Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Di Apr 07, 2026 4:57

Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Holz, einer der ältesten erneuerbare Energieträger
Antwort erstellen
114 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon Limpurger » Mo Feb 16, 2026 21:36

... wie ich vor fast 5 Jahren in diesem Thema schon geschrieben habe ist es wirtschaftlich nicht darstellbar ein zukünftiges EFH mit HS zu beheizen. Daran hat sich nichts geändert! Seid doch ehrlich in dieser Diskussion und rechnet wirklich alle Kosten mit rein. Die reinen Materialkosten fürs Hackgut können wir gerne aussen vor lassen da idR. eh nur Abfallholz ins Hackgut kommt. Aber alles andere vom Zusammenfahren, Hacken, einlagern, Bunker befüllen, Aschenkübel entleeren, Asche entsorgen, Reinigung von Heizraum und Kessel, wiederkehrende Kosten für Kaminkehrer, Emissionsmessung, Feuerstättenschau, Stromkosten usw. macht über die kalkulierte Lebenszeit von 20 Jahren doch einiges aus. Und zu diesen Kosten addiert ihr noch den Invest für die Anlage selbst sowie für anfallende Kosten für baulichen Aufwand (Anlagenumfeld und Hackgutlager). Ganz abgesehen von der Arbeitszeit die ihr da reinsteckt! Es ist hier wie überall auf dem Betrieb - ich muß meine Kosten kennen. Wenn Altgebäude vorhanden sind ist die HS-Heizung oftmals die einzige bezahlbare Möglichkeit diese zu beheizen, aber da ist der Energiebedarf eben schon bei einem Haus um ein vielfaches höher als bei einem modernen EFH. Bei einem derart geringen Energiebedarf wie sie heutige EFHs haben kommt man an einer Strombasierten Heizung nicht vorbei, da ist ein Kaminofen aus wirtschaftlicher Sicht schon ein verzichtbarer Luxus.
PS: Ich beheize an 3 Standorten mit 3 HS-Anlagen jeweils mehrere Wohngebäude, teilweise zusätzlich auch noch Werkstatt- und Lagerräume. Dies sind aber aufgrund des jeweiligen deutlich höheren Wärmebdarfs ganz andere Standort-Bedingungen. Für die Beheizung eines einzelnen modernen EFH würde ich mir keinen Kopf über eine HS-Anlage im Keller oder Nebengebäude machen. Da wäre mir der Platz schon zu schade! Aktuell kostet eine 10Kw-PV-Anlage mit Speicher ca. die Hälfte einer kleinen HS-Anlage und schont übers Jahr auch noch die Stromrechnung. Was gibt es da noch zu überlegen?
Limpurger
 
Beiträge: 848
Registriert: Fr Jun 14, 2013 12:16
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon forstfux1.0 » Sa Mär 14, 2026 18:46

Groaßraider hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Warum macht hier eigentlich keiner eine Vollkostenrechnung auf? Bereitstellung des Brennstoffes, Hacken, Einlagern, zum Bunker Bringen usw.


Habe ich mindestens schon 5x im LT ausführlich beschrieben... Wurde dann von unwissenden wie dir und den HS Gegnern als Humbug bezeichnet. :regen:


Wo bleiben denn die Links zu deinen 5 ausführlich beschriebenen Vollkostenrechnungen? :roll:

Und den hätte ich auch gerne Links wo sich jemand als HS-Gegner gezeigt hat. Ich glaub das gibts wieder nur in deiner Vorstellung weil du immer jemanden zum Abarbeiten brauchst. Wie kann man sich in so ein Thema wie HS nur so reinsteigern..

Die Fragen zur Streuobstwiese von Otto sind auch noch unbeantwortet. Was ist da schief gegangen?
forstfux1.0
 
Beiträge: 157
Registriert: Di Apr 23, 2019 19:34
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon strokes » So Mär 15, 2026 12:21

Wir betreiben eine 50kW HS Heizung. Die Leistung wäre auf ein zweites Haus ausgelegt das in den kommenden Jahren gebaut werden soll.
Entfernung ca 80m. Heizung wird 20Jahre alt. Soll man das neue Haus an die bestehende HS Anlage anschließen oder das neue Haus mit einer anderen Heizung betreiben?
strokes
 
Beiträge: 1133
Registriert: So Dez 20, 2009 16:15
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon Redriver » So Mär 15, 2026 14:57

Hallo strokes,
ich denke du mußt wissen ob in Zukunft die bestehende Hackgutanlage ersetzt wird und eine neue mit ihrem Lebenszyklus einzieht. Wie sind die Besitzverhältnise der beiden Häuser, was bringt hier die Zukunft. Geht es um Vater und Sohn oder Brüder und... Es ist immer besser sowas auch für die Zukunft vertraglich zu regeln , denn eine Generation weiter kann schon Streit Einzug halten. Ich denke so ein Ofen schaft die 30 Jahre im Normalfall, kommt Ersatz dann reden wir von ca 40 Jahren . Da kann so eine Fernwärmeleitung schon günstiger sein als eine Eigene Technik wobei hier mit ca 20000€ plus X zu rechnen ist . Ob das neue Gebäude sich an den Heizkosten beteitigt das weist du.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
Redriver
 
Beiträge: 2426
Registriert: Sa Mär 12, 2011 20:40
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon strokes » So Mär 15, 2026 21:17

Beide Häuser gehören mir. Ich rechne damit dass die HS Heizung in den nächsten 10 Jahren mal ersetzt werden muss.
strokes
 
Beiträge: 1133
Registriert: So Dez 20, 2009 16:15
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Mär 16, 2026 12:36

Das alter des Kessels spielt doch keine Rolle. Günstiger wie mit gehacktem Restholz wird man auch zukünftig nicht heizen können, so lange es politisch bei uns noch zugelassen wird.

Ist der alte Kessel durch tausch ihn aus und weiter gehts.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
Benutzeravatar
Stoapfälzer
 
Beiträge: 8402
Registriert: So Jan 13, 2008 14:48
Wohnort: regensburger Land
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon Estomil » Di Mär 17, 2026 8:58

Also wie haben vor ein paar Jahren ein Mietshaus gebaut. Drei Wohnungen mit je 72qm plus 20qm Technikraum, Tiefenbohrung mit Wärmepumpe.
Gebäude als KfW 40.

Gesamter Stromverbrauch für die Heizung: 2025=5800 kWh.
Bei 22 Cent brutto für den Wärmepumpenstrom waren das somit ca 1300€ Heizkosten für das gesamte Gebäude. Pro Wohneinheit also 400€ pro Jahr.

Also 33€ monatlich.

Mehrkosten Gegenüber einer Gasheizung ca 25000€. Vorallem weil die Tiefenbohrung ca 16000€ gekostet hat. Aber die hält jetzt auch 100 Jahre.

Die Mieter wohnen da also schon sehr sehr günstig.
Estomil
 
Beiträge: 4142
Registriert: So Dez 19, 2010 16:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon allgaier81 » Di Mär 17, 2026 9:05

Die Mieter wohnen da also schon sehr sehr günstig.


Von dir würde ich auch gerne eine Wohnung mieten wenn du nur den Strom in Rechnung stellst.

Die Wärme verkaufst du an deine Mieter doch nicht für unter 10 Ct/kWh?
Gruß, allgaier
allgaier81
 
Beiträge: 3058
Registriert: Di Dez 11, 2012 19:04
Wohnort: nördliches Niedersachsen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon 240236 » Di Mär 17, 2026 9:25

Redriver hat geschrieben:Da kann so eine Fernwärmeleitung schon günstiger sein als eine Eigene Technik wobei hier mit ca 20000€ plus X zu rechnen ist .
Was soll an einer 80m Fernwärmeleitung für ein Einfamilienhaus mit baggern und Übergabestation 20 000€ kosten?
240236
 
Beiträge: 10170
Registriert: Mi Aug 28, 2019 10:24
Wohnort: Niederbayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon Estomil » Di Mär 17, 2026 10:21

allgaier81 hat geschrieben:
Die Mieter wohnen da also schon sehr sehr günstig.


Von dir würde ich auch gerne eine Wohnung mieten wenn du nur den Strom in Rechnung stellst.

Die Wärme verkaufst du an deine Mieter doch nicht für unter 10 Ct/kWh?


Wir sind bei der Kaltmiete bis an die Schmerzgrenze gegangen was hier in der Region machbar ist. Also nach oben.
Und ja die Mieter zahlen den Strom für die Wärmepumpe in der Höhe wie er anfällt und natürlich andere Nebenkosten. Grundsteuer, Müll, Wasser etc.

Am Ende hat der Mieter eine gewisse Summe die er pro Monat Ausgaben kann. Wenn die Nebenkosten gering sind kann ich somit eine höhere Kaltmiete nehmen.

Und mit genau 1500€ pro qm Baukosten(ohne grundstück nach Abzug der Förderung) ist das auch ein Objekt daß sich noch Rechnet.

Da ist aber bewusst auf Schnickschnack verzichtet worden.
Drei Wohnungen direkt von draussen mit kleinem Flur, ein Schlafzimmer, Wohnzimmer, Abstellraum,Küche Bad ohne Badewanne, keine Treppen, einfaches Satteldach, Klinkerfassade, Fenster und Türen in weiss, keine Abluftanlage, 70qm Gartenparzelle.
Baujahr 2021/22.

Man wundert sich was die Firmen preislich machen können wenn man nicht so sehr in die Höhe geht und auf komplexe Konstruktionen verzichtet.
Estomil
 
Beiträge: 4142
Registriert: So Dez 19, 2010 16:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon Stoapfälzer » Di Mär 17, 2026 13:02

240236 hat geschrieben:
Redriver hat geschrieben:Da kann so eine Fernwärmeleitung schon günstiger sein als eine Eigene Technik wobei hier mit ca 20000€ plus X zu rechnen ist .
Was soll an einer 80m Fernwärmeleitung für ein Einfamilienhaus mit baggern und Übergabestation 20 000€ kosten?



Vor 2 Jahren den Bruder per Fernleitung angeschlossen 42 Meter plus Übergabetechnik (Puffer Frischwasserstaion ...) waren das schon 15 000€. Baggern und Leitung verlegen haben wir alles selbst gemacht.
Die 20 000€ sind schon sehr realistisch bzw wenn man alles erledigen lässt oder auch noch eine Straße queren muss vermutlich nicht mal ausreichend.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
Benutzeravatar
Stoapfälzer
 
Beiträge: 8402
Registriert: So Jan 13, 2008 14:48
Wohnort: regensburger Land
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon 240236 » Di Mär 17, 2026 14:04

Stoapfälzer hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:
Redriver hat geschrieben:Da kann so eine Fernwärmeleitung schon günstiger sein als eine Eigene Technik wobei hier mit ca 20000€ plus X zu rechnen ist .
Was soll an einer 80m Fernwärmeleitung für ein Einfamilienhaus mit baggern und Übergabestation 20 000€ kosten?



Vor 2 Jahren den Bruder per Fernleitung angeschlossen 42 Meter plus Übergabetechnik (Puffer Frischwasserstaion ...) waren das schon 15 000€. Baggern und Leitung verlegen haben wir alles selbst gemacht.
Die 20 000€ sind schon sehr realistisch bzw wenn man alles erledigen lässt oder auch noch eine Straße queren muss vermutlich nicht mal ausreichend.
Die Frischwasserstation oder einen Brauchwasserboiler brauchst aber bei einer eigenen Heizung im Haus auch.
240236
 
Beiträge: 10170
Registriert: Mi Aug 28, 2019 10:24
Wohnort: Niederbayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon langholzbauer » Di Mär 17, 2026 14:51

Genau!
Mischer und Boiler braucht es bei jeder anderen Heizung auch.
Was ist an 80 m Fernwärme?
Dafür gibt es die Nahwärmeverbundleitungen.

strokes hat geschrieben:Wir betreiben eine 50kW HS Heizung. Die Leistung wäre auf ein zweites Haus ausgelegt das in den kommenden Jahren gebaut werden soll.
Entfernung ca 80m. Heizung wird 20Jahre alt. Soll man das neue Haus an die bestehende HS Anlage anschließen oder das neue Haus mit einer anderen Heizung betreiben?


Daraufhin gehe ich davon aus, dass auf dem eigenen Grundstück neu gebaut werden will.
Also nichts mit öffentlichen Grund, Schachtgenehmigungen etc. .
Hinzu kommt, dass das neue Haus gut gedämmt mit geringer Heizlast auskommen wird.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13573
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon strokes » Di Mär 17, 2026 15:06

langholzbauer hat geschrieben:Genau!
Mischer und Boiler braucht es bei jeder anderen Heizung auch.
Was ist an 80 m Fernwärme?
Dafür gibt es die Nahwärmeverbundleitungen.

strokes hat geschrieben:Wir betreiben eine 50kW HS Heizung. Die Leistung wäre auf ein zweites Haus ausgelegt das in den kommenden Jahren gebaut werden soll.
Entfernung ca 80m. Heizung wird 20Jahre alt. Soll man das neue Haus an die bestehende HS Anlage anschließen oder das neue Haus mit einer anderen Heizung betreiben?


Daraufhin gehe ich davon aus, dass auf dem eigenen Grundstück neu gebaut werden will.
Also nichts mit öffentlichen Grund, Schachtgenehmigungen etc. .
Hinzu kommt, dass das neue Haus gut gedämmt mit geringer Heizlast auskommen wird.


Genau. Es handelt sich um ein neues Haus (Betriebsleiterwohnhaus). Die 80m laufen quer über den Hof auf eigener Fläche. Kein Teer, Pflaster oder andere Hofbefestigung
strokes
 
Beiträge: 1133
Registriert: So Dez 20, 2009 16:15
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hackgutheizung bei Einfamilienhaus

Beitragvon 240236 » Di Mär 17, 2026 15:28

Für ein neuse Wohnhaus reicht eine 25mm Leitung. kostet rund 50€/lfm. Dazu noch ein Leerrohr für die Steuerleitung. Leitung kostet dann 4000€ + 1000€ baggern und sonstigem = 6000€ Umwälzpumpe rechne ich nicht, denn di brauchst auch bei der anderen Heizung
240236
 
Beiträge: 10170
Registriert: Mi Aug 28, 2019 10:24
Wohnort: Niederbayern
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
114 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8

Zurück zu Holzenergie

Wer ist online?

Mitglieder: baer-thomas, Bing [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki