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Klima: früher wars auch schon heiß

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Neo-LW » Fr Dez 13, 2019 16:31

Moin,

zumindest in Ba-Wü hat man das Meßraster geändert.

Die "kalten" Meßpunkte sind rausgefallen.

Zum Beweis der Klimaerwärmung hat man die Meßstellen so angeordnet, daß man möglichst hohe Temperaturen messen kann.


Olli

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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Lacy Laplante » Fr Dez 13, 2019 16:40

Uih Uih Uih,

Ebenso fallen hohe Werte raus,wenn diese nicht der Messmethodik des DWD entsprechen. Siehe Lingen mit 42.6°C in diesem Sommer.
Naja,aber man kann natürlich auch an irgendwelche Vts glauben.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Vario_TA » Fr Dez 13, 2019 17:31

Die manchmal von irgendwelchen Leuten errechneten durchschnittstemperaturen haben nichts mit der Erderwärmung zu tun, die Temperatur hängt natürlich stark von der Positionierung der messpunkte ab.
Die durchschnittliche ÄNDERUNG an bestehenden Messpunkten ist aber sehr wohl Aussagekraftig und unabhängig von der Position.
Eben wegen diesem wichtigen Unterschied wird sich auch niemals jemand, der sich damit auskennt, die Erwärmung anhand von durchschnittstemperaturen herleiten, eben weil die messstellen sich ab und an mal ändern. Deshalb lässt sich weltweit betrachtet auch die Änderung der globalen durchschnittstemperatur viel genauer ermitteln als die durchschnittstemperatur selbst. Und genau deshalb findet man auch in keinem einzigen Klimapapier eine "höchste globale zieltemperatur", die man nicht überschreiten will, sondern eine höchste Änderung der Temperatur, die nicht überschritten werden soll. Eine Ausgangs- oder Zieltemperatur wird nirgendwo genannt. Ist ja auch nicht sinnvoll.
Deshalb ist es völlig egal, auf welchem temperaturniveau sich die ganzen messstellen befinden, es interessieren nur die Änderungen.

Wenn zum Beispiel im Tal die Temperatur um 2°C steigt, steigt sie auch am Berg nebenan um ziemlich exakt 2°C. Die absolute Temperatur kann aber sehr unterschiedlich sein, einen Durchschnitt davon zu bilden, wäre Unsinn. Die Änderung ist viel genauer bestimmbar als die durchschnittstemperatur. Klingt im ersten Moment blöd, ist auf den zweiten Blick aber total logisch, weil eben die Temperatur sehr stark ortsabhängig ist, die Änderung der Temperatur aber nicht.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Neo-LW » Fr Dez 13, 2019 17:47

Moin,

wenn man aber die Meßstellen ändert, klappt es mit der Differenztemperatur nicht mehr.

Aber ist ja sowieso egal.
In etwa 30'000 Jahren ist Eiszeit.
Dann liegt Norddeutschland unter 7 Meter dickem Eis.

Landwirtschaft unter dem Eis wird dann schwierig.


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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon oberländer » Fr Dez 13, 2019 18:03

Sind das dann die Folgen von Greta ?
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Neo-LW » Fr Dez 13, 2019 18:15

Die kommende Eiszeit ?
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Kormoran2 » Fr Dez 13, 2019 18:40

Vario, das hast du gut erklärt.
Ich mißtraue mittlerweile jeglichen wissenschaftlichen Bekanntgaben von irgendwelchen Daten. Papier ist geduldig, aber wenn die Wissenschaftler heimlich ihre Datenbasis verändern ohne das mitzuteilen, werde ich als Leser veräppelt.
Lustig war z.B. auch gestern noch die Wahlprognose in GB. Man berichtete von Umfragen, laut derer in den letzten Tagen die Laborleute sehr hohe Zuwächse zu verzeichnen hätten und die Torys starke Einbußen. Alles stünde Spitz auf Knopf.
Und nun wissen wir das tatsächliche Ergebnis: Ein überwältigender Erfolg der Torys. Aber niemand stellt nun die Meinungsumfrage-Spinner zur Rede, wie sie auf dieses dünne Eis gekommen sind. Wie kann man mit einer Prognose so falsch liegen? Antwort: Indem man als Meinungsforscher nicht sauber arbeitet. Also Orte für Befragungen auswählt, wo sofort schon ein falsches Ergebnis bei rauskommt.

Eigentlich sollte man vor jeder Anhörung eines Gutachters zunächst immer fragen, wer das Gutachten/die Umfrage bezahlt hat. Dann kann man sich das Zuhören oft sparen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Vario_TA » Fr Dez 13, 2019 20:00

Neo-LW hat geschrieben:wenn man aber die Meßstellen ändert, klappt es mit der Differenztemperatur nicht mehr.

Wieso das denn nicht?
Wenn alle messstellen, UNABHÄNGIG vom Standort eine identische Änderung gegenüber ihres eigenen Vorjahres (oder halt noch weiter zurück, zb gegenüber dem Mittel der letzten 10 Jahre) ermitteln, dann ist das doch mehr als eindeutig. Das einzige, was natürlich nicht berücksichtigt werden kann, sind komplett neue messstationen ohne vergleichswert.
Da sich die messstellen aber nicht dauernd ändern, hat man für so ziemlich alle messstationen Vergleichswerte der selben Station von vorherigen Jahren und Jahrzehnten. Und an all diesen Punkten wird eine nahezu exakt identische Erwärmung gemessen. Das hat mit den Standorten überhaupt nichts zu tun. Deine Bilder zeigen nur die (irrelevanten) Temperaturen, nicht die (relevante) Änderung dieser.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Grimli » Mi Dez 25, 2019 11:47

Vario_TA hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:wenn man aber die Meßstellen ändert, klappt es mit der Differenztemperatur nicht mehr.

Wieso das denn nicht?
Wenn alle messstellen, UNABHÄNGIG vom Standort eine identische Änderung gegenüber ihres eigenen Vorjahres (oder halt noch weiter zurück, zb gegenüber dem Mittel der letzten 10 Jahre) ermitteln, dann ist das doch mehr als eindeutig. Das einzige, was natürlich nicht berücksichtigt werden kann, sind komplett neue messstationen ohne vergleichswert.
Da sich die messstellen aber nicht dauernd ändern, hat man für so ziemlich alle messstationen Vergleichswerte der selben Station von vorherigen Jahren und Jahrzehnten. Und an all diesen Punkten wird eine nahezu exakt identische Erwärmung gemessen. Das hat mit den Standorten überhaupt nichts zu tun. Deine Bilder zeigen nur die (irrelevanten) Temperaturen, nicht die (relevante) Änderung dieser.


Richtig die Betonung liegt auf alle.
Fallen Messtsellen aus der Vergangenheit heraus oder werden Messtellen ohne Vergangenheit neu hinzugefügt oder für bestehende Messstellen die Methodik geändert funktioniert das System nur noch für die Zukunft nicht für die Vergangenheit und Zukunft als fortlaufende Reihe.
Das selbe Theater haben wir ja bei den Nitratmessstellen diese Messnetze sind für eine fortlaufende Reihe auch ungeeignet gemacht worden. Der Brunnen in meiner Wiese im Moor ist beispielsweise nicht mehr beprobt worden nachdem dort Jahrelang und durchgehend Messwerte unter der Nachweisgrenze festgestellt wurden.
Erst die Neuaufstellung eines repräsentativen Netzes und das abwarten der Ergebnisse nach etwa 15-20 Jahren (im Falle Grundwasser) lässt überhaupt erst eine Auswertung zu.
Wenn unsere BK meint das also keine Zeit für eine neue DÜV mehr besteht dann wird sie damit vor eine Mauer laufen.
Richtigerweise kann erst in 20 Jahren eine Aussage zur Grundwasserbelastung mit Nitrat hinsichtlich der EU Anforderungen in ganz Deutschland getätigt werden und auch nur dann wenn bis dahin keine neuen Fehler gemacht werden alle Brunnen mit der selben Methodik beprobt werden und konkrete Vorgaben hinsichtlich Raster Standort und Fremdeinwirkungen ausgeschlossen werden können.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Kormoran2 » Mi Dez 25, 2019 15:33

Bestimmt gibt es für Meßstationen auch eine regelmäßige Eichung. Darüberhinaus kann man - wie z.B. auch in der Statistik für Lebenshaltungskosten - einen Indexwert festlegen, der als Basis für die neuen Messungen gilt.

Also dass man praktisch sagt: "wenn die alten Thermometer immer 15 Grad angezeigt haben entspricht das 16 Grad auf den neuen Thermometern. Man kann also bei den alten Temperaturwerten bleiben, wenn man bei den Messungen immer 1 Grad bzw. die entsprechende Prozentzahl als Korrektiv abzieht.

Man sagt ja heute auch "ein Auto hat einen 100 kW starken Motor oder nach alter Norm 130 PS".
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon auswanderer » Mi Dez 25, 2019 16:21

Kormoran2 hat geschrieben:Bestimmt gibt es für Meßstationen auch eine regelmäßige Eichung. Darüberhinaus kann man - wie z.B. auch in der Statistik für Lebenshaltungskosten - einen Indexwert festlegen, der als Basis für die neuen Messungen gilt.

Also dass man praktisch sagt: "wenn die alten Thermometer immer 15 Grad angezeigt haben entspricht das 16 Grad auf den neuen Thermometern. Man kann also bei den alten Temperaturwerten bleiben, wenn man bei den Messungen immer 1 Grad bzw. die entsprechende Prozentzahl als Korrektiv abzieht.

Man sagt ja heute auch "ein Auto hat einen 100 kW starken Motor oder nach alter Norm 130 PS".


Wo dann schon mal 6PS unterschlagen wurden.Was soll man ueberhaupt noch glauben?
Die Kunst der Besteuerung liegt darin die Gans so zu rupfen,daß man möglichst viele Federn bei möglichst wenig Geschrei erhält.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Paule1 » Mi Dez 25, 2019 16:38

Wetter + Klima über die Jahrhunderte hinweg, sehr interessant zu lesen :idea:
z. B
-1186 Der Winter ist so mild, dass die Obstbäume zu Lichtmeß (am 2 Feb.) bereits beginnen Früchte zu tragen--da würden heute alle total ausflippen und uns das atmen verbieten
-1287 Der Winter ist so mild das die Bäume bereits im Januar blühen
-1290 Der Winter ist außegewöhnlich mild, das gleich gilt für den Winter 1292
-1425 Trotz Jahren mit schlechtem Wetter ist die Großwetterlage der letzten 4 Jahrhunderte insgesamt so das selbst im Südharz Wein gedeiht
u.s.w.u.s.f

Allerdings interessierte die Leute damals nicht was auf den Südseeinseln passiert, sie wußten zumindest das da sowieso nichts zu machen ist

Wetter - damals und heute


Wetter war schon früher extrem – in ganz Preußen oder im Südharz – teilweise mit Angaben von Sachsa bzw. Bad Sachsa und Umgebung
zusammengestellt von Horst Möller mit Aufzeichnungen von Gerhard Möller
http://www.bad-sachsa-geschichte.de/ind ... &Itemid=67
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Zement » Mi Dez 25, 2019 16:50

@Paule Der Wein gedeiht nun schon In Schleswig-Holstein und auf auf auf eine Dänische Ostseeinsel :klug:
Das was du da an Ereignisse beschreibst , war nur Wetter , ABER nicht Klima !!
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Manfred » Mi Dez 25, 2019 20:00

Was du siehst, ist auch nur Wetter. Wie das Klima 2019 war, wissen wir in 15 Jahren. Da kann sich noch viel tun.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Vario_TA » Mi Dez 25, 2019 20:45

Grimli hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:wenn man aber die Meßstellen ändert, klappt es mit der Differenztemperatur nicht mehr.

Wieso das denn nicht?
Wenn alle messstellen, UNABHÄNGIG vom Standort eine identische Änderung gegenüber ihres eigenen Vorjahres (oder halt noch weiter zurück, zb gegenüber dem Mittel der letzten 10 Jahre) ermitteln, dann ist das doch mehr als eindeutig. Das einzige, was natürlich nicht berücksichtigt werden kann, sind komplett neue messstationen ohne vergleichswert.
Da sich die messstellen aber nicht dauernd ändern, hat man für so ziemlich alle messstationen Vergleichswerte der selben Station von vorherigen Jahren und Jahrzehnten. Und an all diesen Punkten wird eine nahezu exakt identische Erwärmung gemessen. Das hat mit den Standorten überhaupt nichts zu tun. Deine Bilder zeigen nur die (irrelevanten) Temperaturen, nicht die (relevante) Änderung dieser.


Richtig die Betonung liegt auf alle.
Fallen Messtsellen aus der Vergangenheit heraus oder werden Messtellen ohne Vergangenheit neu hinzugefügt oder für bestehende Messstellen die Methodik geändert funktioniert das System nur noch für die Zukunft nicht für die Vergangenheit und Zukunft als fortlaufende Reihe.


Du scheinst nicht verstanden zu haben, dass es sich bei der Erfassung der temperaturänderung um Stationen handelt, die exakt diese Anforderungen erfüllen. Bis auf Stationen, die weniger als 1 Vorjahr haben, sind alle Daten verwertbar.
Herausfallende messstellen sind egal. Die Methodik ist einheitlich.
Mit einem Belastungsmessnetz wie bei Nitrat hat das absolut nichts zu tun.
Nochmal:
Es geht NICHT um die erfassten Durchschnittstemperaturen, sondern die Änderung dieser.
Ausnahmslos alle messstellen, die mit der gleichen Methode (wurde glaube ich noch nie geändert) und an der gleichen Stelle wie im Vorjahr (also fast alle) misst, liefert verwertbare Daten. Und die sind nunmal eindeutig. Und ALLE diese Daten zeigen einen nahezu identischen Temperaturanstieg. Eindeutiger geht's nicht.


Und dass es noch immer Leute gibt, die Wetter und Klima nicht unterscheiden können, ist schon bemerkenswert. Wetterextreme gab es schon immer. Eine Veränderung des Klimas verändert aber Intensität und Häufigkeit vieler wetterphänomene.
2018 wäre ohne Globalisierung und moderne Technik auch sicher als katastrophenjahr in Mitteleuropa in die Geschichte eingegangen.
Speziell das Mittelalter ist denkbar schlecht für Vergleiche der Wetterextreme zu Heute geeignet, damals gab es die sogenannte mittelalterliche Klimaanomalie, die sich allerdings nicht in Ursache geschweige denn Geschwindigkeit mit der heutigen Dynamik vergleichen lässt. Gegen das, was wir heute sehen, ist das Mittelalter ein feuchter Dreck. Wären wir nicht so hoch technisiert, hätte es hier wesentlich mehr Hungersnöte gegeben.

Die meisten Modelle zeigen eine Abkühlung bis etwa 1850 und sowohl Modelle als auch bestätigende Messungen zeigen einen extremen Anstieg der Mitteltemperatur ab etwa 1960. Die Geschwindigkeit der temperaturänderung ist so hoch wie seit zigtausend Jahren nicht und das, obwohl es nicht mehr oder weniger extreme Ereignisse wie zb sehr große Vulkanausbrüche gab als zuvor und sich auch (abgesehen von der Industrialisierung mit hohem co2 Ausstoß) sonst nicht so verändert hat, dass es eine so schnelle Änderung der Temperatur auch nur ansatzweise erklären könnte.
Das sollte doch alarmierend sein, oder etwa nicht?
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