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Kommentar Agrarmanagerin

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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98 Beiträge • Seite 7 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Nov 04, 2016 10:58

Die Fragestellung ist ja sowieso suggestiv, ähnlich wie damals bei der KDV-Prüfungsfrage: "Was würden sie machen, wenn ein russischer Soldat ihre Frau vergewaltigt und ihre Kinder tötet?"
Damit wird ein Reflex ausgelöst, der keine andere Antwort zulassen soll, als die erwünschte.
Wenn man der Wirtschaft die Fähigkeit zur Freiwilligkeit für Lösungsprobleme abspricht, kann man sie vom Verbraucher wohl noch weniger erwarten.
Der Staat muss sich langfristig zu einer gesellschaftlich konformen und wirtschaftlich tragbaren Umsetzung ihrer auf einer Minorität beruhenden ethisch-moralischen Forderung verpflichten und eine Verpflichtung zur Bestandsicherung von mind. 20 Jahren aussprechen. Die Finanzierung zur Umsetzung muss dann staatlicherseits erfolgen, sonst wird's nix. Und das muss man dem Steuerzahler nachhaltig verkaufen und per Wahlentscheid überantworten....und wenn nicht, dann gibt's das eben nicht.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon T5060 » Fr Nov 04, 2016 11:39

Wenn unsere Wissenschaft sagt, wenn unser Bauer gut leben soll, soll er 3.000 mastschweine oder 300 Milchkühe halten, dann passt es.

Die Wissenschaft könnte aber auch sagen, wenn der Bauer 80 Milchkühe oder 800 Mastschweine hält, bräuchte er Preise von xy um auskömmlich zu leben.

Aber letzteres will keiner, es muss billig sein
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Nov 04, 2016 11:45

Die Differenz zwischen auskömmlichen Preisen für den Erzeuger und gewollten Preisen des Verbrauchers muss ja nun jemand ausgleichen.....wer auch immer, sonst wird's eben nix mit heiteitei und Kuscheltier.
In der neuen Zeit ist ein Artikel zum Tierwohl und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen um die emotionalen und kognitiven Fähigkeiten von Tieren....am Ende wird gesagt: ..." es reicht nicht zu wissen, was das Tier braucht, wir müssen auch wissen, was es will!" Der Irrsinn ist noch nicht zu Ende.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Nov 04, 2016 12:13

Interessant wird es nun, ob es eine Analogie gibt, wenn durch den jetzigen Preisanstieg bei der Milch das Tierwohl automatisch mit steigt, wie es ja bei fallenden Preisen auch verloren gegangen sein soll....
http://www.tieraerztekammer-nordrhein.d ... s-ein-muss

Das wird wohl den Erzeugern wieder auf die Füße fallen, wie es bei QS, Tierwohl bei den Schweinen auch passiert ist.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon ExLW » Fr Nov 04, 2016 12:36

T5060 hat geschrieben:Aber letzteres will keiner, es muss billig sein


Fleisch war "früher" nie billig.
Es "muss" nicht billig sein, es ist billig geworden.

Es ist durch den "Fortschritt" möglich geworden, dass es billig produziert werden KANN.
Also wird es billig produziert. Der Billigste macht den Preis für alle, indem er unterbietet, und das mit möglichst großen Mengen.
Da Fleisch relativ zu anderen Nahrungsmitteln immer billiger (oder erschwinglicher) wurde, stieg die Nachfrage enorm an. Produktionsgrenzen gibt es nicht. Logisch, dass Produzenten nicht wollen, dass die Nachfrage sinkt. Egal, welches Produkt.

Jetzt wollen einige Fleisch künstlich verteuern, um indirekt über eine dann sinkende Nachfrage die (Massen-)Produktion zu drosseln.
Beim Strom haben sie es ja genau so gemacht. Strom wurde für die Verbraucher teurer, also machen wir abends das Licht aus, oder kaufen LED´s.

Das ist alles Planwirtschaft.
Bei Merkelianern kommt sowas gut an.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Nov 04, 2016 12:46

Der Energieverbrauch der privaten Haushalte ist seit 1990 aber nicht signifikant gesunken, auch nicht der Stromverbrauch...wir müssen nur mehr bezahlen...
http://www.umweltbundesamt.de/daten/pri ... -haushalte

Man versucht beim Fleisch doch ausschließlich über die Schaffung von schlechtem Gewissen, eine Steuerung zu erreichen. Damit das Gewissen beruhigt ist, soll der Verbraucher auch bereit sein, evtl. höhere Preise zu akzeptieren. Ich glaube aber nicht an dieses Märchen. Die Menschen lassen sich nicht weiterhin für blöd verkaufen und sich dem ständigen nugging aussetzen. Warum soll jemand mehr für ein Produkt bezahlen, als der Markt es ihm ermöglicht? Und der Markt ist international....und Protektionismus will keiner, hat man ja gerade mit CETA bekundet.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon Hoschscheck » Fr Nov 04, 2016 13:35

Preisabsprachen. :lol: :lol:
Wie der Rest der korrup..., ähh Kapital gesteuerten Wirtschaft.

:wink: , wir sind zu harmlos.

Hoschscheck
BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon T5060 » Fr Nov 04, 2016 13:53

Ich konnte heute morgen GEA auch keine 500 € für einen Vacuumpumpenmotor in den Rachen werfen,
hab mir bei einem Industridienstleister dann einen Austausch für 140 geholt
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