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Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Holz, einer der ältesten erneuerbare Energieträger
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281 Beiträge • Seite 17 von 19 • 1 ... 14, 15, 16, 17, 18, 19
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Role77 » Mi Jan 21, 2026 9:37

Stimmt, aber das habe ich beim Holzvergaser auch gehabt. Der Rauch hat sich
eigentlich nicht schlimm im Haus verteilt. Vorne ist ein großes Tor das wir dann geöffnet haben und er wsr in 5 Minuten weg
Wegen dem Krach der Zuführschnecke habbe ich auch den Heizomat im Auge weil der eine Kette hat. Außerdem könnte die Heizung so programmiert werden das Nachts ruhe ist.

Mir schmeckt der mehr invest einfach nicht wenn die Nachteile nicht überwiegen.
So a zeug hald zum Holz machen.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon AP_70 » Mi Jan 21, 2026 17:12

Hmmm,
Lüftergeräusche sind Dir bekannt, da wird sich Richtung HG nicht viel ändern.

Staub:
Wenn sich hier was ändert, wird's mehr und nicht weniger.

Geräusche Zuführung:
Regelmäßiges quitschen muss man dulden.
Wie intensiv das im Wohnraum wahrnehmbar ist, hängt von zig Faktoren (Körperschall, Luftschall, mögliches aufschaukeln....) ab.

Tip:
Gibts einen Kollegen/Kumpel mit einer HG-Heizung im Haus?
Besuchen und einen gemütlichen, ruhigen Fernsehabend machen :wink:
Dann hörst wenigstens was bei dem los ist.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Role77 » Mi Jan 21, 2026 17:23

Ok,Staub ist so eine Sache, das könnte durchaus nicht schön sein. Habe mich heute mit einem HS Anlagenbesitzer unterhalten. Der sagt seine Anlage ist wesentlich leiser als sein Holzvergaser vorher.
Der Kessel würde ebenerdig stehen, Bunker mit Austragung im Keller und wohnen tun wir im 1.und 2. OG. Schwiegereltern wohnen im vorderen Teil des Hauses, da ost eine dicke Wand dazwischen.
Muss ich mal nachforschen ob jemand seine Anlage im Haus hat.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Ecoboost » Mi Jan 21, 2026 20:03

Servus,

ich sage es nicht gerne, aber eventuell auch hier brandschutzrechtliche Dinge da mit berücksichtigen, nicht dass die Versicherung da mault wenn die Anlage im KG verbaut ist.
Die Versicherungen spinnen mittlerweile da so dass man es nicht völlig außer Acht lassen sollte.
Auf jeden Fall die Anlage nicht direkt auf den Betonboden stellen, sondern die Füße mit Gummistücken unterfüttern, z.B. mit alten Gummimatten aus Stallungen usw., Nebenraum nicht direkt unter den Wohnungen ist schon mal gut.
Da Du den Bunker wohl von den Garagen aus befüllst, das kann schon eine etwas staubige Angelegenheit werden.
Mit ein paar Fotos könnte man dir ggf. noch besser helfen.
Wir hatten im Zuhaus mal eine Anlage im Keller, wenn ich ehrlich bin möchte ich das nicht mehr haben. Das Quietschen war schon teils etwas nervig, man hatte einfach keinen erholsamen Schlaf in den Wintermonaten, wobei der Kessel auch eher knapp bemessen war. An der Technik dürfte sich zwischenzeitlich auch vieles verbessert haben.
Wie entleerst Du den Bunker wenn Störungen an der Austragung auftauchen und Du da ran musst?
PS: mir kommen die eingeplanten 75 kW etwas viel vor!?
Gelten da im Übrigen nicht sogar strengere Auflagen?

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Role77 » Mi Jan 21, 2026 20:47

Servus.
Es könnte auch nur eine 60 kw werden. Er muss das noch durchrechnen hat er gesagt. Wenn ich so ma chen bunker sehe würde ich sagen der geplante einbau in unserrn Keller ist da eigentlich fast luxus.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Jan 21, 2026 21:10

Ab 50kW brauchst einen Heizraum mit allen brandschutztechnischen Vorgaben da führt kein Weg dran vorbei.
Bedenke auch du brauchst Platz für mehrere tausend Liter Pufferspeicher Schätze mal plus minus 4000 Liter.

Ich hab seit fast 3 Jahren einen ETA E Hack im Keller der kann G50 Schnitzel wird aber mit G30 betrieben. Da quitscht rein gar nichts auch riecht man nichts, ich würde es immer wieder so bauen.
Bunker im Keller geht aber die Abwurf/Abkippklappe sollte so groß sein das ein Bagger es zu Not auslöffeln kann.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Jan 21, 2026 21:13

Ach und zur Größe so wie du schilderst müsste ein 45 oder ein 49kW Ofen doch reichen. Bei mir hängen auch 2 alte Häuser am 45kW Ofen und der hat noch einiges an Kapazität frei.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon AP_70 » Do Jan 22, 2026 5:40

https://www.gesetze-bayern.de/Content/D ... ayFeuV2008
Feuerungsverordnung Bayern, hier kannst Du die Ansprüche an den "Heizraum" nachlesen.

Schallentkoppelung:
ist immer gut wenn richtig gemacht.
Aber Ecoboost, alte Stallmatten?
Das Ding soll Richtung 30 Jahre stehen und nicht nach 15 Jahren den Bedarf an Siemens-Lufthaken anmelden :? :lol:
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon rockyy » Sa Jan 24, 2026 16:56

65m² und 2x 100m2?
Als 265m² Wohnfläche?
Und der Heizungsbauer hat 75kw errechnet?

Ich rate zum einbau von Fenstern, und dann neu berechnen lassen... Kleiner Spaß...

Würde die Ehack50 oder ehack45 nehmen...


Wieviel KW haben denn die Ölheizungen?
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Role77 » Sa Jan 24, 2026 18:44

Servus.
Dieses ist zu unseren 400m² dazu gekommen.
Es stehen jeweils 18kw Brenner in den Wohnungen.

Gruß Role
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Jan 24, 2026 23:39

Schau mal bei ETA auf der Homepage da gibt es einen Brennstoffrechner der gibt dir schon mal ne grobe Richtung. Je nach Alter und Isolierungsgrad deiner Gebäude liegst du in einer Kesselgröße von 50 bis 70 kW also genau da wo die Aussagen bisher hingehen.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon 240236 » So Jan 25, 2026 7:23

Mein Nachbar heizt eine alte Bude (nicht böse gemeint, Denkmalschutz und schlecht isoliert) 400m2 mit 35KW Hackschnitzelheizung. 49KW müssten doch reichen. Ich weiß ja nicht, wie es heute ist um wieviel größer der bauliche Aufwand ist mit über 50KW
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Stoapfälzer » So Jan 25, 2026 8:25

Ich würde da auch einen 45 bzw 49kw Ofen rein setzten und lieber den Pufferspeicher verdoppeln das bricht Spitzenlasten.

Zur Not kann man auch den Ofen dann noch elektronisch hoch rüsten, bei ETA sind die noch bis ein gutes Stück größer Baugleich nur die Software ist anders.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Limpurger » So Jan 25, 2026 20:30

@Role77: Bei deinen Überlegungen mußt du immer auch den Komfortzugewinn bedenken, das wiegt dann den einen oder anderen Nachteil der sich aus den gegebenen Standortbedingungen ergibt mehr als auf. Seit über 35 Jahren heizen wir mit HS, mittlerweile sind es 3 HS-Heizungen. Bei der Kesseldimensionierung kommt es vor allem darauf an welches Ausgangsmaterial du verheizen willst. Stammholz und Gipfel ohne Reisig = weiße Ware hat einen höheren Heizwert als Hackgut aus Landschaftspflegematerial. Mit letzterem erreicht der Kessel seine Nennleistung garantiert nicht! Ob dein Kessel rot, blau oder pink lackierte Verkleidungsbleche hat ist heute zweitrangig, selbst der fränkische ehemalige Dauerbrandler kann mittlereile On/Off und ist in der Lage auch die Steuerung von Heizkreisen und Boilern zu übernehmen. Deshalb schau dir die verschiedenen Fabrikate genau an und leg dich nicht zu früh fest, die kochen alle nur mit Wasser. Auch ist wichtig die unterschiedlich gelösten baulichen Lösungen bei Anwendern anzuschauen, man kann vieles sehen egal ob gelungen oder eben so wie man es besser nicht machen sollte. Was für dich entscheidend ist wie passt die Technik baulich bei dir rein (zB. Höhe Rauchrohranschluß, mögliche Orientierungen der Zuführungen zum Kessel usw.), welche Anforderungen stellst du an die Steuerung, welchen Service bietet der Hersteller (nicht der Installateur) denn im Zweifelsfall bist du auf diesen angewiesen da HS-Anlagen für viele Heizungsbauer Exoten sind. Du mußt deshalb auch nicht zwangsläufig dessen Hausmarke nehmen! Wenn es ins Detail geht (auch schon bei der Planung) ist der Hersteller dein Ansprechpartner. Bei mir selbst steht eine HS-Anlage auch im Keller meines Wohnhauses, der Bunker ist unter dem Schlafzimmerfenster - und ich kann damit gut leben. Wenn der Bunker voll ist herscht Ruhe im Karton, ab und an jammert" die Zuführschnecke wegen eines gröberen HS, die Motoren von Austragung, Stoker und Gebläse hört man bei geschlossener Heizraumtür eigentlich nicht, da muß man genau hinhorchen um außerhalb des Heizraums festzustellen ob die Anlage läuft oder steht. Dass man die Austragschnecke zur Vermeidung von Schallübertragung nicht direkt einmauert ist ja bekannt. Das einzige worauf sonst noch zu achten ist daß der Bunker/die Austragung absolut staubdicht zum Heizraum hin ist, sonst kann dieser leicht zu einer Staubkücke mutieren denn trockener Holzstaub ist wie Schleifstaub und kommt selbst durch die kleinsten Ritzen! Was den frei zugänglichen Bunker betrifft ist es natürlich von Vorteil wenn du diesen relativ einfach ausräumen kannst - habe ich bisher aber noch nicht machen müssen. Aber es gibt ja immer ein erstes mal, wenn es denn mal notwendig ist wird es aber auch da eine Lösung geben, meine Bunker sind baulich bedingt alle von oben zu füllen. Wenn du nächtliche Heizzeiten vermeiden willst kannst du das idR. bei den Steuerungen so prorammieren, ein groß dimensionierter Puffer hilft auf jeden Fall. Ich selbst habe dies bezüglich nichts eingestellt, wenn die Puffer (überall hängen Nachbarhäuser mit dran) leer sind wird geheizt. Bei den Anlagen in separaten Gebäuden natürlich eh keine Frage. Das Fabrikat meiner Anlagen (alle vom gleichen Hersteller) spielt hier keine Rolle, die aktuell älteste (ersetzte 2010 wegen höherer Heizlast eine Vorgängeranlage eines anderen Herstellers der nicht mehr am Markt war) hat mittlerweile über 35000 Vollaststunden geleistet. Die Störungen traten bis auf einen Überspannungsschaden alle in der Garantiezeit auf, ansonsten gab es 2 einfach zu behebenden Störungen in der Hackgutzufuhr. Diese Anlage steht in einem Nebengebäude und läuft so unauffällig daß sie immer leicht vergessen wird, regelmäßig ist die Aschebox voll bzw. der Bunker leer :-). Wenn jede Maschine auf dem Betrieb nur halb so zuverlässig wäre würde ich mich glücklich schätzen... . Wenn du mehrere Gebäude zu beheizen, ausreichend Material zum Hacken hast und auch die baulichen und technischen Voraussetzungen für eine HS-Heizung (Lagermöglichkeit/Rad- oder Frontlader) hast ist dies die absolut günstigste Möglichkeit zum Heizen - war erst auf "agrargheute.com" in einem Artikel das Thema.
PS: Ich könnte auf manchen Komfort verzichten, zurück zur Scheitholzheizung wollte/könnte ich nicht mehr. Man hat sich mittlerweile so eingerichtet, mehrere Standorte wären mit Scheitholz so auch gar nich machbar.
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Re: Hackschnitzelheizung Erfahrungswerte?

Beitragvon Role77 » So Jan 25, 2026 23:11

Danke für deine Ausführungen. Ist ein sehr hilfreicher beitrag.

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