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Jetzt wächst der Weizen aus

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon maexchen » Mi Aug 11, 2010 17:34

Brock hat geschrieben:Rechnen darf ich nicht, da ist der LU billiger für das bisschen Getreide was ich habe ca. 5h Weizen und 3h WG, aber wenn es anderst nicht mehr machbar ist, in solchen Jahren in denen es nur wenige Tage schön ist in der Ernte. Und es wird eben nicht das letzte Jahr so sein... Die LU´s die noch Mähdrescher haben konzentrieren sich rein auf die großen Ackerbauern, und erst wenn die fertig sind haben die kleinen eine Chance dranzukommen. Nur in Solchen Jahren kanns September werden bis das soweit ist. Das war schon der Grund warum ich seit 2 Jahren kein Hafer mehr anbauen, den letzen hatte ich in der letzten Augustwoche gedroschen weil früher keiner herzubringen war. Das ist jedes Jahr das gleiche Drama, WG ist kein Problem, ich bau extra ne frühe Sorte an und schau dass ich der allererste jedes Jahr bin, das klappt immer, aber danach lauft nichts mehr. Vor Wut wollt ich heute schon fast´n Mulcher anhängen und den Weizen selber "ernten", aber jetzt wart ich die nächste Woche nochmals ab...

So billig kann kein LU sein, dass Dir die Ernte auf dem Halm verrottet. Da gibts doch garnix zu überlegen. Schau Dich nach nem guten & günstigen Gebrauchten um und dresch Dir die paar ha selbst. :!:
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon H.B. » Mi Aug 11, 2010 19:42

Solche gabs bei uns vor 10 Jahren wie Sand am Meer - praktisch unverkäuflich. Weil ich damals den Getreidebau eingestellt hatte, und das Ding immer im Weg rum stand, hab ich den damals 20 jährigen Johny mit 3,50 Schnittbreite und 1000 Bst. für 7000 DM verjubelt, obwohl er dastand wie neu - hatte halt keine Kabine.

Selber hätte ich weder Bock noch Zeit zum Dreschen.
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon maexchen » Mi Aug 11, 2010 19:47

Aber für Brock wärs ne Alternative. Vergleichbare Maschinen kriegst Du auch heut noch. Und sind auch noch gut selbst zu reparieren.
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon H.B. » Mi Aug 11, 2010 19:52

Mit Sicherheit. Lohnunternehmer werden zukünftig noch stärker aus ihrer Sicht Großbetriebe und vor allem BGAs vorziehen. Eigentlich ist mir das unerklärlich, denn die sagen dem LU den Preis und die Zeit.
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon Falk » Mi Aug 11, 2010 20:08

scheiss auf Fallzahl.. ubnser weizen hält nichtmal das Hektolitergewicht :(
15 Protein, aber nur 70er hl... schade, echt
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon wäldervieh » Mi Aug 11, 2010 20:18

Feucht dreschen lassen ,wenns geht oder machts die Siebe zu ?gleich schroden lassen vom LU ,Lubrosil dazu
dosieren und silieren als Viehfutter ?Weiss nicht ob das geht aber besser wie Mulchgerät.
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon voro » Mi Aug 11, 2010 22:25

70er hl? Da wär ich froh drum. Liege zwischen 66 und 68 .....
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon CarpeDiem » Mi Aug 11, 2010 22:39

@H.B., genau so wie du sehe ich die Entwicklung mit den Lohnern auch. Ob das diesen Leuten zum Vorteil gereichen wird, wird man in der Zukunft sehen. Offenbar ist es so, dass die Lohner teilw. bei der Finanzierung ihres Apparates auch solche Grossaufträge vorweisen müssen, habe ich mir zumindest von einem Bankmenschen einmal sagen lassen.

Nach mehr würden, aber aus etwas anderen Gründen, die herstellergebundenen Finanzierer darauf achten. Dort sagt man, dass es wichtig sei, dass der Key-Kunde mit dem Fabrikat xxx bedient wird und nicht mit einem anderen.
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon johndeere8608 » Do Aug 12, 2010 1:14

Hmm... wenn ich das alles so durchlese, gehts mir ja wunderprächtig. Kann da am Vortag anrufen und tags darauf ist mein Getreide gedroschen. ( Habe auch nur 4 ha, also ein kleiner Fisch)

In meinem Gebiet ist die Getreideernte 2010 schon Vergangenheit. Aber wer weiss, vielleicht habe ich in ein paar Jahren die gleiche Situation, dass es zuwenige Drescher gibt.

Gruss
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon Bodenseefarmer » Do Aug 12, 2010 5:42

johndeere8608 hat geschrieben:Hmm... wenn ich das alles so durchlese, gehts mir ja wunderprächtig. Kann da am Vortag anrufen und tags darauf ist mein Getreide gedroschen. ( Habe auch nur 4 ha, also ein kleiner Fisch)

In meinem Gebiet ist die Getreideernte 2010 schon Vergangenheit. Aber wer weiss, vielleicht habe ich in ein paar Jahren die gleiche Situation, dass es zuwenige Drescher gibt.

Gruss


Du zahlst in der Schweiz auch ne stange mehr für's dreschen lassen...

@Brock:
Dia alten Fahr Anhängedrescher sind nicht schlecht, mein früherer Nachbar drischt bis heute seine 15ha Getreide damit. Wir hatten früher auch einen davon, mit Korntankaufsatz (selbst gebaut) gingen dann ca. 1,5tonnen rein und man hat ca. 1 ha pro Stunde weg gemacht. 45Ps Schlepper hat voll gereicht. Vorteil gegenüber einem leistungsfähigeren Cabrio-Selbstfahrer sehe ich darin, dass du nicht direkt in der Staubwolke sitzt.
Aber seit einigen jahren ist er bei uns gegen einen 4 Schüttler Selbstfahrer und mittlerweile gegen einen 6-Schüttler mit 6,6m Gebiss gewichen.
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon automatix » Do Aug 12, 2010 6:21

CarpeDiem hat geschrieben:@H.B., genau so wie du sehe ich die Entwicklung mit den Lohnern auch. Ob das diesen Leuten zum Vorteil gereichen wird, wird man in der Zukunft sehen. Offenbar ist es so, dass die Lohner teilw. bei der Finanzierung ihres Apparates auch solche Grossaufträge vorweisen müssen, habe ich mir zumindest von einem Bankmenschen einmal sagen lassen.

Nach mehr würden, aber aus etwas anderen Gründen, die herstellergebundenen Finanzierer darauf achten. Dort sagt man, dass es wichtig sei, dass der Key-Kunde mit dem Fabrikat xxx bedient wird und nicht mit einem anderen.


und grad in unseren kleinstrukturierten Gebiet ist es ja so, daß man bei den heutigen Drescherpreisen mit denen eigentlich kaum mehr Geld verdienen ist - da muß man sich als LU an die großen halten, die auch mal 30 ha Weizen an einem Tag haben - ich kenn genug, die Fahren bei manchen für 5 ha Weizen zweimal hin....
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon wäldervieh » Do Aug 12, 2010 6:26

Bodenseefarmer 1ha/Stunde das glaub ich dir nicht.
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon ne bergische Jung » Do Aug 12, 2010 7:39

1 ha/h finde ich auch recht sportlich für einen gezogenen Drescher.
Wir konnten damals auch günstig einen Selbstfahrer (John Deere 330) bekommen.
Somit war der alte gezogene Köla endlich ein Fall für den Altmetallverwerter :-)
Mal davon abgesehen, dass der Köla echt eine Seuche war, bietet ein Selbstfahrer doch einige Vorteile.
Es fängt doch schon mit dem Anmähen an. Je nachdem wie das Feld geschnitten ist und was drumherum so alles ist, braucht man mit einem gezogenen doch ewig, bis man mal ordentlich seine Bahnen ziehen kann und hat dabei jede Menge platt gefahren.
Beim Staub hängt es sehr davon ab, was für einen Schlepper man davor hat. Hat der Kabine und Klima, dann ist es natürlich um Welten besser als auf einem Cabrio-Selbstfahrer. Andernfalls ziehe ich das Cabrio vor.
Oft wird in der Ernte jeder Schlepper gebraucht, da ist es ungünstig, wenn immer einer am Gezogenen laufen muss.
Es gibt jede Menge alte Schätzchen auf dem Gebrauchtmarkt, die teilweise auch gut gepflegt wurden. Damit lässt sich auf die Jahre gerechnet der LU auf jeden Fall unterbieten. Und die Nerven danken es einem auch.
Dreck fressen muss man immer, wenn man es selber macht!
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon Bodenseefarmer » Do Aug 12, 2010 8:19

Ich will hier den Selbstafahrer nicht schlechtreden, er hat natürlich viele Vorteile.
Wir hatten einen Fahr M66t, mit 4 Schüttlern und 2,25m Schnittbreite. Ein ha in der Stunde war bei Weizen und Gerste schon drin, bei Dinkel im Spelz dauerte alleine das Abtanken von einem Ha schon eine Ewigkeit, bzw. man hat einen Lehrling auf einem alten Fahr 17Ps Schlepper mit einem 6 Tonnen Kipper nebenher fahren lassen. Man muss aber beachten, dass man zu dieser Zeit auf unseren Böden auf 600Höhenmetern beim Backweizen meißt nur 60dt gedroschen hat. Ich müsste grad mal schauen wie lange unser früherer Nachbar dieses Jahr an seinem 90dt Futterweizen drischt. Aber wahrscheinlich bei dem Ertrag eher 1,5h / ha.
Ausgedroschen hat er immer gut, aber die Qualität der Reinigung ist bei den neueren Dreschern schon besser. Auch die extrem kleinen Schwaden zwingen einen auch bei trockenen Bedingungen eigentlich immer zum schwaden.
Da macht die arbeit mit unserem großen schon mehr spaß, wenn man mal eben 25Tonnen pro Stunde weghaut...... wenn's läuft
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Re: Jetzt wächst der Weizen aus

Beitragvon ne bergische Jung » Do Aug 12, 2010 8:57

Es kommt bei jedem auf die jeweiligen Randbedingungen an.
In Brocks Fall mit 8 ha und eben enormen Problemen einen LU zu bekommen, würde ich es mir schon überlegen einen eigenen Drescher anzuschaffen.
Man muss sich natürlich im Klaren sein, dass an einer alten Kiste immer was zu schrauben ist.
Die nötigen Kenntnisse sollten daher schon da sein. Wir haben das Glück, dass unser Nachbar in einer John Deere Werkstatt arbeitet und somit oft behilflich sein kann.
Bis jetzt waren es immer nur Lager und Keilriemen, die gewechselt werden mussten, ansonsten läuft der 40 Jahre alte Drescher wie ein Uhrwerk.
Da wir fast alles selbst verfüttern, kommt es auch nicht so auf die Reinigungsleistung an.
Die ist natürlich bei modernen Dreschern erheblich besser.
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