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Handelsabkommen Südamerika

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Manfred » Di Aug 06, 2019 7:14

Über die Bauernproteste in Frankreich:

https://www.youtube.com/watch?v=vUbFtO6y674
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Terreblanche » Mi Aug 07, 2019 9:19

Lacy Laplante hat geschrieben:Man kann sich halt nicht nur die Autorosinen nehmen und gleichzeitig die Rinderrosinen anderer Länder ablehnen.

Sprich:
Welthandel ist keine Einbahnstraße.
Wobei ich der deutschen Autoindustrie nur noch 10 Jahre gebe - die machen ja gerade kollektiv den Nokia.



Exportierte deutsche Autos müssen aber die Standarts der importierenden Staaten einhalten.

Importiertes Rindfleisch müssen deutsche Standarts nicht einhalten. Eine korrekte Überwachung ist nicht möglich.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Lacy Laplante » Mi Aug 07, 2019 9:27

Terreblanche hat geschrieben:

Exportierte deutsche Autos müssen aber die Standarts der importierenden Staaten einhalten.

Importiertes Rindfleisch müssen deutsche Standarts nicht einhalten. Eine korrekte Überwachung ist nicht möglich.

Unsinn.
Das Fleisch selbst hält sehr wohl die europäischen Standards ein.Ein in China produziertes Smartphone hält auch nicht die Produktionsbedingungen der EU ein.Das Produkt hält sie aber ein.Sind zwei verschiedene Punkte.
Ob das alles sinnvoll ist,ist halt eine andere Frage.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Terreblanche » Mi Aug 07, 2019 9:47

Lacy Laplante hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben:

Exportierte deutsche Autos müssen aber die Standarts der importierenden Staaten einhalten.

Importiertes Rindfleisch müssen deutsche Standarts nicht einhalten. Eine korrekte Überwachung ist nicht möglich.

Unsinn.
Das Fleisch selbst hält sehr wohl die europäischen Standards ein.Ein in China produziertes Smartphone hält auch nicht die Produktionsbedingungen der EU ein.Das Produkt hält sie aber ein.Sind zwei verschiedene Punkte.
Ob das alles sinnvoll ist,ist halt eine andere Frage.



Das deutsche exportierte Produkt muß die Produktstandarts in den Abnehmerländern einhalten, sonst wird es dort abgelehnt. Die Produktionsbedingungen bezügl. umwelt- oder Sozialstandarts sind in D sowieso höher als sonstwo.

In D werden aber von der Landwirtschaft höhere Produktions- als auch Produktstandarts verlangt, als von Importware.
Anscheindend geht es gewissen Leuten einfach nur darum, die Landwirtschaft in D abzuschaffen.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 07, 2019 16:32

Terreblanche hat geschrieben:

Die Produktionsbedingungen bezügl. umwelt- oder Sozialstandarts sind in D sowieso höher als sonstwo.


Die Amerikaner sagen, die europäische Prozessqualität ist eine andere aber keine höhere. So sehen das auch die Südamerikaner, die Chinesen, die Russen, die Kanadier u.v.a.m. Sein wir doch mal ehrlich, wieviele Kollegen würden den die deutschen Standards wirklich als hoch bezeichnen? Die meisten sagen: Sie sind lediglich hinderliche Bewirtschaftungserschwernisse. Rein ökonomisch, ist das auch völlig richtig.
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Re: Handelsabkommen USamerika

Beitragvon Zement » Mi Aug 07, 2019 18:36

Und der Trump meint das das Rindfleisch in Europa nicht gut ist ! :mad:
Deshalb Rindfleisch aus US . :mad:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Ferengi » Mi Aug 07, 2019 18:56

Vielleicht können wir unseres ja nach China verkaufen.

Die kaufen ja keine Agrarerzeugnisse mehr aus "God's own Country ". :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon T5060 » Mi Aug 07, 2019 21:49

Das einzige was jetzt noch hilft, ist die Verweigerung der Hergabe von landw. Flächen für irgendwelche Maßnahmen.
Wir brauchen eine konsequente Blockade jeder Infrastrukturmaßnahme sonst spüren die es nicht.
Wenn alle blockieren geht auch das Instrument der "Enteignung" nicht mehr, weil die Behörden und Gerichte gar keine Kapazitäten für so ein Massengeschäft haben.
Da dauert eine vorläufige Besitzeinweisung bald ein ganzes Jahr. Das wäre richtiges Chaos. Dann hätten die auch Zeit über das Chaos nachzudenken, was sie in der Landwirtschaft anstellen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon meyenburg1975 » Do Aug 08, 2019 6:07

DWEWT hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben:

Die Produktionsbedingungen bezügl. umwelt- oder Sozialstandarts sind in D sowieso höher als sonstwo.


Die Amerikaner sagen, die europäische Prozessqualität ist eine andere aber keine höhere. So sehen das auch die Südamerikaner, die Chinesen, die Russen, die Kanadier u.v.a.m. Sein wir doch mal ehrlich, wieviele Kollegen würden den die deutschen Standards wirklich als hoch bezeichnen? Die meisten sagen: Sie sind lediglich hinderliche Bewirtschaftungserschwernisse. Rein ökonomisch, ist das auch völlig richtig.


Jein. Es gibt Stoffe, die hier in Produkten schlicht nicht erlaubt sind. Bestimmte Farbstoffe in Kleidung oder Weichmacher in Kunststoff. Wenn man nun Glyphosat verbietet, rein aus Vorsorgeprinzip,wie es so schön heißt, sollte auch eine Nulltoleranz bei Import gelten. Oder bestimmte Antibiotika wie zB CAP. Ist aber nicht vorgesehen.
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Isarland » Do Aug 08, 2019 18:57

T5060 hat geschrieben:Das einzige was jetzt noch hilft, ist die Verweigerung der Hergabe von landw. Flächen für irgendwelche Maßnahmen.
Wir brauchen eine konsequente Blockade jeder Infrastrukturmaßnahme sonst spüren die es nicht.
Wenn alle blockieren geht auch das Instrument der "Enteignung" nicht mehr, weil die Behörden und Gerichte gar keine Kapazitäten für so ein Massengeschäft haben.
Da dauert eine vorläufige Besitzeinweisung bald ein ganzes Jahr. Das wäre richtiges Chaos. Dann hätten die auch Zeit über das Chaos nachzudenken, was sie in der Landwirtschaft anstellen.

Hilft doch nix, wenn die ogsoachtn schon dringend auf Kapital aus diese Kanälen warten.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon HL1937 » Do Aug 08, 2019 19:21

Isarland hat geschrieben:Hilft doch nix, wenn die ogsoachtn schon dringend auf Kapital aus diese Kanälen warten.


Genau, viele sind eh schon halb verreckt, die nehmen jeden Pfennig mit, auch wenn sie sich es nicht anmerken lassen.
Bauerneinigkeit gibts nicht.
Das hört schon beim Nachbar auf.
Wenn er einem was mit Fleiß machen kann, wirds gemacht.
Ich hab einen Grenzstein freigemacht, am nächsten Tag war er wieder zugeackert. Absichtlich.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon T5060 » Do Aug 08, 2019 21:03

Isarland hat geschrieben:Hilft doch nix, wenn die ogsoachtn schon dringend auf Kapital aus diese Kanälen warten.


Was macht Junker Jörg, wenn er eine Million bekommt ?
Melkt solange bis sie weg sind ..... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » Do Aug 08, 2019 21:18

Also wenn die Mwst auf Fleisch wegen Klimaschutz erhöht wird sollte diese an viehlose Betriebe ausbezahlt werden wie an meinen. 8)

Ich arbeite ohne Nutztiere und schütze somit das Grundwasser und Klima.
Das muss vom Steuerzahler honoriert werden. :mrgreen:

Wie ich gelesen habe gibts in Bayern ein VNP, das gibts für Grünland mit Schnitt ab 1.7. ohne Düngung 500 Euro/ha + EU Prämie 300 Euro /ha.
Sind schonmal 800 Euro/ha nur an Prämien.
Kommt dann noch ne Klimasteuer ( Mwst Fleisch ) auf die Biofläche drauf dann wären wir schon bei 1000 Euro /ha ohne Bioprämie.
Sowas sollte in ganz D. eingeführt werden, wenn sie schon Umweltschutz wollen.

Da braucht man als Verpächter nicht mehr verpachten, sondern kann selber ökologisch seine Flächen still legen und neben 1000 Euro/ha an Prämien auch noch 1 x im Jahr Pferdeheu verkaufen.

Zieht man alle Unkosten ab kommt man allemal noch auf 700 oder 800 Euro/ha und wird von den Bürgern als Umweltschützer gefeiert.... :prost:
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Ferengi » Do Aug 08, 2019 21:31

marius hat geschrieben:Also wenn die Mwst auf Fleisch wegen Klimaschutz ...



Wegen Klimaschutz...
Oder weil man 100 Milliarden jährlich für Merkels Raketentechniker und Zugschubser braucht. :evil: :evil:
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon marius » Do Aug 08, 2019 21:35

Manfred hat geschrieben:Über die Bauernproteste in Frankreich:

https://www.youtube.com/watch?v=vUbFtO6y674


Naja, da wird kritisiert, dass Kanada billig Fleisch importieren kann.
Haben die Franzosen noch nicht registriert das ganz Amerika demnächst ihr Fleisch ohne Zoll in die EU importieren ?
Also neben Kanada auch die USA und Südamerika ?

Naja, die Deutschen sind da schlauer als die Franzosen. Die verhalten sich ruhig in dem Wissen das Proteste eh nichts bringen.
Die Landwirtschaft als lästiges ÜBEL wurde von der Politik doch längst verkauft. Das werden die Franzosen auch noch aktzeptieren müssen. Die Deutschen, incl Bauernverband haben das längst aktzeptiert und schlucken brav jede weitere Kröte...in der Hoffnung das sie nicht im Hals stecken bleibt...
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