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Hunde auf Feldern?

Dieses Forum soll Verbrauchern die Möglichkeit geben, auf Fragen zur Landwirtschaft eine Antwort zu bekommen.
Thema gesperrt
151 Beiträge • Seite 3 von 11 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 11

Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Cairon » Sa Mai 08, 2010 23:37

Verhalten in der freien Landschaft
§ 33
Pflichten zum Schutz vor Schäden
(1) In der freien Landschaft ist jede Person verpflichtet,
1. dafür zu sorgen, dass ihrer Aufsicht unterstehende Hunde
a) nicht streunen oder wildern und
b) in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli (allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit) an der Leine
geführt werden, es sei denn, dass sie zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungshunde oder von der
Polizei, dem Bundesgrenzschutz oder dem Zoll eingesetzt werden,

2. Koppeltore, Wildgattertore und andere zur Sperrung von Eingängen in eingefriedete Grundstücke oder von
Wegen dienende Vorrichtungen nach dem Öffnen zu schließen,
3. das eigene und das anvertraute Vieh außerhalb eingefriedeter Grundstücke zu beaufsichtigen oder zu
sichern.
(2) 1Die Feld- und Forstordnungsbehörden können durch Verordnung bestimmen, dass Hunde in der
freien Landschaft auch außerhalb der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli an der Leine zu führen sind
1. zum Schutz der Rückzugsmöglichkeiten des Wildes oder sonstiger wild lebender Tiere vor Beunruhigung
durch Festlegung von Schongebieten oder
2. zum Schutz von Erholungssuchenden vor Belästigungen durch frei laufende Hunde auf Grundflächen, die
besonderen Formen der Erholung dienen, insbesondere auf Liegewiesen, Spielplätzen und Sportanlagen.
2Die Ausnahmen nach Absatz 1 Nr. 1 Buchst. b bleiben unberührt.


§ 42
Ordnungswidrigkeiten
(1) 1Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig Wald ohne die nach § 8 Abs. 1 und 2 Satz
1 erforderliche Genehmigung in Flächen mit einer anderen Nutzungsart umwandelt oder ihn zu diesem Zweck
kahl schlägt, rodet oder auf sonstige Weise beseitigt. 2Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu
25 000 Euro geahndet werden.
(2) 1Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig unbefugt
1. entgegen § 23 Abs. 2
a) eine Waldkultur, Walddickung, Waldbaumschule oder eine Fläche, auf der Holz eingeschlagen wird,
b) einen Acker in der Zeit vom Beginn der Bestellung bis zum Ende der Ernte oder
c) eine Wiese oder Weide während der Aufwuchszeit
betritt;

2. über die Gestattung nach § 25 Abs. 1 Satz 1 hinaus mit einem Krankenfahrstuhl mit Motorkraft oder mit
einem Fahrrad in der freien Landschaft außerhalb von Wegen fährt;
3. entgegen § 25 Abs. 2 Satz 1 mit einem Kraftfahrzeug oder einem von Zugtieren gezogenen Fuhrwerk oder
Schlitten außerhalb der Fahrwege fährt;
4. über die Gestattung nach § 26 Abs. 1 hinaus in der freien Landschaft reitet;
5. entgegen einer Verordnung nach § 26 Abs. 2 ohne amtliches Kennzeichen reitet, soweit die Verordnung auf
diese Bußgeldvorschrift verweist;


Damit ist doch ganz klar geregelt wann man mit dem Hund auf die Flächen darf und dort steht auch ganz klar wie bei Weiden und Wiesen zu verfahren ist. Hundehalter haben kein Recht darauf ihre Tiere auf fremden Flächen toben zu lassen. Bauern lassen ihr Vieh ja auch nicht irgendwo weiden sondern haben eigene Flächen dafür. Gleiches gilt doch auch für Hund. Dann muss man sich halt eine Fläche kaufen oder Pachten oder eine für den Zweck vorgesehene Fläche besuchen. Die Verschmutzungen durch Hundekot im Silagen und Erntegut sind meiner Meinung nach ein Unding. Wer wäre bereit von einem Teller zu essen auf dem vorher ein Hundehaufen gelegen hat? Und auch was Seitenränder und Brachflächen angeht, so sollte jeder Hundebesitzer eine Tüte dabei haben und die Hinterlassenschaften seines Tiere mitnehmen und Entsorgen. Ich finde es nämlich nicht so schön wenn meine Kinder im Feld über einen Wegerandstreifen toben und dann voll Hundekot sind. Und hier bei uns auf dem Land gibt es wirklich reichlich Hund, wenn ich hier am ackern bin komme ich schon mal auf 10 Hunde pro Stunde die am Acker vorbei kommen, sei es frei oder angeleint. Warum meinen Hundebesitzer eigentlich immer sie hätten Sonderrechte. Wenn es keine Hundflächen gibt gründet einen Verein und kauft euch ein Stück Land, da könnt ihr dann machen was ihr wollt.
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon MTX-Driver » So Mai 09, 2010 0:05

Ich hab noch nie gesehen das hier irgendjemand die Hinterlassenschaften seiner Hunde mitnimmt. Ist bei Pferdehaltern übrigens genau so. Letztes Jahr hab ich mal jemanden gefragt warum der Pudel da so durch den Mais tollen muss. Antwort war das macht er normal nicht, nur jetzt weil die Kinder was ins Feld geschmissen hätten, is klar, passt schon :gewitter:
Dann ist man noch so bekloppt und grüsst jeden freundlich, fährt extra langsam und macht den Motor aus damit Pferde ohne Stress passieren können. Aber schön Leserbrief inne Zeitung setzen, sich den ganzen Tag nich blicken lassen aber wenn man das Vorgewende pflügt dann auf einmal mit Kind und Kegel am Zaun stehn und gucken ob man ja nicht zu weit rüber pflügt. Glaub einige wissen garnicht wieviel Rücksicht man nimmt, könnte ja mit dem 40t Gespann auch überall mit Hardgas vorbeibraten. :roll:

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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Meini » So Mai 09, 2010 9:35

Hi Sheena die meisten Hunde scheißen am Wegrand, weil die anderen das auch tun dürfte kein Problem sein deinen das klar zu machen.
Mir sagte neulich ein Hundetrainer das Jachtern ist kein Ausdruck der Freude sondern ein Desinteresse am Herrchen,also vielleicht solltest du mal dran arbeiten. Mit der Hundewiese finde ich eine gute Idee vielleicht findest du gleichgesinnte und kannst mit denen eine Mieten :wink:
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon stulli » So Mai 09, 2010 11:32

Hallo, ist aber sehr angenehm, wenn die Hundescheiße beim Zaun freischneiden einem um die Ohren fliegt. MfG
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon hans g » So Mai 09, 2010 11:48

stulli hat geschrieben:Hallo, ist aber sehr angenehm, wenn die Hundescheiße beim Zaun freischneiden einem um die Ohren fliegt. MfG
....mund zu...
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Sheena » So Mai 09, 2010 12:27

Also manche hier sind wirklich bissi plemmplemm.

Da sagt man man versteht euch...
man bittet um gemeinsame Lösungshilfe und alles was einige nur tun können is weiter meckern und zetern. o.O
Kann man nich einmal n bissi froh sein das es eine gibt die das eben ändern will und auf ein Miteinander statt ein gegenseitiges Anzicken aus ist? Aber nein, lieber macht man die fertig die einem entgegen kommen wollen. Bescheuert.

Danke für die Auszüge aus den Gesetzen. Das ist ja wenigstens nett gemeint gewesen.
Und danke an die Leute mit dem netten Hinweis sich mal an die Gemeinde zu wenden.
Genau das werde ich nun machen. =)

Im Übrigen mal so als Tipp:
Wenn man nicht ständig nur zickig auf sein Recht pocht sondern auch n bischen Aufklärungsarbeit leisten würde WARUM man dies und das nicht darf/sollte, dann wären die Menschen wahrscheinlich auch zugänglicher für diese Informationen. Man kann natürlich auch sein Leben damit verbringen ständig wütend zu sein anstatt zu versuchen etwas zu verbessern, aber ob das am Ende so Sinn macht wage ich jetzt mal zu bezweifeln.
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Cairon » So Mai 09, 2010 12:46

Bei uns am Hof ist auch eine Ecke die als Hundklo missbraucht wird. Ist wirklich nicht so toll, wenn ich da den rasen mähen will. Eigentlich sollte man dort eine Kamera aufstellen und jedem Hundebesitzer die Hinterlassenschaften seines Tieres auf die Fußmatte legen, mal sehen wie die Reaktion dann aussieht. Zur Hunddichte habe ich mir gerade mal Gedanken gemacht, unsere Straße ist ca. 1000 m lang, hier stehen ca. 70 Häuser es gibt in unserer Straße 19 Hunde die mir bekannt sind. Teilweise leben aber 2 Hunde in einem Haushalt, so dass man auf etwa 25% der Haushalte einen Hund halten kommt. Da kommt eine Menge Hundkot zusammen und leider wird ein großer Teil der Hinterlassenschaften am Straßenrand gelassen. Ich muss aber auch sagen, dass es hier Hundehalter gibt die immer ihre Tüte dabei haben und jeden Haufen ihres Hundes ordentlich entsorgen, aber es sind eben leider nicht alle.
In der Feldmark trifft man dann natürlich Hunde aus dem ganzen Ort bzw. auch aus Nachbarorten und einige Hundebesitzer haben da wirklich ein dickes Fell und mit diesen Menschen kann man auch nicht reden. Die Hunde machen ihren Haufen wo sie wollen, der Besitzer schaut natürlich weg. Die Hunde graben Löcher auf den Feldern und scheuchen das Wild auf, donnern frei durch die Gegend und belästigen andere Fußgänger. Vor kurzer Zeit ist sogar ein Hund nach mehrfachem wildern tot umgefallen, Bleivergiftung. der Hund kam von einem naheliegendem Campingplatz und lief frei ohne Begleitung durchs offene Feld, er hatte sogar schon Kinder angegriffen, die zum Glück mit nur leichten Bissverletzungen davon kamen. Und so ein Schäferhundmischling ist ja nun nicht gerade ungefährlich wenn er dem drang der Natur folgt und sich sein Besitzer einen Dreck darum kümmert und auch nicht mit sich reden lässt.
Natürlich sind es nicht alle Hundebesitzer die sich so verhalten, aber leider doch ein großer Teil.

@Sheena

Wenn man als Landwirt fast täglich mit solchen Dingen konfrontiert ist führt das zu Frust. Es geht ja nicht nur um die Hunde, sondern auch um Pferde, Motorradfahrer, illegale Abfallentsorgung, Diebstahl von Feldfrüchten usw. Es geht einem einfach total gegen den Strich, dass das Eigentum nicht geachtet wird und für allerlei Zwecke missbraucht wird. Meistens sieht man ja nicht den Täter sondern nur den Schaden und wenn man mal einen Täter zupacken bekommt und die Polizei ruft kommen die nichtmal bzw. die Sache wird wegen Nichtigkeit niedergeschlagen. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie frustrierend das ist. Stell Dir mal vor dein Nachbar würde Tauben halten und jeden 2. Tag würden die Tiere Dir deine frisch geputzten Fenster zukoten, wie würde dir das gefallen? Wenn Du dir das vorstellen kannst hast du eine grobe Vorstellung davon wie es uns Landwirten regelmäßig geht. Und wenn sich jeder Hundebesitzer an die Vorschriften halten würde, gäbe es doch gar kein Problem, es liegt doch meistens daran, das sich Menschen über die Vorschriften hinweg setzen, weil sie das vermeintliche Wohl ihres geliebten Hundes über das Recht stellen und sich verhalten als stünden sie außerhalb der Vorschriften. ich denke die beste Lösung wäre wirklich sich mit anderen Hundebesitzern zusammen zu tun und sich ein Stück Land zu kaufen oder zu pachten und dort eine entsprechende Einrichtung zu schaffen, so wie jeder Landwirt ja auch Flächen für seine Tiere schaffen muss und sie nicht auf öffentlichen Grünflächen weidet. Und wenn der Hund in der freien Wildbahn sein Geschäft macht sollte man den Dreck mitnehmen, ich lasse meinen Sohn ja auch nicht in dem Garten einen Haufen setzen.
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon MTX-Driver » So Mai 09, 2010 13:14

@ Sheena



Dieses Schild ist in meiner Ecke am Rande eines Feldweges. Der Weg ist auschlieslich für landwirtschaftliche Fahrzeuge freigegen, trotzdem wird er regelmäsig von Leuten benutzt die ihre Hunde dort ausführen. Einige lassen sogar den Hund aus dem Auto und fahren dann hinter ihrem rennenden Vierbeiner hinterher. Wenn das Schild schon übersehn oder für nicht wichtig gehalten wird, warum also meinst du das das miteinander Reden was bringen sollte zumal man ja nicht vom "Amt" ist?

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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Meini » So Mai 09, 2010 13:34

hans g hat geschrieben:
stulli hat geschrieben:Hallo, ist aber sehr angenehm, wenn die Hundescheiße beim Zaun freischneiden einem um die Ohren fliegt. MfG
....mund zu...


Haste schon mal nen Hund gesehen der sich untern E- Draht hockt? :lol:


Na Sheena : ist doch ein bisschen komisch wenn man ein Problem schafft und dann fordert andere mögen das lösen. ich persönlich rede vernünftig mit den meisten so lange ich das Gefühl habe es fruchtet. Tatsache ist das es nicht darum geht, das Hunde auf den Acker dürfen, sondern darum das einige Hundehalter sich das nicht abgewöhnen und deshalb in absehbarer Zeit alle Hunde an die Leine kommen werden. Was ich persönlich sche... finde aber wohl nicht zu ändern ist :?

Daher müssten sich die Hundehalter darüber Gedanken machen wie das weiter gehen soll, nicht die Landwirte. Warum schaffen es 80% Prozent der Hundehalter das ihr Hund auch ohne Leine auf dem Weg bleibt, und 20% nicht? Sollen die unter denen Leiden?

Und vielleicht sollten einige mal drüber nachdenken ob einer nicht genug ist hier laufen schon welche mit 6 Hunden.
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon new_holland_driver » So Mai 09, 2010 13:46

Zurzeit sind wir ca. 20 mal am Tag damit beschäftigt, mit den Hundebesitzern zu diskutieren und ihnen weiss zu machne, dass sie ihre Hund nun endlich an die Leine hängen sollen, da wir zurzeit wieder junge Gänse haben, und die laufen frei rum und die Hunde die ständig jagen. Hinzukommt natürlich, dass wir nächste Woche zum Grasmähen anfangen wollen und die immer in die Wiese machen. Also wo gibt es Auszüge, die man ausdrucken kann und die man den Hundebesitzern zeigen kann, weil die es uns nie glauben.
als gott die dialekte erschuf, hatte er einen dialekt zu wenig. Nur noch der Bayer war übrig. Also sagte er zum bayer:"Mei, dann redst hoid so wia i
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Cairon » So Mai 09, 2010 18:30

Tipps für umweltbewusste Hundehalter

Was für Auswirkungen hat mit Hundekot verschmutztes Gras auf Kühe?

Hundekot auf Weiden – Gefahr für Kälber

Hundekot auf der Wiese - 500 Euro Strafe

Hundekot auf Feldern verunreinigt Futter- und Lebesmittel

Hundekot in landwirtschaftlichen Flächen, auf Fußwegen und Straßen

Hundehaltung/ Hundekot auf Bauernwiesen

Hundekot auf Feldern verunreinigt Futter- und Lebensmittel

Schild gegen Hundekot auf Weiden 2009

Entsorgung von Hundekot

Kot auf Weiden bringt Kühe auf den Hund

@new holland driver
Ich habe mal etwas gegoogelt, der erste Link zu dem Flyer dürfte etwas für Dich sein. Der Rest ist zwar informativ gibt aber in weiten teilen das gleiche wieder. Ich war doch überrascht wie viele Beiträge dazu im Netz zu finden sind.
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon TomDeeh » So Mai 09, 2010 23:57

new_holland_driver hat geschrieben:.....weil die es uns nie glauben.



Hi ,

falls mal ein Hundehalter mit seinem Balg und Hund unterwegs ist , kannst dem Balg ja bissle Hundescheixe in den Mund schmieren.Vielleicht keimt dann die Erkenntnis ,daß Scheixe nicht schmeckt.

Gruß Tom

PS Im Ort haben wir da auch ein paar beratungsresistente Mitmenschen , in letzter Zeit sammel ich da den Kot ein und drapier den nett bei denen im Garten ( vulgo: ich schmeiß den Kack übern Zaun)
Gruß Tom
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon MTX-Driver » Mo Mai 10, 2010 6:18

@ TomDeeh

Ne Nachbarin meiner Oma hat das Jahrelang gemacht. Die hat die Haufen eingesammelt, bei Herrchen/Frauchen geklingelt und ihnen den Beutel in die Hand gedrückt. "Entschuldigung Frau Maier, sie haben das Häufchen vergessen" ^^ Soll nie einer mal Einspruch erhoben haben...
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Sheena » Mo Mai 10, 2010 8:39

Meini hat geschrieben:Na Sheena : ist doch ein bisschen komisch wenn man ein Problem schafft und dann fordert andere mögen das lösen. ich persönlich rede vernünftig mit den meisten so lange ich das Gefühl habe es fruchtet.


Man möchte meinen das wenn Leute nachfragen das man das Gefühl haben sollte das es fruchtet.
Und wo bitte hab ich ein Problem geschaffen? o_O
Und wo fordere ich darum das andere es gefälligst lösen sollen?
ICH FRAGTE!

@ MTX Driver... also das ist mal richtig krank. o_O Also das mit dem Auto und laufen lassen.
Njo ich weiss ja das Menschen dreist sind, aber es gibt sicherlich einige die es interessiert. Zur Not könnte man auch mal die Hundeschulen in der Umgebung abklappern und auf das Problem aufmerksam machen.

Mir persönlich reicht ein Schild. Bei uns hats viele Schilder - allerdings nur im Wald - wo eben auf Wildschutz etc. plädiert wird.
Wahrscheinlich ist auch die Umgebung einfach anders... und wie Cairon schon richtig sah, ihr baut halt ungeheuren Frust auf.
Und je gefrusteter ihr in diese Situation hineingeht desto mehr wird dagegen gehalten.
Die mit dem Auto rumfahren kann man anzeigen, schade finde ich es nur das ihr gegen die anderen scheinbar keine Macht habt.

Aber das mit dieser Tatsache was das Schild sagt ist ja auch krass. Bei euch herrscht also allgemein Leinenzwang. Immer.
Das ist natürlich heftig, grad wenn den Hundehaltern keine Alternativen geboten werden. Jeder muss mal laufen dürfen. Aber das soll nicht deine Aufgabe/dein Problem sein, das sehe ich ein.
Ach, scheiss Situation.
Ich hoffe bei denen in deinem Eck fällt auch mal der Groschen und sie fangen an sich für die Gründe zu interessieren.
Die Menschen werden einfach immer ignoranter. :/

@alle: Wieso kommen wir denn nun eigentlich wieder auf Hundekot? o.O Davon war doch überhaupt gar nicht die Rede, so eigentlich.

@ Cairon: Grad bei so gefährlichen Hunden hoffe ich immer wieder darauf das sich genug Menschen bei der Gemeinde beschweren.
Denn dann kommt erst der Leinenzwang, dann der Maulkorbzwang und wenn auch das nicht fruchtet wird der Person der Hund entzogen oder er bekommt noch eine letzte Chance durch den Wesenstest.
Wir haben hier selbst einen Hund in der Nachbarschaft der wildert, unser Jäger ist zum Glück sehr nett und kam auf uns zu um uns zu erklären das er jetzt erstmal eine Weile auf Hunde schiesst weil ihm in dem Jahr schon ein paar Kitze gerissen wurden. :/
Ich find das ganz grausam und gruselig und ehrlich gesagt hofft jeder der Hundehalter hier das dieser dämliche Köter irgendwann tatsächlich mal erwischt wird. Mal ehrlich, wir mögen Hunde, wir haben eigene, aber ein Leben gegen das von vielen aufwiegen halte ich für falsch und wir können auch nicht mehr machen als die Hundehalter immer wieder anzusprechen, doch diese juckt das gar nicht.

Ich kann mich noch an eine Situation letztes Jahr erinnern, ich hatte Pflegehunde und ging mit drei Schäfis spazieren... plötzlich rennt von rechts übers Feld ein Hase im Vollspeed an uns vorbei und dahinter diese kleine weisse Bestie.
Frauchen rief, schrieh, ging ins Feld. Nach 10 Minuten kam der Hund wieder... und sie lobt ihn!!!!! o___O
Ich war so dermassen fassungslos... ich hätte meine in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt wenn sie es auch nur gewagt hätten einen Hüpfer hinterher zu wagen und die... lobt ihren Hund.
Er bekam echt ein Gutti dafür das er jagen ging und zurück kam als er zufrieden war mit seiner Tat. - Wie ich diese Frau hasse. -.-

Dagegen können wir nur herzlich wenig machen, wir gaben halt dem Jäger bescheid aber letztenendes.. juckt das die Stadt leider gar nicht. Wenn jedoch Kinder und Menschen in Gefahr sind kann man definitiv etwas tun.

Den Frust jedoch kann ich verstehen.. ich denke ich werde das Problem auch mal in Angriff hier nehmen und überall ansprechen.
Mit Pferden und Motorrädern hat unser Landwirt ums Eck zum Glück keine Probleme, die Pferde gehören seinen Töchtern und Motorräder fahren hier nie. Und die Hinterlassenschaften werden zum absoluten Grossteil tatsächlich eingesammelt, weil auch jeder Hundehalter dafür sorgt und mit ein Auge drauf hat... und da man hier nie unbeobachtet ist.. passt das ganz gut.
Problem ist halt tatsächlich dann wie hier jemand sagte das es immer Rückstände geben kann.. aber dafür hats ja dann den Seitenstreifen. Das wär also auch noch im Rahmen... nur das mit dem über Felder fetzen, das müssen wir hier noch definitiv in den Griff kriegen, solange wir noch geduldet werden und bis eine Endlösung gefunden ist.
Danke dir. =)
Sheena
 
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon SHierling » Mo Mai 10, 2010 8:51

Also auf das Thema Hundekot kamen wir, weil Du gemeint hast, Du könntest Deinem Hund nicht beibringen, auf den Weg bzw an den Wegrand zu scheißen.

und was das angeht
Frauchen rief, schrieh, ging ins Feld. Nach 10 Minuten kam der Hund wieder... und sie lobt ihn!!!!! o___O
Ich war so dermassen fassungslos... ich hätte meine in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt wenn sie es auch nur gewagt hätten einen Hüpfer hinterher zu wagen und die... lobt ihren Hund.
Er bekam echt ein Gutti dafür das er jagen ging und zurück kam als er zufrieden war mit seiner Tat.

Das kann man durchaus von zwei Seiten sehen: wenn jemand nämlich "seinen Hund zerlegt" wenn der dann endlich zurückkommt, dann darf der sich auch nicht wundern, wenn der Hund irgendwann gar nicht mehr kommt und auch dann nicht hört, wenn er auf Wiesen und in Getreidefeldern "einfach nur" rennt. Der Hund wurde ja nicht fürs Jagen (beim wegrennen) gelobt, sondern: fürs Wiederkommen. Wie soll denn ein Hund lernen, daß "beim Herrchen bleiben" besser ist als ein Reh, wenn er da Senge bekommt?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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