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Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon egnaz » Mo Sep 02, 2019 8:41

Er hat doch geschrieben, das die Gerätebetätigung wohl für eine Klinkschaufel gebaut wurde. Mit Eurorahmen sieht das natürlich anders aus und er braucht nun Tipps, wie es mit möglichst wenig Aufwand doch funktioniert.
Gruß Eckhard
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon hornspee » Mo Sep 02, 2019 10:31

Der Befestigungspunkt vom hydraulikzylinder ist zu weit hinten! Grundmaß ist hierbei 73 cm(+ - )von der unteren Schwingenaufnahme . Außerdem Gestänge am Schnellwechsler in unters Lock.Gestänge bei Bedarf kürzen
hornspee
 
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon Bernhard B. » Mo Sep 02, 2019 10:42

Puh also wenn ich mir die ganze Konstruktion ansehe, wirds schwierig. Da wurde schon zuviel verpfuscht. Sorry wenn ich das so direkt sage.

Die Anschweißplatte (wo Umlenkhebel und Zylinder eingebolzt sind) müsste gefühlsmässig viel wieter nach vorne (Richtung Schaufel). Ich würde mal sagen mindestens 40cm. Das sinnvollste wäre wirklich eine "größere Operation" durchzuführen.

Ich hab für mich selber zwei "unkonventionelle" Lösungen mal gebaut, um ein ähnliches Problem zu lösen:

Für mehr Ankippwinkel einen Zwischenadapter:

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Könnte bei Dir auch funktionieren, aber man müsste den Adapter anders konstruieren, sprich die obere Welle (für die Fanghaken) müsste mind. 20-30cm nach vorne geneigt sein

IMG_20190902_111934.jpg



Bei meiner Schwingenverlängerung habe ich einen langen Zylinder direkt in den Eurokuppler gebolzt. Funktioniert ganz gut. Könnte bei Dir evtl auch funktionieren. Zylinder, Kipphebel, Schubstange demontieren und am Anlenkpunkt des Kipphebels einen längeren Zylinder einbauen

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InkedWhatsApp Image 2019-03-13 at 09.41.49(1)_LI.jpg


Sind aber alles nur Kompromisslösungen. Ich bezweifle das Du glücklich damit wirst. :klug: Besser das Ganze abwracken und neu machen. Wenn Du Dir das selber nicht zutraust oder die Ausrüstung dafür nicht hast, dann in eine Fachwerkstatt gehen oder vielleicht ist jemand in Deinem Umfeld in der Metallbranche tätig. Wenn Du die entsprechenden Vorarbeiten selbst ausführst (Demontage der Teile, die alten Konsollen sauber abflexen, usw) müssten sich die Umbaukosten auch überschauen lassen. Du brauchst dann nur einen der Dir die Schweißarbeiten ausführt (sollte in 30 - 60 Minuten zu schaffen sein)
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon egnaz » Mo Sep 02, 2019 11:10

Sicher würde man bei einem Neuaufbau die Zylinder weiter nach vorne setzen, dadurch würde sich aber nur die Strebe verkürzen. Der Kippwinkel würde gleich bleiben.
Auch ein Adapterrahmen hilft nicht, weil dann ein mehr an Auskippwinkel ein weniger an Einkippwinkel bedeutet.
Auf seinem Bild kann man schön erkennen, dass die Hebellänge des Eurorahmens gleich ist, wie die Hebellänge des Umlenkhebels. Dadurch ist der gesamte Kippwinkel des Eurorahmens identisch mit dem des Umlenkhebels. Wenn der Kippwinkel am Eurorahmen nun größer werden soll, muss der Hebel am Eurorahmen kürzer werden. Die Strebenlänge muss dann so angepasst werden, das Aus und Einkippwinkel zueinander passen.
Es muss also nur ein neuer Koppelpunkt am Eurorahmen gefunden werden und die Strebenlänge muss angepasst werden.
Gruß Eckhard
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon langer711 » Mo Sep 02, 2019 11:22

Das das Ganze nicht perfekt wird, ist offensichtlich.
Zur Definition:
Auf dem Bild von rechts kommen die Zylinder auf die Umlenkhebel und nach links gehen die Kippstreben weiter zur Aufnahme.

Auf jeden Fall würde ich ich die Kippstreben an der Aufnahme vorn ins untere Loch setzen.
Dadurch wird der Kippwinkel schon mal größer.

Dann könnte man die Kipphelbel noch ändern.
Um ca. 10cm nach oben verlängern und hier die Kippstreben verbolzen.
Natürlich geht jede Vergrößerung des Kippwinkels zulasten der Kippkraft/Losreißkraft.
Darum kann man die Streben ja weiter oben oder unten verbolzen - je nach Anwendungsfall.

Der Lange
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon egnaz » Mo Sep 02, 2019 11:58

langer711 hat geschrieben:Natürlich geht jede Vergrößerung des Kippwinkels zulasten der Kippkraft/Losreißkraft.

Das ist völlig richtig. Quelle der Kraft ist letztendlich der Zylinder.
Ob eine Vergrößerung des Kippwinkels durch Verlängerung des Umlenkhebels oder Verkürzung am Eurorahmen erreicht wird, spielt für die Kippkraft keine Rolle.
Gruß Eckhard
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon countryman » Mo Sep 02, 2019 12:00

dadurch dass die Umlenkpunkte so weit hinten sitzen und die Streben so lang sind, ergibt sich auf jeden Fall ein ungünstiger Lastangriff bei ausgekippter Schaufel. Je tiefer man das Loch im Eurorahmen setzt desto schlimmer wird es.
Wenn die Streben kürzer sind, also die Kreisbögen von Eurorahmen und Umlenkhebel näher beieinander liegen verändert sich der Winkel der Streben wenn sich das System bewegt. Dadurch stellt sich ein günstigerer Angriffspunkt ein. Nur so lassen sich überhaupt Bewegungen von nahe 180 Grad mit Zylindern realisieren.
Wenn man nicht selbst tüfteln und das alte Material retten kann oder will, wegflexen und von der Werkstatt ein bewährtes System aufsetzen lassen. Die abgetrennten Teile an Bastler verkaufen.
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon egnaz » Mo Sep 02, 2019 12:14

countryman hat geschrieben:dadurch dass die Umlenkpunkte so weit hinten sitzen und die Streben so lang sind, ergibt sich auf jeden Fall ein ungünstiger Lastangriff bei ausgekippter Schaufel. Je tiefer man das Loch im Eurorahmen setzt desto schlimmer wird es.

Was meinst du mit ungünstigem Lastangriff?
Bei den Profiladern wird die Strebe etwa in der Mitte des Euronormrahmens angeschlossen. Sicher wirken dann auf die einzelnen Bauteile durch den kurzen Hebel höhere Kräfte. Es handelt sich hier aber auch um einen kleinen Hinterradschlepper.
Die Strebe wird doch durch die hohen Kipp und Ausreißkräfte auf Zug beansprucht und dabei spielt die Länge doch keine Rolle. Einzig wenn man mit augekippter Schaufel rückwärts gegen ein Hinderniss fährt, könnten die langen Streben ausknicken.
Gruß Eckhard
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon Bernhard B. » Mo Sep 02, 2019 12:46

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kipphebel korrekt montiert ist. So wie er momentan eingebaut ist, benötigt man ja mehr Zylinderhub als das Gestänge bewegt wird.

Die lange Seite sitzt auf der FL Schwinge, der Zylinder wird etwa nach 2/3 angelenkt, und das restliche 1/3 bewegt die Schubstange. Umgekehrt müsste es sein. So wie hier ersichtlich:

Bild

Ziel ist es ja mit geringen Zylinderhub eine möglichst große Bewegung zu realisieren.

Ich würde die beiden Kipphebel mal drehen, die Schubstange in der unteren Bohrung am Eurokuppler einbolzen. Evtl müsste die Schubstange angepasst werden. Und schon müsste die Sache ebsser aussehen
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon Bernhard B. » Mo Sep 02, 2019 12:49

https://www.bressel-lade.de/product_manuals/5d6372c819884_Betriebsanleitung%20A14%20Hydraulische%20Ger%C3%A4tebet%C3%A4tigung%20DE%203.0.pdf

hier wird das gut beschrieben
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon Bernhard B. » Mo Sep 02, 2019 12:58

Bild1.jpg
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon egnaz » Mo Sep 02, 2019 13:20

Theoretisch würde ein Drehen der Umlenkhebel mehr Hub bedeuten. Wenn man sich sein Bild jedoch ansieht, erkennt man, dass nach dem Drehen der Zylinder nicht mehr voll ausfahren kann. Dadurch geht dann wieder Hub verloren. Es müsste dann auch der Koppelpunkt des Umlenkhebels nach Vorne verlegt werden, um einen Hubgewinn zu erhalten.
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon Bernhard B. » Mo Sep 02, 2019 13:28

ich bin nach wie vor der Meinung die Anschweißplatten abflexen und neu in richtiger Postion anschweißen (oder schweißen lassen). Wenn man sauber arbeitet, kann man alle Bauteile wieder verwenden und man hat nur Kosten für die Flexscheiben und Lohn für den Schweißer
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon Bernhard B. » Mo Sep 02, 2019 13:35

egnaz hat geschrieben:Theoretisch würde ein Drehen der Umlenkhebel mehr Hub bedeuten. Wenn man sich sein Bild jedoch ansieht, erkennt man, dass nach dem Drehen der Zylinder nicht mehr voll ausfahren kann. Dadurch geht dann wieder Hub verloren. Es müsste dann auch der Koppelpunkt des Umlenkhebels nach Vorne verlegt werden, um einen Hubgewinn zu erhalten.


liegt wahrscheinlich daran, dass die Anlenkpunkte aufgrund der verdrehten Kipphebel falsch positioniert und angeschweißt wurden.
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Re: Hydraulische Gerätebetätigung Kippwinkel Problem

Beitragvon egnaz » Mo Sep 02, 2019 13:48

Bernhard B. hat geschrieben:liegt wahrscheinlich daran, dass die Anlenkpunkte aufgrund der verdrehten Kipphebel falsch positioniert und angeschweißt wurden.

Es war ja ursprünglich für Klinkladerwerkzeuge und nicht für Euronorm gebaut worden. Da wird das so gepasst haben.
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