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Handelsabkommen Südamerika

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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361 Beiträge • Seite 2 von 25 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 25
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Family Guy » Sa Jun 29, 2019 21:00

DWEWT hat geschrieben: Wichtig ist, dass wir den Dreck den hier keiner mehr haben möchte, z.B. Dieselfahrzeuge und Agrochemikalien, nach Südamerika exportieren können. Einen Teil der Agrochemikalien bekommen wir dann zwar zurück aber was soll´s. Beim Rindfleish könnte es wirklich eng werden. Das liegt aber auch daran, dass wir es hier nicht verstehen, eine ansprechende Qualität zu erzeugen. Ja, Jungbullen liefern keine hohe Fleischqualität!


Süß, wenn du so deine einfache Weltsicht hier zu Diskussion stellst.
Agrochemie, du meinst sicherlich Glyphosat, wird in Indien und China produziert, nenne mir doch einfach mal einen deutschen Glyphosatproduktionsstandort.

Bayer z.B. ist inernational aufgestellt, die Produktion nahe am Verbraucher.
https://www.bayer.de/de/bayer-in-aller-welt.aspx


Und Rindfleisch aus der Pampa? Professionell aufgezogen und ein wenig mit Wachstumhormonen abgerundet.
Natürlich ist das Bild des Gauchos, der in den Sonnenuntergang reitet, das, was der Verbraucher haben will, aber die Realität sieht anders aus.

Aber es scheint wohl so, dass aus politischem Kalkül die europäische Zuckerindustrie der Vergangenheit angehört. Keine schöne Vorstellung.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 29, 2019 22:18

Schon mal was von Ironie gehört? Wohl eher nicht.
Aus Südamerika kommt kein Rindfleisch, das unter Anwendung von Hormonen erzeugt wurde.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon bauer hans » Sa Jun 29, 2019 22:32

DWEWT hat geschrieben:Schon mal was von Ironie gehört? Wohl eher nicht.
Aus Südamerika kommt kein Rindfleisch, das unter Anwendung von Hormonen erzeugt wurde.

die haben jetzt auch Feedlots.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon T5060 » Sa Jun 29, 2019 22:41

In Deutschland werden nur noch jene PSM Wirkstoffe erzeugt, die als Abfall bei einer andere chem. Produktion anfallen wie z.B. CCC.

Wäre CCC kein PSM müsste es für 1.800 € die Tonne entsorgt bzw. verbrannt werden.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon T5060 » Sa Jun 29, 2019 23:42

Wir müssen jetzt bei jeder Auflagendiskussion, auch mit dem LEH uns auf die Auflagen im MERCOSUR Raum beziehen.
Auslegen wie es uns gerade am besten passt.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Family Guy » So Jun 30, 2019 0:34

DWEWT hat geschrieben:Schon mal was von Ironie gehört? Wohl eher nicht.
Aus Südamerika kommt kein Rindfleisch, das unter Anwendung von Hormonen erzeugt wurde.


Ja nee, ist klar, man muss es nur anders benennen.

"ist der Beta-Agonist Ractopamin mindestens in Argentinien und Brasilien zugelassen und werde auch eingesetzt."

https://www.bauernzeitung.ch/artikel/do ... uedamerika
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon DWEWT » So Jun 30, 2019 4:31

Family Guy hat geschrieben:


Ja nee, ist klar, man muss es nur anders benennen.

"ist der Beta-Agonist Ractopamin mindestens in Argentinien und Brasilien zugelassen und werde auch eingesetzt."

https://www.bauernzeitung.ch/artikel/do ... uedamerika[/quote]

Ractopamin ist kein Hormon! Was das Verbot von Masthilfsmitteln anbelangt, bewegen wir uns auf ganz dünnem Eis. Es ist noch nicht lang her, da wurde auch bei uns Antibiotika bei Schwein und Huhn zur Leistungssteigerung eingesetzt. Zwar sind Antibiotika als Futterzusätze verboten, doch führt die Behandlung ganzer Bestände, auch wenn nur einzelne Individuen erkrankt sind, auch heute noch zu den gewünschten Effekten. Wer im Glashaus sitzt,......... .
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon elchtestversagt » So Jun 30, 2019 7:03

Moment, gar nicht lange her?
Das war 2002 oder 2003, als die Futter"hilfs"mittel verboten wurden.
Und zu den Behandlungsmengen, minus 43% beim Schwein in unter fünf Jahren sowie kaum Anwendung im Rindermastbereich sprechen nicht grade für eine dauerhafte Applikation...( zugegeben, das Geflügel ist noch ein Problem, was aber eher davon kommt, das wir hier anders als dem Rest der Welt Samonellen vor dem Schlachten im Tier "bekämpfen" müssen, durch AB-Gaben, und nicht wie sonst üblich durch ein Chlorbad nach der Schlachtung...)....
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon CarpeDiem » So Jun 30, 2019 8:06

Denke wir sollten da die Entwicklung dieses Abkommens abwarten und aus landwirtschaftlicher Sich vor allem auf die Franzosen vertrauen. Wie man zwischen den Zeilen herauslesen kann, war D ein Haupttreiber dieses Abkommens, was nicht verwunderlich ist, wenn man diese amtliche Autolobby betrachtet.

Deshalb sollte die hiesige Lw darauf hoffen, dass möglichst wenige Deutsche in Toppositionen der EU kommen, denn in (fast) allen Ländern hat die Lw einen höheren (wirtschaftlichen) Stellenwert als hierzulande!
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon DWEWT » So Jun 30, 2019 9:28

elchtestversagt hat geschrieben:Moment, gar nicht lange her?
Das war 2002 oder 2003, als die Futter"hilfs"mittel verboten wurden.
Und zu den Behandlungsmengen, minus 43% beim Schwein in unter fünf Jahren sowie kaum Anwendung im Rindermastbereich sprechen nicht grade für eine dauerhafte Applikation...( zugegeben, das Geflügel ist noch ein Problem, was aber eher davon kommt, das wir hier anders als dem Rest der Welt Samonellen vor dem Schlachten im Tier "bekämpfen" müssen, durch AB-Gaben, und nicht wie sonst üblich durch ein Chlorbad nach der Schlachtung...)....


Die letzten 4 Antibiotika wurden zu 2006 als WACHSTUMSFÖRDERER verboten. Zu "medizinischen" Zwecken, sind Antibiotika immer noch als Futterzusätze erlaubt. Wenn in einem 40Tsd.er Hähnchenmaststall einige wenige Küken erkranken, bekommt der gesamte Bestand das Antibiotikum. Auch wenn das Antibiotikum nicht als Wachstumsförderer eingesetzt wird, hat es trotzdem diese Wirkung.
Der Rindermastbereich zieht den Verbrauch des gesamten Rinderbereichs nach unten. Über den Ab-Verbrauch im Milchviehbereich (Trockenstellen), muss man ja wohl nicht reden. Bei den Mastkälber stagniert der Verbrauch, nachdem er nach 2014 um knapp 10% zurückgegangen ist. Beim Geflügel konnte der Ab-Verbrauch nur um ca. 15% reduziert werden. Salmonellose ist ein Hygieneproblem! Im Bereich der Putenhaltung konnte seit 2014, je nach Quelle, ein Mehrverbrauch von 2% bzw. ein Minderverbrauch von 3% erreicht werden.
Klar ist nur, dass all diese Ab-Reduzierungen erst erreicht werden konnten, nachdem die Politik einige Jahre auf die Notwendigkeit hingewiesen hatte und schließlich per Gesetz ab 1997 die Verwendung eingeschränkt hat. Insofern ist die hier häufig geäußerte Kritik am amerikanischen "Hormonfleisch", auch ein stückweit eine Verlogenheit!
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon bauer hans » So Jun 30, 2019 11:03

der gemeine verbraucher fragt insbesondere chicken nuggets nach,weils schmeckt und billig ist,weiss aber nicht,dass es sich um hühnerfleisch handelt.der biofleischanteil liegt um ca.1%,weils dem verbraucher zu teuer ist.
genauso ist es mit den eiern,die nur bis 20ct kosten dürfen,weil der verbraucher gewohnt ist,wenig zu zahlen.
die produktion interessiert keinen,ausser populistisch handelnde politiker,die krankenhauskeime öffentlich wirksam bekämpfen wollen,die aber aus hygienevernachlässigung in krankenhäusern resultieren,weil gründlich saubermachen geld kostet.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Unkonventionell » So Jun 30, 2019 13:44

Dieses moderne, konventionelle Kraftfutter kommt wohl direkt von McDonalds oder einer anderen Fast Food Kette, frei von sekundären Pflanzenstoffen :lol: Schwaches Immunsystem braucht halt literweise Medikamente. Das Gute ist, verschreibt mir mein Arzt ein Antibiotikum, geh ich einfach zu Penny! n8
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon T5060 » So Jun 30, 2019 14:19

Ein Schlag ins Gesicht des deutschen Grünlands.
Ich fordere für den Erhalt des Grünlands für 20. - 70. Milchkuh 1.000 € / Prämie pro MilchkKuh Jahr
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » So Jun 30, 2019 16:26

meyenburg1975 hat geschrieben:Einfach weniger produzieren hier. Dann wird der Preis schon steigen :lol:


In D. wird vermutlich weniger produziert werden, weil in D. immer mehr grüne bio Auflagen kommen werden, was die Produktionskosten im Sinne des Tier.- und Umweltschutzes bei weniger erzeugter Ware deutlich steigen läßt.
Das wird den Weltmarktpreis sicher nicht beeinflussen aber das Einkommen der dt. Landwirte schmelzen lassen.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » So Jun 30, 2019 16:37

bauer hans hat geschrieben:die produktion interessiert keinen,ausser populistisch handelnde politiker,


Naja, also immerhin machen die Grünen große Werbung für eine 100 % biologische Landwirtschaft, Grundwasserschutz, Tierschutz, Klimaschutz und können sich vor Wäherstimmen kaum retten.
Dazu Volksbegehren für Insekten und Co. die mit Rekordbeteiligung der Wähler 1:1 umgesetzt werden.

Scheint den kleinen Bürger doch zu interessieren.
Und selbst wenn wir hier in D. zu 100 % zwangsweise auf bio umgestellt haben und dem Bürger diese Bionahrungsmittel doch zu teuer sind, werden konventionelle Nahrungsmittel halt wieder billig importiert. Das untersützt die konventionelle Landwirtschaft in den Nachbarländer.
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