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Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Ernstfried » Fr Jul 23, 2010 10:03

Noch einmal zur Klarstellung und Verdeutlichung:

1. Eine Versicherung (gerade und auch eine sog. "Solidarische Versicherung") soll Risiken abdecken, die von einem Einzelnen, wenn sie ihn unverschuldet treffen, nicht getragen werden können. - Die meisten Menschen haben daher z.B. ihr Haus feuerversichert.

2. Verschuldete Schadensereignisse sollten grundsätzlich von dem Schuldigen/Verantwortlichen getragen werden. (Dabei ist dann im Einzelfall noh zu unterscheiden zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit).

3. In der Kfz-versicherung werden zig Merkmale zur Prämiendifferenzierung herangezogen, um das Risiko möglichst richtig und gerecht zu erfassen. Warum soll das in der Krankenversicherung nicht möglich sein ?

4. Konkreter Fall aus der Nachbarschaft: Ein 17 jähriger Junge mit Nettogewicht so um die 100 kg, bei einem Tageskonsum von 1 bis zwei Tafeln Schokolade und 2 liter Cola, war auf Krankenkassenkosten 6 Wochen in Kur. Ihm wurde gesagt, dass er doch bitte seinen Konsum von Süßwaren und -getränken reduzieren möge...

5. Unsolidarisch ist der, der die Folgekosten selbstverschuldeter Notlage auf Dritte abwälzt.
Mir sind Leute lieber, die "mir" und "mich" verwechseln, als "mein" und "dein"
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon SHierling » Fr Jul 23, 2010 10:11

Schöne Idee - aber am Leben vorbei. Auch die "selbstverschuldeten Notlagen" trägt die Allgemeinheit, nicht nur bei den notleidenden Banken, sondern auch bei all denen, die sich eine Behandlung dann nicht leisten können oder arbeitsunfähig werden.

Sinnvoller wäre es imho, die Krankenversicherung (Pflicht-) auch mit für jeden verpflichtenden Vorsorgemaßnahmen zu koppeln.
Im Fall von Verfettung: Alle halbe Jahr zum Arzt - und wer sein Gewicht nicht hält, wird untersucht, bei genetischer Disposition bekommt er seine Verantwortung für zB seine Nachkommen erklärt, mehr kann man dann halt nicht machen, und alle anderen landen umgehend in einem Sport- und Ernährungsprogramm.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Obelix » Fr Jul 23, 2010 10:53

Ernstfried hat geschrieben:Noch einmal zur Klarstellung und Verdeutlichung:

1. Eine Versicherung (gerade und auch eine sog. "Solidarische Versicherung") soll Risiken abdecken, die von einem Einzelnen, wenn sie ihn unverschuldet treffen, nicht getragen werden können. ....

5. Unsolidarisch ist der, der die Folgekosten selbstverschuldeter Notlage auf Dritte abwälzt.


Hallo,

ist dicksein
a.) selbstverschuldet?
b.) erblich bedingt?
c.) umfeld bedingt?
d.) bildungsabhängig?
e.) eine Krankheit (krankhafte Diziplinschwäche)?

Ich bin dick. Glaub mir, ich wäre gerne normal. Ich bekomme es nicht hin, obwohl ich schon alle möglichen Bücher zum Thema gelesen habe und wiederholt externen Rat gesucht habe. Trotz all der negativen Konsequenzen, die mit dem dicksein einhergehen. Ich schaffe es nicht, von den Pfunden runter zu kommen.

Für einen Grossteil der Dünnen ist es ganz platt und einfach a.). Man merkt das auch an den Antworten hier. Erinnert mich irgendwie an den Eunuch, der auch wußte wie es geht, es aber noch nie selbst hatte.

Ich halte Dicksein für eine Krankheit, die aus den Punkten a.) bis e.) resultiert. Die Gründe sind individuell und komplex. Und es gibt kein Rezept dagegen.


Was ist übrigens selbstverschuldet?
- wenn mein Knie mit 50 hinüber ist, weil ich in der Jugend Fußball gespielt habe
- wenn ich eine Staublunge habe, weil ich im Kohlebergbau gearbeitet habe
- wenn ich Hintumore habe, weil ich zu viel Händyfoniert habe
- wenn ich Hautkrebs bekommen, weil ich öfters in die Sonne geflogen bin oder im Solarium gelegen habe
- usw.

Aus zweifelhaften Gründen hölen wir unser Solidaritätsprinzip aus bzw. stellen das in Frage. Obwohl uns das nicht weiter bringt.

Die Riesenprobleme, vor denen wir in Deutschland derzeit stehen (nicht gelöstes Finanzkrisenproblem, über Jahrzehnte falsch gesteuerte demographische Entwicklung, Export von Abermillionen realer Arbeitsplätze bzw. Ersatz dieser durch fixtive Scheinarbeitsplätze, usw.) müssen angegangen und nicht in die Zukunft vertag werden.

Grüße
Obelix
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Cowboy1979 » Fr Jul 23, 2010 10:54

Prima Idee!

Wir sollten dann auch gleich weitermachen: Raucher und Trinker sollten auch mehr bezahlen - nicht zu vergessen natürlich die Leute, die ihren Spaß an anderen - nicht soooo legalen Drogen haben. Ich schlage dafür (und auch für die Gewichtsgeschichte) eine halbjährliche... Musterung vor, wo dann Ärzte auch noch weitere Untersuchungen (wie z.B. EKG und Belastungs-EKG, Blutdruckverhalten in Ruhe, Belastung und Erholung und Lungenfunktionsdiagnostik) durchführen. Das Testergebnis kann dann prima auf die Krankenkassenkarte... dann wirds ja auch viel gerechter!
Und Überhaupt: Was ist mit Kinderlosen?! Die müssen ja aber mal ganz schnell mehr in die Rentenkassen einbezahlen (Stichwort "Generationenvertrag") - meine Kinder bezahlen schließlich für mich - aber bei den Kinderlosen? Ach ja: Ich würde "denen" auch noch wesetnlich mehr Steuern abknöpfen, es soll doch alles gerechter werden!
Dann schmeißen wir noch kriminelle & arbeitslose Ausländer raus und die kriminellen & arbeitslosen Deutschen könnten doch prima alle in so Lager ziehen... nennen wir die Arbeitslager. (äh... hatten wir schon mal...)

Man, man, man... Höhere Krankenvers. für Dicke - so eine Scheiße! Mit sowas beschäftigen sich also unsere Politiker im Sommer... n8
Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Obelix » Fr Jul 23, 2010 11:12

Cowboy1979 hat geschrieben: ... Man, man, man... Höhere Krankenvers. für Dicke - so eine Scheiße! Mit sowas beschäftigen sich also unsere Politiker im Sommer... n8


Das sind schlimme ernstzunehmende Versuchsballons.

Mit der Kopfpauschale hat das auch so angefangen. Jetzt haben wir sie. Heißt nicht Kopfpauschale sondern Zusatzbeitrag. Und damit gehts 2011 richtig los. Das ist das dummste, was in den letzten Jahren beschlossen worden ist - die 1/2 - 1/2 Krankenkassenbeitragsaufteilung Arbeitnehmer/Arbeitgeber aufzuhebeln. Jetzt fehlen uns die lobbystarken politikbeeinflussenden Arbeitgeber im Boot, die ein Auge auf dem Gesundheitssystem hatten.

Grüße
Obelix
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Cairon » Fr Jul 23, 2010 12:10

Oh heiliger Sankt Florian, verschone mein Haus zünd andere an.

Ich denke es geht hier doch nur darum anderen am zeug zu flicken. Keine Raucher wird die Tabaksteuer erhöhen, wollen, keine Dicker will mehr zahlen, kein Sportler, kein Magersüchtiger, keine Schreibtischtäter usw. desgleichen. Ist ja alles gut und schön, nur wer soll da wirklich eine gerechte Regelung finden, was nun selbst verschuldet, unverschuldet, vorsätzlich oder fahrlässig ist? Geht es hier nicht irgendwo um eine Reine Neiddebatte? Ich muss so hohe Krankenkassenbeiträge zahlen, weil mein Nachbar so dick ist? Ist doch wirklich traurig. ich war als Kind auch nicht gerade schlank und bin oft genug gehänselt worden. Ich habe Sport getrieben und mich viel bewegt und wurde trotzdem nicht schlanker. Das hat sich erst in der Pubertät hin gezogen. Zum Glück war ich aber auch recht groß und kräftig und konnte die Kinder die mich gehänselt haben zusammen falten. Ich denke viele Leute die so etwas fordern sollten sich mal in die Rolle der Menschen versetzen die davon betroffen sind. Wenn man wirklich höher Beiträge für Übergewichtige einführen würde, wäre das nicht Diskriminierung: Du bist dick und undiszipliniert, du bist weniger wert und verursachst mehr Kosten, daher musst du auch mehr zahlen? Da kann man mal sehen wie weit die Solidarität reicht.

Was mich viel mehr interessieren würde ist wo das ganze Geld in den Krankenkassen bleibt. Wie gesagt ich bin Typ 1 Diabetiker und brauche daher eine ganze Menge an Medikamenten (Insulin, Testbesteck usw.). Ich dachte immer chronisch kranke Menschen wie ich müssten die Krankenkasse Geld kosten. Wenn ich mir meine Beiträge anschaue, könnte ich als chronisch Kranker mit meinen Beiträgen meine Rechnungen noch komplett selber zahlen. Wo also bleibt das ganze Geld? Brauchen wir denn wirklich so viele Kassen? Wäre es nicht eher Zeit für eine Strukturreform? Und wenn ich dann höre, dass die armen Hausärzte bald am Hungertuch nagen, da frage ich mich doch wo das ganze Geld versickert?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon amwald 51 » Fr Jul 23, 2010 13:32

servus mitanand
Obelix hat geschrieben:500 Millarden Euro sind für die Banken eben mal aus Steuergeldern frei gemacht worden.
Und wir diskutieren hier über einen, in der Summe für den Staat eher belanglosen Mehrbeitrag für Dicke, dessen kausale Notwendigkeit nicht belegt ist. Es wird einfach versucht, bei einer Gruppe von Menschen, bei denen die Politik den geringsten Widerstand erwartet, abzuzocken.
Grüße
Obelix

... dicken menschen haftet in der regel sanftmütigkeit an :idea: :idea: :idea: :roll: :roll: :roll:
... klassisches beispiel: der treppenwitz aus der uckermark und ihre lahme einstellung, von den systemrelevanten ... den fälligen tribut einzufordern.
grüße vom alpenrand
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon amwald 51 » Fr Jul 23, 2010 13:56

servus mitanand
Obelix hat geschrieben:Mit der Kopfpauschale hat das auch so angefangen. Jetzt haben wir sie. Heißt nicht Kopfpauschale sondern Zusatzbeitrag. Und damit gehts 2011 richtig los. Das ist das dummste, was in den letzten Jahren beschlossen worden ist - die 1/2 - 1/2 Krankenkassenbeitragsaufteilung Arbeitnehmer/Arbeitgeber aufzuhebeln. Jetzt fehlen uns die lobbystarken politikbeeinflussenden Arbeitgeber im Boot, die ein Auge auf dem Gesundheitssystem hatten.
Grüße
Obelix

... und dennoch stellt sich die frage, warum soll die krankenversicherung halbe-halbe vom arbeitgeber mitgetragen werden. ist er dafür verantwortlich, dass der deutsche durchschnittlich 18 mal im jahr zum dottore rennt??? für arbeits- incl. wegeunfälle auf dem weg dahin sind die berufsgenossenschaften zuständig >>> und die zahlt der arbeitgeber allein. im grunde ist der krankenkassenanteil des arbeitgebers dem arbeitnehmer vorenthaltenes arbeitsentgelt, er sollte sich um seine krankenversicherung selbst kümmern. so wie es derzeit ist, ist es keine versicherung, sondern eine fürsorge. (und gab es auf deutschem boden nicht schon mal ein sytem, das dem bürger von der geburt bis auf die bahre seine allumfassende fürsorge zukommen ließ.)
grüße vom alpenrand
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon frank1973 » Fr Jul 23, 2010 14:06

Leute macht euch doch keine Sorgen bzw. schlagt euch nicht die Köpfe ein wegen so einer aussage.Viele Schauspieler oder Promis brauchen das eine oder ander Skandälchen damit sie im Gespräch bzw. bekannt bleiben.So ist es auch bei dem einen oder anderen Politiker,da gibts einige die solche aussagen machen daß sie bekannt werden.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon thunderstruck » Fr Jul 23, 2010 14:08

Obelix hat geschrieben:Ich bin dick. Glaub mir, ich wäre gerne normal. Ich bekomme es nicht hin, obwohl ich schon alle möglichen Bücher zum Thema gelesen habe und wiederholt externen Rat gesucht habe. Trotz all der negativen Konsequenzen, die mit dem dicksein einhergehen. Ich schaffe es nicht, von den Pfunden runter zu kommen.

Für einen Grossteil der Dünnen ist es ganz platt und einfach a.). Man merkt das auch an den Antworten hier. Erinnert mich irgendwie an den Eunuch, der auch wußte wie es geht, es aber noch nie selbst hatte.

Ich halte Dicksein für eine Krankheit, die aus den Punkten a.) bis e.) resultiert. Die Gründe sind individuell und komplex. Und es gibt kein Rezept dagegen.

Kollege, ich war auch mal dick! Irgendwann hatte ich die Schnauze voll. Innerhalb eines Jahres habe ich dann 21 kg abgenommen. Das war nicht so schwer: Wasser statt 3 l Kakao am Tag, langsam und nicht über das Hungergefühl hinaus essen etc. Glaube mir, aufhören mit dem Rauchen ist 1000 mal härter...
Es gibt sicherlich Dicke, die wirklich krank sind. Nicht krank im Sinne von "keine Kraft zum Abnehmen aufbringen", sondern irgendwelche Hormongeschichten oder so. Um die soll es ja gar nicht gehen. Aber die überwiegende Anzahl der mir bekannten Dicken "stopft und frißt in sich rein", wie MMW so treffend gesungen hat. Disziplinlosigkeit, nichts weiter.
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon SHierling » Fr Jul 23, 2010 14:19

Aber die überwiegende Anzahl der mir bekannten Dicken "stopft und frißt in sich rein", wie MMW so treffend gesungen hat. Disziplinlosigkeit, nichts weiter.


Das es Veranlagung gibt, unbenommen, das gibts beui den Schweinen auch, da gibts gute und schlechte Futterverwerter, und das Fleisch-Fett-Verhältnis ist auch genetisch bedingt. Aber auch die "genetisch Dicken" bleiben ja gesund dabei. Ungesundes Fett ist nur das, was man im Verhältnis zu seiner genetischen Disposition immer noch zu viel hat. Oder eben ne Hormonstörung, ok, davon reden wir hier nicht, die kann man behandeln.

Eine Freundin von mir ist Ärztin, die hatte in ihrer Klinik bei solchen Fällen eine nette Routine: Jeder, der da hinkam, und sagte "Frau Doktor, ich esse so gut wie NICHTS und nehme trotzdem nicht ab!", den hat sie gefragt, was er/sie denn äße? Da kommt dann "Morgens nur ein halbes Brötchen;" "Mittags kaum etwas", "und Abends nur Obst, und vielleicht ein halbes Brot" - und GENAU DAS haben die Leute dann in der Klinik auch bekommen, ganz wie zu Hause. Nur haben sie DA dann abgenommen ;-)


Ich bin immer noch dafür, daß man Leute ausreichend untersucht und dann rechtzeitig behandelt,
die Folgen von Fettleibigkeit sind in jedem Fall, egal wo sie herkommt, teurer als die Vorsorge.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Flora » Fr Jul 23, 2010 14:35

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Da kann man mal sehen wie weit die Solidarität reicht.


Witz die hört immer vor der eigenen Haustüre auf es sei den man beansprucht sie für sich selbst….immer da wo es ans eigene Portemonnaie geht… da heißt es was ich ne die anderen……..

Aber mal ernsthaft, es ist doch so, die die viel für ihre Gesundheit tun die haben ja schon private Kosten Fitnessstudio, Verein, Massagen, gesunde Ernährung, ………. Die regelmäßig sinnvolle (wohlgemerkt) gesundheitsfördernde Aktivitäten betreiben die zahlen schon für diese und dann noch zusätzlich pauschl für alle gleich die Krankenkasse.

Dann kommen die daher die es sich gut gehen lassen die schlemmen was nur reinpasst die saufen und jede Form von Bequemlichkeit mitnehmen….. die dann auch aufgrund dieser dauer Überbelastung dauernd beim Arzt liegen und so wieder Kosten verursachen, die eine Kur, Therapie und Untersuchung nach der andern machen und am Ende immer wieder mit dem gleichen Ergebnis da stehen …. da soll einem schon mal der Hut hoch gehen…

Da kamen mir auch spontan so Gedanken: „ ja genau, und Raucher, Alkoholiker und Hypochonder alle gleich mal zur Kasse bitte“
Doch so einfach ist das wohl nicht...... und doch ungerecht ist es auch……………
Flora
Die meisten bleiben unter ihren Möglichkeiten.
Das wäre halb so schlimm, wenn sie auch unter ihren Unmöglichkeiten blieben.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Hoschscheck » Fr Jul 23, 2010 14:41

Wie sollte denn sowas in Zukunft geregelt werden?
http://de.sevenload.com/bilder/RIEj8LW- ... uch-Bohlen
Hat dem Dieter aber bestimmt selber bezahlt worden sein.
:wink: :mrgreen:

Wenn ein Nichtraucher jetzt absichtlich an der Bushaltestelle im Qualm eines Rauchers stehen bleibt und dadurch ja freiwillig zum Passivraucher wird, soeiner gehört doch gemeldet. Auch sollte er noch nachträglich Tabaksteuern zahlen müssen. 8)

Spass beiseite.
Das System war und ist nicht darauf aus Gerecht zu sein.
Gerechtigkeit lässt sich aber nur durch mehr Untersuchungen und mehr Bürokratie herstellen.
Für mich richt diese ganze Schein-Dicken-Debatte nach einem Ruf der Kassenverwaltung nach mehr Arbeit. Existenzberechtigungsrede.
Kann die Witwe eines Mannes (t 65), der bis zur Rente durchgearbeitet hat, eigentlich die nachweißlich zu Unrecht eingezahlten Beiträge in die Arbeitslosenversicherung dann auch wieder einfordern?
Ich halte diese Diskussion in dieser Art für überflüssig, sie und schürrt höchstens Neid und Missgunst.

Hoschscheck
BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon amwald 51 » Fr Jul 23, 2010 14:49

servus mitanand
SHierling hat geschrieben:
Aber die überwiegende Anzahl der mir bekannten Dicken "stopft und frißt in sich rein", wie MMW so treffend gesungen hat. Disziplinlosigkeit, nichts weiter.

Eine Freundin von mir ist Ärztin, die hatte in ihrer Klinik bei solchen Fällen eine nette Routine: Jeder, der da hinkam, und sagte "Frau Doktor, ich esse so gut wie NICHTS und nehme trotzdem nicht ab!", den hat sie gefragt, was er/sie denn äße? Da kommt dann "Morgens nur ein halbes Brötchen;" "Mittags kaum etwas", "und Abends nur Obst, und vielleicht ein halbes Brot" - und GENAU DAS haben die Leute dann in der Klinik auch bekommen, ganz wie zu Hause. Nur haben sie DA dann abgenommen ;-)

... ich verstehe unter dem "brötchen" morgens den 500 gramm wecken und das vielleicht "halbe brot" abends als die hälfte eines 2 kg laibes. :D :D 8) 8) :roll: :roll: :idea: :idea:
grüße vom alpenrand
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon amwald 51 » Fr Jul 23, 2010 14:58

servus mitanand
Hoschscheck hat geschrieben:... Kann die Witwe eines Mannes (t 65), der bis zur Rente durchgearbeitet hat, eigentlich die nachweißlich zu Unrecht eingezahlten Beiträge in die Arbeitslosenversicherung dann auch wieder einfordern?
Hoschscheck

... sie bekommt einen orden, also min. 'bundesverdienstkreuz am bande' für das sozialverträgliche (früh-)ableben des fleißigen einzahlers. imho: so funktionierte zu bismarcks zeiten die rentenversicherung, sehr sehr viele zahlten ein und nur sehr sehr wenige erhielten(erlebten) eine rentenauszahlung.
grüße vom alpenrand
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Zuletzt geändert von amwald 51 am Sa Jul 24, 2010 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
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