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Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jul 24, 2010 19:50

Ich bezweifle, dass sich sowas rechtlich durchsetzen lässt. Wenn man was an dem Problem drehen will, muss man bei den kleinsten anfangen, die von Haus aus falsch ernährt werden. Ausserdem sollte der Lebensmittelzusatzstoffkatalog ausgemistet werden, da selbige nur dazu verleiten zu viel vom falschen zu essen.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon amwald 51 » Sa Jul 24, 2010 21:18

servus mitanand
@meyenburg 1975
... mußt du jetzt mit deinem brachialbeitrag den sich so vortrefflich entwickelnden thread unbedingt auf die schiefe bahn bringen ?????????? :D :D :lol: :lol: :lol: :roll: :roll: :roll: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
grüße vom alpenrand
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon hans g » Sa Jul 24, 2010 21:28

meyenburg1975 hat geschrieben:... Ausserdem sollte der Lebensmittelzusatzstoffkatalog ausgemistet werden, da selbige nur dazu verleiten zu viel vom falschen zu essen.

...die sind dazu da,GEWINNE zu generieren und da gibts dann halt KOLLATERALSCHÄDEN...
hans g
 
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon meyenburg1975 » So Jul 25, 2010 7:28

hans g hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:... Ausserdem sollte der Lebensmittelzusatzstoffkatalog ausgemistet werden, da selbige nur dazu verleiten zu viel vom falschen zu essen.

...die sind dazu da,GEWINNE zu generieren und da gibts dann halt KOLLATERALSCHÄDEN...

Stimmt, aber wenn Kindergartenkinder geschmacklich ne Gurke nicht von ner Möhre unterscheiden können, würde ich das als geschmacklichen Totalschaden bezeichnen...
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon meyenburg1975 » So Jul 25, 2010 7:30

meyer wie mueller hat geschrieben:(was ist der Unterschied zwischen einem Evangelischen und einem Katholischen? Als Papist geht man beichten und alles ist vergeben, als Luderischer muss man echt bereuen! :lol: )


Stimmt, der Kathole kann alles besteigen, was nich bei drei auf dem Baum ist. Interessiert keine Sau in Rom.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon maexchen » So Jul 25, 2010 8:29

amwald 51 hat geschrieben:... obwohl ich als nichtraucher beim volksentscheid partout gegen das nun geltende gesetz gestimmt habe.

Menschen mit Gedächtnisschwund kriegen wohl nen Bonus von der Krankenkasse. Die können sich nicht erinnern, das sie krank sind. Sehr krank ! ;)
maexchen
 
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Kormoran2 » So Jul 25, 2010 21:09

Schwachsinniger Vorschlag.
Abgesehen davon, daß es tatsächlich angefressenes Fett, aber ebenso auch genetisch bedingte Leibesfülle gibt müßten wir dann unser Solidarprinzip und das Prinzip einer Versicherung aufgeben.
Es käme so wie bei der Autoversicherung, wo heute schon penibel gefragt wird, wieviele Personen im Haushalt das Auto fahren, ob es nachts in der Garage steht, wieviel km im Jahr gefahren werden, ob der Halter eventuell Beamter ist (Nachlass!) etc. etc.
So versucht man, daß Jeder speziell die Risiken bezahlen soll, die exakt seinem Nutzerverhalten entsprechen.
Über einen längeren Zeitraum betrachtet, könnte man als Autofahrer auch alle seine Risiken selbst zahlen. Das käme dann aufs Gleiche raus. Vielleicht bräuchte man nur noch eine Versicherung für extreme Schäden und die sollte dann vielleicht nur 100 Euro im Jahr ausmachen. Die Versicherung wird dann praktisch überflüssig.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon meyer wie mueller » Mo Jul 26, 2010 6:49

Hallo

die Analyse stimmt.
In der Autoversicherung wird im Wesentlichen das zurückgelegt, was der Autofahrer über die Jahre gesehen wieder rausholt plus die Prämie für den Vertreter plus Gewinnabführung. Ein gewisser Risikoausgleich ist auch in der eng definierten Gruppe noch drin. So macht es versicherungsmathematisch Sinn.

Die Krankenversicherung auf das individuelle Risiko umzusetellen, würde genau zu den Extremen führen, wie wir sie aus den USA kennen. Ist jemand krank, steigt die Prämie ins Unendliche oder man wird gleich ganz aus dem Versicherungssystem rausgeschmissen. Wenn man dann verarmt ist, bekommt man eine Art medizinische Notfallversorgung, genannt healt care, oder muss ins Krankenhaus in die Notaufnahme, wo man dann die Rechnung schuldig bleibt.

Gerade das Gegenteil wollte man ja mit der Solidarversicherung erreichen. Auch die Armen und die Geringverdiener sollten durch die Sozialversicherung eine Basisversorgung erhalten (mit dem Hintergedanken, dass dann alle arbeitsfähig gehalten werden.) Auch die BG und die Rentenversicherung sind auf dem System aufgebaut. Bei der EU-Rente und der BU-Rente geht es auch darum dass man 1. niemanden in ein Loch fallen lassen will (damnit schon man die Fürsorgekasse!) und 2. dass man wieder arbeitsfähig gemacht wird. Deshalb gibt es auch die Reha-Maßnahmen der Rentenversicherung (Prinzip Reha vor Rente) Kein Rentner bekommt eine Reha-Maßnahme von der Rentenversicherung!

Die Abkehr vom Solidarprinzip soll uns immer mit mehr Gerechtigkeit im System verkauft werden. Wenn ich 100% Gerechtigkeit haben will, dann muss jeder alles selbst bezahlen, oder sein individuelles Risiko privat versichern! Aber das ist dann ungerecht gegenüber den Schwächeren! Und widerspricht zudem der so oft beschworenen christlich-abendländischen Kultur.

Gruß
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon Obelix » Mo Jul 26, 2010 15:07

Hallo,

bei den Autoversicherungen gibt es übrigens auch schlanke Maklertarife, die auf das ganze zeitaufwendige Gedöns verzichten, nur die Hersteller- und die Typschlüsselnummer benötigen und einen super Preis liefern.

Was bringt es, bei der Krankenversicherung zuzulangen, wenn man gleichzeitig mit Sozialhilfe auffangen muß?

Wir haben in der Tradition von Bismark bis ca. 1980 ein Sozialsystem aufgebaut, um dass uns alle Welt beneidete.

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie viele soziale Errungenschaften heutzutage im Zuge der Globalisierung aus den fadenscheinigsten Gründen einfach über Bord geworfen werden. Weil die Politik nicht gewillt ist, Lösungen zu finden und durchzusetzen, haben die Schwächsten das nachsehen. Interessen großer Bevölkerungsteile werden zum Vorteil weniger Drahtzieher, die die Politik mit Ihren Lobbyisten durchwandert haben, schamlos geopfert.

Grüße
Obelix
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon amwald 51 » Mo Jul 26, 2010 18:53

servus mitanand
schimmel hat geschrieben:... Eigenbeteiligung entsprechend der Einkommenssituation und damit verbunden eine Erstattung bei Nichtinanspruchnahme, dadurch steigt die Eigenverantwortung
Reini

... genau dies möchte der 'fdp-vietnamese' uns immer weißmachen, sei bei seinem zusatzbeitrag mit evtl. rückerstattung oder wie oder was über den steuerausgleich gegeben >>> nur wer's glaubt wird seelig werden.
... ich hab's hier schon einmal geschrieben: in unserem system ist etwas überaus faul im vergleich zu unseren (in etwa genauso 'reichen' ) nachbarn. aber der deutsche polit-michel weiß es ja besser als alle anderen.
grüße vom alpenrand
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jul 26, 2010 19:13

schimmel hat geschrieben:Macht es doch so:
zweimal jährlich ist Vorsorgepflicht für jeden Bürger, bei erkennbaren Risiken erfolgt ein Hinweis auf Änderung der Lebensweise,
Eigenbeteiligung entsprechend der Einkommenssituation und damit verbunden eine Erstattung bei Nichtinanspruchnahme, dadurch steigt die Eigenverantwortung
Sportvereine werden von staatlicher Seite gefördert und die oben genannten Gruppen an diese verwiesen....
Die Lizenzen für Pommesbuden und Fastfoodklitschen müssen so hoch sein, dass nur wenige es sich leisten können, diese zu eröffnen....
usw....

Reini


ich denke dein Beitrag is ironisch gemeint. Wenn ich an das Schreiben von der "Kinderschutzstelle" oder wie das dingens noch heisst, denke, kann ich nich drüber lachen. Da kriegste ne Aufforderung dein Bambi zur U-Untersuchung anzumelden, der Arzt muss das beigefügte Zettelchen abstempeln und zurückschicken. Und damits auch jeder kapiert, wird in ziemlich direkter Art und Weise mit dem Jugendamt gedroht...
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon meyer wie mueller » Di Jul 27, 2010 6:36

Hallo

wenn man sich die wissenschaftliche Literatur zum Thema "Gesundheitsvorsorge" an sieht, dann kommt heraus, dass es keine Beweise gibt, dass Vorsorgeuntersuchungen die Gesundheit fördern. Es gibt keine ernst zu nehmenden Untersuchungen, dass eine gesunde Lebensweise zu einer Lebensverlängerung führen würde. Und was eine "Gesunde Lebensweise" ist, ist stark ideologisch eingefärbt. Veganertum? Dem Krebs davonlaufen ? Vollwerternährung? Stressvermeidung im Beruf? 1 Kilo Salat pro Tag. Mindestens 3 x wöchentlich Sex als Vorbeugung gegen Prostatahyperplasie? In jedem Käseblatt kann man andere Vorschläge lesen. Aber Studien, die mit Evidenz aufzeigen, dass ein bestimmtes Verhalten gesundheitsfördend ist, gibt es nicht.

Es gibt aber Studien, die aufzeigen, was man besser lassen sollte: Saufen und Fressen (die Todsünde der Völlerei!) Rauchen (sich vergiften!), Drgenabusus, und sonst, was gibt es da noch?
Heute ist Schweinefleisch ungesund, morgen Rindfleich; heute wird Fisch angepriesen, mogern wegen der Schwermetalle davor gewarnt; heute soll man Obst essen, morgen soll man es meiden, weil es Rheuma fördert; ......................
Die Einen empfehlen Joggen, die anderen warnen davor, weil man sich die Gelenke kaputt macht (ich kenne mehr Leute, die durch (übertriebenen) Sport krank geworden sind oder Verletzungen mit Dauerschäden haben, als Leute, die ursächlich durch keinen Sport erkrankten). Die nächsten empfehlen Walking, aber nur mit der richtigen teuren Ausrüstung, die anderen halten das für Schmarrn und empfehlen Gartenarbeit. Die Einen schinden sich im Fitness-Studion, die Anderen bei der Waldarbeit (mein eigenes Fitness-Studio ist die Waldarbeit) Die noch Anderen fahren Fahrrard (aber mit Helm und sportlich bis zum Umfallen), die wieder Anderen halten das für Blödsinn. Und was bringt die sportliche Schinderei? Genau. Zusätzliche Krankheitstage!



Was uns zum Teil als Vorsorge verkauft wird, ist FRÜHERKENNUNG (Krebs) und die nutzt zu 95% der Industrie. Es gibt ernstzunehmende Ärztze, die der Auffassung sind, dass durch die Früherkennung nur die Dauer der Krebserkrankung verlängert wird.

Gruß
Zuletzt geändert von meyer wie mueller am Di Jul 27, 2010 7:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon hans g » Di Jul 27, 2010 7:29

wer sich ABWECHSELUNGSREICH ernährt und selbstbewusst lebt,dem gehts schon mal gut---dazu gehört AUCH,dass man den leuten,die man NICHT mag(auch die verwandtschaft)DAS auch ganz DIREKT sagt bzw.diese meidet.
ist doch schön,dass man hier im LT jedem SEINE meinung kund tuen kann---unbekannterweise :mrgreen:
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon meyer wie mueller » Di Jul 27, 2010 8:47

Hallo Reini,

zugegeben: Die Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern, um Mißbildungen festzustellen, haben zu einer Verbesserung des Gesundheitszustands von Kindern geführt.

Aber der sogenannte Check-up für die GKV-versicherten hat absolut nichts gebracht, außer Kosten: Wer gesund ist, sollte nicht zum Arzt gehen (alter Medizinerspruch: Es gibt keinen Gesunden, sondern nur Patienten, die noch nicht ausreichend untersucht wurden). Irgendeine Abweichung von der Norm findet sich immer, und die Pharmaindustrie hat Pillen, um sie zu behandeln.
Wenn ich 30000 Probanden brauche, um einen signifikanten Unterschied beim Infarktrisiko zwischen Menschen mit normalem und erhöhten Cholesterinwert errechnen zu können, stimmt etwas nicht. Klar davon abzugrenzen ist die Risikogruppe derer mit einer homozygoten Hypercholesterinämie mit Cholesterinwerten über 350 - 400 mg/dl.
Genau so ist das zusehen bei Menschen mit leichtem bis mäßigen Übergewicht. Die sind sogar oft gesünder (werden also weniger häufig krank geschrieben) als Normal- oder Untergewichtige. Nur diejenigen mit einer Adipositas per magna (also extremen Übergewicht) haben ein erhöhtes Krankheitsrisiko. Aber deswegen alle auch nur leicht Übergewichtigen als krank mit erhöhtem Risiko einzustufen, ist unsinnig (genau so könnte jemand daherkommen und folgenden Vorschlag machen: Es ist erwiesen, dass die Schwere einer Verletzung bei einem Autounfall eindeutig korreliert ist mit der Geschwindigleit. Also erheben wir einen Risikozuschlag für Alle, die schneller als mit Schrittgeschwindigleit unterwegs sind)

Und genau so ist erwiesen, dass die Krebsfrüherkennung die Sterblichkeit an Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs NICHT verringert hat (nachzulesen im Deutschen Ärzteblatt) Die 5-Jahre-Überlebensrate nach Erstdiagnose ist aber besser geworden!

Unsere Medizin ist ausgezeichnet bei der Behandlung von AKUTEN Erkrankungen. Bei chronischen Erkrankungen und "livestyle"-Beschwerden, sowie der Krankheitsvorsorge (ausgenommen Impfungen) erfüllt sie NICHT die Erwartungen der Patienten. (Ein großer Irrtum besteht darin, dass viele Menschen erwarten, ein Arzt könne Erkrankungen verhindern! Aber das ist ein gewünschter Marketingeffekt der Gesundheitsindustrie). Mittlerweile wird mehr Geld für die Kosmetik von Laborwerten ausgegeben, als für die Behandlung von akuten Erkrankungen.

Zur Bluthochdruckproblematik: Es stimmt, dass Patienten mit extremen Bluthochdruck ein höheres Risiko haben, einen Schlaganfall zu erleiden und einen Herzinfarkt zu bekommen. Aber der Bluthochdruck ist meist nur das Symptom einer anderen Erkrankung. Artherisosklerose oder chromaffiner Tumor (Phäochromozytom). Es ist zwar Lehrmeinung, dass der Blutdruck in den "Normalbereich" (übrigens ein gewaltiger Unterschied zum Referenzbereich) gesenkt werden sollte, es gibt aber keine ausreichenden (von der Pharmaindustrie unabhängigen) Studien, die belegen, daß eine sogenannte optimale Blutdruckeinstellung eine geringere Sterblichkeit als eine mäßige Blutdrucksenkung verursacht.
Und zum Blutdruckmessen muss ich nicht zum Arzt!

Jeder Deutsche geht im Durchschnitt 18 x pro Jahr zum Arzt. Und sind die Deutschen deswegen gesünder als die Holländer oder Franzosen?

Ich bleibe dabei: Vorsorgeuntersuchungen beim Erwachsenen bringen keine Verbesserung des Gesundheitszustands. (Frage: Warum ist der Check-up in der GKV nur alles 2 Jahre Kassenleistung und bei den AOK-HzV-Patienten in Bayern jährlich? Genau, weil die Hausärzte dafür eine extra Pauschale bekommen! Nicht jedoch weil die Check-up-Patienten gesünder sind) Jedoch sollte jeder, der akut erkrankt ist, auch sofort zum Arzt gehen, aber auch nur in diesem Fall!

Dies als kleine Exkurs in den Bereich der Vorsorge. Risikozuschläge haben in der Solidarversicherung nichts zu suchen. Eher könnte man noch eindeutig schädliche Produkte mit eine Abgabe versehen und das wäre einfacher, würde Kosten in der Verwaltung sparen und amn bräuchte keine Gesundheits-Stasi!

Gruß


(manche Aussagen sind überspitzt dargestellt, aber Übertreibung verdeutlicht!)
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Re: Höhere Krankenvers. für Dicke - CDU Hr. Wanderwitz

Beitragvon ferndtler » Di Jul 27, 2010 9:42

Hallo Leute!

Grundsätzlich finde ich es richtig, wenn Riskogruppen, die ihr Risko eigentlich auch mindern könnten, mehr Beiträge zahlen müßen als
die anderen Mitglieder. Das einzige Problem das ich sehe, ist das man das einfach nicht hinbekommt. da müßte man ja schon bei jedem Fall einzeln entscheiden, ob er nun unglücklicherweise zur Risikogruppe gehört, oder ob er ein "Gefahrensucher" ist, der sein Risko auch ganz locker minimieren könnte.

Aber, wer will das enstscheiden? und wer will die Leute bezahlen die das enscheiden sollten?
Für mich ist das ein Probelm ohne Lösung.

Gruß
Peter
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