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Handelsabkommen Südamerika

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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361 Beiträge • Seite 5 von 25 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 25
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon germane » Mi Jul 03, 2019 9:21

Boys, ich lebe nach der Devise:

"Glaube nicht was man schreibt oder was man Dir sagt, sondern beobachte selbst und denke nach!"

Oder noch was:

"Wer zur Quelle kommen will muss gegen den Strom schwimmen!" (Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom)
Bio-Landbau, im Speziellen, beobachte ich seit 20 Jahren (wollte selber mal), mit dem Fazit, dass das, was sich darum entwickelt, eine Katastrophe geben wird.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Terreblanche » Do Jul 04, 2019 12:58

De Gammelfleischskandal in Brasilien im Frühjahr 2017 scheint auch schon vergessen zu sein, das mediale Echo in der BRD war ja auch sehr klein damals.

Wer glaubt, die Südamerikaner seien heute sauberer und weniger korrupt, als vor 2 Jahren noch, der glaubt auch, daß wir von Zuwanderung profitieren.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon LUV4.0 » Do Jul 04, 2019 13:52

8)
germane hat geschrieben:Boys, ich lebe nach der Devise:

"Glaube nicht was man schreibt oder was man Dir sagt, sondern beobachte selbst und denke nach!"
.


Dann verstehe ich nicht ganz warum gefühlt jeder Zweite Beitrag von dir mit Sätzen wie "ich glaube" oder "ich denke"..."ich habe mal gehört"..."ich kannte mal jemanden.."

..anfangen.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon LUV4.0 » Do Jul 04, 2019 13:55

Terreblanche hat geschrieben: daß wir von Zuwanderung profitieren.



Grundsätzlich tun wir das ja auch. Aber eben nicht wenn wir die ungebildeten Ziegenhirten zu uns holen, davon haben wir selber genug. Wir brauchen kluge Köpfe, aber die hauen alle wieder ab...dahin wo man für Fleiß und Wissen entsprechend bezahlt wird.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon T5060 » Do Jul 04, 2019 14:17

LUV4.0 hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben: daß wir von Zuwanderung profitieren.



Grundsätzlich tun wir das ja auch. Aber eben nicht wenn wir die ungebildeten Ziegenhirten zu uns holen, davon haben wir selber genug. Wir brauchen kluge Köpfe, aber die hauen alle wieder ab...dahin wo man für Fleiß und Wissen entsprechend bezahlt wird.


bei dem ungebildeten Ziegenhirten weis ich aber, dass der arbeiten möchte und keine Stelle als Medienprofessor anstrebt,
sondern auch als Lebensmittel - oder Bauhandwerker seine Erfüllung finden könnte.

Nebenbei bemerkt : Als Ziegenhirte muss man auch schon pfiffig sein, weil die Ziegen ja nicht blöd sind.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon LUV4.0 » Do Jul 04, 2019 14:23

Die sind auch nicht fleißiger als die hiesigen Ziegenhirten. Mein Nachbar setzt bei seinem Obsthof auf Osteuropäer....die wollen nicht nur, die KÖNNEN auch arbeiten.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » Do Jul 04, 2019 17:04

CarpeDiem hat geschrieben:Wie ich in irgendeinem Beitrag schon geschrieben hatte, ist bezüglich dieses Südamerikaabkommens auf die Franzosen absolut Verlass. Wo die hiesige Frau Merkel allzu schnell bereit ist, die deutsche Lw auf dem Lobbyaltar der Autoindustrie zu opfern, erklärt die französische Regierung das Abkommen nicht zu ratifizieren, wenn bestimmte Bedingungen bezüglich Lw und Umwelt nicht sichergestellt sind.

Nachdem ich unmittelbar an der Grenze zu F lebe, weiss ich wie die ticken, auch aus vielen Geschäftsbeziehungen mit franz. Partnern. Immer mehr hoffe ich, dass möglichst gar keine Vasallen von Frau Merkel irgendwelche einflussreichen EU Posten bekommen!!!


Die nationale Politik in Frankreich ist noch halbwegs LW freundlich.
Aber auch die Franzosen Bauern werden weitgehend vom Weltmarkt verschluckt und werden bis auf wenige Ausnahmen mit ihren Höfen Zugrunde gehen.
Das verdeutlicht auch dieser Bericht obwohl diese Studie schon einige Jahre als ist :

https://www.euractiv.de/section/landwir ... elbstmord/

Wie EURACTIVs Medienpartner Ouest-France kürzlich berichtete, zählen die Einkommen der Landwirte zu den niedrigsten im Land. Mehr als 30 Prozent der französischen Bauern würden aktuell lediglich 350 Euro pro Monat verdienen. Die SPF-Studie weist auch darauf hin, dass die höchste Zahl an Selbstmorden „in den Monaten beobachtet wurde, in denen die Milchpreise Tiefststände erreichten.“
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » Do Jul 04, 2019 20:43

Hier noch ein aktueller und lesenswerter Beitrag

EU-Freihandelsabkommen mit Südamerika: „Das ist eine Katastrophe für die Bauern“

https://www.suedkurier.de/ueberregional ... 6,10199275

Ich fürchte das die deutschen Gutmenschen mit Forderungen nach mehr Grundwasserschutz, Umweltschutz, Tierschutz, CO2 usw, usw was über grüne Politik, LEH und Volksbegehren erreicht wird, den Landwirten in D. den sicheren Todesstoss versetzen. Vermutlich sogar unbewusst.
Dazu gesellt sich eine Politik die auch im Eigeninteresse ( was man verstehen kann ) sich nunmal für die Industrie einsetzt, und dafür Opfer ( Landwirtschaft ) bringen muss.
Dieses Opfer ist aber rel. gering da Nahrungsmittel spottbillig importiert werden können ( da Osteuropa noch riesen Potential hat was nicht ausgeschöpft ist ), und wenn die landw. Familienbetriebe in D. verschwinden, der Steuerzahler auch noch Subventionen spart da große Agrargenossenschaften ohne staatliche Förderungen auskommen.
Der Staat hat doch längst erkannt das die Zukunft in >1000 Stück Kuh Betriebe + Nachzucht + güllebetriebene Biogasanlagen im geschlossenen System liegt. Bzw große Mastbetriebe + güllebetriebene Biogas.
Das Zubrot holen sich diese Betriebe indem sie ganze Wohnsiedlungen mit Abwärme versorgen.

Das hat die Politik längst erkannt und möchte schon aus diesem Grund den Strukturwandel nochmals deutlich beschleunigen was 4 Vorteile bringt :
- weniger Subventionen für die Lw.,
- geringe Nahrungsmittelpreise,
- überschaubare Strompreise.
- bessere Überwachung weniger Betriebe
Nachteil : keiner.

Traurig aber das ist halt nunmal die Realität.
Und wenn ein Familienbetrieb meint er muss heute noch einen Stall für 150 Kühe bauen ohne Fremd-AK die er sich eh nicht leisten kann, dem wünsche ich für die Zukunft alles gute. Er und sein Hofnachfolger wird es brauchen....
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Terreblanche » Do Jul 04, 2019 21:27

In der Rindermast in Amerika wird größtenteils mit Hormonimplantaten gearbeitet, glaubt wirklich jemand ernsthaft, die Schlachthöfe und Fleischgroßhändler dort würden hormonbehandeltes- und unbehandeltes Rindfleisch sauber trennen können und wollen ?
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » Do Jul 04, 2019 22:36

Was ich gelesen habe wird in Südamerika, in den dort extrem grossen Agrarfabriken NUR Gentechnik und billige Pflanzenschutzmittel sowie Antibiotika "on mass" eingesetzt die bei uns niemals eine Zulassung erhalten würden. Hormone natürlich auch.
Vermutlich setzen die heute noch das billige Atrazin ein. :mrgreen:
Zudem soll nicht nur Bolserano ein Freund der Landwirte sein der sich nicht um Umweltschutz schert, sondern um seine Landwirte. So funktioniert deren Politik.

Andererseits. Sollte das Abkommen wirklich so kommen kann mir das als viehloser Hobbylandwirt und Verbraucher nur Recht sein.
Durch die billige Importware ( die ich zwar nicht kaufe ) werden natürlich durch den aufkommenden Preisdruck auch deutsche Top Nahrungsmittel deutlich günstiger. Für Verbraucher also eine wahre win win Situation.
Die verzichten zwar teilweise auf die Importware, bekommen aber deutsche Nahrungsmittel nochmal einen Schwung billiger als bisher.
Wobei, die Südamerikaner sind nicht blöd, die schreiben " ganzjährige Weidehaltung " auf ihre eh schon billigen Produkte und schon wirds gekauft.

Fazit : Der kommende Preisdruck kann für mich als viehloser Hobbylandwirt halt im schlimmsten Fall passieren, dass ich mein GPS ab Feld um ein paar Euro pro ha billiger an den Biogaser verkaufen muss als bisher.
Naja was solls. Ich werds überleben, denn dafür wird die gesamte Palette an Nahrungsmittel die ich wiederum als Konsument einkaufe, billiger.

Die kleine Bauernschaft wurde halt im Sinne der Wirtschaft verkauft. Was keinen vewundern dürfte.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » Fr Aug 02, 2019 22:05

Nach dem Abkommen mit Südamerika, darf nun auch Nordamerika Rindfleisch nach Europa exportieren.

US-Präsident Trump freut sich: Die USA können künftig mehr Rindfleisch in die EU exportieren.

https://web.de/magazine/politik/usa-eu- ... e-33901568

Das ist ein bedeutender Erfolg für amerikanische Landwirte, Bauern und natürlich europäische Verbraucher", so Trump.


Tja, da wurden die EU Bauern in kurzer Zeit ein weiteres mal von der Politik verkauft.
Da passt der Begriff " Bauernopfer " doch recht gut :mrgreen:
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Neo-LW » Fr Aug 02, 2019 22:08

Moin,

das habe ich vorhin auch gehört.

Frage:

Wieviel Rindfleisch wird in Deutschland erzeugt ?
Wieviel Rindfleisch wird in Deutschland konsumiert ?

Haben wir eine Rindfleischknappheit ?


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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » Fr Aug 02, 2019 22:16

Man kann die Aktionen der Politik auch kurz und knapp zusammenfassen :
Der EU Politik dauert der hiesige Strukturwandel in der Landwirtschaft zu lange.
Wobei doch eh schon über 90 % der Schweine.- und Bullenmäster aufgehört haben.
Und die Schlachtkuhpreise sowie Kälberpreise sind von dem kommendem, billigen Fleischtsunami aus Süd.- UND Nordamerika natürlich auch betroffen.

Die Politik handelt nach dem Motto :
Wenn ich 20 Liter Benzin ins Lagerfeuer schütte, brennt das kleine Feuerchen doch nochmal deutlich auf. :shock:
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Neo-LW » Fr Aug 02, 2019 23:31

Moin,

nun habe ich eben das WWW befragt.

Rindfleischverbrauch in Deutschland: 60 kg x 87 Mio.EW = 5,22 Mio. to
Rindfleischproduktion in Deutschland: 1,1 Mio. to

Demnach haben wir eine Rindfleischknappheit.

Kann das jemand bestätigen ?


Olli
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Lacy Laplante » Sa Aug 03, 2019 3:15

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

nun habe ich eben das WWW befragt.

Rindfleischverbrauch in Deutschland: 60 kg

60kg ist der gesamte Verbrauch von Fleisch.Ca 10kg davon sind Rindfleisch.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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