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jetzige Situation der Milchbauern

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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118 Beiträge • Seite 2 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon T5060 » So Jul 05, 2015 22:37

Naja das ist alles ein wenig anders und man muss es nüchtern sehen, verdammt nüchtern.

Zu aller erst sollte der Staat sich komplett aus der gesamten Förderung verabschieden, ansonsten ist es Sache der Landwirte und ihrer Molkerei, wie sie am besten ihre Milch an den Mann bringen.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon T5060 » Mo Jul 06, 2015 0:25

Und vergessen wir auch nicht, dass die Truppe um und mit Merkel und den Drecks-USA uns den Rußlandexport vermasseln.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon LUV » Mo Jul 06, 2015 6:44

T5060 hat geschrieben:Und vergessen wir auch nicht, dass die Truppe um und mit Merkel und den Drecks-USA uns den Rußlandexport vermasseln.


Die Einen sterben für die Demokratie, die anderen müssen lediglich wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen. Du argumentierst wie die gesamte Industrie auch Jupp. Export ist mehr wert, als Werte, die es zu verteidigen gilt? Es trifft die baltischen Staaten noch viel härter, als die deutschen Milchbauern. Hast du da auch ein Rezept dafür...?
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon oberländer » Mo Jul 06, 2015 7:25

Der Wirtschafts Krieg , den die Bundesmurksel im Auftrag des US-Kapitals führt ist der Hauptgrund für das Milchpreis Debakel .
Wozu hat die die Demokratie die die Geldgeilen Amis über Afganistan und den Irak gebombt haben geführt ?
Jetzt wollen sie Raketen an die russische Grenze stellen , das geht nicht >>>>> Kubakrise <<<<<<
Wortbruch der Nato nach der dt. Wiedervereinigung .
Demokratie ist gut und schön , was sie taugt sehen wir jeden Tag.


Zum Milchpreis , der wohl noch beschissener wird.
Wer die Möglichkeit hat , raus aus der Produktion
Solange der Markt nicht im Gleichgewicht ist geht nix nach oben .
Das Geseie irgendwelcher Sesselpupser , Journalisten oder politischer grünbrauner Heilsbringer
bringt nix.
so jetzt ist der Montag Morgen Kropf geleert
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon cerebro » Mo Jul 06, 2015 7:49

Was ihr alles für Ängste habt... die Milch wird eben weiter aus den ungeeigenten Lagen abwandern in Richtung Gunstgebiete. Ich persönlich habe keine Problem damit wenn die Almen und Alpen in Bayern bzw. im Allgäu auch mal Zuwachsen. Warum soll das so ein riesen Problem sein ? Die Berghänge wurden ja schliesslich vor gut 200 Jahren auch gerodet für den Siedlungsbau. Zuerst verbuscht alles dann kommen Bäume und in ein paar Jahrzehnten denkt sich keiner was dabei....wer sagt das alles so bleiben soll wie es ist ?!

p.s. für die Freihaltung von Skipisten sehe ich dann die Liftbetreiben in der Pflicht :prost: :klug:
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon LUV » Mo Jul 06, 2015 7:53

Es hat doch nie ein Marktgleichgewicht gegeben......Der Wunsch nach sozialer Abfederung über Jahrzehnte hat dazu geführt, dass so viele Erzeuger übriggeblieben sind. Keiner hatte einen Ar..h in der Hose, die Milcherzeuger dem freien Markt zu überlassen. Die Quote hätte viel früher konsequent abgeschmolzen gehört. Aber wer wollte das? Am Ende kommt es sowieso so, wie es ohne Quote auch gekommen wäre, nur hat man bis dahin eine Generation durchgebracht und Milliarden zementiert.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon H.B. » Mo Jul 06, 2015 8:20

Die Quote hat den Strukturwandel nichtmal um den Wert aufgeschoben, der den Bauern durch das verlorene Kapital aus der Quotenbeschaffung abhanden gekommen ist. Nur in wenigen Regionen konnte ein Strukturdefizit (Anbindeställe) erhalten werden, welches jetzt schlagartig beseitigt wird. Aber auch dort tut man sich schwer, in dieser Verzögerung einen Vorteil zu finden. Ihr allgegenwärtiges Dauer-Argument "Bäuerlich-Tierschutz" verliert damit seinen Wert.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon julius » Mo Jul 06, 2015 8:30

JuliaMünchen hat geschrieben:Den Landwirtschaftsirrsinn bracht ja keiner mitmachen. Noch nie war es so leicht für seine eigenen Hektar einen Pächter mit Pachthöchstgebot zu finden. Wer schon die letzten 15 Jahren beim Wachstumswahnsinn (Stallbau, Biogas) nicht mitgemacht hat, der hat heute keine Betonklötze an den Beinen! und kann auch in der freien Wirtschaft eine einigermaßen annehmbaren Beruf finden.


Das kann sich aber schnell ändern. Wenn nur noch wenige Pächter übrig sind können sie die Preise absprechen und dann kann der Pachtpreis deutlich sinken.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon julius » Mo Jul 06, 2015 8:35

cerebro hat geschrieben:Was ihr alles für Ängste habt...


Die Ängste sind schon berechtigt.
Mein Bekannter hat sich letztes jahr einen Milchviehstall mit Roboter für 70 Kühe + Zubehör gebaut.
Der meinte gestern das er seinen Stall jetzt voll hat aber bei derzeitigem Milchpreis gerade mal die fälligen Zinsen abbezahlen kann. Nächtes Jahr beginnt die Tilgung des Bauprojekts. Sollte der Milchpreis nochmal wie es aussieht um einige Cent sinken, ist er innerhalb kürzester Zeit pleite oder er muss umgehend seine ersten Grundstücke zu verkaufen.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon H.B. » Mo Jul 06, 2015 8:58

So hart es klingt, aber das ist im Geschäftsleben eben so. Nur ich kann mir schwer vorstellen, dass die Molkereien sich in einem Jahr immer noch in die Hosen scheißen, und 20% unter der möglichen Marktsituation verkaufen. Vielleicht tun sie es auch bewusst, um eine Wachstums-Euphorie zu bremsen? Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nächstes Jahr bei reger Nachfrage, weitgehend abgebauter Lagerbestände und fließendem Absatz der Milchpreis so weit unten halten kann. Ich bin mir relativ sicher, dass wir auch aktuell einen bessern Preis hätten, wenn er nicht ständig von relevanten Stellen herunter gepredigt würde - was der Handel gnadenlos als Steilvorlage ausnutzt.
Alles was wir derzeit unter 35ct. sind, ist die reinste Marktpsychologie der self-fulfilling prophecy
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon LUV » Mo Jul 06, 2015 11:07

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 20551.html

...hier wird ja auch wohl kräftig schwadroniert.... :mrgreen: ...immer auf die Fresse, einer weiß es besser als der andere.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon xyxy » Mo Jul 06, 2015 11:34

ach was... die Zeit ist reif für ein Referendum:
https://www.topagrar.com/frage-der-woch ... 20899.html

OXI !
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon JuliaMünchen » Mo Jul 06, 2015 12:57

julius hat geschrieben:
cerebro hat geschrieben:Was ihr alles für Ängste habt...


Die Ängste sind schon berechtigt.
Mein Bekannter hat sich letztes jahr einen Milchviehstall mit Roboter für 70 Kühe + Zubehör gebaut.
Der meinte gestern das er seinen Stall jetzt voll hat aber bei derzeitigem Milchpreis gerade mal die fälligen Zinsen abbezahlen kann. Nächtes Jahr beginnt die Tilgung des Bauprojekts. Sollte der Milchpreis nochmal wie es aussieht um einige Cent sinken, ist er innerhalb kürzester Zeit pleite oder er muss umgehend seine ersten Grundstücke zu verkaufen.


Der Bekannte eines Bekannten hat aber gesagt, dass die meisten aktiven Milcherzeuger auch ein ausserlandwirtschaftliches Standbein (Kies-, Sandgruben, Bauplätze, Erbschaften, große Forstflächen) haben und deswegen so groß Bauen können. Ein Hektar Acker wird doch zu Zeit für 80 000 Euro gehandelt (durchschnittliche Lage). Das reicht doch für die Zinsen erst mal. Und wenn er eine staatliche Förderung genützt hat, wird sein Betreuer schon die Kapitaldienstfähigkeit berrechnet haben.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon julius » Mo Jul 06, 2015 13:21

H.B. hat geschrieben:So hart es klingt, aber das ist im Geschäftsleben eben so. Nur ich kann mir schwer vorstellen, dass die Molkereien sich in einem Jahr immer noch in die Hosen scheißen, und 20% unter der möglichen Marktsituation verkaufen. Vielleicht tun sie es auch bewusst, um eine Wachstums-Euphorie zu bremsen? Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nächstes Jahr bei reger Nachfrage, weitgehend abgebauter Lagerbestände und fließendem Absatz der Milchpreis so weit unten halten kann. Ich bin mir relativ sicher, dass wir auch aktuell einen bessern Preis hätten, wenn er nicht ständig von relevanten Stellen herunter gepredigt würde - was der Handel gnadenlos als Steilvorlage ausnutzt.
Alles was wir derzeit unter 35ct. sind, ist die reinste Marktpsychologie der self-fulfilling prophecy


Man darf nicht vergessen das viele neue Milchviehställe die nach Quotenende geplant waren, erst jetzt so langsam fertiggestellt und mit Kühen vollgestellt werden. Deshalb könnte oder wird das Milchaufkommen schon noch deutlich ansteigen aber erst innerhalb den nächsten 1- 2 Jahren.
Oft ist es auch so das der Altbauer der aufhört nur 10 000 kg Milch / ha gemolken hat und beim Pächter im neuen Stall werden 20 000 kg Milch / ha gemolken.
Auch das wird die Menge /ha durch den Strukturwandel weiterhin deutlich ansteigen lassen.

Ich vermute deshalb, die Milchmenge wird erst noch ansteigen, aber den Preissturz hat der Handel schon vorweggenommen.
Aber mit einigen weiteren Cent/Liter Preisabschläge muss man schon noch rechnen.
Und dann stellt sich die Frage, bleibt der Preis längere Zeit am Boden oder steigt er wieder ?
Ich tippe auf ersteres.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon Fassi » Mo Jul 06, 2015 13:26

Ein Hektar Acker wird doch zu Zeit für 80 000 Euro gehandelt (durchschnittliche Lage).


Nicht immer von der eigenen Gemarkung aus schließen. Den ha Acker der drei letzten Milchbauern hierum bekommst für 7 bis 15.000€. Und deren Eigenflächenanteil ist nicht wirklich hoch.

Der meinte gestern das er seinen Stall jetzt voll hat aber bei derzeitigem Milchpreis gerade mal die fälligen Zinsen abbezahlen kann.


Das reicht der Bank vollkommen. Oder meinst Du die wollen selber melken, um ihre eigene Bilanzsumme zu halten oder sich mit den Restgebäuden rumschlagen, wenns Land erstmal verkauft ist? Solange ein Landwirt seine Zinsen bedienen kann, knurrt die Bank ist, ist aber heimlich zufrieden, weil zumindest ihre eigene Bilanz noch paßt. Deswegen lassen Bank Bauern selten wirklich hochgehen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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