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keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon togra » Sa Dez 17, 2011 0:41

Ganz kurz noch, und dann ist aber gut :wink: :

W-und-F hat geschrieben: auf den Flächen findet eine waldbauliche Maßnahme statt. Selbstwerber sind mit ihrer Leistung also aktiv in der Waldbewirtschaftung tätig.


DAS sollte meiner Meinung nach nicht sein; auch wenn die Grenze zwischen "Waldbewirtschaftung" und "Bäume umkloppen" manchmal fließend ist....
Solche Arbeiten sollte man aber grundsätzlich gewissenhaft arbeitenden Fachkräften überlassen.
In Ausnahmen gibt's aber auch bei uns Selbstwerber, die aufgrund ihres (mitunter selbst angeeigneten) Wissens und ihrer Erfahrung auch solche Aufgaben erledigen. Die Mehrzahl ist natürlich in den "unkomplizierten" Flächen unterwegs...
Vielleicht sind die Voraussetzungen bei uns etwas anders, ich persönlich würde fast sagen: "besser", aber grundsätzlich sind wir uns doch einig, oder nicht?

W-und-F hat geschrieben:Und eines kannst du mir glauben, wenn ein Forstunternehmer Angst haben muss vor der Überherrschaft der Selbstwerber - oder das sie im gar die Arbeit wegnehmen - dann gründet er seinen Betrieb auf ganz wackligen Beinen! ;)


Wer unter solchen Vorassetzungen überhaupt einen Betrieb gründet, gibt sich natürlich unmittelbar der Lächerlichkeit preis :lol: .
Das hat aber auch niemand behauptet. Lediglich das Ego ist angekratzt, wenn es ein Ungelernter schafft, in allen Disziplinen z.B. fehlerfrei einen Baum zu fällen. (Das ist ein Beispiel... :wink: )
Mir klingt bezüglich dem von mir angesprochenen Sachverhalt lediglich beispielhaft der Spruch eines Forstwirtschaftsmeisters im Ohr: "Ich bin Dafür, dass Motorsägen nur noch an Forstwirte verkauft werden dürfen!!"
Ich entgegnete: "Machen wir, wenn Du für jeden Glühbirnenwechsel einen Elektriker beauftragst und Deine Blumen nur noch der Gärtner gießen darf...." :roll:

W-und-F hat geschrieben:Wenn du schreibst, dann denkst du vielfach an den Großteil hier im Forum


Wenn ich schreibe, denke ich nicht an Irgendwen, irgendwo oder irgendwie geartete Großteile oder "massentaugliche" Aussagen...
Ich schreibe meine Meinung (die ja auch nicht immer richtig sein muss) und sonst gar nix.

So und nu' iss gut, Rest per PM!! :D
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Holzmacher0815 » Sa Dez 17, 2011 0:42

luutschguutzje hat geschrieben:
westfale2030 hat geschrieben:Ich behaupte mal einfach, daß die hohen Brennholzpreise auch damit zu tun haben, daß sich alle nur auf Buche und Eiche, vielleicht noch Esche und Ahorn,stürzen. Es ist für mich völlig unverständlich, warum Fichte und Kiefer so gar nicht als Brennholz begehrt ist. Dabei sind die Brennwerte aufs Gewicht bezogen eindeutig besser. Der Brennholzmarkt wäre im Wissen um diese Tatsache sicher um einiges entspannter.


Der Förster hat mir Birke angeboten. Und weil sie ca. 10% weniger Heizwert als Buche und Eiche hat, hat er mir 10% Rabatt auf's Holz angeboten (30 statt 33 €/rm).

War lieb gemeint, aber den "Schrott" bekomm ich niemals verkauft.

Wißt ihr, wieviel Vollpfosten zu mir kommen, die NUR Buche wollen. OK, da wie Saarländer traditionell auf Buche oder Obst schwenken, verkauf ich auch 100% Buche in Kleinmengen (bis 2srm) als Grillholz.

Allgemein verkauf ich aber nur gemischt, so wie ich es auch beziehe. Dann erklär ich ihnen immer, daß wir weder Monokulturen haben, noch sie anstreben, und daß wir der Fairnessheit halber alle Bäume einschlagen und auch verarbeiten.

Doch leider gibt es immernoch Leute, die meinen, sie währen schlauer als ich und ziehen beleidigt ab (Stichwort:"Lehrer und Beamte", und ich weiß wovon ich rede, beide Eltern sind/waren Lehrer und bringen mir öfter Kunden)


ich merke doch immer mehr, ALLE Saarländer sind gleich !!

bei mir genau das gleiche !
grins !!

Aber inzwischen ist es mir egal, was die Leute nicht kaufen wollen, verbrauche ich für mich selber.
Und wenn'se reine Buche wollen, kostets halt mehr, damit überzeugt man schnell :wink: :lol:

gruss
Holzmacher
was steht im Jahr 2025 übers Saarland in den Geschichtsbüchern :
"kleiner zänkischer Landstrich" im Westen von Gross-China ;-)
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon togra » Sa Dez 17, 2011 1:16

luutschguutzje hat geschrieben:Doch leider gibt es immernoch Leute, die meinen, sie währen schlauer als ich und ziehen beleidigt ab (Stichwort:"Lehrer und Beamte", und ich weiß wovon ich rede, beide Eltern sind/waren Lehrer und bringen mir öfter Kunden)


Ehhhh :roll: wer hat DIR denn z.B. Lesen und Schreiben beigebracht????
Waren's die Eltern, oder doch der Lehrer?? :roll:

Na ja, da Du ja schlauer bist als manch' Anderer und sowieso weißt, wovon Du redest, kann Dir das ja egal sein...
Ob ich meine eigenen Eltern im Internet allerdings so bloßstellen würde........hmmm...ich weiß nicht :?

@alle Saarländer: Auch der Rest der Welt weiß mittlerweile, dass jede Holzart beim Verbrennen Wärme abgibt.
Ihr habt deshalb das Rad nicht neu erfunden....
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon W-und-F » Sa Dez 17, 2011 8:33

togra hat geschrieben:
W-und-F hat geschrieben:...auf den Flächen findet eine waldbauliche Maßnahme statt. Selbstwerber sind mit ihrer Leistung also aktiv in der Waldbewirtschaftung tätig.

DAS sollte meiner Meinung nach nicht sein; auch wenn die Grenze zwischen "Waldbewirtschaftung" und "Bäume umkloppen" manchmal fließend ist....
Solche Arbeiten sollte man aber grundsätzlich gewissenhaft arbeitenden Fachkräften überlassen.


Es ist aber so, du glaubst doch nicht allen ernstes jemand lässt irgendwo, irgendjemand auf einer Fläche rum tanzen ohne das es irgendeinen Sinn hat ;) Die Sache unterscheidet sich nur im letztendlichen Anspruch der Aufgabe.

togra hat geschrieben:Lediglich das Ego ist angekratzt, wenn es ein Ungelernter schafft, in allen Disziplinen z.B. fehlerfrei einen Baum zu fällen. (Das ist ein Beispiel... :wink: )


Sorry, aber das ist Quatsch ;) Bei mir im Betrieb arbeiten auch ein "Ungelernter" und ein Landschaftsgärtner. Und ein Beispiel hier aus dem Forum ist z.B. der LKW-Stefan, glaub der hat nichmal einen Lehrgang.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon westfale2030 » Sa Dez 17, 2011 12:12

luutschguutzje hat geschrieben:
Der Förster hat mir Birke angeboten. Und weil sie ca. 10% weniger Heizwert als Buche und Eiche hat, hat er mir 10% Rabatt auf's Holz angeboten (30 statt 33 €/rm).

War lieb gemeint, aber den "Schrott" bekomm ich niemals verkauft.

Wißt ihr, wieviel Vollpfosten zu mir kommen, die NUR Buche wollen. OK, da wie Saarländer traditionell auf Buche oder Obst schwenken, verkauf ich auch 100% Buche in Kleinmengen (bis 2srm) als Grillholz.

Allgemein verkauf ich aber nur gemischt, so wie ich es auch beziehe. Dann erklär ich ihnen immer, daß wir weder Monokulturen haben, noch sie anstreben, und daß wir der Fairnessheit halber alle Bäume einschlagen und auch verarbeiten.

Doch leider gibt es immernoch Leute, die meinen, sie währen schlauer als ich und ziehen beleidigt ab (Stichwort:"Lehrer und Beamte", und ich weiß wovon ich rede, beide Eltern sind/waren Lehrer und bringen mir öfter Kunden)


Und wie sieht es mit französischer Buche aus dem grenznahen Elsass oder Lothringen aus? Oder besteht der Brennholzkunde etwa auch noch ausschließlich auf deutscher (saarländischer) Buche?
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Robiwahn » Sa Dez 17, 2011 13:23

luutschguutzje hat geschrieben:...

Der Förster hat mir Birke angeboten. Und weil sie ca. 10% weniger Heizwert als Buche und Eiche hat, hat er mir 10% Rabatt auf's Holz angeboten (30 statt 33 €/rm).

War lieb gemeint, aber den "Schrott" bekomm ich niemals verkauft....


Andere Länder, andere Sitten bzw. andere Definition zu Schrott:

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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Hinterwälder » Sa Dez 17, 2011 14:39

Hallo,
als Waldbesitzer kann Holz ruhig noch etwas teurer werden. Die Durchforstungsrückstände, bei denen Industrie- bzw. Brennholz anfällt, sind inzwischwischen aufgeholt und diese Sortimente sind dann einfach nicht mehr vorhanden. Der Buchenstarkholzmarkt liegt seit Jahren am Boden und es ist zu schade diese Starken Buchen zum jetzigen Preis zufällen und dadurch fällt auch kein Brennholz an. Die Forstbetriebe setzen im moment auf den Nadelholzeischlag, da ist eben richtig Geld zu verdienen. Ich habe am donnerstag auch gebetet, dass der Sturm nicht so heftig wird, ansonsten hätte es wieder billig Holz gegeben und als Waldbauer hätte man wieder in die Röhre gekuckt. In meinem Wald schlage ich nur Holz, und wenn mal ein anderer schlagen würde, würde ich ihn mir sehr genau aussuchen.
Dann zum Holz kaufen und wieder verkaufen. Ich weiß wieviel das Holz kostet und was ich dafür erlöse und mit der Differenz muß ich klar kommen. Und dann muß ich noch ein Argument für die Selbstwerber, die nur ihren eigenen HV versorgen. Wenn derjenige mit Öl Heizen würde : 3000 l =ca 2400 € die ich ausgeben muß. Bis ich diese verdient habe brauche ich ca. 4800 mehr Einkommen, weil ja Sozialabgeben und Steuern davon noch fällig sind. Ich bin ja Land und Forstwirt und muß sagen Forstwirtschaft ist finaziell interessanter als Landwirtschaft.
Gruß
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Holzklotz » Mo Dez 19, 2011 16:48

westfale2030 hat geschrieben:Holz geht nicht zur Neige, es ist nur teuer geworden. Deswegen wird hier rumgejault und auf alles eingedroschen, was mit Wald und Holz zu tun hat. Die gute alte Zeit ist vorbei !



Also mein Förster hat gesagt, dass er den Markt mit seinen 1500 Hektar die er verwaltet nicht sättigen kann und er nur begrenzte Hiebsflächen für Brennholz hat.
Deswegen ziehen ja auch die Preise an.
Nadelholz wird bei uns als Brennholz gar nicht angeboten, weil der Rest in die Biomasse als Hackschnitzel wandert oder als Nährstoffzufuhr für den Waldboden liegen bleibt.
Ist aber wie schon geschrieben nicht auf das Bundesgebiet übertragbar, wohl aber für die Gebiete, die von Stürmen Heim gesucht wurden.

Er hat ausdrücklich gesagt, ohne die Stürme wäre genügend Brennholz vorhanden, so leider nicht mehr.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Robiwahn » Mo Dez 19, 2011 17:08

Holzklotz hat geschrieben:...

Er hat ausdrücklich gesagt, ohne die Stürme wäre genügend Brennholz vorhanden, so leider nicht mehr...


Kannst du ihn evtl. noch mal genau fragen, wieso er so denkt?

Ich dachte, bei den großen Stürmen der letzten Jahrzehnte ist zu 80-90% Fichte gefallen, kaum Buche. Und da ja bei euch nur Buche als Brennholz zählt, sollte da doch eigentlich kaum was Umgefallen sein (und also jetzt noch was da)?
Oder hab ich nen Denkfehler oder seid ihr die statistische Ausnahme/Ecke Dtl., in der die restlichen 10-20% Buche pur gefallen sind?
Frag ihn doch auch mal, ob er dir vielleicht nen Polter Fi/Ki Ind.holz überlässt und welchen PReis er aufruft, dann kannst du für dich mal die Verbrennbarkeit von Nadelholz testen. Könnte mir sehr gut vorstellen, das er sowas bei euch gar nicht als Brennholz anbietet, weil er um die Nicht-Nachfrage danach weiß. Aber wenn mal jemand gezielt nach Ind.holz Fi/Ki fragt und das dann zu Brennholz verarbeitet, ist das ja was anderes.

Grüße, Robi
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Holzklotz » Mo Dez 19, 2011 18:44

Ja, er hat Flächen, da ist der Sturm direkt in die Laubholzbestände rein. Ist natürlich auch ein gewisser Anteil Nadelholz gewesen, aber zu 70% Laubholz, vorwiegend Buche.
Im Revier Sindelfingen/Böblingen hat es vorwiegend Mischwälder, natürlich auch Nadelwälder, aber der Mischwald überwiegt.

Das Problem hier, ist wie schon erwähnt wurde, dass man meint, nur Buche brennt. Wenn da mal ein Scheit Erle oder Esche in einem Bündel waren, dann wurde gleich gefragt ob das überhaupt brennt :shock: . Da werden sich manche Kunden in Zukunft umstellen müssen und nicht mehr so schleckig sein, oder für sortenrein Buche deutlich mehr bezahlen müssen.

Die sind hier unten alle Bucheverwöhnt, das ist das Problem. Wenn du Mischholz verkaufen möchtest dann nur zu einem vielfach geringeren Preis wie die Buche.
Zuletzt geändert von Holzklotz am Mo Dez 19, 2011 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon westfale2030 » Mo Dez 19, 2011 18:47

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW gab im November folgende Holzmarktlage bezüglich Energieholz heraus. Sinngemäß heißt es darin, daß die Nachfrage nach allen Energieholzsortimenten ungebrochen ist. Teilweise fließt Industrieholz als Energieholz ab. Die Nachfrage nach trockenem Brennholz ist sehr hoch und kaum zu bedienen. Brennholzkunden weichen aus Mangel an Hartlaubholz zunehmend auf Weichlaubholz und Nadelholz aus.

Da scheint also zumindest bei einigen ein Umdenken einzusetzen zumal Weichlaubholz und Nadelholz 1/4 bis 1/3 günstiger ist.

Ich weiß schon, jetzt kommt wieder der Brennwert ins Spiel.

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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Holzklotz » Mo Dez 19, 2011 18:55

westfale2030 hat geschrieben:Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW gab im November folgende Holzmarktlage bezüglich Energieholz heraus. Sinngemäß heißt es darin, daß die Nachfrage nach allen Energieholzsortimenten ungebrochen ist. Teilweise fließt Industrieholz als Energieholz ab. Die Nachfrage nach trockenem Brennholz ist sehr hoch und kaum zu bedienen. Brennholzkunden weichen aus Mangel an Hartlaubholz zunehmend auf Weichlaubholz und Nadelholz aus.

Da scheint also zumindest bei einigen ein Umdenken einzusetzen zumal Weichlaubholz und Nadelholz 1/4 bis 1/3 günstiger ist.

Ich weiß schon, jetzt kommt wieder der Brennwert ins Spiel.

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das beste ist sowieso gemischtes Holz zu verbrennen, hoffe dass die Zeit jetzt dafür Reif ist, und ein Umdenken einsetzt.
Nur wird das Nadelholz nicht wirklich viel billiger verkauft, da Hackschnitzel/ Biomasse die Preise nach oben treibt.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon gixxer73 » Mo Dez 19, 2011 19:26

Also ich mache seit Jahren ein Mix aus Hart- und Weichholz und fahre ganz gut damit. Ich verkauf zwar nichts; alles Eigenbedarf. Der Förster weiss genau, dass bei mir immer 30 - 50 % Weichholz dabei sein "müssen"! Aber bei uns in der Gegend bin ich wohl der Einzige, der auch Weichholz nimmt. Vielleicht bekomme ich daher auch immer mein Holz :D . Ich bin halt kein Buchenfetischist :lol: !
Grüßen aus dem Siegerland
Mark

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und verdammt viel Kleinzeug!

Rettet den Wald, esst mehr Spechte!!
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Robiwahn » Mo Dez 19, 2011 19:59

Holzklotz hat geschrieben:Ja, er hat Flächen, da ist der Sturm direkt in die Laubholzbestände rein. Ist natürlich auch ein gewisser Anteil Nadelholz gewesen, aber zu 70% Laubholz, vorwiegend Buche.
Im Revier Sindelfingen/Böblingen hat es vorwiegend Mischwälder, natürlich auch Nadelwälder, aber der Mischwald überwiegt.
...


Aha, ok, das erklärt die obige Aussage vom Förster.

Grüße, Robi
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Anaxa » Di Dez 20, 2011 9:12

Ich hab ja überlegt, ob ich meinen Betrieb zertifizieren lassen soll. Wäre kein Problem gewesen, aber ich lass es jetzt.
Nach nochmaliger Rücksprache mit dem Förster, lässt er keine kleinen Betriebe als Selbstwerber mehr in den Staatswald. Ist ihm zuviel aufwand, er müss ja ständig die dann kontrollieren.

Was gibts da zum kontrollieren?? Ob man die Bäume richtig fällt? Ob man Sauerei macht??

Ich mein, wenn ich mich zertifizieren lasse, dann mach ich das nicht zum Spass sondern weil ich auch so arbeiten will. Dafür unterschreib ich ja auch.

Ich verstehs nicht...


Grüsse
Matze
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