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Gründlandumbruch

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon NobbyNobbs » Di Dez 30, 2014 12:19

steel. hat geschrieben:
Keine Sorge, die wissen sehr genau Bescheid. Und jeder der seine abgeschlossenen Verträge kennt + halbwegs mit Google umgehen kann weiss ebenso Bescheid.
Nur die vermeintlich schlausten Bauern stehen mal wieder mit beiden Beinen auf dem Schlauch und haben keinerlei Plan. :mrgreen:


Oach Steel, kannst du nicht wo anders spielen? Geh' wieder rüber in den Pachtthread und erzähle weiter deine Märchen wie du von Betrieb 1 über Betrieb 2 bis hin zu Betrieb 5 83 Millionen Hektar gepachtet hast, weil du ja die dicksten Eier überhaupt hast. Bei so viel Klasse hast du natürlich auch einen Umbruch gar nicht nötig. Und da die Behörden ja scheinbar bei dir viel schlauer sind als bei mir und du ja eh die Weisheit mit dem Löffel gefressen hast, bitte ich dich mal was Konstruktives beizutragen statt leere Phrasen und dummes Stammtischgeschwätz vom Stapel zu lassen. Hier stehen offene Fragen im Raum, die außer dir, oh heiliger Steel, keiner beantworten kann.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon NobbyNobbs » Di Dez 30, 2014 14:27

Wir bleiben weiter hartnäckig und wühlen in den Krümeln, nur so gibt das was. Das wusste man damals schon beim Lösen von kniffligen Matheaufgaben. :klug:
Nobb'sche Interpretation: Wird der Auszahlungsantrag, nach Verfall aller Fristen etc., nicht gestellt, so fliege ich in jedem Fall aus dem Programm raus. Jetzt kommt es darauf an, wo man sich befindet. Der Verpflichtungszeitraum beträgt 5 Jahre. Stelle ich im Jahr 4 keinen Auszahlungsantrag mehr, habe ich die Verpflichtung nicht eingehalten, fliege aus dem Programm und muss drei Jahre der Förderung inkl. Zinsen zurückzahlen. Wenn ich im ersten Jahr keinen Auszahlungsantrag stelle, fliege ich sehr wohl, muss aber nicht mit Rückzahlungen rechnen. Auch von Sanktionen oder Beibehalten der Pflichten steht da mal rein gar nichts. Sowas haue ich denen um die Ohren, denn was niemand weiß: Ich bin Steel's Behörde :klug:
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Ulikum » Di Dez 30, 2014 16:38

:mrgreen:

die Sache ist doch ganz einfach,
jeder in Hessen der einen alten HIAP Vertrag hat dazu gehört auch das Mulchsaatprogam darf bis Ablauf des 31.12.2014 kein Grünland umbrechen.
Ab dem 01.01.2015 sind die neuen Spielregeln einzuhalten.

Bild

Hier geht es um die Auszahlung, nicht um die Einhaltung

bei Veränderungen weniger Fläche muss ein Verringerungsantrag gestellt werden.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Mad » Di Dez 30, 2014 17:18

Ulikum hat geschrieben:Bild

Hier geht es um die Auszahlung, nicht um die Einhaltung

bei Veränderungen weniger Fläche muss ein Verringerungsantrag gestellt werden.


Mal angenommen, jemand entscheidet sich im ersten Jahr, doch nicht am HALM teilzunehmen. Der Vertrag ist jedoch schon unterzeichnet. Dann ergibt sich aus dem Abschnitt c die Möglichkeit, einen ausgelassenen Auszahlungsantrag als Möglichkeit zu nutzen, den Vertrag zu kündigen bzw. vom Amt kündigen zu lassen. So und nicht anders steht es da. Da 2015 das erste Jahr des Förderprogramms ist, ergeben sich auch rückwirkend keine zu leistenden Rückzahlungen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon NobbyNobbs » Di Dez 30, 2014 17:20

So verstehe ich es auch.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Welfenprinz » Di Dez 30, 2014 18:34

Steel hat schon recht: so ne scheisse komplett ignorieren.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon julius » Do Jan 01, 2015 10:24

Welfenprinz hat geschrieben:Steel hat schon recht: so ne scheisse komplett ignorieren.


Ich hab auch keine freiwilligen Programme mehr am laufen.

Bei uns ists aber so das Grünland im Preis aufgeholt hat. Ein Bullenmäster in der Nähe verfüttert neuerdings 40 % Grassilage. Dazu noch einige Milchviehhalter. Deshalb ist ebenes Grünland sehr gefragt und ist im Preis nicht mehr weit hinter Ackerland zurück. Auch wegen der anstehenden Düngereform mit weiterem Flächenbedarf.
Ein Umbruch ist hier deshalb nicht mehr zwingend nötig.
julius
 
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon julius » Do Jan 01, 2015 11:00

Mad hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:Bild

Hier geht es um die Auszahlung, nicht um die Einhaltung

bei Veränderungen weniger Fläche muss ein Verringerungsantrag gestellt werden.


Mal angenommen, jemand entscheidet sich im ersten Jahr, doch nicht am HALM teilzunehmen. Der Vertrag ist jedoch schon unterzeichnet. Dann ergibt sich aus dem Abschnitt c die Möglichkeit, einen ausgelassenen Auszahlungsantrag als Möglichkeit zu nutzen, den Vertrag zu kündigen bzw. vom Amt kündigen zu lassen. So und nicht anders steht es da. Da 2015 das erste Jahr des Förderprogramms ist, ergeben sich auch rückwirkend keine zu leistenden Rückzahlungen.


gegebenenfalls, zuzüglich mit Zinsen zurückgefordert.


Wie ist das denn bei den Ämtern üblich ? Ich hoffe die verlangen für bereits ausbezahltes Geld nicht 6 % Zinsen, wie das beim Finanzamt üblich ist. :?
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon stamo » Do Jan 01, 2015 11:30

julius hat geschrieben:Ich hab auch keine freiwilligen Programme mehr am laufen.

Bei uns ists aber so das Grünland im Preis aufgeholt hat. Ein Bullenmäster in der Nähe verfüttert neuerdings 40 % Grassilage. Dazu noch einige Milchviehhalter. Deshalb ist ebenes Grünland sehr gefragt und ist im Preis nicht mehr weit hinter Ackerland zurück. Auch wegen der anstehenden Düngereform mit weiterem Flächenbedarf.
Ein Umbruch ist hier deshalb nicht mehr zwingend nötig.


Im Landkreis Nienburg ist es so, dass der LK fast alle halbwegs extensiven Flächen per Verordnung zu "Ödland" erklärt hat, auf denen man nicht mehr intensivieren darf. Hast du allerdings eine Agrarumweltmaßnahe, bist du fein raus und kannst den Ödland-Status löschen lassen.




Im Grunde sehe ich aber auch kein langfristiges Problem in Ödland oder Grünlandumbruchverbot. Kurzfristig für den Betrieb schlecht, aber langfristig bei Eigenland in Generationen gedacht total egal. Wie lange gebt ihr dem System hier noch? In 50 Jahren gibt es das sicher nicht mehr. Vielleicht ist auch in 20 schon Schluss?
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Raider » Do Jan 01, 2015 13:39

stamo hat geschrieben:Im Grunde sehe ich aber auch kein langfristiges Problem in Ödland oder Grünlandumbruchverbot. Kurzfristig für den Betrieb schlecht, aber langfristig bei Eigenland in Generationen gedacht total egal. Wie lange gebt ihr dem System hier noch? In 50 Jahren gibt es das sicher nicht mehr. Vielleicht ist auch in 20 schon Schluss?


Und Du meinst, dass bei einem Wegfall des Betriebsprämiensystems die Verordnungen abgeschafft werden?

Die Diskussion habe ich oftmals mit Berufskollegen. Viele die für einen Ausstieg aus der "Subentionierung" sind gehen einfach davon aus, dass wir dann wieder mehr unternehmerische Freiheiten haben. Ich glaube nicht dass es so einfach ist. Man hat ja in der Vergangenheit schon schön gesehen wie immer mehr freiwillige Sachen festgeschrieben worden sind. Das wird so weiter gehen. mit oder ohne Prämie
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon ratzmoeller » Do Jan 01, 2015 14:44

Raider hat geschrieben:Und Du meinst, dass bei einem Wegfall des Betriebsprämiensystems die Verordnungen abgeschafft werden?

Art.14 Grundgesetz
"Eigentum verpflichtet.Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
Landwirtschaftliche Bodenflächen müssen für immer mehr gesellschaftliche Ansprüche herhalten,daß die originäre Produktion von Lebensmitteln schon fast in den Hintergrund verdrängt wurde.Nur mal so als Beispiel und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:Klima-,Boden-,Artenschutz und Bevorratung und Bereitstellung von Flächen für Bau- und Ausgleichsmaßnahmen.Auch ohne jegliche "Subventionen" werden die Anforderungen nicht sinken-ganz im Gegenteil-sie werden weiter steigen.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon stamo » Do Jan 01, 2015 17:51

Raider hat geschrieben:Und Du meinst, dass bei einem Wegfall des Betriebsprämiensystems die Verordnungen abgeschafft werden?


nein, einen viel größeren Umbruch.

In einem Land, in dem Industrie und Landwirtschaft mit Absicht kaputt gemacht werden, in dem immer weniger Menschen ehrlich arbeiten und Werte schaffen... wo soll das hinführen?

statt E-ON, Krauss-Maffei-Wegmann,.......... der kleine Schweinemäster im Ort und sein Schlachter, der nicht EU-konform ist....

gibt es jetzt Zertifizierer, einen aufgeblährten Staatsapperat, Vermögensverwalter=Versicherungsvertreter....riesige Mengen an Geldern werden zig-Jahre in erneuerbare Energien subventioniert.


ihr glaubt doch wohl nicht, dass das in 50 Jahren noch in Euro bezahlt wird? Die Griechen lehnen sich auch schon wieder auf. Und das zu Recht! Es wird der Tag kommen, da ist das Grünlandumbruch eh nicht mehr da. Da gibt es keine Kontrollen. Aber auch keine Subventionen mehr. Bis dahin: durchhalten!
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon CarpeDiem » Do Jan 01, 2015 18:16

Das perfide an dem ganzen System ist ja, dass man den Lw die ganzen Gängeleien als Voraussetzung für die Akzeptanz der Subventionen genannt hat. Sie seien das Entgelt für die verschiedenen Dienstleistungen für die Allgemeinheit.

Das hat aber die deutsche Obrigkeit nicht daran gehindert, fein säuberlich die Auflagen der EU nur zu verschärfen, nein man hat sie sofort in deutsche Fachgesetze gegossen. Damit sind sie für alle Zukunft wie in Stein gemeisselt. Ein Gesetz abzuschaffen ist bei uns nicht möglich.

Als Gipfel der Heuchelei treten dann zweit- und drittklassige Politiker auf Versammlungen auf, schimpfen auf die EU und sprechen ständig ihr Bedauern über die Regelungswut aus....
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon ratzmoeller » Do Jan 01, 2015 18:27

CarpeDiem hat geschrieben:Als Gipfel der Heuchelei treten dann zweit- und drittklassige Politiker auf Versammlungen auf, schimpfen auf die EU und sprechen ständig ihr Bedauern über die Regelungswut aus....

Darum gehe ich auch nicht mehr zu solchen Verarschungs-Veranstaltungen.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon julius » Do Jan 01, 2015 21:31

stamo hat geschrieben: oder Grünlandumbruchverbot. Kurzfristig für den Betrieb schlecht, aber langfristig bei Eigenland in Generationen gedacht total egal.


So sehe ich das auch.
Wichtig ist wem die Fläche gehört. Umbruchverbote sind nichts weiter als politische Entscheidungen und die sind nur eine Momentaufnahme.
An der Börse sagt man das politische Beine , kurze Beine haben. Und das zählt in der Landwirtschaft umso mehr.
Sollte in der Zukunft wirklich Strom ( Atomausstieg ), Rapsöl, Energie usw. vom Acker benötigt werden ( wovon ich ausgehe ) ist ein staatliches Umbruchverbot schnell Geschichte.
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