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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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2843 Beiträge • Seite 188 von 190 • 1 ... 185, 186, 187, 188, 189, 190
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Dez 02, 2025 10:42

Wenn dich stört das nichts über bleibt, ist es egal ob an Bullen oder Kühen :wink:
Ich muss auch sagen der Boden der Tatsachen der mir gestern mal wieder klar gemacht wurde ist doch etwas traurig. Wir hatten Jahresversammlung der Genossenschaft vor Ort.
Nur noch 1/3 der Teilnehmer als noch vor 10 Jahren.
Bullenmäster im Vollerwerb war ich der einzige im Saal.
Am Tisch mit 15 Landwirten 5 davon die in den letzten 2 Jahren ihre Bullen abgeschafft haben.
Aktuell kann man sagen, wer in den letzten 10 Jahren nicht in Fahrsilo investiert hat, hört jetzt auf wenn er von Behörden Seite her dazu aufgefordert wird.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon motzlarerbauer » Di Dez 02, 2025 11:13

Mal was zum Verständnis.
Wann werden üblicherweise die "Weihnachtsbullen" zum Schlachter gegeben.
Die Qnetics erzählte mir heute, dass dies erst in dieser oder nächster Woche erfolgt.
Und ist denn das Weihnachtsgeschäft überhaupt noch relevant am Schlachtmarkt?

Frage vor dem Hintergrund der Absetzer, wann diese auf die Auktion sollen, ob nächste Woche oder erst im Januar.
Wer Bier trinkt,
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Dez 02, 2025 11:32

DAS Weihnachtsgeschäft wie es das früher am Rindfleisch Markt gab, gibt es so nicht mehr. Es gibt einen höheren Absatz vor und in der Zeit, zwischen den Jahren.
Rind ist zu den Feiertagen und zum Raclette an Sylvester beliebt und gefragt.
Da die Hälften in den meisten Fällen nur noch 4-5 Tage abhängen (wenn überhaupt) werden die Tiere fürs Weihnachtsgeschäft auch nicht mehr Ende November geschlachtet, sondern erst nach Nikolaus und die Tiere für die Tage zwischen den. Jahren an denen der leh geöffnet hat erst kurz vorm Feste.
Es ist gut möglich das im neuen Jahr höheres Interesse an Jungtieren zum nachstellen ist, weil der ein oder andere sich die Feiertage ohne Neuzugänge gönnt.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 02, 2025 13:41

Ernst gemeinte Frage an Marian:
Läuft deine Produktion eigentlich unter dem Label "Billigfleisch".
Weil's heute im Radio kam, hier der passende Artikel dazu:
"Supermarkt-Check: Billigfleisch dominiert weiter"
https://www.greenpeace.de/biodiversitae ... ligfleisch
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Dez 02, 2025 14:23

Das einzige Label das ich habe ist die QS Zertifizierung weil's ja irgendwann Standart war.
Wenn die Haltungsform 1 nach Meinung von Grünpiss Billigfleisch ist finde ich das ne Frechheit.
Aber ja, meine Tiere werden mit HF 1 vermarktet.
Über die NRW Förderung besonders artgerechter Haltungsformen auf Stroh erfülle ich bis auf die extra zertifizierten Scheuermöglichkeiten alles für HF 3. Ich sträube mich aber mit Händen und Füßen gegen noch eine Zertifizierungs ABM... Scheuern tuen sich die Jungs auch ohne DLG geprüften Plastik Besen der in einer Inklusions Werkstatt mit dem Mund geknüpft wurde...
Mich hatte auch die vertragliche Bindung an einen Schlachter mit festgelegter Stückzahl angeekelt.
Wie man mittlerweile hört gibt es ja aber nun auch Audits die bei verschiedenen Schlachthöfen anerkannt werden und freie HF 3 Tiere werden mittlerweile wohl mit bis zu 50 Cent auf Notierung gehandelt. Da reden wir natürlich mittlerweile über echtes Geld bei einem ganzen Zug Bullen. Muss man weiter im Auge behalten.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Di Dez 02, 2025 15:17

Das könnte auch im Streit zur Hausschlachtung oder Selbstvermarktung stehen.
Die rote Industrie wird auch gemeinsam mit dem großen LEH weiterhin alles unternehmen, um zu verhindern, dass ein Verbraucher wirklich den Lebensweg seines Fleisches kennt.
Denn sie leben beide davon , Erzeuger und Regionen gegeneinander auszuspielen.
Die ganzen Zertifikate sind doch nur teure Alibimaßnahmen, welche das Vertrauen in die Lieferkette mit erheblichen Finanzaufwand sichern sollen.
Würde man diesen Aufwand in z.B. moderne Projekte analog dem Kissinger Schlachthof und Rückkehr zur Regionalvermarktung investieren , bliebe viel mehr Wertschöpfung und damit Weiterentwicklung der ganzen Kette in den einheimischen Erzeugungsregionen.
Schönes Beispiel sind die ganzen Projekte zur Weide/Hof Schlachtung.
Da kocht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen.
Vor 20 Jahren hatte ein naher Schlachtstättenausrüster schon ein EU - zertifizierbares Fahrzeug bis zum Viertel entwickelt.
Der war zu früh dran und ging Konkurs, weil sein Projekt in Polen nachgebaut gut läuft...
Und neulich wollte sich Brandenburg mit angeblich dem 1. passenden Fahrzeug dafür brüsten...

PS:
Greenpeace darf gern mit mir in Kontakt treten, wenn die es schaffen , Grünlandbiotope besser nachhaltig zu pflegen, als eine standortangepasste Tierhaltung mit hohem Weideanteil. :D
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon fleischverkäufer » Mi Dez 03, 2025 8:57

Wenn man möchte, das 90 % der Verbraucher kein Rindfleisch mehr kaufen, weil sie es entweder nicht mehr bezahlen können oder wollen, und dadurch auch 90 % der Bauern ihre Rinder nicht mehr los werden, dann hätte man den Weg ja ( weiter) gehen können. Der Markt hat aber anders entschieden. Mit Lebensmittelversorgung haben solche " Modelle" schon mal gar nichts zu tun, und mit bezahlbaren Lebensmitteln schon mal ganz sicher nicht. Die drei größten Rinderschlacht Standorte in Deutschland machen über 1000 Esel am Tag, Bandgeschwindigkeit 90 pro Stunde, alle 45 Sekunden ein Schuss. Und die machen das , und nicht irgendwo ein Weideschuss.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon tyr » Do Dez 04, 2025 8:20

Der deutsche Rindfleischmarkt spielt eh nicht die große Rolle. Unsere Hauptabsatzmärkte liegen weiterhin im Westen und Südwesten Europas, also den klassischen Rindfleischverbrauchsländern Frankreich, Italien, Spanien. Und dort scheint die Nachfrage bisher ungebrochen, bei gleichzeitigem Sinken der Produktion.
Rindfleischproduktion ist eben sehr viel weniger flexibel wie Schwein, ud auf Grund der Arbeitskraftintensität nicht für doe großen Landwirtschaftsproduzenten unter EU- Bedingungen praktikabel.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rottweilerfan » Mo Dez 08, 2025 11:19

letzte woche hat unser hauptabnehmer für R 3 bullen mit über 400 kg sg 7.30 € netto bezahlt.
die woche nochmal rassefleischprogramm bedienen dann ist der weihnachtsabverkauf beendet,hoffen wir das es kein so absturz wie bei der milch gibt :klee:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Dez 09, 2025 11:41

Dazu gibt es keinen Grund.
Warum sollte es?!
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rottweilerfan » Di Dez 09, 2025 12:12

Marian hat geschrieben:Dazu gibt es keinen Grund.
Warum sollte es?!

ganz einfach,weil bei uns das angebot für die nachfrage schon jetzt zu groß ist.ab kw 52 halbieren sich die schlachtzahlen,danach dümpelt´s vor sich hin bis kurz vor ostern.
sauerbraten über 20 €,da geht nach neujahr nicht´s mehr,wir(auf arbeit) haben mehr eingelagert als das wir an weinachten an den mann bringen,zu silvester geht da fast nicht´s mehr und die großen fondue zeiten zum jahreswechsel sind auch vorbei.
gottseidank mästen wir keine färsen mehr,preisunterschied R zu O 1.30 €.

ehrlicherweise muß man sagen, dieser herbst war gut,wenn 3 kälber mit ek 200 €/st 10 000 umsatz bringen,das verhältnis wird bald anders sein.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fahrer412 » Di Dez 09, 2025 19:58

Wie seht ihr den die Entwicklung bei den weiblichen? Ich hätte ein paar die könnten gut noch ein paar Tage vertragen. Wenn natürlich nach Weihnachten die Färsen rückwärts gehen weil mehr Kühe geschlachtet werden, hat man auch nicht mehr als jetzt verkauft. Bin schwer am überlegen
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon T5060 » Di Dez 09, 2025 21:51

Macht euch mal nicht bockig, wird alles wieder .... wo soll es denn herkommen ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Dez 10, 2025 8:50

Weibliche Färsen letzte Woche verladen.
6,90€/kg bei R3, Fleckvieh
6,80€/kg bei R4, auch Fleckvieh, diese Einzelne war etwas älter.

Es geht seitwärts meint mein Händler.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Terreblanche » Mi Dez 10, 2025 19:49

Hab auch Fleckviehfärsen verkauft, R0 nur 6,70 bekommen, hab kein HQ. Find ich 10-15 Cent zu wenig.
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