Ich muss jetzt hier mal bischen meinem inneren Kroll Luft machen!
Seit gestern dürfen wir Landwirte ja theoretisch wieder Gülle ausbringen, aber durch den Dauerfrost und den in dessen Folge durchgefrorenen Boden ist es ja trotzdem wieder verboten. Bereits am Dienstag (31.01.) begannen die ersten Kollegen zu güllen und gestern ging's munter weiter, sagt mal ist das noch normal? Auf der einen Seite beschweren sich alle über ständig strenger werden Regelungen und Verbotszeiträume usw. auf der anderen Seite werden diese Vorgaben dann mit Füßen getreten, die Folge davon sind dann wieder noch strengere Regelungen. Ich hätte ja noch Verständnis dafür, wenn jemand mal ein Fass ausbringt um bisschen Platz zu schaffen weil es knapp ist, aber davon kann man hier nimmer reden.
Ich kann es einfach nimmer verstehen warum so ein sch... noch fabriziert wird. Schon rein aus der wirtschaftlichen Sicht macht es keinen Sinn jetzt die Gülle auf den tief gefrorenen Boden zu knallen, sollte es Regen geben bevor den Boden odentlich aufgetaut ist, läuft die Suppe doch oben rüber weg ohne jegliche Wirkung.
Berichtet ihr mal aus eurer Regionen (ich bin aus dem Westerwald) ob die Bauern brav sind oder nicht.
Gruß
Guido
