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keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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95 Beiträge • Seite 5 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Kormoran2 » Do Dez 15, 2011 23:29

Togra, den wackeren Gesellen kannst du mir mal vorbeischicken. Bei mir braucht er nur 15 € abdrücken - wir wollen es ja auch nicht übertreiben mit dem Gutmenschentum. :D
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Ford8210 » Fr Dez 16, 2011 6:18

Stehendes Holz ist bei uns bereits seit mehr als 30 Jahren nicht mehr zu bekommen. Es wird alles von den Waldarbeitern gelegt.
Wer bei uns keinen Traktor mit Seilwinde hat, bekommt direkt am Weg seinen aufzuarbeitenden Bereich. Dann darf er auch mehr zahlen. Der Rest in diesem Gebiet wird dann an Leute mit entsprechenden Maschinen vergeben. Dann wird´s 3,--€/RM billiger, da der Aufwand höher ist.
Weiter kommt hinzu, daß jeder seine Vorgaben vom Förster einhält. Wenn der am Ende des Rückens sagt, daß man gute saubere Arbeit geleistet hat, dürfte es kein Problem werden im Folgejahr erneut ein Flächenlos zum Aufarbeiten zu bekommen.

Ich rede hier jedoch ausschließlich von Gemeindewald. Beim Staatsforst sieht das etwas anders aus. Hier gilt Gewinnoptimierung, egal um welchen Preis. Da wird in Kauf genommen, daß ein professioneller Rücker einen Anfahrtsweg von mehreren 100 Kilometern hat. Der kommt, arbeitet seinen Auftrag ab und ist wieder weg. Hauptsache er ist ein paar Euro billiger als der vor Ort. Nur: Der vor Ort kennt die Gegend mit seinen Schwierigkeiten. Er kennt den Förster und er ist in der Lage kurzfristig umzudisponieren, falls es witterungsbedingt in einem Gebiet nicht oder nur unter Erzeugung größerer Rückeschäden nicht geboten ist weiterzuarbeiten. Dies wird jedoch durch die Forstverwaltung, die ihre Instruktionen von politischer Seite her erhält, nicht honoriert. Hauptsache ich habe einen Billiganbieter. Auch wenn hinterher vermeidbare größere Schäden vorhanden sind. Denn die Schäden werden nicht gegengerechnet, sondern fallen in einen anderen Bereich des staatlichen Finanzwesens. Somit sinken zwar die Einnahmen durch Rückeschäden entstandenes minderwertiges Holz, aber man hat die Rückekosten minimiert. Und wenn in den Folgejahren nicht genugt Ertrag (sprich; Bares) beim Holzverkauf herauskommt (weil Bäume durch Rückeschäden ihren Wert eingebüßt haben), wird ein noch billigerer Anbieter gesucht. Auch wenn Wege hinterher erneuert werden müssen, ist das ein anderer Titel im Haushalt und findet deswegen keine Beachtung auf der Habenseite. Das nenne ich wirtschaftliches Arbeiten!
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Martin_Schreiner » Fr Dez 16, 2011 8:12

Das ist doch wie in vielen Firmen auch: der Einkauf muss billigst besorgen.
Wenn die Produktion dann wegen viel Nacharbeit das Ziel nicht erreicht,
ist das ja eine andere Kostenstelle. Bescheuert

Gruß vom Gastfranken
Martin_Schreiner
 
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon W-und-F » Fr Dez 16, 2011 8:30

togra hat geschrieben:...Kann ich verstehen wobei es sicher nicht die "entstellten" Stöcke sind, die Dich persönlich stören, sondern die entgangenen Einnahmen...


Tja, da kennst du mich leider zu schlecht! Denn genau darum geht es mir! Ich erkläre mich: Wenn ich als Unternehmer auftrete und Aufträge bearbeite, dann wird kleinlichst genau auf die Einhaltung der UVV und vor allem der Arbeitsqualität geachtet - was ich für sehr gut halte, denn genau für diese Attribute steht mein Betrieb: Qualität! Dafür beschäftige ich mehrere Forstwirte und habe selbst eine forstliche Hochschulausbildung genossen. Vom Zertifizierungsmist will ich gar nicht mal reden.
Natürlich arbeite ich auch oder gerade um mein Geldsäckel zu füllen ABER ich habe mir meinen Arbeitsplatz auch ausgesucht, weil es mir Freude macht in diesem Lebensraum, mit der Natur zu arbeiten. Wenn ich dann aber sehe, da kommt ein 2-tages Kürsler, denkt er kann jetzt billiges Brennholz abstauben und lässt die Dinger kreuz und quer in Bestand fallen, am besten auf die Z-Bäume rauf und noch in die Verjüngungskegel rein, dann blutet mir das Herz.

Dem "gemeinen" Selbstwerber mache ich keinen Vorwurf, woher soll er das auch wissen.

Des weiteren gibt es auch Situationen die kannst du einem Selbstwerber nicht zumuten, obwohl es waldbaulich sinnvoll wäre den ein oder anderen Baum zu entnehmen zeichne ich besonders kritische nicht an. Tja und jetzt - richtig, kannste für ein paar Bäume wieder jemand rein schicken der es kann. Die Mehrkosten welche dem Selbstwerber durch vorgefälltes Holz entstehen halten sich übrigens absolut im Rahmen des erträglichen ;) Noch was, hast du mal auf deine Bescheinigung vom MS-Grundlehrgang geschaut welche Module du damit erworben hast?

Was Schäden durch Maschinen- bzw. im allgemeinen tlw. Unternehmereinsätze angeht da haben einige Kollegen (auch in Betriebswirtschaft) und auch Revierleiter + Verwaltung einiges an Nachholbedarf, da gebe ich dir Recht. Aber das ist auch wieder eine ganz andere Diskussion.

Ich bitte außerdem um Beachtung: Ich schere nicht alle Selbstwerber über einen Kamm aber die Schere zwischen guten und schlechten Selbstwerbern geht immer weiter auf zum Nachteil derjenigen die ihr Handwerk verstehen, ich muss dabei nur an den Threadersteller denken. Grüße an dieser Stelle ;-)
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Holzklotz » Fr Dez 16, 2011 9:07

Danke für das Lob :D :D
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon westfale2030 » Fr Dez 16, 2011 9:46

Holz geht nicht zur Neige, es ist nur teuer geworden. Deswegen wird hier rumgejault und auf alles eingedroschen, was mit Wald und Holz zu tun hat. Die gute alte Zeit ist vorbei !
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon togra » Fr Dez 16, 2011 17:20

W-und-F hat geschrieben:Tja, da kennst du mich leider zu schlecht!


es ging mir auch nicht im Entferntesten darum, Dich persönlich anzugreifen.
Deine Aussage habe ich lediglich verwendet, weil sie so klar und unmissverständlich ist. (Das ehrt Dich eigentlich... :wink: )

Hauptgrund meines Beitrages war lediglich der Ansatz für manche mal darüber nachzudenken von dem hohen Ross abzusteigen, auf dem sie sitzen.
Sicherlich gibt es gerade unter Brennholzselbstwerbern Einige, die sich mit ihrer Arbeitsweise mächtig selbst disqualifizieren aber es ist definitiv nicht so, das nur und ausschließlich der Forstwirt in der Lage ist, sicher einen Baum zu fällen.
Der Forstwirt sieht (was ja sogar nachvollziehbar ist) einfach das Ansehen seines Ausbildungsberufes den Bach runtergehen, wenn jeder Hinz und Kunz im Wald rumturnt und Bäume fällt.
Wenn von denen natürlich noch Einer mit mächtig übertriebener Ausrüstung, großer Klappe und dafür umso schlechterer Arbeitsweise "brilliert", ist die Suppe komplett.
Für den "rechnenden" Teil der Forstfraktion ist Eigenleistung (wenn nicht so wie in dem von mir beschriebenen Fall) "einfach nur" gewinnmindernd. Erst recht, wenn noch Folgeschäden dazukommen.
Dass muss man doch auch mal klar sagen dürfen. Es ist ja auch gegen notwendige Betriebswirtschaftliche Entscheidungen nichts einzuwenden aber es kann nicht nach dem Motto laufen: Selbstwerber raus aus dem Wald aber Scheiß-Arbeit, wo keiner Lust drauf hat und nichts zu verdienen ist, die sollen sie ruhig machen. Das pauschal auch noch damit zu begründen, dass sie für den "Rest" unqualifiziert sind ist einfach unfair.

So und nun zurück zum Thema...

Holz ist teurer geworden, trotzdem ist der Absatz hier bei uns jedenfalls bis an die Nachhaltigkeitsgrenze gestiegen.
Deswegen geht hier jetzt nur noch der Preis hoch und es freue sich der Waldbesitzer :D
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon westfale2030 » Fr Dez 16, 2011 18:00

Ich behaupte mal einfach, daß die hohen Brennholzpreise auch damit zu tun haben, daß sich alle nur auf Buche und Eiche, vielleicht noch Esche und Ahorn,stürzen. Es ist für mich völlig unverständlich, warum Fichte und Kiefer so gar nicht als Brennholz begehrt ist. Dabei sind die Brennwerte aufs Gewicht bezogen eindeutig besser. Der Brennholzmarkt wäre im Wissen um diese Tatsache sicher um einiges entspannter.
Zuletzt geändert von westfale2030 am Fr Dez 16, 2011 18:36, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon W-und-F » Fr Dez 16, 2011 18:05

Bäume umlegen, das können fähige Leute, dazu ist nicht unbedingt ein Berufsabschluss notwendig (auch wenn die Stöcke hier von Jahr zu Jahr schlimmer aussehen ;))! Aber mit Bäume fällen ist es vielfach nicht einfach getan! Es geht beim Selbstwerbereinsätzen in den wenigsten Fällen um das bloße Bäume umlegen (zumindest hier bei uns) weil die da nicht hingehören, sondern auf den Flächen findet eine waldbauliche Maßnahme statt. Selbstwerber sind mit ihrer Leistung also aktiv in der Waldbewirtschaftung tätig.

Und genau hier möchte ich nochmal die Diskussion ansetzen. Wenn ich Selbstwerberlose Auszeichen, dann muss ich jeden Stängel anspritzen damit er auch liegt. Jemand mit Kenntnissen muss ich nicht erst Verklickern welche Baumarten sich da im Unterstand befinden, wie man sie erkennt, wie sie zu schützen oder gar auch mal freizustellen sind. Das läuft einfach ohne großen Aufwand. Liegt das Holz, werden noch ein paar Entlastungsschnitte gemacht und die Sache ist dann für den Selbstwerber optimal vorbereitet und ein weiterer Durchgang über die Fläche kann unterbleiben.

Und eines kannst du mir glauben, wenn ein Forstunternehmer Angst haben muss vor der Überherrschaft der Selbstwerber - oder das sie im gar die Arbeit wegnehmen - dann gründet er seinen Betrieb auf ganz wackligen Beinen! ;) Der Dienstleistungsektor im Selbstwerberbereich läuft beim mir in der Firma so nebenher und bildet Umsatztechnisch eher die Krümel des Kuchens ;)

Wenn du schreibst, dann denkst du vielfach an den Großteil hier im Forum - Interessiert an der Waldarbeit und mit Interesse vlt. auch am Wald. Aber die Selbstwerberrealität hat sich in den letzten Jahren einfach verändert.


@westfale, bitte dein Beitrag überarbeiten, den von dir zitierten Satz habe ich nicht geschrieben! Danke :-)
Zuletzt geändert von W-und-F am Fr Dez 16, 2011 18:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Schrat » Fr Dez 16, 2011 18:07

westfale2030 hat geschrieben:Ich behaupte mal einfach, daß die hohen Brennholzpreise auch damit zu tun haben, daß sich alle nur auf Buche und Eiche, vielleicht noch Esche und Ahorn,stürzen. Es ist für mich völlig unverständlich, warum Fichte und Kiefer so gar nicht als Brennholz begehrt ist.


Umso besser für die, die sich von diesen Blödsinn nicht kirre machen lassen... :wink:
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon westfale2030 » Fr Dez 16, 2011 18:49

Schrat hat geschrieben:
Umso besser für die, die sich von diesen Blödsinn nicht kirre machen lassen... :wink:


Als Südbrandenburger wirst du die Kiefer als Brennholz auch zu schätzen wissen. Ich geh mal davon aus, daß im flächenstarken, aber dünn besiedelten Brandenburg die Diskussion hier im Forum weniger relevant ist. Mich würden mal eure Brennholzpreis interessieren.
In den alten Bundesländern kriegst du die Buche aus den Köpfen einfach nicht heraus. Stattdessen jaulen hier alle rum. Betonköpfe!
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Kugelblitz » Fr Dez 16, 2011 19:17

Buche, Eiche, Kiefer und alles andere stehend zwischen 7 und 10 euro der Meter, je nach Förster. Wird zusammen mit dem Förster angezeichnet. Aber nicht Staatswald, ist Baron von und zu.....
Schlagabraum der Staatsforst war vor zwei Jahren bei 10 euro der Meter.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Schrat » Fr Dez 16, 2011 19:52

Ich habe jetzt schon 2 Jahre kein Holz mehr im staatlich bzw. von privatwirtschaftlichen Unternehmen betreuten Wald mehr gemacht. Nadelholz lag damals so bei 10 - 12 €/rm, Laubholz ein paar Euro mehr.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon bastler 28 » Fr Dez 16, 2011 22:35

Hallo,
hier im LK Würzburg war bei einer Versteigerung für Selbstwerber beim Preis von 10 €/m 250 Interessenten gemeldet, es waren aber nur 55 Lose vorhanden. Eingeschlagen wird soviel wie in denn letzten Jahren, vor 15 Jahren war der Bürgermeister fast allein zur Versteigerung im Wald. Jeder kann sich selbst seinen Reim daraus machen.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon luutschguutzje » Sa Dez 17, 2011 0:21

westfale2030 hat geschrieben:Ich behaupte mal einfach, daß die hohen Brennholzpreise auch damit zu tun haben, daß sich alle nur auf Buche und Eiche, vielleicht noch Esche und Ahorn,stürzen. Es ist für mich völlig unverständlich, warum Fichte und Kiefer so gar nicht als Brennholz begehrt ist. Dabei sind die Brennwerte aufs Gewicht bezogen eindeutig besser. Der Brennholzmarkt wäre im Wissen um diese Tatsache sicher um einiges entspannter.


Der Förster hat mir Birke angeboten. Und weil sie ca. 10% weniger Heizwert als Buche und Eiche hat, hat er mir 10% Rabatt auf's Holz angeboten (30 statt 33 €/rm).

War lieb gemeint, aber den "Schrott" bekomm ich niemals verkauft.

Wißt ihr, wieviel Vollpfosten zu mir kommen, die NUR Buche wollen. OK, da wie Saarländer traditionell auf Buche oder Obst schwenken, verkauf ich auch 100% Buche in Kleinmengen (bis 2srm) als Grillholz.

Allgemein verkauf ich aber nur gemischt, so wie ich es auch beziehe. Dann erklär ich ihnen immer, daß wir weder Monokulturen haben, noch sie anstreben, und daß wir der Fairnessheit halber alle Bäume einschlagen und auch verarbeiten.

Doch leider gibt es immernoch Leute, die meinen, sie währen schlauer als ich und ziehen beleidigt ab (Stichwort:"Lehrer und Beamte", und ich weiß wovon ich rede, beide Eltern sind/waren Lehrer und bringen mir öfter Kunden)
Gruß Johannes
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