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Hunde auf Feldern?

Dieses Forum soll Verbrauchern die Möglichkeit geben, auf Fragen zur Landwirtschaft eine Antwort zu bekommen.
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151 Beiträge • Seite 6 von 11 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 11

Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Meini » Mi Mai 26, 2010 22:02

Sheena hat geschrieben:Okay. ^_^



braves Mädchen :wink:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Rumpsteak » Do Mai 27, 2010 9:44

Sheena hat geschrieben:Aber das mit den Hunden und Kindern..
Wieso kann man nich beides haben? Wobei ich da Rebenhopser Recht geben muss... so wie viele ihre Hunde erziehen - da möcht man sich gar nicht vorstellen wie die mit ihren Kindern umgehen würden.


Ich habe keine Kinder. Wenn ich aber mal welche haben sollte, bin ich glaube ich immernoch in der Lage zwischen einem Hund und einem Kind zu unterscheiden. Auch wenn das für viele nicht ganz leicht ist.... :roll:

Beispiel aus eigener Erfahrung: Ich habe zur Zeit vier Hunde..einer davon ist erst "neu" gekommen. Die anderen drei sind alle jagdlich geführt und hören aufs Wort! Nun bin ich dabei Hund vier auf die Jagdgebrauchshundeprüfung vorzubereiten..da werde ich von einer selbst ernannten Hundeexpertin angepöbelt wie ich denn mit meinem Hund umgehe.... :roll: :evil:
Rumpsteak
 
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Sheena » Do Mai 27, 2010 13:25

Meini hat geschrieben:
Sheena hat geschrieben:Okay. ^_^



braves Mädchen :wink:


Jetzt fehlt nur noch das Gutti oder der Keks. :wink:

@ Rumpsteak: Das kenn ich nur zu gut. Auf dem Weg hinter dem Haus gehen jeden Tag 50 solcher Hundeexperten rum... sie haben was dagegen wenn andere Hunde Ärger machen, aber auch wenn man sie erzieht. So ist es nunmal.
Gestern stand ich mit meinem Mitbewohner und drei Hunden am Wegrand. Der dritte Hund (nicht meiner) ist... sagen wir mal etwas unfreundlich zu anderen Rüden.
Da ich momentan kein Hundchen halten kann/darf, nahm er die drei Wuffs an die Leine als ein Rüde mit Frauchen entgegen kam.
Sie konnte leider nicht mit ihrem kniehohen Hund an den drei abgelegten Hundchen vorbei... er WOLLTE nicht. Und man muss doch schliesslich jedem Lebewesen seinen Willen lassen.

Wir gingen also mit den drei Hunden an dem einen Hund vorbei.
Aber was wir gelernt haben ist, das sie lieber den Hund jagen schicken würden, als ihm zu verbieten das er es darf. Mich wundert also nicht das du schief angeguckt wirst. Warum soll man sich auch auf jagdlich geführte Hunde verlassen können und die so erziehen das es nunmal funktioniert? Völliger Humbug. ;)
Mir wurde übrigens auch schonmal erklärt das der Hund ausserhalb der Jagdsaison nicht jagt. Ich hoffe du zeigst deinen auch tagtäglich den Kalender und weisst das Rehe und Hasen pünktlichst zur Saison verschwinden... im nichts. xD
Sheena
 
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Rumpsteak » Do Mai 27, 2010 22:21

Sheena hat geschrieben: Ich hoffe du zeigst deinen auch tagtäglich den Kalender und weisst das Rehe und Hasen pünktlichst zur Saison verschwinden... im nichts. xD



Das ist das erste was ich meinen Hunden bei bringe. Aber im ernst, Hunde brauchen eine konsequente Erziehung..von Anfang an. Und gerade JAGDhunde bildet man am besten unter "Zwang" aus. Für viele ist es aber schon eine Quälerei wenn ich meinem Hund etwas auf den Hintern drücke (NICHT schlage!) damit er das ablegen begreift.. :roll:

Meine anderen drei Hunde hören ohne dass ich sie einmal schlagen musste..trotzdem haben sie ihre Grenzen kennen gelernt..und das ist genau das was bei vielen Hunden fehlt. Die Leidtragenden sind am Ende aber leider die Hunde..
Rumpsteak
 
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Cairon » Mo Jun 07, 2010 17:29

Am Samstag habe ich für einen Kunden mit meinem Mulchsaatgerät auf einer Kahlschlagfläche auf der eine Weihnachtsbaumkultur entstehen soll Ölrettich ausgesät. Die Fläche liegt mitten in einem großen Wald und ist nur über Rückewege erreichbar. Also ich so meine Runden zog bewegte sich auf einmal etwas im Unterholz und kam auf mich zu. Als es näher erkannte ich, dass es sich um einen Hund handelte, eine Mischung aus Schäferhund und irgendwas. Er überquerte die Fläche auf der ich arbeitete und verschwand auf der anderen Seite wieder im Unterholz. 2 Minuten später kam eine Frau den Rückeweg entlang mit der aufgewickelten Leine in der Hand, als ich anhielt und sie fragte ob es für sie ok sei dass der Hund im Wald wildert meinte sie nur: "Mein Hund wildert nicht, der ist ganz brav und hat außerdem heute schon genug zu fressen bekommen." Sie versuchte dann ihren Hund zu rufen, der scherte sich aber nicht wirklich darum und stöberte weiter im Unterholz. Ich habe ihr dann versucht zu erklären das ihr Hund das Wild aufstöbert und sie ihn an die Leine nehmen solle, sie meinte nur: "Nun stellen sie sich mal nicht so an, es ist ja nicht ihr Wald und schließlich muss sich der Hund ja auch irgendwo austoben können." Sie zog dann ab uns ließ mich stehen. Sie hatte Glück, dass es nicht mein Wald war, sonnst hätte ich ihr die Hölle heiß gemacht. Natürlich sind nicht alle Hundebesitzer so, aber leider doch eine ganze Reihe. Was soll man solchen Menschen noch sagen? Und wie es so oft ist fällt solches Verhalten dann auf die Gesamtheit der Hundebesitzer zurück. Ich habe es nicht sehen können, aber wenn dem Hund etwas vor die Schnauze gekommen wäre hätte es es sicher erbeutet und wer hätte ihn davon abhalten sollen. Ich finde solch ein Verhalten einfach unverantwortlich. Es kann doch nicht sein, dass sich manche Hundebesitzer einen Dreck um die Vorschriften kümmern und ihr Hunde frei im Wald laufen lassen oder sehe ich das falsch?
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Kaninchen » Mo Jun 07, 2010 17:56

Nee, siehst du nicht, aber Hundebesitzer sind leider ein übles Volk :roll:
Das siehst du schon, wenn du mit einem Kaninchen zum Tierarzt gehst und im Wartezimmer alle unerzogenen Hunde von deinem Tier fortscheuchen mußt. Dann hörst du noch so dumme Sprüche wie: "Och, mein Hund kennt Kaninchen." :evil:

Und kürzlich im Hundeauslauf habe ich eine Meute Hunde von meinem Hund abhalten müssen, weil deren Besitzer meinten, sie würden lieber Kaffeeklatsch halten anstatt sich um ihre Hunde zu kümmern :evil:
Schließlich wurde ich noch böse angeschaut, wie ich ihre Köter verjagen kann. :roll:
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Rumpsteak » Di Jun 08, 2010 16:27

Kaninchen hat geschrieben:
Und kürzlich im Hundeauslauf habe ich eine Meute Hunde von meinem Hund abhalten müssen,


Warum ?
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Zum Thema Hundekot allgemein

Beitragvon Kai02 » Mi Aug 18, 2010 11:48

Kürzlich ging meine Frau mit unserem Hund auf einem geteerten Weg Gassi. Das Pferd eines entgegenkommenden Reiters blieb stehen und setzte sein, im wahrsten Sinne des Wortes: "großes" Geschäft, nämlich einen riesigen Haufen, mitten auf dem Teerweg ab. Der Reiter saß gelassen auf dem Pferd und wartete in aller Ruhe, bis sich sein Vierbeiner völlig entleert hatte. Dann ritt er weiter.

Nun musste auch unser (großer) Hund sein Geschäft verrichten. (Er macht das generell ganz brav so, wie wir es ihm beigebracht haben: Er setzt seinen Kot ganz am Wegesrand ab, ins hohe Unkraut, wo niemand hintritt, kein Bauer mäht und es niemanden stört)

Da blies sich der Reiter mächtig auf und drohte meiner Frau mit einer Anzeige, falls sie die Hinterlassenschaft ihres Hundes nicht sofort entfernen würde. Diese sagte zu ihm jedoch schlagfertig und zutreffend: "Bevor sie sich über die zwei kleinen Würstchen meines Hundes am Wegesrand so fürchterlich aufregen, die dort niemanden stören, entfernen sie doch erst mal den riesen Haufen ihres Pferdes, der da mitten auf der Straße liegt".

In unserer Nähe gibt es zwei große Pferdepensionen und dementsprechend viele Pferde werden in der Umgebung ausgeritten. Die Pferdebesitzer reiten bevorzugt mitten durch Wohngegenden sowie auch durch das Ortszentrum, damit sie von möglichst vielen Leuten gesehen werden. (Vermutlich sind sie der Meinung, es sei heute immer noch etwas besonderes, ein Pferd zu besitzen!) Dabei lassen sie ihre Pferde an den unmöglichsten Stellen ihren Kot absetzen. (bis zu gut einem halben Zentner!)

Während die Mehrzahl der Hundebesitzer die bekannten schwarzen Tüten dabei hat und den Kot bis zum nächsten Mülleimer oder ggf. bis mit nach Hause nimmt, macht so etwas kein einziger Reiter - was technisch auch gar nicht möglich wäre. Komischer Weise stören sich daran aber nicht so viele Leute, wie wenn ein Hund sein kleines Bisschen am Wegesrand absetzt.
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Cairon » Mi Aug 18, 2010 12:46

@Kali02

Ich verstehe jetzt nicht was Du damit sagen willst, schimpft nicht auf mich der andere ist viel schlimmer? Wenn so viele Hundebesitzer die schwarzen Tüten haben und den Kot mitnehmen, warum Du nicht? Wie würdest Du es finden, wenn ich meinen Kleinen Sohn an eure Gartenhecke machen lasse, weit drunter wo keiner hin tritt? Natürlich ist es nicht in Ordnung wenn die Pferde ihre Haufen hinterlassen, aber bei Hunden ist es genau so wenig in Ordnung. Und wo würdest Du denn die Grenze ziehen wollen, ein Dackelhaufen im Grünstreifen ist ok, ein Schäferhund ist grenzwertig und eine ausgewachsene deutsche Dogge Strafbar? warum lassen die Hundebesitzer ihre Hunde denn nicht einfach im eigenen Garten ihr Geschäft machen? Weil es sie stört wenn überall Tretmienen herum liegen, aber der Allgemeinheit wird es zugemutet. Auch wenn die Haufen am Wegrand Deiner Meinung nach niemanden stören, was meinst Du wie sich der Straßenarbeiter fühlt, wenn er den Wegrand mulcht und seine Maschine danach mit reichlich Hundekot verdreckt ist er sie danach reinigen darf. Meinst Du den stören die Haufen auch nicht? Wenn wir mit unseren Fahrzeugen Straßen verunreinigen sehe ich zu, dass wir möglichst Zeitnah den Dreck wieder von der Straße kehren. Wer einen Haufen im Öffentlichen Raum hinterlässt, der sollte ihn beseitigen egal aus welchem Tier er gefallen und wie groß er ist.
Ich kann mich noch gut daran erinnern wie mein Sohn bei einem Spaziergang uns unbedingt zeigen wollte wie toll er einen Purzelbaum machen kann. Er stellte sich an den Grünstreifen des Feldweges und machte einen wunderschönen Purzelbaum, wie er danach aussah und roch muss ich euch wohl nicht weiter erläutern. Also der Haufen am Wegessrand hat mich doch sehr gestört.
Es ist nichts besonderes ein Pferd zu haben, aber genau so wenig ist es etwas besonderes einen Hund zu haben. Auch Hundebesitzer haben kein Recht ihren Hund überall alles machen zu lassen, wozu er gerade Lust hat.
Ich habe nichts gegen Leute mit Hunden, aber Rücksichtnahme sollte keine Einbahnstraße sein.
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon GüldnerG50 » Mi Aug 18, 2010 19:56

Hallo.

Das Problem mit Hund und Pferd ist bei uns etwas (viel) größer.... Randgebiet von Augsburg, teilwiese Landschafts-/Naturschutzgebiet und 4 Pferdehöfe.... Fragt nicht, was da alles rumläuft.... Vom Reiter mit bis zu 5 Schäferhunden bis zu Uroma und Uropa, die den kleinen Fiffi mal bisschen laufen lassen.... Das größte Ärgernis sind für mich die Pferdehäufen..... Ich hätte kein Problem damit, wenn die Viecher in den mittigen Grünstreifen oder an den Wegesrand ballern würden..... Doch leider müssen die immer genau in die Fahrspur machen.... Das Fahren auf unseren Feldwegen is sowieso schon ein Elend, die Löcher sind teils 30cm tief.... Dann liegen da noch überall die Pferdehäufen.... Entweder im Schneckentempo zickzack fahren oder jedesmal waschen....

Auch sehr toll finde ich diejenigen, die das Hundehäufchen eintüten und die Tüte dann in dem nächsten Busch entsorgen.... Dann sollen die es gleich liegen lassen....

Toll finde ich es auch, mit dem Freischneider so ne Tüte zu finden, oder wenn dir so ein gaaanz liebes braves Hundili beim Futterholen 15m vor dir in die frisch gemähte Schwad schei*t..... Einem Lanndwirt wurde es letztes Jahr zu blöd, der hat jetz ein Luftgewehr dabei und gibt Warnschüsse ab......

Bisher hat's gereicht, die Leute freundlich zu fragen, ob es ihnen gefallen würde, wenn in ihrem Tschießbörger von der goldenen Möve auch so ein Häufchen wäre und sie es aus unwissenheit essen würden.....

Grüße vom Hundili und Pferdili genervten

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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon JohnDeere3040 » Mi Aug 18, 2010 20:27

Einen Unterscheid gibt es schon, Pferde sind reine Pflanzenfresser, während der Hund sich doch überwiegend von Fleisch ernährt, was wesentlich unangenehmeren Geruch zur Folge hat, von den gesundheitlichen Risiken ganz zu schweigen :wink:
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon new_holland_driver » Mi Aug 18, 2010 21:11

Und noch ein weiterer unterschied.. In Pferdescheise steigt man nicht so schnell rein als in Hundescheiseweil beim Pferd ein grosser Haufen ist, bin Hund blos was kleines das übersieht man eher aber ist um einiges Eckliger :klug:
als gott die dialekte erschuf, hatte er einen dialekt zu wenig. Nur noch der Bayer war übrig. Also sagte er zum bayer:"Mei, dann redst hoid so wia i
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Kai02 » Do Aug 19, 2010 14:47

@Cairon
"Ich verstehe jetzt nicht was Du damit sagen willst"…
Folgendes: Viele Bürger tolerieren die Berge von Pferdesch… mitten auf der Straße, regen sich aber über die vergleichsweise winzigen Würstchen eines Hundes am Wegesrand auf. Hundekot ist zwar ekeliger als Pferdekot (wenn er frisch ist), dennoch: Sch… ist Sch…! Gleiches Recht gilt für alle!

Hundekot auf Feldern ist ganz und gar nicht in Ordnung! Mir geht es hier aber nicht um die Tiere, sondern um die Menschen dahinter.

Wenn ein Hund an der Leine einem Geruch folgend zur Straßenmitte zieht und dort Anstalten macht, seinen Kot abzusetzen, dann wird es kaum einen Hundebesitzer geben, der nicht sofort seinen Hund zur Straßenseite zieht. Ganz anders ist das bei Reitern: Reiter und Pferd reiten z. B. auf einer Teerstraße. Nebenan ist ein verwilderter Grünstreifen oder eine Wiese. Das Pferd bleibt stehen um Kot abzusetzen. Anstatt aber das Pferd zwei Schritte in den Grünstreifen gehen zu lassen, wo der Kot niemanden stört, lässt der Reiter es extra in die Straßenmitte gehen, wo es dann einen riesigen Sch…haufen hinterlässt.
Das sind jene Reiter, die ein Pferd zur Kompensierung ihrer Minderwertigkeitskomplexe benötigen, und die sich, hoch zu Pferd, fühlen wie Gutsherren, Fürsten etc. Letztere ließen nämlich, wenn sie früher hoch zu Ross durch die Wohnviertel des "Volkes" ritten, ihre Rösser auch an den unmöglichsten Stellen ihren Kot absetzen - direkt vor Haustüren, Ladengeschäften ect. -, um damit den Standesunterschied zwischen ihnen und dem Volk deutlich zu machen. Ich bin weiß Gott niemanden neidisch auf sein Pferd (wenn ich wollte, könnte ich mir eine Vielzahl davon leisten), aber wenn sich Reiter so rücksichtslos und schäbig verhalten, ist das keineswegs in Ordnung.

"Wenn so viele Hundebesitzer die schwarzen Tüten haben und den Kot mitnehmen, warum Du nicht?"

Wir tun das immer! Nur im besagten Fall hatte meine Frau ausnahmsweise keine Beutel dabei, da sie erst wieder welche kaufen musste.

"Wie würdest Du es finden, wenn ich meinen kleinen Sohn an eure Gartenhecke machen lasse, weit drunter wo keiner hin tritt?"

Mit deinem Sohn kannst du sprechen, ihm etwas erklären und auch verbieten. Versuch das mal mit Tieren!

Außerdem: Wo wir mit unserem Hund gehen gibt es keine Hecke. Stattdessen gibt es einen Fußballplatz, dessen verwahrloste Einfriedung aus wild wucherndem Gestrüpp besteht, in dessen Dickicht jede Menge Flaschen und Müll herumliegt. Deshalb ist dieser Bereich unter Ansässigen praktisch erklärter Löseplatz für Hunde, und alle Hunde verrichten dort ihre Notdurft. Der Teerweg nebenan bleibt sauber, außer er wird von Reitern benutzt.

"Warum lassen die Hundebesitzer ihre Hunde denn nicht einfach im eigenen Garten ihr Geschäft machen?"

Gegenfrage: Warum lassen Landwirte Ihre im Freien gehaltenen Kühe denn nicht einfach auf der eigenen Weide ihr Geschäft machen?" … damit sie abends beim Heimtrieb nicht alle Straßen versch…?

Du verstehst von Tieren vermutlich nicht viel, denn deine Ansprüche könnte man vielleicht noch einem Menschenaffen beibringen, aber keinem Haustier.

Auf deine weiteren konstruierten Ausführungen, die wohl nur das Ziel haben Hunde zu diskriminieren, will ich nicht näher eingehen.

Ich bin sehr tierlieb und mag ausnahmslos alle Tiere: Hunde, Rinder, auch Spinnen, Reptilien, Fische usw., und ganz insbesondere auch Pferde. Aber man sollte, wenn es um natürliche Bedürfnisse geht, nicht eine bestimmte Tiergattung nieder machen und bei einer anderen beide Augen verschließen.

Soll ich meinem Hund etwa das Kreuz brechen, wenn er außerhalb unseres Gartens seinem natürlichen Drang nachgibt, wie das alle Tiere auf dieser Welt tun?

Was machst du, wenn deiner kleiner Sohn draußen unbedingt muss und es gibt kein WC in der Nähe? Zwingst du ihn dann in die Hose zu machen? Menschen kann man bezgl. Stuhlgangzeiten ab einem bestimmten Alter erziehen und sie können ihr Bedürfnis u. U. auch stundenlang unterdrücken - Tiere nicht! Tiere bleiben in dieser Beziehung immer auf dem Stand von Menschenbabys.

Gruß
Kai02
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon Damhirsch » Do Aug 19, 2010 18:52

"Bis zu gut einem halben Zentner!"
Den Gaul möchte ich sehen! Außerdem, was stört Dich der Apperlhaufen mitten auf der Straße? Da latschen kaum mal Spaziergänger rum und wenn doch, nicht lange, die unterliegen dann der natürlichen Auslese. Außerdem, fahre durch nen Kuhfladen, dann spritzt es, aber die Karre mußte eh mal wieder gewaschen werden. Fahr durchn nen Appelhaufen, da passiert nix. Aber tritt in Hundescheiße, dann kannste die Schuhe entsorgen. Den Gestank kriegste nich weg.
Und rumtönen, wie viele Pferde man sich leisten kann ist ein Ding. Sich auf sonem Tierchen oben behaupten ist gaaaanz was anderes.
Aber Hundebesitzer leiden sowieso überdurchschnittlich oft an Realitätsverlust dafür aber auch sehr häufig an eingeschränktem Blickfeld.
Und ganz nebenbei, manche Leute packen Pferdeäpfel auf ihre Erdbeeren, manche Schlagsahne, aber ich hab noch nie gehört, daß sich jemand Hundescheiße drauftut.
Das spricht wohl deutlich genug über den Ekelfaktor!
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Re: Hunde auf Feldern?

Beitragvon JohnDeere3040 » Do Aug 19, 2010 21:13

Kai02 hat geschrieben:"Warum lassen die Hundebesitzer ihre Hunde denn nicht einfach im eigenen Garten ihr Geschäft machen?"

Gegenfrage: Warum lassen Landwirte Ihre im Freien gehaltenen Kühe denn nicht einfach auf der eigenen Weide ihr Geschäft machen?" … damit sie abends beim Heimtrieb nicht alle Straßen versch…?

An deiner Stelle würd ich mal ganz stark kürzer treten, was glaubts du warum es die Wege gibt, bestimmt nicht damit deine Töle sie verscheißen kann, sondern für Landwirte, die ihr Vieh dort treiben etc.
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