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keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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95 Beiträge • Seite 7 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Franzis1 » Di Dez 20, 2011 9:25

Anaxa hat geschrieben:Ich hab ja überlegt, ob ich meinen Betrieb zertifizieren lassen soll. Wäre kein Problem gewesen, aber ich lass es jetzt.
Nach nochmaliger Rücksprache mit dem Förster, lässt er keine kleinen Betriebe als Selbstwerber mehr in den Staatswald. Ist ihm zuviel aufwand, er müss ja ständig die dann kontrollieren.

Was gibts da zum kontrollieren?? Ob man die Bäume richtig fällt? Ob man Sauerei macht??

Ich mein, wenn ich mich zertifizieren lasse, dann mach ich das nicht zum Spass sondern weil ich auch so arbeiten will. Dafür unterschreib ich ja auch.

Ich verstehs nicht...


Nur weil man Zertifiziert(auch nur Papier) ist heißt es noch lang nicht das die Qualität steigt ich kenne kaum einen Industriebetrieb bei dem die Qualität der Waren dadurch gestiegen ist nur ein paar Tage vor der Zertifizierung ist da immer der Teufel los das auch alle Papiere und sonstige Materialflüsse übereinstimmen und jedes Messwerkzeug auch einen aktuellen Tüvstempel hat usw.

Grüsse
Matze
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Anaxa » Di Dez 20, 2011 10:10

Aber wie kann der Förster die Qualität kontrollieren, wenn er einem nicht mal die Chance lässt. Warum soll ein Landwirt im Forst bessere Arbeit abliefern als ich? Nur weil er Landwirt ist, und ich nicht?

Ausserdem kann man doch nicht sagen, der ist zertifiziert der darf in den Wald und der andere ist auch zertifiziert der darf nicht.
Sonst ist in Deutschland doch auch immer alles entweder 100% oder gar nix. Und plötzlich wird differenziert? Geht nicht.

Grüsse
Matze
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Robiwahn » Di Dez 20, 2011 10:43

Anaxa hat geschrieben:...Ich verstehs nicht...


Und ich versteh bei den letzten 3 Beiträgen nicht mehr, wer hier was eigentlich geschrieben oder nur Zitiert hat.

Leute, macht euch mal bitte die Mühe und schreibt eure eigene Meinung einzeln oder mit nem gut erkennbaren Absatz oder fett oder blau oder sonstwas, aber nicht so einfach in die Zitate anderer Leute rein.

Grüße, Robi

PS: Zum Zitieren einfach das kleine "Zitieren"-Knöpfchen oben rechts im Beitrag anklicken und dann die entsprechende Textstelle raussuchen
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon Holzklotz » Di Dez 20, 2011 13:11

Anaxa hat geschrieben:Aber wie kann der Förster die Qualität kontrollieren, wenn er einem nicht mal die Chance lässt. Warum soll ein Landwirt im Forst bessere Arbeit abliefern als ich? Nur weil er Landwirt ist, und ich nicht?

Ausserdem kann man doch nicht sagen, der ist zertifiziert der darf in den Wald und der andere ist auch zertifiziert der darf nicht.
Sonst ist in Deutschland doch auch immer alles entweder 100% oder gar nix. Und plötzlich wird differenziert? Geht nicht.

Grüsse
Matze


Ich finde die ganze Zertifizierungskacke ist in erster Linie eine Geldmacherei.
Wenn ich unsere Rückegassen nach dem Holzeinschlag betrachtet habe und die Rückegassen der anderen Forstunternehmer, dann könnte man bei den Profi-Unternehmern dort nochmals "Im Westen nichts neues drehen", Schützengräben sind nämlich schon ausgehoben solche Furchen werden hinterlassen.
Wir haben bei dem Jungbestand und den Flächen wo neu gepflanzt wurde, als wir das Starkholz rausholten, keine einzigen beschädigt.
Als der Unternehmer mit seinem Rückezug auf die Fläche fuhr, hats ausgesehen, als ob ein paar Fliegerbomben nieder gingen.
Hab dann unseren Förster darauf angesprochen, der meinte es hätte halt raus müssen da der Häcksler kommen würde.

Wir passen auf wie blöd, ja ein sauberes Bild zu hinterlassen und andere arbeiten wie die Schweine, aber zertifiziert.
Da muss ich sagen, dass mancher Selbstwerber der sein Handwerk versteht, sauberer arbeitet wie viele Unternehmer die im Akkord ihre Marge schaffen müssen, als die, die nur ihr Brennholz fällen und aufarbeiten.

Aber wir dürfen nicht mehr fällen, weil nicht zertifiziert. :twisted:
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Re: keine Flächenlose mehr, Holz geht zu neige ?

Beitragvon NinjaFlo » Di Dez 20, 2011 18:16

Holzklotz hat geschrieben:
Anaxa hat geschrieben:Aber wie kann der Förster die Qualität kontrollieren, wenn er einem nicht mal die Chance lässt. Warum soll ein Landwirt im Forst bessere Arbeit abliefern als ich? Nur weil er Landwirt ist, und ich nicht?

Ausserdem kann man doch nicht sagen, der ist zertifiziert der darf in den Wald und der andere ist auch zertifiziert der darf nicht.
Sonst ist in Deutschland doch auch immer alles entweder 100% oder gar nix. Und plötzlich wird differenziert? Geht nicht.

Grüsse
Matze


Ich finde die ganze Zertifizierungskacke ist in erster Linie eine Geldmacherei.
Wenn ich unsere Rückegassen nach dem Holzeinschlag betrachtet habe und die Rückegassen der anderen Forstunternehmer, dann könnte man bei den Profi-Unternehmern dort nochmals "Im Westen nichts neues drehen", Schützengräben sind nämlich schon ausgehoben solche Furchen werden hinterlassen.
Wir haben bei dem Jungbestand und den Flächen wo neu gepflanzt wurde, als wir das Starkholz rausholten, keine einzigen beschädigt.
Als der Unternehmer mit seinem Rückezug auf die Fläche fuhr, hats ausgesehen, als ob ein paar Fliegerbomben nieder gingen.
Hab dann unseren Förster darauf angesprochen, der meinte es hätte halt raus müssen da der Häcksler kommen würde.

Wir passen auf wie blöd, ja ein sauberes Bild zu hinterlassen und andere arbeiten wie die Schweine, aber zertifiziert.
Da muss ich sagen, dass mancher Selbstwerber der sein Handwerk versteht, sauberer arbeitet wie viele Unternehmer die im Akkord ihre Marge schaffen müssen, als die, die nur ihr Brennholz fällen und aufarbeiten.

Aber wir dürfen nicht mehr fällen, weil nicht zertifiziert. :twisted:



Genau so sehe ich das auch hier bei uns!

Kann man nicht verstehen was da ab geht.

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