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Hof kaufen nach der Lehre lohnt sich das ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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78 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Beitragvon Matt » Mi Sep 06, 2006 20:50

@Brock

Ich finds echt super was Du gemacht hast, hätte aber eine Frage. Hattest Du die Flächen und die Hofstelle gekauft oder gepachtet oder war es in der Familie?


Wenn Du es nicht öffentlich sagen willst wäre es super wenn Du mir eine PN schreiben könntest.

Vielen Dank

MfG Matt
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Beitragvon questenberg » Mi Sep 06, 2006 22:17

Brock hat geschrieben:ich will Frei sein!!!


Das sind wir doch alle nicht mehr. Wir gehören zu einer Berufsgruppe, die die Allgemeinheit sehr viel Geld kostet und sind demzufolge nur noch geduldet. Man macht uns das Leben in jeder Hinsicht schwer, um uns dazu zu bringen, "freiwillig" in den Sack zu hauen. Ich habe genaugenommen nur die Freiheit abzuwarten bis Brüssel mich kaputtmacht oder vorher damit aufzuhören. Dennoch ist es mein Traumberuf. Auch wenn ich bis an mein Lebensende die Schulden abzahlen muß, die ich mir aufhalsen mußte, um den Betrieb zukunftsfähig zu machen. Nochmal anfangen würde ich dennoch sicher nicht. Was noch auf uns zukommt, daran mag ich überhaupt nicht denken.
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Beitragvon 309CA » Do Sep 07, 2006 20:38

Hallo BOY23

Was Arbeitest du Momentan.
Freiheit ist unbezahlbar.

MfG.Franz
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Beitragvon vtwelder » Do Sep 07, 2006 23:04

Wir gehören zu einer Berufsgruppe, die die Allgemeinheit sehr viel Geld kostet und sind demzufolge nur noch geduldet. Man macht uns das Leben in jeder Hinsicht schwer, um uns dazu zu bringen, "freiwillig" in den Sack zu hauen. Ich habe genaugenommen nur die Freiheit abzuwarten bis Brüssel mich kaputtmacht oder vorher damit aufzuhören. Dennoch ist es mein Traumberuf.


Naja vielleicht wächst aber auch das Bewusstsein der Verbraucher (ich sag das jetzt mal als einer) wenn man z. B. sieht das es zwar schön ist das die Preise für Lebensmittel in den Keller gepresst werden aber dann nicht mehr so schön ist wenn das dazu führt das z. B. das Unternhemen im Konkurenzdruck soweit gehen verdorbene Lebensmittel wieder in den Verkehr zu bringen... je nach dem was die Zukunft so bringt werden sicher mehr oder weniger Leute (ich tippe mal auf mehr) möglicherweise ein Qualitätsbewusstsein für Lebensmittel entwickeln und dafür Mehrkosten in Kauf nehmen was der Rentabilität der einheimischen LW, wenn denn alles mit rechten Dingen zu geht, zu Gute kommen sollte. Dagegen sprechen natürlich Dinge wie das sich Artikel z. B. "Ägyptische Kartoffeln aus dem Nilschalmm" für unter 20 ct/kg offensichtlich noch gut verkaufen lassen...
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 08, 2006 8:35

Hallo,
Naja vielleicht wächst aber auch das Bewusstsein der Verbraucher (ich sag das jetzt mal als einer) wenn man z. B. sieht das es zwar schön ist das die Preise für Lebensmittel in den Keller gepresst werden aber dann nicht mehr so schön ist wenn das dazu führt das z. B. das Unternhemen im Konkurenzdruck soweit gehen verdorbene Lebensmittel wieder in den Verkehr zu bringen...

Das kannst Du - mit Verlaub - vergessen. DARAUF warten die Landwirte schon 30 Jahre und nix passiert, und wir hatten einen Lebensmittelskandal nach dem nächsten. Die normale Folge von so einem Medienrummel ist auch immer gleich: eine gute Handvoll der Kleinen und mittleren Betriebe gehen Pleite, denn das sind die, die einen Einbruch am wenigsten Verkraften.
Hier bekommt jeder, den Gott werden läßt, von klein auf eingehämmert, das er ausschließlich seinen monetären Nutzen maximieren soll, das geiz geil ist, und was die Zusammenhänge in der Lebensmittelproduktion betrifft: die kennen inzwischen nicht mal mehr die Biologielehrer! (ganz im ernst, gerade einen am Wickel gehabt und lang und breit deren Ausbildung nachgeguckt. Im Gegenteil, da werden Begriffe wie "Massentierhaltung" und "Umweltsünder" im Unterricht verwendet, und wenn Du dann fragst, ab wann eine Massentierhaltung denn eine ist, also wieviel Tiere? pro was? dann heißt es erst mal gar nichts, und auf Nachfrage: "Na, so 5000 vielleicht?" - Ob das nun aber bundesweit gemeint war, oder je Betrieb, oder je Stall oder je ha konnte mir der Mensch nicht sagen. )
In der Spargelzeit kommen regelmässig Leute, die zum deutschen Spargel neue deutsche Kartoffeln haben wollen, obwohl sie gerade kilometerweise an den frisch bepflanzten Schlägen vorbeigefahren sind - da haben wir schon als Standardspruch "Das sind neue deutsche Kartoffeln aus Cypern" für die Cilena gehabt.

Von selber lernt der Verbraucher gar nichts, im Gegenteil. Und die Politik hierzulande ist leider so verblödet, das sie auf die selben Sprüche reinfällt, bei denen ist Geiz nicht nur geil, sondern wird auch noch mit unverschämten Diäten bezahlt. Von da kommt nichts weiter als Lippenbekenntnisse und solche Klopfer wie "verdeckte Feldbeobachtung" - was im Prinzip auch kein Wunder ist, denn was sind schon ein paarhunderttausend Bauern. Ein demokratisches Nichts, und jeder Politiker wäre ein Betrüger am Rest der Steuerzahler, der sich nach den Bauern richtet. Klingt unfair, (ist es auch), ist auch langfristig Volkswirtschaftlicher Blödsinn, aber Demokratie kann nun mal nicht langfristig Denken. Und bei der nächsten Wahl sind es halt wieder die Billig-Verbraucher, die die Stimmen ausmachen.

Es gibt das Höfesterben als Begriff und als Tatsache jetzt seit Anfang der 80er Jahre, seit dem sind 75% aller damals vorhandenen Betriebe weg vom Fenster, und solange da nicht MASSIV Seitens der Gesetzgebung eingegriffen wird (z.B. mit Importzöllen, bzw Importverboten für im Inland zu produzierende Produkte, oder für Produkte, die nicht nach deutschen Gesetzen produziert worden sind, und z.B. auch mit dem Ausstieg aus der EU, auch wenn sich das ja nie mal wer vorstellen will), solange passiert da gar nichts.
Mit Marktwirtschaft sind Import-Lebensmittel IMMER billiger, und mit und mit dem ganz normalen, durchschnittlichen Verbraucherverhalten gehen die mittleren Betriebe weiterhin den Bach runter, da bleiben ein paar Bayern über, weil die mit ihrer Sonderstellung beim Bund weiter Gelder abzocken, ein paar Museumsdörfer wie im Wendland, die Resthof-Siedlungen, die nur noch am Wochenende bewohnt sind, gibt es ja schon zur Genüge, die Elite wird sich noch ein bißchen Biobauerntum halten, und das wars.
Was natürlich nicht heißen soll, das das Verbraucherverhalten nichtig wäre, also Du kannst bitte gerne weiter jeden Nachbarn aufklären, und jede Kassiererin, jeden Filialleiter bei Edeka .... nur zu :) :)

Grüße
Brigitta
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Mach was du für richtig hälst

Beitragvon DANger » Sa Sep 09, 2006 22:26

du mußt wissen was du machst da kann dir kein anderer was sagen
es ist deine sache


cya
Zuletzt geändert von DANger am So Sep 10, 2006 8:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: oh mein gottt

Beitragvon DANger » So Sep 10, 2006 8:49

Hallo,

also ich würde das machen ich mein du lebst nur einmal und net 2 mal
wofür bist du auf die welt gekommen wenn du nix versuchst
mach deine lehre und wenn du ein paar jahre lang aufm hof gearbeitet hast kauf dir deinen eigenen hof!!!!!!!!!



ciao
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super

Beitragvon stadlerg » So Sep 10, 2006 16:04

Du schaffst das lebe deinen Traum :lol:
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Beitragvon Fendt 626 » Mo Sep 11, 2006 5:35

Den Traum leben.............

und 1 Million Miese auf dem Konto, die Familie leidet drunter, du weißt nich wo dus Geld hernehmen sollst...........


ja genau lebe deinen Traum............
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Beitragvon DANger » Mo Sep 11, 2006 14:39

Hy

ich muß noch was los werden
und zwar das ganze negative gerede ist schlimm !!!!!!

wenn Boy23 nach der Lehre und ein paar Jahre aufm Hof gearbeitet hat
und sich dann einen Hof kaufen will ist das doch in Ordnung er hat eben Ziele die viele heut zu tage nicht mehr haben !!!!!!

Und das Risiko vom Pleite gehen ist in jedem Beruf
Zb.

ein Koch mag vielleicht auch sein eigenes Resturant aufmachen

und wenn die Kunden ausbleiben geht er auch Pleite!

es kommt drauf an wie man die sache an geht und es heißt nicht wenn Boy23 sich einen Hof kauft auch automatisch pleite geht !


Mfg

Charolais87
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Beitragvon Fendt 626 » Mo Sep 11, 2006 16:18

Wenn du ein paar Jahre auf einem Hof gearbeitet hast kannst du dir noch lange keinen eigenen leisten, ich weiß ja nich was du für Vorstellungen hast, aber allein um dir bischen Land und nen Hofstelle zu kaufen kannst du schon locker ne Million einrechnen und Maschinen brauchst du auch noch, zack die nächste mindestens halbe Mille weg,
wärst du bei mindestens 1,5 Mille und die holst du dir in dem du ein paar Jahre auf einem Hof arbeitest? Bevor jetzt kommt "Dann geht er zur Bank und holt sich nen Kredit", welche Bank der Welt gewährt einem jungen Menschen mit vielleicht ein paar zehntausend Kröten auf dem Konto einen Kredit von 1,5 Mille? Das nächste wäre, wie zahlt er es zurück? Seine Enkel haben da noch dran zu bezahlen.

So ihr Traumtänzer jetzt stellt mal nen Finanzierungsplan auf, Landwirtschaft lohnt sich heute leider nich mehr, wenn man keinen Hof in der entsprechenden Größe hat
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Beitragvon Gast » Mo Sep 11, 2006 16:54

Finanzierungsplan :

Also du kaufst einen Hof für 2 Mill. €, verkaufst nach 3 Jahren für 4 Mill. € Baugelände, so daß dir netto noch 1 Mill. € für maschinen und vieh bleibt.
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Beitragvon Fendt 626 » Mo Sep 11, 2006 18:40

Gute Idee, wo nimmst du die 2 Mille her und welcher Bauer ist so blöd seinen Hof zu verkaufen wenn er potentielles Bauland ist?
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Beitragvon Brock » Mo Sep 11, 2006 20:05

ich weiß gar net in welcher Vorstellung ihr lebt, man kauft doch nicht um Millonen einen Hof, das ganze geht Schritt für Schritt! Und man braucht ja nicht gerade wieder die neusten MAschinen nur um Anzugeben können so wie manch schon einer gemacht hat. Wenn ich seh das ein Bauer mit 60 Kühe schon einen 150er Bulldog braucht dann lang ich mir doch an Kopf!!! Wenns der 80er genauso tut! Und genau die die mitm 150er Schlepper ihrern 3 Schaar Betpflug ziehen(für einen größeren Pflug reichts ja meistens nicht mehr), das sind dann die Miesepeter denen Das Geld nie reicht, und diesen wirds auch nie reichen, denn wennse noch mehr Geld hätten dann würdense halt für ihre 50 Hektar auf einmal mitm 200er VArio auffahren nur ebem um geiler zu sein als seine Nachbarn!!!!
Wenn ich seh, die LAndwirte die mit ihrem alten Schlepper fahren die Jammern und heulen nie Rum, es sind immer die mit AngeberSchlepper!!!!
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Beitragvon Fendt 626 » Di Sep 12, 2006 5:00

Hi,

ja aber wenn du doch einen Hof haben willst, der funktionieren soll, mit dem du deine Familie ernähren willst und bei dem du nicht Angst haben musst ob du die nächsten Jahre finanziell schaffst, dann brauchst du keine 1,5 Mille.
Neue Maschinen sind da übrigens nicht drin enthalten, aber du kannst locker nen halbe Million rechnen für nen Maschinenpark (da gehören nicht nur die Landmaschinen zu, sondern selbstverständlich auch Stalltechnik usw).

Auch wenn du dir eine kleine Landwirtschaft aufgebaut hast, kannst du mir nicht erzählen, dass dein Hof zukunftssicher ist, zumal du doch die meisten Flächen gepachtet hast und so ist eine gesicherte Zukunft sowieso nicht nicht gewährleistet.
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