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MF4355 hat geschrieben:Ich habe auch schon Deckbullen Limousin Direkt vermarktet. Der Fleischertrag ist echt hoch, aber das hat mich viele Kunden gekostet. Die Zartheit ist mit Färsen nicht zu vergleichen. Natürlich ist das Fleisch genießbar und hat auch einen Nährwert, aber gerade in der Direktvermarktung wollen die Kunden gehobene Qualität. Dann besser für 3,3€ abgeben.
Isarland hat geschrieben:MF4355 hat geschrieben:Ich habe auch schon Deckbullen Limousin Direkt vermarktet. Der Fleischertrag ist echt hoch, aber das hat mich viele Kunden gekostet. Die Zartheit ist mit Färsen nicht zu vergleichen. Natürlich ist das Fleisch genießbar und hat auch einen Nährwert, aber gerade in der Direktvermarktung wollen die Kunden gehobene Qualität. Dann besser für 3,3€ abgeben.
Wenn der drei Wochen aushängt, zerlegt, vakuumiert und dann noch in der Kühlung 14 Tage reift, nimmt es das Fleisch mit jeder Färse auf.
Wuestenfuchs00 hat geschrieben:
Das Grundproblem besteht darin, dass mit zunehmenden Alter die Zahl der kollagenen Querverbindungen, auch "cross-links" genannt, zunehmen und damit die Fleischqualität hinsichtlich des Merkmals Zartheit deutlich abnimmt. Diese Querverbindungen werden mit steigendem Alter außerdem zunehmend säurestabiler, so dass auch eine verlängerte Fleischreifung nicht zu einer wesentlichen Verbesserung des Ausgangsprodukts führt.
Deswegen ist deine These wonach man das Fleisch eines alten Deckbullens hinsichtlich Zartheit durch Reifung auf das Niveau von Färsenfleisch "optimieren" kann leider komplett falsch.
Wuestenfuchs00 hat geschrieben:
Das Grundproblem besteht darin, dass mit zunehmenden Alter die Zahl der kollagenen Querverbindungen, auch "cross-links" genannt, zunehmen und damit die Fleischqualität hinsichtlich des Merkmals Zartheit deutlich abnimmt. Diese Querverbindungen werden mit steigendem Alter außerdem zunehmend säurestabiler, so dass auch eine verlängerte Fleischreifung nicht zu einer wesentlichen Verbesserung des Ausgangsprodukts führt.
Deswegen ist deine These wonach man das Fleisch eines alten Deckbullens hinsichtlich Zartheit durch Reifung auf das Niveau von Färsenfleisch "optimieren" kann leider komplett falsch.
Qtreiber hat geschrieben:Wuestenfuchs00 hat geschrieben:
Das Grundproblem besteht darin, dass mit zunehmenden Alter die Zahl der kollagenen Querverbindungen, auch "cross-links" genannt, zunehmen und damit die Fleischqualität hinsichtlich des Merkmals Zartheit deutlich abnimmt. Diese Querverbindungen werden mit steigendem Alter außerdem zunehmend säurestabiler, so dass auch eine verlängerte Fleischreifung nicht zu einer wesentlichen Verbesserung des Ausgangsprodukts führt.
Deswegen ist deine These wonach man das Fleisch eines alten Deckbullens hinsichtlich Zartheit durch Reifung auf das Niveau von Färsenfleisch "optimieren" kann leider komplett falsch.
Vollkommen akzeptiert. Dieser Vorgang wird aber bei altem Kuhfleisch genauso sein. Ich habe aber einmal anlässlich einer Taufe Rinderbraten von einer alten Kuh gegessen, der "mit der Gabel geschnitten" werden konnte. Natürlich nach einem langen Garprozess bei niedriger Temperatur. Was macht den Unterschied? Ist es der höhere Fettanteil? Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Deckbullen Fett in größerem Maße vorhanden ist.
meyenburg1975 hat geschrieben:Irgendwo in Frankreich oder Spanien gibt es eine Spezialität, da kann die Kuh gar nicht alt genug sein. Komm nicht mehr auf den Namen.
meyenburg1975 hat geschrieben:Irgendwo in Frankreich oder Spanien gibt es eine Spezialität, da kann die Kuh gar nicht alt genug sein. Komm nicht mehr auf den Namen.
Qtreiber hat geschrieben:meyenburg1975 hat geschrieben:Irgendwo in Frankreich oder Spanien gibt es eine Spezialität, da kann die Kuh gar nicht alt genug sein. Komm nicht mehr auf den Namen.
In Frankreich werden Schlachtkühe (zumindest, wenn es Fleischrassen sind) wohl auch wesentlich besser bezahlt als hierzulande.
Was aber nun den Unterschied zwischen einem Altbullen und einer alten Kuh ausmacht, hat mir leider noch keiner hier erklärt.
Qtreiber hat geschrieben:meyenburg1975 hat geschrieben:Irgendwo in Frankreich oder Spanien gibt es eine Spezialität, da kann die Kuh gar nicht alt genug sein. Komm nicht mehr auf den Namen.
In Frankreich werden Schlachtkühe (zumindest, wenn es Fleischrassen sind) wohl auch wesentlich besser bezahlt als hierzulande.
Was aber nun den Unterschied zwischen einem Altbullen und einer alten Kuh ausmacht, hat mir leider noch keiner hier erklärt.
In Bayern sagt man, daß eine HF-Kuh nur 2 Krankheiten bekommen kann. Hautkrebs und KnochenfraßFleischverkäufer hat geschrieben:Qtreiber hat geschrieben:meyenburg1975 hat geschrieben:Irgendwo in Frankreich oder Spanien gibt es eine Spezialität, da kann die Kuh gar nicht alt genug sein. Komm nicht mehr auf den Namen.
In Frankreich werden Schlachtkühe (zumindest, wenn es Fleischrassen sind) wohl auch wesentlich besser bezahlt als hierzulande.
Was aber nun den Unterschied zwischen einem Altbullen und einer alten Kuh ausmacht, hat mir leider noch keiner hier erklärt.
Das kann ich dir ganz schnell erklären. Frankreich braucht viel Suppenfleisch, und von einem Bullen bekommen die da kein Auge oder Farbe rein. Die fetten Kühe, werden da deshalb auch besser bezahlt, dafür ist hier weniger Nachfrage vorhanden. Gibt es auch nur noch wenig fette Kühe, zumindest im Norden. Im Süden sieht das anders aus.
meyenburg1975 hat geschrieben:Irgendwo in Frankreich oder Spanien gibt es eine Spezialität, da kann die Kuh gar nicht alt genug sein. Komm nicht mehr auf den Namen.
240236 hat geschrieben:In Bayern sagt man, daß eine HF-Kuh nur 2 Krankheiten bekommen kann. Hautkrebs und Knochenfraß
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