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jetzige Situation der Milchbauern

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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118 Beiträge • Seite 5 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon Mr.T. » Di Jul 07, 2015 11:36

Tut mir den gefallen und schließt dieses Thema. Da tun einem beim Lesen die Augen weh wie sich einige Superunternehmer in den Himmel heben.
Meine Erfahrung sagt mir das bei denen mit den größten Sprüchen meist nicht viel dahintersteckt.
Wurden sie mit reichlich Grundstücken ( ha ) , Vermögen oder sonstigen Erbschaften vor, bei oder nach der Hofübergabe reich beschenkt, ich wiederhole beschenkt, sollten sie sich erst recht ruhig verhalten und nicht versuchen den Durchschnittslandwirt aufzuklären, der jeden Euro mit harter Arbeit am Markt erwirtschaften muß.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon T5060 » Di Jul 07, 2015 12:34

Heft 14 vom HLBS Verlag unbedingt lesen und verstehen, ihr haut hier ordentlich Begriffe durcheinander und ihr versteht nicht wie sich die Begriffe ableiten.

Dann einfach auch verstehen, dass bei vielen Landwirten die "örtlichen" Voraussetzungen auch suboptimal sind.
Es hat nicht jeder gute Böden, viele haben Altlasten übernehmen müssen,
andere wie steel. haben sich ihr Startkapital mit drogenhandel - und schmuggel verdient
und dann kannst im Dorf der beste Landwirt sein,
aber wenn einer da ist, der mit Bauplatzkohle alles kann, bleibst trotzdem der letzte Depp.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon LUV » Di Jul 07, 2015 13:21

Mr.T. hat geschrieben:Tut mir den gefallen und schließt dieses Thema. Da tun einem beim Lesen die Augen weh wie sich einige Superunternehmer in den Himmel heben.
Meine Erfahrung sagt mir das bei denen mit den größten Sprüchen meist nicht viel dahintersteckt.
Wurden sie mit reichlich Grundstücken ( ha ) , Vermögen oder sonstigen Erbschaften vor, bei oder nach der Hofübergabe reich beschenkt, ich wiederhole beschenkt, sollten sie sich erst recht ruhig verhalten und nicht versuchen den Durchschnittslandwirt aufzuklären, der jeden Euro mit harter Arbeit am Markt erwirtschaften muß.


Deine Sprücheklopferei ist auch nicht von schlechten Eltern....wie findest du eigentlich den "Durchschnittslandwirt" und woher weißt du, dass der jeden Euro hart am Markt erwirtschaften muss, wenn der "Durchschnittsbauer" doch allein 50% seiner Euros von der EU erhält? Vielleicht überdenkst du noch mal deine Voruteile? :mrgreen: n8 :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon T5060 » Di Jul 07, 2015 15:37

Was ist ein erfolgreicher Milchviehhalter ?

Antwort : Bekommt 2 Mill. € und melkt solange bis sie fort sind :lol: :mrgreen:
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon T5060 » Di Jul 07, 2015 15:41

LUV hat geschrieben:
Mr.T. hat geschrieben:Tut mir den gefallen und schließt dieses Thema. Da tun einem beim Lesen die Augen weh wie sich einige Superunternehmer in den Himmel heben.
Meine Erfahrung sagt mir das bei denen mit den größten Sprüchen meist nicht viel dahintersteckt.
Wurden sie mit reichlich Grundstücken ( ha ) , Vermögen oder sonstigen Erbschaften vor, bei oder nach der Hofübergabe reich beschenkt, ich wiederhole beschenkt, sollten sie sich erst recht ruhig verhalten und nicht versuchen den Durchschnittslandwirt aufzuklären, der jeden Euro mit harter Arbeit am Markt erwirtschaften muß.


Deine Sprücheklopferei ist auch nicht von schlechten Eltern....wie findest du eigentlich den "Durchschnittslandwirt" und woher weißt du, dass der jeden Euro hart am Markt erwirtschaften muss, wenn der "Durchschnittsbauer" doch allein 50% seiner Euros von der EU erhält? Vielleicht überdenkst du noch mal deine Voruteile? :mrgreen: n8 :prost:


Das hat Mr.T. zwar nicht allgemein gemeint, aber es ist ein Stück bittere Lebenserfahrung
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon JuliaMünchen » Di Jul 07, 2015 16:52

Mr.T. hat geschrieben:Tut mir den gefallen und schließt dieses Thema. Da tun einem beim Lesen die Augen weh wie sich einige Superunternehmer in den Himmel heben.
Meine Erfahrung sagt mir das bei denen mit den größten Sprüchen meist nicht viel dahintersteckt.
Wurden sie mit reichlich Grundstücken ( ha ) , Vermögen oder sonstigen Erbschaften vor, bei oder nach der Hofübergabe reich beschenkt, ich wiederhole beschenkt, sollten sie sich erst recht ruhig verhalten und nicht versuchen den Durchschnittslandwirt aufzuklären, der jeden Euro mit harter Arbeit am Markt erwirtschaften muß.


Es gibt mit Sicherheit solche Betriebe die in den letzten 20 Jahren stark gewachsen sind. Diese habe keinerlei Scheu Fremdkapital im hohen Maße aufzunehmen und das erwirtschaftete Geld wieder in den Betrieb zu investieren. Natürlich zahlen diese Betriebe auch wenig Steuern, weil der Betrieb durch die hohen Abschreibungsmöglichkeiten keinen zu versteuernden Gewinn erwirtschaftet. Das haben wir zu Hause nicht gemacht. Und von den gezahlten Steuern könnte ich mir mehrere Häuser kaufen.

Aber keine Angst oder Neid. Das Pendel schlägt auch wieder zurück. Vielleicht hat der Hofnachfolger keinen Bock auf Landwirtschaft oder die Wachstumsmöglichkeiten hören irgendwann mal auf (z.B. Fläche, Arbeit) Dann stehen die ganzen Prachtbauten zum Verkauf oder wenn alles abgeschrieben ist holt sich das Finanzamt seinen Teil.

Unser Wirtschafts- und Steuersystem ist zur Gänze darauf abgestellt. Man kommt nicht aus!
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon JORA » Di Jul 07, 2015 21:08

Seegucker hat geschrieben:Um zum Eingangsposting zurückzugehen :
Ich habe tatsächlich die Sorge , dass in den benachteiligten Gebieten am Alpenrand und in den Mittelgebirgen die Landwirtschaft ausstirbt , eben gerade aus dem Grund , weil die Rationalisierung die im Flachland möglich ist und war , nicht umgesetzt werden kann.
Eine verbuschte Landschaft mit gelbem Gras ist keine Erholungslandschaft ! Die Regionen die ich meine , sind von Bauern gestaltete "Parklandschaft" Das ist ein Unterschied zum 100 ha Schlag mit Weizen !
Die Erhaltung dieser Kulturlandschaft ist eine gesellschaftliche Aufgabe . Die Flächenprämien sollten eigentlich der Ausgleich für die über die Produktion herausgehenden Leistungen der Landwirtschaft sein. Auch wenn ich hier Prügel dafür bekomme , ich sehe diese über die Produktion herausgehende Leistung im 1000 ha Ackerbaubetrieb in der Magdeburger Börde nicht als gegeben an !
Geradezu kurios ist die Argumentation in einigen vorhergehenden Postings , wollt Ihr vor die Steuerzahler hinstehen und rechtfertigen , dass ihr 200.000 € oder nochmehr Prämie kassiert , die der Steuerzahler aufbringen muss , weil ihr so tolle Unternehmer seid ?


Ich denke die Sorge brauchst du dir nicht machen.
Gerade weil die benachteiligeten Gebiete (Alpen - Alpenrand) die heilige Kuh der Politik ist, werden die immer entsprechend gefördert werden.
Die Großbetriebe haben Autobahnfähige Fahrzeuge (Sattelzüge) und die fahren ihr Vieh, Futter oder Gülle wenns sein muß auch mehr als 100km weit.
Sind die Kleinbertriebe erst mal weg, wird die Förderung schon dementsprechend angepasst werden.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon T5060 » Mi Jul 08, 2015 1:43

Es gibt definitiv keine Linearität in der Unternehmensentwicklung.

Wer 2005 behauptet hätte, dass E.ON und RWE Sanierungsfälle werden, den hätte man für bescheuert gehalten.
Heute haben beide Unternehmen kein stabiles Geschäftsmodell mehr und auch zu wenig Substanz um sich noch verändern zu können.

Kleine werden Groß, Große werden klein oder verschwinden ganz.

Ein Betrieb der nicht gelernt hat Krisen zu durchleben, wird sterben. Ein anderer wird dessen Stelle einnehmen.

Ich bin mir völlig sicher, dass Landwirtschaft von heute sich ändern wird und ich bin mir sicher, dass der Megabetrieb und der Biobetrieb nicht zu den Gewinner gehören wird.

Ein erfolgreicher Maschinenbauer in 30 Jahren wird Blaupausen / CAD Files Lizenzen verkaufen und fast keine Hardware mehr.

Sicher ist nur eins : Menschen müssen irgendwas fressen auch in 300 Jahren noch.

Ein System, wo das Volk mehr Geld den Vermietern von Ladenflächen zu gesteht, statt dem Erzeuger ihrer Nahrung(Leben)smittel hat keinen ewigen Bestand.

Zukunft heisst, es wird dort produziert werden, wo auch das WASSER zur Verfügung steht, nirgends anders.

Also bleibt locker ...
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon marius » Mi Jul 08, 2015 9:22

LUV hat geschrieben:
Deine Sprücheklopferei ist auch nicht von schlechten Eltern....


Du solltest Mr.T schon mitteilen das du kein aktiver Landwirt bist und nur aus Spaß und Langeweile aufgrund Arbeitsmangel hier mitschreibst und die Landwirte aufklären willst. Denn wenn mich etwas nicht betrifft kann ich darüber aus einem anderen Blickwinkel berichten.
T5060 soll ein gescheiterter Ex Landwirt sein der wie Stallplaner LUV einen zweitklassigen Schreibtischjob hat wurde mit per Privatmail mitgeteilt. Ob das stimmt weiß ich nicht.
Sollte das der Wahrheit entsprechen solltet ihr bei der Belehrung den Fuß vom Gas nehmen.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon marius » Mi Jul 08, 2015 9:56

Seegucker hat geschrieben:Um zum Eingangsposting zurückzugehen :
Ich habe tatsächlich die Sorge , dass in den benachteiligten Gebieten am Alpenrand und in den Mittelgebirgen die Landwirtschaft ausstirbt ,


Wenn es so kommen sollte wäre das auch nicht tragisch.
Man kann Landwirtschaft auch viehlos betreiben oder den Betrieb ganz schließen. Ich kenn im Freundeskreis ne ganze Menge die ihre Kühe und Schweine abgeschafft haben.
Die erzählen alle das gleiche : Kein einziger will mehr zurück zur Viehwirtschaft, da nach Abschaffung der Tiere das Leben erst richtig angefangen hat. Von den Junioren, bei denen Lebensqualität groß geschrieben wird will sowieso keiner mehr zurück zur Landwirtschaft oder kaum einer wollte den Betrieb übernehmen. Die sehen in ihrem Freiúndeskreis das es sich ohne Landwirtschaft wesentlich leichter lebt und nach dem Tod kann keiner was mitnehmen.
Obwohl das zum Teil Betriebe waren in denen immer investiert wurde. Den Hofnachfolgern war es aber völlig egal ob der Liter Milch 20 oder 80 cent kostet. Die sind ausgestiegen weil sie nicht ihr Leben mit Arbeit verplempern wollen.

Viele Landwirte sehen aufgrund ihres Tunnelblicks erst wenn die Tiere weg sind, daß es sich ohne wesentlich leichter lebt. Und diejenigen ihren Betrieb ganz geschloßen und verpachtet haben, haben alle ein ausreichendes Einkommen, ihr Eigenheim, 2 Autos, und fliegen mindestens 1x im Jahr in Urlaub.
Keiner von denen lebt trotz einer nur noch 35-37 Stundenwoche mit 6 Wochen Urlaub und freien Feiertagen und Wochenenden an der Armutsgrenze.
Bei vielen, vor allem älteren Landwirten ist es doch so, daß sie mit ihrer Freizeit garnichts sinnvolles anfangen können, weil sie außer einer 70 Stunden Arbeitswoche von klein auf nichts anderes kennengelernt haben. Die Jugend hat mehr Verstand und spielt da nicht mehr mit. Ebenso wie die jungen Ehefrauen.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon LUV » Mi Jul 08, 2015 10:20

marius hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:
Deine Sprücheklopferei ist auch nicht von schlechten Eltern....


Du solltest Mr.T schon mitteilen das du kein aktiver Landwirt bist und nur aus Spaß und Langeweile aufgrund Arbeitsmangel hier mitschreibst und die Landwirte aufklären willst. Denn wenn mich etwas nicht betrifft kann ich darüber aus einem anderen Blickwinkel berichten.
T5060 soll ein gescheiterter Ex Landwirt sein der wie Stallplaner LUV einen zweitklassigen Schreibtischjob hat wurde mit per Privatmail mitgeteilt. Ob das stimmt weiß ich nicht.
Sollte das der Wahrheit entsprechen solltet ihr bei der Belehrung den Fuß vom Gas nehmen.


Jupp, haste gelesen, der Schwachmat hat die Deutungshoheit im LT.... :mrgreen:
So ein Experte wie der Marius ist mir in 8 Jahren LT nicht untergekommen. :shock:
Übrigens, deine Belehrungen kannst dir wo hinstecken lieber Marius. :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon marius » Mi Jul 08, 2015 10:21

JuliaMünchen hat geschrieben:Diese habe keinerlei Scheu Fremdkapital im hohen Maße aufzunehmen und das erwirtschaftete Geld wieder in den Betrieb zu investieren. Natürlich zahlen diese Betriebe auch wenig Steuern, weil der Betrieb durch die hohen Abschreibungsmöglichkeiten keinen zu versteuernden Gewinn erwirtschaftet. Das haben wir zu Hause nicht gemacht. Und von den gezahlten Steuern könnte ich mir mehrere Häuser kaufen.



Wenn ich meinen abgeschrieben Schlepper mit einem Restwert von 40 000 Euro verkaufe erhöht dieser Betrag den Gewinn und da bezahl ich schon viel Steuern auch wenn ich in einen neuen investiere. Den neuen Schlepper kann ich natürlich wieder abschreiben.

Du kannst immer wieder kräftig in Wachstum investieren und diese Gewinnerhöhungen können durch Abschreibung zum Teil vor dem Fiskus gerettet werden. Aber damit verschiebt sich die Steuerlast nur nach hinten. Irgendwann werden die Steuern schon bezahlt und je später, dann umso mehr, weil durch die Investitionen der Gewinn höher ist.
Die Steuerlast wird nicht gespart sondern nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und dann umso heftiger weil der Steuer % Satz mit dem Einkommen überproportional ansteigt. Dann bezahlst du irgendwann die Hälfte von deinem Gewinn ans Finanzamt.
Und sollte wie in vielen Fällen der Hofnachfolger fehlen, mußt du alle Investitionen ( Betonklötze ) die teuer und massiv gebaut wurden wieder beseitigen und entsorgen. Und das mit versteuertem Geld nach der Betriebsaufgabe. Da erreichst du mit 200000 Euro nicht viel wenn mehrere Ställe, Güllegruben, Biogas und Futterräume entsorgt und die Flur wiederhergestellt werden müßen.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon marius » Mi Jul 08, 2015 10:23

LUV hat geschrieben:So ein Experte wie der Marius ist mir in 8 Jahren LT nicht untergekommen.
hat die Deutungshoheit im LT.


Du bist doch mit deinem Profil erst seit 2015 angemeldet. Mathe scheint nicht deine Stärke zu sein ? Und du planst Ställe :lol:

Deutungshoheit hab ich keine. Das wurde mir über eine Privatmail mitgeteilt hab ich doch geschrieben. Mußt sich also woanders beschweren.
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon LUV » Mi Jul 08, 2015 10:32

marius hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:So ein Experte wie der Marius ist mir in 8 Jahren LT nicht untergekommen.
hat die Deutungshoheit im LT.


Du bist doch mit deinem Profil erst seit 2015 angemeldet. Mathe scheint nicht deine Stärke zu sein ? Und du planst Ställe :lol:

Deutungshoheit hab ich keine. Das wurde mir über eine Privatmail mitgeteilt hab ich doch geschrieben. Mußt sich also woanders beschweren.


Also auch noch feige....das wird ja immer besser. :?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: jetzige Situation der Milchbauern

Beitragvon bauer hans » Mi Jul 08, 2015 10:34

marius hat geschrieben:
.... Von den Junioren, bei denen Lebensqualität groß geschrieben wird will sowieso keiner mehr zurück zur Landwirtschaft.... Die sind ausgestiegen weil sie nicht ihr Leben mit Arbeit verplempern wollen.
Die Jugend hat mehr Verstand und spielt da nicht mehr mit. Ebenso wie die jungen Ehefrauen.


das stimmt sogar,die sind von ihren eltern so im überfluss erzogen worden,dass die gar nicht anders können,aber sind die auch zufrieden.......
allerdings kenne ich auch jede menge andere,die in den betrieb eingestiegen sind und sogleich ein neues standbein eigenverantwortlich entwickelt haben und sehr zufrieden erscheinen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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