren runter gefahren worden sind?


z.B. der Zwang, seine Tiere und Maschinen in eine LPG einzubringen.



Ach komm, die BRD heute ist kommunistischer, als es die DDR je war.

Was haben wir Bauern noch davon, wenn unser Name im Grundbuch steht ?

Wir sind doch nur Landarbeiter, deren Betrieb und Einkommen für die Strippenzieher zu 100 % steuerbar ist.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Terreblanche » Mo Jan 12, 2015 20:51

speeder hat geschrieben:... Ab in den Euro-Intensivstations-Thread mit Euch! Als nächstes wird hier noch der Goldkauf empfohlen... :roll:

Wenn wir wirklich SO einen Systemzusammenbruch bekommen, dann schert es wenig, wem die Fläche gehört. Ein hungernder Mob interessiert sich einen Sch**ß für das Grundbuch...



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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jan 12, 2015 20:57

Terreblanche hat geschrieben:
speeder hat geschrieben:... Ab in den Euro-Intensivstations-Thread mit Euch! Als nächstes wird hier noch der Goldkauf empfohlen... :roll:

Wenn wir wirklich SO einen Systemzusammenbruch bekommen, dann schert es wenig, wem die Fläche gehört. Ein hungernder Mob interessiert sich einen Sch**ß für das Grundbuch...



Ein hungriges Volk ehrt den Landwirt.
Am rentabelsten ist Landwirtschaft doch in Hungerländern.



Du hast gar nicht mal so unrecht. Aber hör' mal zu, das viele Jammern macht doch nur krank. Leg' deinen Job bei Seite, ich pachte dein Land. Dann brauchst du dir doch um sowas gar keine Gedanken mehr machen und hast ein ruhiges Leben. Ich nehme die Last auf mich.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Terreblanche » Mo Jan 12, 2015 20:59

Besteht eigentlich schon eine Nachfrage nach dem Ackerstatus von Flächen, was würde bezahlt werden, innerhalb welcher Region kann man übertragen ?

Ich hätte eventuell Ackerflächen, die ich in GL umwandeln könnte, da sie kaum rentabel sind.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Welfenprinz » Mo Jan 12, 2015 21:03

:mrgreen:
Douze points nobby
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon julius » Mo Jan 12, 2015 21:37

NobbyNobbs hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben:
speeder hat geschrieben:... Ab in den Euro-Intensivstations-Thread mit Euch! Als nächstes wird hier noch der Goldkauf empfohlen... :roll:

Wenn wir wirklich SO einen Systemzusammenbruch bekommen, dann schert es wenig, wem die Fläche gehört. Ein hungernder Mob interessiert sich einen Sch**ß für das Grundbuch...



Ein hungriges Volk ehrt den Landwirt.
Am rentabelsten ist Landwirtschaft doch in Hungerländern.



Du hast gar nicht mal so unrecht. Aber hör' mal zu, das viele Jammern macht doch nur krank. Leg' deinen Job bei Seite, ich pachte dein Land. Dann brauchst du dir doch um sowas gar keine Gedanken mehr machen und hast ein ruhiges Leben. Ich nehme die Last auf mich.


Aber mach es nicht so wie die Großagrarier hier bei uns. Zuerst rennen sie die Bude beim Verpächter ein, legen nochmal was drauf, und nochmal, und kaum haben sie den Vertrag in der Tasche wird gejammert, dass die Pachtpreise der bösen Verpächter viel zu hoch wären und man nichts mehr verdienen könne. :roll:
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Raider » Di Jan 13, 2015 8:23

julius hat geschrieben:
Aber mach es nicht so wie die Großagrarier hier bei uns. Zuerst rennen sie die Bude beim Verpächter ein, legen nochmal was drauf, und nochmal, und kaum haben sie den Vertrag in der Tasche wird gejammert, dass die Pachtpreise der bösen Verpächter viel zu hoch wären und man nichts mehr verdienen könne. :roll:


Na, ich wusste gar nicht dass diese Verhaltensweise nur auf die großen beschränkt ist. Ich habe diese Verhaltensweise schon desöfteren auch bei den Kleinen beobachten können...
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jan 13, 2015 8:56

Diese Frage stellt sich für mich überhaupt nicht. Hohen Pachtzins gibt es bei mir nicht. Es gibt nur "grün" oder "rot". Warum? Weil ich rechne; und zwar so wie man rechnen muss um seinen max. Pachtzins bestimmen zu können. So lange ich im Mittel der Jahre nach Erwartungswert und Vollkosten mindestens 1 Euro an der Fläche verdiene, lohnt es sich für mich zu pachten. Lege ich nach Vollkosten drauf, mache ich es nicht. Anderenfalls würde ich meinen Stundenlohn schmälern und an jeder h Arbeit auf dem Acker entsprechend verlieren. Da sitzt der Teufel im Detail: Hier haben die Leute durchaus unterschiedliche Ansichten. Aber wer brutto mit den 15 Euro KTBL kalkuliert, der darf das gerne tun. Ich denke, ein Betriebsleiter sollte für sich eher in Richtung 50 Euro brutto/h kalkulieren. Wenn ich jetzt bei 50 Euro brutto und 6 h Arbeit auf dem Acker (ist schon wenig) einen Unternehmergewinn exkl. Pachtzins von 300 Euro/ha realisieren kann, wäre ich doch bescheuert, mehr als 300 Euro Pacht zu bieten. Vorausgesetzt ich will auf jeden Fall 50 Euro/h brutto weil ich....Akademiker bin...irgendwo anders 60 verdienen kann... so wundertoll bin, dass meine Arbeit auf jeden Fall mindestens das wert ist...oder was auch immer :wink: Und hier scheint keiner zu rechnen oder aber sie sagen: Mir geht es nur um die Flächen, kackegal, ob ich mit der Stunde Arbeit an der Fläche noch gescheit verdiene...
Ihr kennt mich doch, ich bleibe da nach Möglichkeit auf der ökonomischen Schiene hängen und lasse mich nicht von subjektiven Dingen leiten. An erster Stelle steht schon erst mal mit jedem weiteren ha auch Geld zu verdienen. Wieso sollte man irgendwo komapachten um das Ganze quer zu subventionieren. Dümmliche Bäuerchen machen sowas, aber kein Unternehmer im eig Sinne.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon julius » Di Jan 13, 2015 12:29

Man kann das schon mit spitzen Bleistift berechnen, aber es kommt bei diesen Berechnungen nicht viel mehr raus, als eine grobe Einschätzung, da man weder mit Erzeugerpreisen, noch mit den genauen Kosten in der Zukunft kalkulieren kann.
Die einzig brauchbaren Faktoren sind der Pachtpreis ( je nach Laufzeit falls ein fester Preis vereinbart wurde ) und der Stundenlohn. Sämtliche andere Faktoren seien es Erzeugerpreise, Ertrag, variable Kosten lassen sich über die Pachtlaufzeit nur grob abschätzen und gleicht einem Lotteriespiel.
Droht eine Verschärfung der Deflation, kann der Getreidepreis über Jahre noch deutlich tiefer fallen. Siehe den Rohölpreisabsturz derzeit. Wer hätte vor einem halben Jahr gedacht das der Preis von 110 Dollar auf 45 Dollar fällt ?

Hier gibts keinen Verpächter der seinen Pachtpreis nach den Erzeugerpreisen richtet und anpasst. Einzig und allein die Nachfrage nach Flächen entscheidet und fallende Erzeugerpreise interessieren pachtende Biogasbetriebe recht wenig.
Die wiederum können genauer kalkulieren was den Pachtpreis angeht, da sie gesicherte Preise haben.
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