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In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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99 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon automatix » Mo Nov 30, 2009 9:57

Im Prinzip hab ich nichts gegen Minarette, aber daß dann der Mueezin fünfmal täglich vom Turm plärrt müßte ich auch nicht unbedingt haben.
Aber gut, die CSU wirds freuen, können sie weiter wettern gegen den Moscheebau in München
Badaboom
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon euro » Mo Nov 30, 2009 10:01

Schweizer denken halt pragmatisch :wink: sie haben nämlich gleichzeitig für ein Beibehalten ihrer Waffenexporte (mit grosser Mehrheit) gevotet.
Auch ne Methode die Bevölkerungsexplosion einzudämmen.

http://maps.kriegsmaterial.ch/
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon Desperado » Mo Nov 30, 2009 10:09

euro hat geschrieben:Schweizer denken halt pragmatisch :wink: sie haben nämlich gleichzeitig für ein Beibehalten ihrer Waffenexporte (mit grosser Mehrheit) gevotet.
Auch ne Methode die Bevölkerungsexplosion einzudämmen.

http://maps.kriegsmaterial.ch/



Was exportieren die eigentlich? Schweizer Offiziersmesser :mrgreen: ?
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon euro » Mo Nov 30, 2009 10:10

Desperado hat geschrieben:

Was exportieren die eigentlich? Schweizer Offiziersmesser :mrgreen: ?


Klick mal auf Burma
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon SHierling » Mo Nov 30, 2009 10:29

Desperado: Ist doch ganz einfach. Jede Entscheidung ist nur so gut wie die Qualität und der Umfang der ihr zugrunde liegenden Informationen, egal ob bei Politikern oder bei der Bevölkerung. Das ist das grundlegende Prinzip jeder Ausbildung, deswegen macht man eine, und deswegen - weil die Fähigkeiten von Menschen nun mal begrenzt sind - hat sich Arbeitsteilung entwickelt, angefangen bei ganz praktischen Dingen wie Schule, Handwerk oder Medizin bis hin zu Forschung und Entwicklung. GVO werden nicht von der Bevölkerung erfunden, genausowenig wie Kraftwerke oder Impfstoffe. Das, was man nicht selber kann, wird delegiert, nur so können alle davon profitieren.

Und das selbe gilt fürs Regieren und Regiert werden. Wenn jeder seine eigenen Gesetze hat, klappts nicht, eben drum hat man sich gedacht, daß es doch schlau wäre, wenn jemand entscheidet, der's besser kann und das dann für alle tut. Nennt sich Vertragstheorie und es gibt schöne Bücher drüber, die die gesellschaftliche Entwicklung in ganz Europa seit ~~500 Jahren beeinflußt und gefördert haben, sowas zB http://de.wikipedia.org/wiki/Leviathan_(Thomas_Hobbes) , http://de.wikipedia.org/wiki/Vertragstheorie (und warum? Weil Einzelne Schreiber eben den Überblick hatten, dem viele andere andere über Nach-Denken zustimmen konnten, so wie ein Arzt Dir erklärt, warum und wie er Deinen Blinddarm operieren will, weil er besser weiß als Du, wie es da aussieht, und so wie Du dem Arzt _und seiner Ausbildung_ vertraust und DIch operieren (regieren) läßt)

Das Problem ist "nur", den oder die richtigen Regenten auf irgendeine Weise so zu bestimmen, daß sie den Anforderungen "alles besser zu wissen" auch gewachsen sind. Das war früher einfacher - so ein König hatte die allermeiste Zeit "sowieso" die beste Ausbildung aller Leute, die anderen hatten eher gar keine, und viel gabs sowieso nicht zu wissen. Hatte aber auch schon Fehler, weil so Leute dann gleichermaßen zu Dekadenz wie Demenz neigten und nachher saß man da mit Marie Antoinette oder König Ludwig von Bayern, is ja auch nix.

Also gabs die Idee, man müsse da "mitreden" - zunächst mal mitreden lassen. Überall blühte "zunehmende Freiheit", man (also jedenfalls einige) durfte schon mal selber die Bibel lesen, die Bauern hatten auch nicht mehr so den Bock drauf, irgendjemand zu gehören, dann kam die Industrie, da gabs das selbe Problem: lief auch nicht mit "einem König", die Arbeiter wollten bitteschön auch eigene Rechte und mitbestimmen, und last not least wollten und durften selbst die Frauen mitreden (bezeichnenderweise in der Schweiz zuletzt, genauer gesagt 1971 - deren Rückschritt in ein diesbezüglich islamistisches Weltbild wäre also so groß schon mal nicht.)

Soweit, so gut, die Idee von Freiheit und Mitbestimmung VERKAUFT sich blendend - aber warum? Etwa, weil bisher so klasse Sachen dabei rausgekommen wären? Adolf wurde auch gewählt, verläßlich ist das nicht. Wollt ihr den Totalen Krieg? Jaaaaa, klar, wir wollen nämlich ALLES, und zwar je mehr, desto weniger Ahnung wir davon haben, weil man uns inzwischen so erzogen hat, daß "das Volk" der Souverän ist - leider aber ohne auch souverän ( = kompetent, überlegen) zu sein. Wissen ist Macht, nichts Wissen macht aber auch nichts mehr, die Macht hat man ja trotzdem, und die Souveränität ist im Lauf der Zeit dabei verloren gegangen, die technische Entwicklung und die Entwicklung in Wissenschaft und Forschung hat uns überholt, und dann passiert eben genau das, was uns in jedem anderen Bereich auch völlig vertraut ist: Entscheidungen werden immer nur so gut, wie die Information, die dahinter steht.

Mir ist völlig schleierhaft, warum jemand, der sein Auto in die Werkstatt bringt, seinen Staat unbedingt _in jedem Bereich_ selber reparieren will, und deswegen gibt es auch kein "Tauschen", GVO gegen dies oder jenes, sondern (meiner Meinung nach) nur die Möglichkeit, wieder Kompetenzen dahin zu verlegen, wo sie nötig sind.
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon Desperado » Mo Nov 30, 2009 10:37

euro hat geschrieben:
Desperado hat geschrieben:

Was exportieren die eigentlich? Schweizer Offiziersmesser :mrgreen: ?


Klick mal auf Burma


Das Thema ist zu traurig, um darüber Witze zu machen. Ein Glück nur, dass wir so ein rechtschaffenes Völkchen sind1

http://www.youtube.com/watch?v=ErARFypObIs
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon tiger12 » Mo Nov 30, 2009 10:49

Ob die Volksvertreter immer die nötige Kompetenz besitzen, darf aber wohl auch angezweifelt werden.

Und die Aussage, ich hab nichts gegen Mosscheen, nur nicht grad in meiner Nachbarschaft, ist hübsch

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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon SHierling » Mo Nov 30, 2009 11:12

tiger12 hat geschrieben:Ob die Volksvertreter immer die nötige Kompetenz besitzen, darf aber wohl auch angezweifelt werden.

Nein, das muß man nicht "anzweifeln", das ist definitiv nicht so und auch gar nicht so vorgesehen - sie werden ja vom Volk gewählt, wo sollte die Kompetenz also herkommen ^^ ? Ein Chirurg bekommt seine Kompetenz ja auch nicht dadurch, daß er von den Patienten gewählt wird!
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon Meini » Mo Nov 30, 2009 12:17

Desperado hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:
Na na ganz so wie du das darstellst ist ja auch nicht ,ich halte die Entscheidung ebenfalls für sehr dumm. Aber nehmen wir mal ein Gutmenschenthema z.B. Gentech oder noch einfacher Konventionelle LW da wird die S.G. Intelligenz auch nicht besser ausschauen in ihrem Abstimmungsverhalten.

Abstimmungen werden nicht nach Fakten ,sondern durch Emotionen entschieden und das ist unabhängig von der Intelligenz des Einzelnen. Daher sind Volksentscheide und die s.g. Bürgerbeteiligung nicht wirklich
Demokratie förderlich.

Denk nur mal an das positive Image von Bio grade bei denen mit Mehr Hirn(?) und denen mit mehr Einkommen. Da spielt der Faktor Gutmensch eine Gefährliche Rolle.

Entscheidungen werden in solchen Abstimmungen von der Presse gemacht. Je häufiger ich die entsprechenden Bilder in den Köpfen der Menschen aufrufe desto wahrscheinlicher ist ein unglückliche Entscheidung.

Würdest du eine Umfrage darüber starten ob die sexuelle Gewalt gegen Kinder in den letzten 20 Jahren zu genommen hat, würden 95% behaupten Klar ist das so. Tatsache sie hat abgenommen,nur jeder Sender geigt das Thema bei jedem "Neuen Fall " gnadenlos durch. Alles weitere kann sich auch der etwas ungebildetere denken :wink:



Da sprichst Du was Wahres an!

Dennoch bin ich mittlerweile ein Anhänger von mehr direkter Demokratie, weil viele Entscheidungen der Regierung sich gegen den Willen der Mehrheit des Volkes richten (Hartz IV, Rente mit 67, Ausbau des Niedriglohnsektors und der Leiharbeit, Abbau des Kündigungsschutzes, Privatisierung der öffentlichen Infrastruktur und der gesetzlichen Sozialversicherungen, Klientelpolitik für Besserverdienende und Lobbyisten, Kriegseinsätze der BW im Ausland, Milliarden an die Banken, Lissabonvertrag usw.).
All das hätte das Volk nicht mitgemacht, wenn es darüber hätte abstimmen können.
Wenn das Volk über solche elementaren Dinge mitentscheiden könnte, würde ich selbst ein Nein zu GVO's als Kröte mitschlucken.


desperado du bedienst genau diese Klischees. Klingt doch super Rente wieder mit 65 aber wer bezahlt das? Dann wird idr. gesagt ja die Vermögenssteuer muss wieder her usw. nur das diese bestenfalls bagatell Beträge einbringt und das Ungerechtigkeitsgefühl das man ja vorher erst geschaffen hat zu befriedigen.
Also dreht man dann die Schraube weiter und weiter was zum Ergebnis hat das mehr und mehr sich aus diesen Prozess verabschieden sofern möglich, dieses war ja schließlich der Grund für den Mauerbau.
Klar sind es nicht wirklich schöne Entscheidungen das R.A. zu erhöhen oder Hartz 4 beides sind aber folgen dessen was du für gut hälst. Ein hohes s.g. Sozialniveau erhöht automatisch die Schwelle des Arbeitsmarktzutritts ,was wiederum zu erhöhten Lohnnebenkosten führt und eine endlose Abwärtsspirale zur Folge hat . Aber eines garantiert ein solches System nämlich den Mächtigen die Macht.

Man bricht erst den Menschen die Beine,verteilt dann Krücken und sagt ihnen, tja Turnschuhe die könnt ihr ja eh nicht gebrauchen und ist dann der "Soziale Held"

Auch weiter hin ohne Namen :wink:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon hans g » Mo Nov 30, 2009 12:26

tiger12 hat geschrieben:Ob die Volksvertreter immer die nötige Kompetenz besitzen, darf aber wohl auch angezweifelt werden.

WIESO---die haben die PFLICHT,ihrer partei NICHT zu schaden und deren PFRÜNDE zu verteidigen---wenn die könnten,würden die sich nen NEUES volk wählen :wink:
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Nov 30, 2009 13:03

Meini:

Also dreht man dann die Schraube weiter und weiter was zum Ergebnis hat das mehr und mehr sich aus diesen Prozess verabschieden sofern möglich, dieses war ja schließlich der Grund für den Mauerbau.
Klar sind es nicht wirklich schöne Entscheidungen das R.A. zu erhöhen oder Hartz 4 beides sind aber folgen dessen was du für gut hälst. Ein hohes s.g. Sozialniveau erhöht automatisch die Schwelle des Arbeitsmarktzutritts ,was wiederum zu erhöhten Lohnnebenkosten führt und eine endlose Abwärtsspirale zur Folge hat . Aber eines garantiert ein solches System nämlich den Mächtigen die Macht.

Man bricht erst den Menschen die Beine,verteilt dann Krücken und sagt ihnen, tja Turnschuhe die könnt ihr ja eh nicht gebrauchen und ist dann der "Soziale Held"

Auch weiter hin ohne Namen :wink:


Erzähl das mal dem, der 50 Bewerbungen im Monat schreibt und trotzdem nix kriegt und der dann aufs Arbeitsamt (oder Arge oder wie auch immer das heißt) gehen muss und um ein paar Euro betteln muss. Unsere Wirtschaft kann mittlerweile einfach zu wenige einfache (und zunehmend auch gut qualifizierte) Tätigkeiten anbieten. Insofern bringt es nix die Gelder zu kürzen, um die Leute dadurch in Arbeit zu "zwingen", weil eh keine da ist.
Aber solche Aussagen kommen in der Regel von Leuten, die sich noch nicht auf dem Arbeitsmarkt zurechtfinden mussten. Sehr oft leider auch von Landwirten (was hatte ich für Diskussionen mit meinem Vater...), aber auch von Beamten und ähnlichen Berufsgruppen, die nicht von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Ich haben einen älteren Ex-Kollegen (Zimmerer in der gleichen Firma, in der ich gelernt habe), der die letzten Jahre im Winter immer gestempelt hat, ganz einfach weil er die Pause gebraucht hat nach 40 Jahren auf dem Bau. Der Chef kam dann immer im März bei ihm vorbei und hat ihm gesagt, dass er am Montag wieder anfangen soll. Dieses Jahr kam er nicht mehr...
Jetzt kriegt er noch ein Jahr Alg I, dann hat er ein Problem. Ich könnte mir auch vorstellen, dass er ein Problem mit Leuten wie Dir hat, die wahrscheinlich noch keine fünf Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben und dann so einen geistigen Dünnschiss vom Stapel lassen.

Also überleg Dir Deine Worte!
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon maexchen » Mo Nov 30, 2009 13:11

Desperado hat geschrieben:Das Thema ist zu traurig, um darüber Witze zu machen. Ein Glück nur, dass wir so ein rechtschaffenes Völkchen sind1
http://www.youtube.com/watch?v=ErARFypObIs

Und was ist das Fazit daraus? Die Minarette eher höher zu bauen, Damit sie sich neben den Türmen der Banken nicht so bescheiden ausnehmen? So im Sinne eines Gleichgewichts. :roll:
kein Witz ...
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon maexchen » Mo Nov 30, 2009 13:12

hans g hat geschrieben:wenn die könnten,würden die sich nen NEUES volk wählen :wink:

naja, kein Zufall, daß die Schweiz alle 4 Wochen Volksentscheide durchführt. Haben die doch keine parlamentarische Demokratie mit einer Opposition, wie wir(alle polit Parteien sind auch gleichzeitig in der regierung repräsentiert). Da entscheiden die Volksvertreter und lassen das Volk immer wieder mal drüber abstimmen, ob sie auch alles richtig gemacht haben ....

Als Beispiel für eine direkte Demokratie wird häufig die Schweiz genannt. Bei näherer Betrachtung ist diese Behauptung nicht haltbar, wenn auch die direkte Demokratie besonders in Form von kantonalen Volksabstimmungen eine große Rolle spielt. Die Verfassung der Schweizer Eidgenossenschaft von 1848 (revidiert 1874) kennt als oberstes Organ die Bundesversammlung, die aus dem Nationalrat (Unterhaus) und dem Ständerat (Vertretung der Kantone) besteht. Der Bundesrat — die Regierung — wird auf vier Jahre von der Bundesversammlung gewählt und hat ihr gegenüber eine nicht sehr starke Stellung. Die schweizerische Verfassung weist dem Parlament eindeutig die wichtigste Rolle zu. In der Verfassungswirklichkeit hat sich die Regierung, genauso wie in anderen Demokratien, zur bedeutendsten der drei Gewalten entwickelt. Da der Bundesrat die Bundesversammlung nicht auflösen, und diese den Bundesrat nicht stürzen kann, ergibt sich in der Verfassungswirklichkeit eine starke Stellung des Bundesrates, dessen Mitglieder über lange Zeit hinweg im Amte bleiben. Die Kontrolle sowohl über das Parlament als auch über die Regierung wird von den Wahlberechtigten ausgeübt. Aktivbürger stimmen in Volksentscheiden nicht nur über Verfassungsänderungen ab, sondern haben auch das Recht, verschiedene Gesetze durch Volksentscheid aufzuheben und durch Volksbegehren die gesetzliche Regelung bestimmter Fragen zu verlangen. Wenngleich die repräsentativen Elemente in der schweizerischen Verfassung stark sind, so sind die plebiszitären Elemente kaum schwächer (...).
Quelle http://www.dadalos.org/deutsch/Demokrat ... /typen.htm
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon Meini » Mo Nov 30, 2009 13:44

@ Oberfälzer und was ändert das? Das weitere erhöhen der Lohnkosten vielleicht denkst du da mal drüber nach bevor du unterstellst das jemand dünschiss labert. Wer behauptet das das nett ist? Aber wenn du und auch folgende Generationen dafür bezahlen willst bitte.
Bring mal ne Lösung und laber nicht so einen Mist. :wink:
Zuletzt geändert von Meini am Mo Nov 30, 2009 13:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: In der Schweiz dürfen keine Minarette mehr gebaut werden

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Nov 30, 2009 13:49

@ an all die "politisch korrekten" in diesem Forum (besonders an den Bauern aus Luxemburg mit einem Faible für Latein)


Die Süddeutsche erklärt ganz gut, warum gerade die Arroganz der "politisch korrekten" (also von Leuten wie Euch), solche Entscheidungen "des Volkes" stark negativ beeinflusst.

Link zum Artikel "Wenn der Staat das Volk nicht mehr versteht":
http://www.sueddeutsche.de/politik/732/496052/text/
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