Noch einmal zur Klarstellung und Verdeutlichung:
1. Eine Versicherung (gerade und auch eine sog. "Solidarische Versicherung") soll Risiken abdecken, die von einem Einzelnen, wenn sie ihn unverschuldet treffen, nicht getragen werden können. - Die meisten Menschen haben daher z.B. ihr Haus feuerversichert.
2. Verschuldete Schadensereignisse sollten grundsätzlich von dem Schuldigen/Verantwortlichen getragen werden. (Dabei ist dann im Einzelfall noh zu unterscheiden zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit).
3. In der Kfz-versicherung werden zig Merkmale zur Prämiendifferenzierung herangezogen, um das Risiko möglichst richtig und gerecht zu erfassen. Warum soll das in der Krankenversicherung nicht möglich sein ?
4. Konkreter Fall aus der Nachbarschaft: Ein 17 jähriger Junge mit Nettogewicht so um die 100 kg, bei einem Tageskonsum von 1 bis zwei Tafeln Schokolade und 2 liter Cola, war auf Krankenkassenkosten 6 Wochen in Kur. Ihm wurde gesagt, dass er doch bitte seinen Konsum von Süßwaren und -getränken reduzieren möge...
5. Unsolidarisch ist der, der die Folgekosten selbstverschuldeter Notlage auf Dritte abwälzt.



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