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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1092 Beiträge • Seite 31 von 73 • 1 ... 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34 ... 73

Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Do Jul 22, 2021 0:11

T5060 hat geschrieben:Das ZDF bringt sich die Interviewpartner gleich mit https://www.youtube.com/watch?v=pbCAo-L_-Qo

War wohl RTL:
https://www.rtl.de/cms/aufraeumarbeiten ... 98535.html
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Sturmwind42 » Do Jul 22, 2021 6:30

Falke hat geschrieben:Die Gründerväter hätten um ca. 1800 das Dorf auch nahe am südlich angrenzenden Berg anlegen können und hätten sich so den für damalige Zeiten sicher schwierigen Bau der Wasserleitung
ersparen können (vom Berg runter kommen viele Bäche). Irgendeine Ahnung muss die Leute damals schon bewogen haben, das Dorf weit genug weg von den Bächen zu bauen. Danke dafür!

A. aus Ö.


Das kann man auch anders beleuchten wie mir mal ein älterer Müller erklärte . Es war wohl so dass das Wohnen an einem Bach damals Energie bedeutete, nämlich die Energie des Wassers --Wasserkraft ! . Das war damals sehr wichtig und diese Eigentümer gehörten zu den reicheren Bürgern .
Schau mal die alten Sägewerke und die Mühlen an, die liegen alle an einem Bach oder Flusslauf . Später wurde oft die Wasserkraft zur Erzeugung von Strom aus oder umgebaut .
Ja mehr noch , also zumindest in meiner Heimat würde ich behaupten dass die Dörfer (bzw damals (An)siedlungen ) genau an die Flüsse gebaut wurden, wohl absichtlich ! Eben dieser Wasserkraft geschuldet .
Später wurden aus diesen Ansiedlungen Dörfer und ganze Städte , sogar sehr grosse Städte .

Oder anders , durch welche große Stadt fließt kein Fluss ?
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Tbx13 » Do Jul 22, 2021 6:34

Qtreiber hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Das ZDF bringt sich die Interviewpartner gleich mit https://www.youtube.com/watch?v=pbCAo-L_-Qo

War wohl RTL:
https://www.rtl.de/cms/aufraeumarbeiten ... 98535.html


War das Interview mit Herrn Wipperfürth besser? Ich hatte den Eindruck das seine Vorwürfe an die Behörden bei der Moderatorin und auch hier bezüglich Feuerwehr, THW und Bundeswehr alles andere als gut ankamen.

Er hat übrigens sofort danach ein Fratzebuchvideo gemacht was ich pers. als unterste Schublade empfand.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » Do Jul 22, 2021 6:37

tyr hat geschrieben:…den Dreh zur AfD und den pöhsen Rechten finden wollte, wir haben damit nun gar nichst zu tun. :roll:

Offizielles Outing?
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Do Jul 22, 2021 6:49

Westi hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:…den Dreh zur AfD und den pöhsen Rechten finden wollte, wir haben damit nun gar nichst zu tun. :roll:

Offizielles Outing?

Tyr hat das m.W. nie geleugnet....
Demokratisch "rechts" zu sein, ist m.E. aber auch nicht verwerflich, genauso wenig, wie demokratisch "links".
Qtreiber
 
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Jul 22, 2021 7:35

Trecker-fahrer hat geschrieben:Wer heute noch ein neues Haus mit Eingangsstufen baut, der hat selber schuld. Keiner sollte sich selber Barrieren schaffen die er im höheren Alter für teures Geld wieder wegmachen muß.
Das es früher Treppenstufen zur Haustür gab hatte meistens einen anderen Grund als Wasserschutz. Fast jedes Haus hatte früher einen Keller. Die mußten aber alle mit der Hand ausgegraben werden. Das war reine Knochenarbeit und man hat deshalb nicht so tief gegraben. Auch gab es früher keine halbwegs sichere Möglichkeit Keller abzudichten.
Ein paar Stufen vor der Haustür war einfacher.


Unfug. Es gibt aus der Hangrabezeit Keller, die sind mehere Geschosse tief im Granitboden :roll: . Die Türschwelle war zum einen, einfach Mode. Oft haben die älteren Häuser aber nicht nur eine Türstufe, sondern gleich ein Vorhäuschen als Windfang, sehr oft mehrere Stufen hoch. Die Winter der letzten zweihundert Jahren waren meist deutlich kälter, das vorherrschede Klima rauer.
Hier sind viele alte Originalgehöfte sogar so gebaut, das man im Winter zwischen Stall udn Wohnhaus gar nicht raus muss. Die Leute haben in verscheidenen Zeiten eben auch verschieden Prioritäten gehabt, und entsprechend ihren Bedürfnissen, udn nach der jeweiligen Mode gebaut.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Jul 22, 2021 7:46

Todde hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Wenn es von Links gehommen wäre, wäre es als Kunstprojekt durchgegangen....


Wenn Extremisten scheiße bauen, dann macht das für Dich einen Unterschied, ob die links/rechts oder religiös sind?
Also gute Rechtsextremisten?
Du schreibst aber auch immer wieder einen Müll zusammen.
Für mich gehören alle Extremisten in die Tonne gekloppt und es gibt keine "besseren" Extremisten, das sind alles Menschen die in einer Gesellschaft nichts zu suchen haben.


Rechts und links sind nicht automatisch Extremisten. Eine demokratie braucht die beiden Seiten immer, konservativ (rechts) und progressiv(links). Wobei es dabei keine Statik gibt, was heute progressiv ist, kann morgen schon konservativ sein, deswegen finden sich derzeit auch etliche Altlinke, wie Broder und viele andere, plötzlich auf der Rechten Seite des politischen Spektrums, und das, ohne ihre Ansichten Fundamental geändert zu haben. Wichtig ist in einem funktionierenden Staat, egal ob Demokratie, Oligarchie, Monarchie usw...das es zwischen den Strömungen einen Ausgleich gibt, sowohl zu konservative Regierungsformen, wie auch zu progressive, sind massiv schädlich, Beispiele aus der Geschichte gibt es dafür massenhaft. Und wir haben derzeit ein Übermaß an Progeressivität, also an Linken, das extrem zerstörerisch wirkt.
Mal von den Friedensbewegten die da mit ihren Autos Spenden breitfahren völlig abgesehen. Die wren bis vor einem Jahrzehnt auch noch linke, Progressive, im prinzip sind sies immer noch, nur das ihre linke Weltanschauung von der sich neugebildeten Linken dieser Zeit, massiv unterscheidet, die neue Linke besteht vor allem aus OneWorld- und Klimaideologen. Ihnen ist es nicht, wie bei der alten Linken, das Ziel mehr Gerechtigkeit, Selbstbestimmung udn mehr Partizipation der arbeitenden Massen zu erreichen, sondern irgendeine abstrakte Zukunft, in der der Mensch die Umwelt nicht mehr beeinflusst. Und das auch auf Kosten der Knechtschaft der Massen gegenüber der Oligarchie.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Trecker-fahrer » Do Jul 22, 2021 7:49

@tyr
Alles klar. :wink:
Das war wohl eine Modeerscheinung seinen Keller von Hand mehrere Geschosse tief im Granitboden zu graben.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Jul 22, 2021 7:50

Qtreiber hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Das ZDF bringt sich die Interviewpartner gleich mit https://www.youtube.com/watch?v=pbCAo-L_-Qo

War wohl RTL:
https://www.rtl.de/cms/aufraeumarbeiten ... 98535.html


Ist doch letztlich das Selbe, RTL ist Bertelsmann, und Bertelsmann schreibt die gesetze, und bestimmt maßgeblich die Politik unserer Regierung
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Jul 22, 2021 7:52

Trecker-fahrer hat geschrieben:@tyr
Alles klar. :wink:
Das war wohl eine Modeerscheinung seinen Keller von Hand mehrere Geschosse tief im Granitboden zu graben.


Das hielten die für Notwendigkeit udn auch für den Ausdruck ihres Wohlstands, man kann es sich leisten... Aber es ging bei der Modeerscheinung um die, Deiner Meinung nach, nicht notwendige Treppestufe vor der Haustür. Bis vor wenigen Jahrzehnten war Ebenerdig" noch nicht oberste Priorität. Jeder, der was von Schönheit hielt, hat sich mindestens eine kleine Stufe, möglichst noch aus irgendeinem schönen polierten Stein, vors Haus gesetzt.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Falke » Do Jul 22, 2021 7:58

Sturmwind42 hat geschrieben:Ja mehr noch , also zumindest in meiner Heimat würde ich behaupten dass die Dörfer (bzw damals (An)siedlungen ) genau an die Flüsse gebaut wurden, wohl absichtlich ! Eben dieser Wasserkraft geschuldet

Das war/ist hier ganz anders. Wasserkraftbetriebene Mühlen und Sägewerke standen als Einzelgebäude am Wasser, das Dorf in sicherer Entfernung.
Ich kenne in der Umgebung nur ein einziges Dorf namens Bach (nomen est omen), wo die Mühle mitten im Ort liegt. Auch heute noch (denkmalgeschützt) ...

tyr hat geschrieben:Hier sind viele alte Originalgehöfte sogar so gebaut, das man im Winter zwischen Stall udn Wohnhaus gar nicht raus muss.

Jepp.
Wohnhaus und Stall mit Tenne sind bei meinem Hof unter einem großen Dach (U-förmig).

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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Trecker-fahrer » Do Jul 22, 2021 8:02

tyr hat geschrieben:......und Bertelsmann schreibt die gesetze, und bestimmt maßgeblich die Politik unserer Regierung

Du haust hier schon Sprüche raus :?: :?:
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Jul 22, 2021 8:05

Sturmwind42 hat geschrieben:
Falke hat geschrieben:Die Gründerväter hätten um ca. 1800 das Dorf auch nahe am südlich angrenzenden Berg anlegen können und hätten sich so den für damalige Zeiten sicher schwierigen Bau der Wasserleitung
ersparen können (vom Berg runter kommen viele Bäche). Irgendeine Ahnung muss die Leute damals schon bewogen haben, das Dorf weit genug weg von den Bächen zu bauen. Danke dafür!

A. aus Ö.


Das kann man auch anders beleuchten wie mir mal ein älterer Müller erklärte . Es war wohl so dass das Wohnen an einem Bach damals Energie bedeutete, nämlich die Energie des Wassers --Wasserkraft ! . Das war damals sehr wichtig und diese Eigentümer gehörten zu den reicheren Bürgern .
Schau mal die alten Sägewerke und die Mühlen an, die liegen alle an einem Bach oder Flusslauf . Später wurde oft die Wasserkraft zur Erzeugung von Strom aus oder umgebaut .
Ja mehr noch , also zumindest in meiner Heimat würde ich behaupten dass die Dörfer (bzw damals (An)siedlungen ) genau an die Flüsse gebaut wurden, wohl absichtlich ! Eben dieser Wasserkraft geschuldet .
Später wurden aus diesen Ansiedlungen Dörfer und ganze Städte , sogar sehr grosse Städte .

Oder anders , durch welche große Stadt fließt kein Fluss ?


Mühlen udn andere hammerwerke lagen aber meist, wegen der gefährlicheren Lage, abseits der Dörfer. Und sehr oft sind sie dann an eine Stelle gebaut, wo sie zwar möglicherweise unter Wasser standen, aber nicht zerstört wurde. Oft wurden dafür auch lange, komplizierte Kanäle und Mühlteiche angelegt, um eben nicht genau neben dem Fluss zu bauen zu müssen. Hier haben unsere Altvorderen viel Aufwand betrieben, und hohes KnowHow besessen.
Neben einer unserer Weiden gibt es noch so einen Kanal, der ist zwar verlandet, aber man sieht ihn noch , wenn man weis, auf was man schauen muss. Mindestens drei Kilometer lang, aus Granit mit minimalen Gefälle. Jeder der ihn heute sieht, hat das gefühl, er ginge bergauf, geht er aber nicht, das war große Wasserbaukunst. Dieser füllte einen Teich, aus dem wiederum die Mühle ihr Wasser bezog.
Die zweite Mühle im Dorf wird ebenfalls von einem Graben gespeist, der noch in betrieb ist udn heute dem bach als Hauptbett dient, und ist so gebaut, das die Mühle bei Hochwasser, wenn der bach sein altes Bett wieder sucht, wie auf einer Insel steht. Selbst bei schwersten Hochwässern, wie das vor acht Jahren, bleibt die Mühle trocken. Das selbe bei einer Mühle im nachbardorf.
Die hat es damals zwar zum Teil überflutet, aber nur, weil der Mühlgraben zugeschüttet wurde, und so der Bach eingeenngt, und auch nur Teile, die früher nur Nebengebäude waren, jetzt Wohngebäude sind.
das Originalwohngebäude, udn das Mühlengebäude waren nicht, bzw kaum betroffen. Die Alten wußten genau was sie taten, ganz ohne Architekten udn Computermodellen. Es war immer nur eine Frage der Prioritäten.
Oft stehen an den Flüssen direkt Siedlungen der ehemaligen handwerke, die man nicht in der Stadt haben wollte. Die Grundstücke am Fluss waren billig, und im Erdgeschoss die Werkstätten. Bei Hochwasser hängte man seinen Kram an die Decke, dnach wurde gekehrt udn dann ging es weiter.l
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Sturmwind42 » Do Jul 22, 2021 8:25

Falke hat geschrieben:Das war/ist hier ganz anders. Wasserkraftbetriebene Mühlen und Sägewerke standen als Einzelgebäude am Wasser, das Dorf in sicherer Entfernung.
A. aus Ö.



Da kenne ich hier auch einen Fluss an dem das so ist . Jedoch auch viele Ortschaften an anderen Bächen u Flüssen die direkt an selbigen liegen.
Ich könnte mir vorstellen dass es noch viel mehr Gründe gab (direkt oder nicht weit weg davon ) an den Fluss zu bauen , nämlich Wasser für alle möglichen Verwendungszwecke das nicht mühsam aus einem Brunnen gehievt werden musste .
Vor Strom und Kühlschrank brauchte man auch Gewässer die im Winter zufroren, z B zur Eisgewinnung für die Kühlkeller.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Do Jul 22, 2021 9:13

tyr hat geschrieben:Mühlen udn andere hammerwerke lagen aber meist, wegen der gefährlicheren Lage, abseits der Dörfer. Und sehr oft sind sie dann an eine Stelle gebaut, wo sie zwar möglicherweise unter Wasser standen, aber nicht zerstört wurde. Oft wurden dafür auch lange, komplizierte Kanäle und Mühlteiche angelegt, um eben nicht genau neben dem Fluss zu bauen zu müssen. Hier haben unsere Altvorderen viel Aufwand betrieben, und hohes KnowHow besessen.

Das trifft auf die hiesige Mühle auch zu. Die liegt außerhalb und wurde auch mit Stauteich betrieben. Bei Hochwasser des Flusses kann die sicher 2 Meter oder mehr vertragen. Der Fluss hat aber auch eigentlich immer auf einer Breite von mindestens 80 Meter Platz, wenigstens früher. Als ich noch Kind war, also vor 40-50 Jahren, war regelmäßig 1-2 mal im Jahr Hochwasser, d.h. die Wiesen rechts und links waren überschwemmt. Probleme hatten und haben dann nur die Gebäude, die in vielleicht den letzten 150 Jahren näher am Fluss gebaut wurden.
Ich habe eben mal in eine alte Karte geguckt und festgestellt, daß die Höfe mit den niedrigen Hausnummern ("alte Hausnummern") alle sehr weit vom Fluss wegliegen. Im Zuge der Expansion rückte man dann mit neuen Gebäuden immer mehr in Ufernähe vor.
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