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Handelsabkommen Südamerika

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon CarpeDiem » So Jun 30, 2019 17:55

Wenn man die ganzen Medienmeldungen um dieses Abkommen so liest, dann sollte jedem mit der Lw verbundenen Bürger klar sein, dass die "Bauernpartei" CDU/CSU einen Dreck für diesen Wirtschaftszweig tut und ihn sehr gerne auf ihrem Lobbyaltar opfert.

Also da sind mir die Grünen mit ihrer ideologischen Bio Fixierung noch wesentlich lieber, wenn sie dann verhindern, dass wir mit diesen Waren überflutet werden, die man sich mit Bio Standards vom Leibe halten könnte. Auch die EU Kommission ist mehr als scheinheilig, Klima Wasser fordern und süssen Südamerika Wein trinken!!
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon elchtestversagt » So Jun 30, 2019 18:06

Wie gesagt, im Mastgeflügelbereich sind wir die einzigen, die Samonellen mit Collestin behandeln müssen, alle anderen ausserhalb der EU machen es mit Chlor.
Genau so wie Durchfallerkrankungen beim Schwein, alle anderen ( auch in der EU) machen das mit viel Kupfer und Zink, hier verboten, geht nur Tylosin ( in DK geht es nun dieselbe Richtung, weil Böden zu stark belastet, und dann sind wir wieder bei Bio und deren Kupferanwendungen..).
Im 40000ender Hähnchenstall kann man schlecht 20 oder 30 Tiere behandeln...
Der Verbraucher will Geflügel, jedes Jahr Wachstumsraten weil sich das Gerücht hartnäckig hält, Weissfleisch ist gesünder...
Hier heisst es schon seit 20 Jahren, hast du Grippe, ess Pute...Komischerweise hält dort die Branche "zusammen".
Dennoch kommt nun Unruhe auf, weil Polen die Führerschaft übernimmt, 30% weniger Kosten sind ein Wort, da kommt selbst die komplett durchgetaktete Hähnchenbranche hier nicht mehr mit, weil auch die Steigerungen nicht erfüllt werden können ( Neubauten).

Vergesst den Biobereich, es ist ein totgeborenes Kind.
Deutschland wird in ein paar Jahren nur noch das machen, was grade so ebend ethnisch vertretbar ist und wo man wirklich know how braucht, wie Sauenhaltung bis zum Absetzen, Elterntierhaltung und Kükenaufzucht, sowie Züchtung Milchvieh.
Das "fertige" Endprodukt kommt dann von ausserhalb.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon DWEWT » So Jun 30, 2019 18:25

elchtestversagt hat geschrieben:
Vergesst den Biobereich, es ist ein totgeborenes Kind.


Die Ökolandwirtschaft gibt es in D. seit über 50 Jahren. Im Gegensatz zur konv. Landwirtschaft, nehmen sowohl die Betriebe als auch die von ihnen bewirtschaftete Fläche kontinuierlich zu. Soviel zu "totgeborenes Kind".
Wenn wir schon über zukunftslose deutsche Landwirtschaft reden, dann dürfte es wohl um die konv. Landwirtschaft in ihrer gestrigen und heutigen Form gehen. Ich bin mir sicher, dass viele konv. Kollegen noch gar nicht überblicken, was da in Zukunft noch auf sie und ihre Betriebe zukommt. Im Gegensatz zu den Ökobetrieben, werden sie zukünftig über die Maßen gegängelt werden. Gut ist das nicht!
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Fassi » So Jun 30, 2019 18:41

Naja, als Konvi kann man dem südamerikanischen Rinderfleisch glaub ich relativ entspannt entgegen sehen. Klar wird es den Preis drücken. Aber vermutlich nicht so stark wie das Bio- Rindfleisch, was dann nach Europa kommt. Denn das geht weitaus günstiger wie hier, und wenn man ans Soja denkt, wird es mit den EU- Ökokontrollen dort wohl auch nicht so ernst genommen werden. Mit Biorindermast/ - absetzererzeugung hät ich mehr Angst vor Preisstürzen, denn Grassfeed können die nun mal. Und wenn da mal das ein oder andere Feedlottier dazwischen gerät, merkts auch keiner.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon T5060 » So Jun 30, 2019 20:06

DWEWT hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:
Vergesst den Biobereich, es ist ein totgeborenes Kind.


Die Ökolandwirtschaft gibt es in D. seit über 50 Jahren. Im Gegensatz zur konv. Landwirtschaft, nehmen sowohl die Betriebe als auch die von ihnen bewirtschaftete Fläche kontinuierlich zu. Soviel zu "totgeborenes Kind".
Wenn wir schon über zukunftslose deutsche Landwirtschaft reden, dann dürfte es wohl um die konv. Landwirtschaft in ihrer gestrigen und heutigen Form gehen. Ich bin mir sicher, dass viele konv. Kollegen noch gar nicht überblicken, was da in Zukunft noch auf sie und ihre Betriebe zukommt. Im Gegensatz zu den Ökobetrieben, werden sie zukünftig über die Maßen gegängelt werden. Gut ist das nicht!


Naja, der Markt für BIO-Milch und für BIO-Schweinefleisch ist dicht. Bei der "Landwirtschaft nach bester Praxis" gibt es ja keine Lebensmittelskandale mehr, dafür um so mehr bei BIO.
In jüngster Zeit gab es ja wieder mehrere Millionenenbetrügereien. Die Medien berichten natürlich nicht darüber.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon DWEWT » So Jun 30, 2019 20:36

T5060 hat geschrieben:
Naja, der Markt für BIO-Milch und für BIO-Schweinefleisch ist dicht. Bei der "Landwirtschaft nach bester Praxis" gibt es ja keine Lebensmittelskandale mehr, dafür um so mehr bei BIO.
In jüngster Zeit gab es ja wieder mehrere Millionenenbetrügereien. Die Medien berichten natürlich nicht darüber.


Bei den Schweinen und bei der Milch ist nur der Markt für Verbandsware reguliert. Man möchte ein Abrutschen des Erzeugerpreises vermeiden. Von soetwas träumen die konv. Kollegen ja auch noch.
Wenn die "Landwirtschaft nach bester Praxis" die Ursache für das Nachregulieren der DüVO und für die Verbote von PSM ist, dann kann es damit ja wohl nicht so weit her sein!?
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon AEgro » So Jun 30, 2019 20:38

Hier ein Bericht über die wahren Verhältnisse der Rindermast in Südamerika.
https://www.travelbook.de/weltspeisen/m ... indfleisch
Ich hätte euch gerne Bilder gezeigt, wie ich sie von einenm Klassenkameraden ( Landwirtschaftsfachschule ) schon 1981 gesehen habe.
Mein Mitschüler war ein Verwandter vom " Südmilch Weber " aus Heilbronn.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Weber_(Manager)
Auf Einladung von Wolfgang Weber verbrachte er sein praktisches Sommersemester auf einer Rinderfarm der Webers in Paraquay ( über 10 TSD ha groß ).
Dort erstellte er seine Praxisarbeit ( mit Zustimmung durch LW-Schule ) über die Rindermast in der Pampa und die Vermarktung als Premiumfleich nach Europa und die USA.
Die Rinder standen zwar in der Endmast noch im " Freien ", aber von Weide konnte schon damals keine Rede mehr sein.
Die standen in eingezäunten Bereichen, nahe des Firmeneigenen Schlachthofs, mehr od. weniger im Staub.
Gefüttert wurde mit faustgroßen Gras/Luzernecops, in die ein Hormon-Medikamentenmix eingemischt war.
Tageszunahmen über 1000 gr., ähnlich einer Maismast ohne Hormone damals bei uns im Stall.
Die Cops wurden von einem LKW mit Trichteraufbau mit einer Art Schleuderband über den Zaun auf den Boden geschossen.
Ein anderer meiner damaligen Klassenkameraden war einige Jahre später, Mitte der 80-er, später auf dem Rindermastbetrieb seines Schwagers.
Ein " fortschrittlicher " Feedlotbetrieb in Mexico, die für den wachsenden Tourismus und für USA-Export
Rinder mit CCM-Mais und Hormoncoctails mästeten.
Leider habe ich zu beiden keinen Kontakt mehr, sonst hätte ich sie gebeten, mit Bilder ihrer damaligen Erfahrungen zu senden.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon DWEWT » So Jun 30, 2019 20:42

Fassi hat geschrieben:Naja, als Konvi kann man dem südamerikanischen Rinderfleisch glaub ich relativ entspannt entgegen sehen. Klar wird es den Preis drücken. Aber vermutlich nicht so stark wie das Bio- Rindfleisch, was dann nach Europa kommt. Denn das geht weitaus günstiger wie hier, und wenn man ans Soja denkt, wird es mit den EU- Ökokontrollen dort wohl auch nicht so ernst genommen werden. Mit Biorindermast/ - absetzererzeugung hät ich mehr Angst vor Preisstürzen, denn Grassfeed können die nun mal. Und wenn da mal das ein oder andere Feedlottier dazwischen gerät, merkts auch keiner.

Gruß


Der europäische Markt für Biorindfleisch ist für die Südamerikaner, aufgrund des relativ geringen Erzeugerpreises hier, relativ uninteressant. Die Ökokontrollstellen wenden dort nur den EU-Bio-Status an. Da geht dann noch so manches.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Botaniker » So Jun 30, 2019 21:03

DWEWT hat geschrieben:Die Ökolandwirtschaft gibt es in D. seit über 50 Jahren. Im Gegensatz zur konv. Landwirtschaft, nehmen sowohl die Betriebe als auch die von ihnen bewirtschaftete Fläche kontinuierlich zu. Soviel zu "totgeborenes Kind".
Wenn wir schon über zukunftslose deutsche Landwirtschaft reden, dann dürfte es wohl um die konv. Landwirtschaft in ihrer gestrigen und heutigen Form gehen. Ich bin mir sicher, dass viele konv. Kollegen noch gar nicht überblicken, was da in Zukunft noch auf sie und ihre Betriebe zukommt. Im Gegensatz zu den Ökobetrieben, werden sie zukünftig über die Maßen gegängelt werden. Gut ist das nicht!


Das halte ich für eine “leichte“ Untertreibung, Ackerbau betreibt die Menschheit seit rund 10.000 Jahren, davon seit ca. 90 Jahren mit chemischen “Hilfsmitteln“.
Also funktionieren tut das schon, die Frage ist ja nur, in wie weit wir Wettbewerbsfähig bleiben in globalisierten Märkten ohne großen Außenschutz und wir das alle machen (müssen)?

Ich denke, dass die zu erwartenden “Gängelungen“ einen richtigen Strukturbruch in der hiesigen Landwirtschaft bringen werden. Viele werden ihre Betriebe aufgeben. Mir stellt sich die Frage ob ich nicht die Möglichkeiten des derzeitigen Arbeitsmarktes nutzen sollte um mir einen außerlandwirtschaftlichen Job suchen sollte.
Ob die Möglichkeiten in ein paar Jahren immer noch so gut sind, wage ich nicht vorherzusagen.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon germane » Mo Jul 01, 2019 7:01

DWEWT hat geschrieben:
Die Ökolandwirtschaft gibt es in D. seit über 50 Jahren.


Da betreibt DWEWT Geschichtsklitterung. 1927 wurde ein Verein gegründet, den man in 1928 auf DEMETER umtaufte. Bio-Landwirtschaft gibt es also schon über 90 Jahre in D. Die unangenehme braune Zeit lässt er einfach weg.
Dabei haben doch gerade die Braunen die Bio-Landwirtschaft gefördert. In min. 3 KZ`s (Dachau, Auschwitz, Ravensbrück) hat man Demeter-Höfe betrieben um zu forschen. Auch Versuche am Menschen, mit veganer Ernährung, wurden gemacht.
1942 gab es dann mal ein Verbot, aber nicht so ganz, denn die SS hat in den besetzten Ostgebieten bis zu Vertreibung Demeter-Höfe betrieben. Heute stellen die es so dar, dass Demeter in der ganzen Nazi-Zeit verboten gewesen wäre.
Habs schon mal geschrieben:
Die fanatischsten Bauern in meiner Umgebung sind die alten Demeters.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jul 01, 2019 8:07

germane hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
Die Ökolandwirtschaft gibt es in D. seit über 50 Jahren.


Da betreibt DWEWT Geschichtsklitterung. 1927 wurde ein Verein gegründet, den man in 1928 auf DEMETER umtaufte. Bio-Landwirtschaft gibt es also schon über 90 Jahre in D. Die unangenehme braune Zeit lässt er einfach weg.
Dabei haben doch gerade die Braunen die Bio-Landwirtschaft gefördert. In min. 3 KZ`s (Dachau, Auschwitz, Ravensbrück) hat man Demeter-Höfe betrieben um zu forschen. Auch Versuche am Menschen, mit veganer Ernährung, wurden gemacht.
1942 gab es dann mal ein Verbot, aber nicht so ganz, denn die SS hat in den besetzten Ostgebieten bis zu Vertreibung Demeter-Höfe betrieben. Heute stellen die es so dar, dass Demeter in der ganzen Nazi-Zeit verboten gewesen wäre.
Habs schon mal geschrieben:
Die fanatischsten Bauern in meiner Umgebung sind die alten Demeters.

Die politischen Aussagen zur Landwirtschaft unterscheiden sich bei den N*zis und den Ökon*zis ohnehin kaum.
Auch bei vielen anderen Wirtschaftsfragen unterscheiden sich die Linksextremen wenig von den Rechtsextremen. Alles die selbe Mischpoke.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jul 01, 2019 8:11

Die landwirtschaftliche Produktion wird in D noch weiter zurück gehen. Auch bei Bio wird es wohl weiteren Druck geben. Discounter setzen vermehrt auf das billigere EU-Bio und werden früher oder später auch ihre Handelsmarken vermehrt mit Bio ins Regal stellen.
Ob mit oder ohne Handelsabkommen spielt da keine Rolle.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 01, 2019 8:31

germane hat geschrieben:
Da betreibt DWEWT Geschichtsklitterung. 1927 wurde ein Verein gegründet, den man in 1928 auf DEMETER umtaufte. Bio-Landwirtschaft gibt es also schon über 90 Jahre in D. Die unangenehme braune Zeit lässt er einfach weg.


Wenn ich schreibe " seit über 50 Jahren", dann bedeutet das nur, dass es den Ökolandbau mind. 50 Jahre gibt. Somit ist deine Aussage gegenstandslos.
Demeter ist erst in den 60er Jahren als Ökolandbau anerkannt worden. Vorher war es lediglich anthoposophisch geprägte Landwirtschaft. Bei Demeter gab es noch bis in die 70er Jahre z.B. die Verwendung von Guano und z.T. sogar die Verwendung von Kalkstickstoff. Beide Stoffe sind im Ökolandbau nicht zugelassen.
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon Manfred » Mo Jul 01, 2019 8:55

Traurig, wie sich die Bauern wieder gegenseitig zerlegen...
Deshalb sind ihre Interessen bei solchen Verhandlungen irrelavant.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Handelsabkommen Südamerika

Beitragvon LUV4.0 » Mo Jul 01, 2019 9:37

Manfred hat geschrieben:Traurig, wie sich die Bauern wieder gegenseitig zerlegen...
Deshalb sind ihre Interessen bei solchen Verhandlungen irrelavant.



Ich sage es immer wieder, so lange wir keine anderen Sorgen haben als uns gegenseitig an den Karren zu pissen, werden wir nichts erreichen.

Wobei man speziell hier ja auch die merkwürdigen Thesen des Users beachten muss. Autobahnen nutzt der germane hoffentlich nicht, erst recht nicht mit einem VW.
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