Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 6:38

Kommentar Agrarmanagerin

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
98 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Okt 28, 2016 9:19

Fazit : Handtuchwerfen?
Oder evtl. doch mit gestalten?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon elchtestversagt » Fr Okt 28, 2016 9:58

Wenn man investieren will, dann im Ausland.
In Deutschland?
Füsse still halten, nur das notwendigste machen.
Lasst sich die "Zukunftsbetriebe", und damit meine ich was anderes wie die Grösse, doch erstmal kräftig die Finger verbrennen, und dann, wenn sich der Rauch gelegt hat, wieder einsteigen.
Bloß nicht investieren, bei der Politischen und Gesellschaftlichen Halbwertszeit von zwei Jahren bei gleichzeitiger Wirtschaftlicher Abschreibung von 20 Jahren....

Was anderes ist es, wenn man seine 100% Politisch und Gesellschaftlich konforme Ware komplett selbst vermarktet, und das Zukunft hat, dann ruhig Investieren.
Aber nur dann.
Für den Allgemeinkonsumenten, bei Versorgung des Verbrauchers über den LEH, wird man nur Geld verbrennen.
In meiner Karriere habe ich schon unzählige Qualitätsfleischprogramme und Qualitätssiegelprogramme kommen und vor allen Dingen gehen gesehen, beim dummen Landwirt ist da ausser Arbeit, Kapital und Stress nichts hängen geblieben.
Der Fleischmarkt war, ist und bleibt einzig und alleine ein Preismarkt.
elchtestversagt
 
Beiträge: 6707
Registriert: Sa Aug 08, 2009 8:04
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon elchtestversagt » Fr Okt 28, 2016 10:03

Nachtrag: Es heisst beim Landwirt ist nichts ausser Arbeit, Kapitaleinsatz und Stress hängen geblieben.
Selbst die Biobranche kommt seit nun mehr 20 Jahren nicht auf die Beine, das meiste in der letzten Verteilerstufe für den Verbraucher hat seinen Ursprungsort im Ausland...

Ach ja, lasst euch von den Bio-Erfolgszahlen nicht blenden: Wenn ich ein Schwein habe, und nächstes Jahr zwei, dann hab ich eine Steigerung von 100%...
Hört sich gut an, aber wieviel Anteil hab ich dann bei einem Gesamtmarkt von sagen wir 1 Millionen....
elchtestversagt
 
Beiträge: 6707
Registriert: Sa Aug 08, 2009 8:04
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Okt 28, 2016 10:11

Die Lobby sollte vielleicht schon mal beginnen eine gute, in allen Medien präsente Werbung über Tierhaltung zu starten. Ohne Faktenwissen, ohne eine Unterton der Belehrung oder des Jammerns. Es müssen Gefühle transportiert werden. Tierschutz ist weiblich, es gilt vor allem diese Gruppe irgendwie einzufangen. Fleischkonsum ist vorwiegend männlich determiniert. Hier müssen Profis ran, die es verstehen diese Ambivalenz in Werbung umzusetzen. Das kostet auch Geld und da sind wir wieder an der gleichen Stelle, wie vorher.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Okt 28, 2016 10:18

elchtestversagt hat geschrieben:Nachtrag: Es heisst beim Landwirt ist nichts ausser Arbeit, Kapitaleinsatz und Stress hängen geblieben.
Selbst die Biobranche kommt seit nun mehr 20 Jahren nicht auf die Beine, das meiste in der letzten Verteilerstufe für den Verbraucher hat seinen Ursprungsort im Ausland...

Ach ja, lasst euch von den Bio-Erfolgszahlen nicht blenden: Wenn ich ein Schwein habe, und nächstes Jahr zwei, dann hab ich eine Steigerung von 100%...
Hört sich gut an, aber wieviel Anteil hab ich dann bei einem Gesamtmarkt von sagen wir 1 Millionen....


Tierwohl, Schweinefleisch - Verzehr und Bio haben nichts miteinander zu tun.
Wer Bio eingestellt ist, ist sowieso wenig Fleisch und dann auch nicht Schwein. Die Masse der Verbraucher konsumiert klassisch konventionell, lehnt aber die derzeitigen Haltungssysteme ab. Das führt nicht automatisch zu weniger Verbrauch aber zu Initiativen gegen die Haltung und gegen die Betriebe.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Okt 28, 2016 10:29

elchtestversagt hat geschrieben:Wenn man investieren will, dann im Ausland.
In Deutschland?
Füsse still halten, nur das notwendigste machen.
Lasst sich die "Zukunftsbetriebe", und damit meine ich was anderes wie die Grösse, doch erstmal kräftig die Finger verbrennen, und dann, wenn sich der Rauch gelegt hat, wieder einsteigen.
Bloß nicht investieren, bei der Politischen und Gesellschaftlichen Halbwertszeit von zwei Jahren bei gleichzeitiger Wirtschaftlicher Abschreibung von 20 Jahren....

Was anderes ist es, wenn man seine 100% Politisch und Gesellschaftlich konforme Ware komplett selbst vermarktet, und das Zukunft hat, dann ruhig Investieren.
Aber nur dann.
Für den Allgemeinkonsumenten, bei Versorgung des Verbrauchers über den LEH, wird man nur Geld verbrennen.
In meiner Karriere habe ich schon unzählige Qualitätsfleischprogramme und Qualitätssiegelprogramme kommen und vor allen Dingen gehen gesehen, beim dummen Landwirt ist da ausser Arbeit, Kapital und Stress nichts hängen geblieben.
Der Fleischmarkt war, ist und bleibt einzig und alleine ein Preismarkt.


Der größte Stallausrüster hier in der Gegend baut seit ein paar Jahren hauptsächlich Wohnblocks, um seine guten Leute zu beschäftigen...
Hier investieren nur noch wenige in Erweiterung.
Wir selbst hauptsächlich außerlandwirtschaftlich.
Kreuzschiene
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon elchtestversagt » Fr Okt 28, 2016 10:56

Wo ist denn der Unterschied zwischen dem Haltungssystem, welches sich der Verbraucher ( angeblich, ich glaube nicht daran..) wünscht und Bio?
Wie gesagt, die Käfighaltung in der Ukraine oder die Masthähnchenhaltung in Polen oder die Schweinemast in Spanien läuft wesentlich entspannter für den Erzeuger wie hier, und dennoch bedienen alle den gleichen ( Deutschen) Markt....
elchtestversagt
 
Beiträge: 6707
Registriert: Sa Aug 08, 2009 8:04
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon Lonar » Fr Okt 28, 2016 12:15

Ich denke auch das Meyenburg leider Recht behalten wird.
Allerdings würde ich schon zwischen Veredelung und Milcherzeugung unterscheiden.
Da geht nämlich auch die Öffentliche Meinung wesentlich weiter auseinander.
Sicher wird es in der Milcherzeugung auch zu Veränderungen kommen durch den Gesetzgeber, allerdings ist es schon bemerkenswert das es keine breite Mehrheit in der Politik zur Abschaffung der Anbindehaltung gibt .
Das ist bei Sauen ja schon fast ewig vorbei.
Da muss man sich ja fragen was der Milchviehhalter besser macht, bzw besser kommuniziert.

PS: Habt ihr schonmal in einem aktuellen Musikvideo einen modernen Schweinestall gesehen?
Einen Kuhstall gibt's bei "Sun goes down" von Robin Schulz ;-)
Hier der Link http://youtu.be/mmW1t4Y5UtE
Benutzeravatar
Lonar
 
Beiträge: 3133
Registriert: Mi Jul 08, 2015 13:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Okt 28, 2016 15:25

Libero hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=usvukevKKYM



Wie ich sagte....Grethe hat auch in Berlin vollste Zustimmung erhalten
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Okt 28, 2016 15:32

@Lonar, die Anbindehaltung wird nur deshalb nicht sofort verboten, weil sie in den sog.bäuerlichen Bundesländern gesellschaftlich als akzeptiert und als Bestandteil eines historischen Bauernbildes dient. Was meinst, was los ist, wenn Panorama 40%der bayrischen Milcherzeuger als Tierquäler hinstellen würde, wie es bei der Sauenhaltung der Fall war.
Die Anbindehalter kommunizieren gar nichts, haben sie aufgrund der oben genannten Gründe auch nicht nötig.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon T5060 » Fr Okt 28, 2016 17:30

LUV, dein dämliches Gekeife gegen Anbindung, Bayern und kleinere Betriebe ist genauso peinlich wie die Schwarzmalerei von Onkel marius.

Ihr könnt im Raum Weser-Elbe tolle Milchviehhaltungen haben wie ihr wollt, dass Zeugs was aus eurer Milch gemacht wird,
kann auf der Welt jeder machen, entsprechend beschissen sind die Verkaufserlöse.

Solange die Mißwirtschaft bei DMK jeden deutschen Milchlieferanten 1,5 - 2 cent / kg Milchgeld kosten : Ball flach halten

Die Leute von Friesland Campina sind der gleichen Meinung.

... und zu DMK könnte ich jetzt Seiten zu aktuellen Entwicklungen schreiben, aber das lassen wir besser.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Fr Okt 28, 2016 17:52

Du hast einen Knall und gehörst eben auch zu denen, die wirtschaftlichen Erfolg vor die Ansprüche der Gesellschaft stellen. Das ist eben die althergebrachte DBV - Denke, die du ja angeblich so schlimm findest. Mir doch Wurscht, wie ihr Bauern euch selbst ins Knie schießt, du bist jedenfalls treffsicher.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon T5060 » Fr Okt 28, 2016 19:06

Ne ihr schießt alles ab. Wenn ihr glaubt, dass nur noch das Hipp ist was jenseits der 200+ Bestände ist, dann irrst du.
Ich persönlich halte den 70er Liegeboxenlaufstall mit Fleckvieh und Roboter für angesagt, als max. 1,5 Mann - Betrieb, idealerweise mit gutem zweitem Standbein.
Die aus der Milch entstehenden Milchprodukte sollten sich deutlich in der Attraktivität für den Verbraucher unterscheiden.
Besonders für den Export benötigen wir Spezialitäten, die eben USA und Neuseeland nicht bieten können.
Was du dir halt nicht vorstellen kannst, dass es noch viele Milchviehbetriebe mit 60.000 € ausserlandw. Einkommen gibt.
Die 3 Fendt und 5 Audi am Hof, wollen bezahlt sein.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon Lonar » Sa Okt 29, 2016 5:46

Und genau deshalb sollte man jetzt die Füße still halten bei Investionen.
Wir sollen für allen Scheiß in Vorleistung gehen. Es wird das blaue vom Himmel versprochen und am Ende muss man doch realistisch bleiben und sagen der Verbraucher bezahlt nichtmal unsere Bio Kollegen richtig, der Staat gibt sein Geld lieber nach Griechenland und die EU hat genug mit sich selbst zu tun.
Benutzeravatar
Lonar
 
Beiträge: 3133
Registriert: Mi Jul 08, 2015 13:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Sa Okt 29, 2016 7:17

Niemand spricht von irgendwelchen Bestandsgrößen.
Dr. Brandt hat eindrucksvoll Milchviehbetriebe aus Bayern Milchviehbetriebe aus Sachsen -Anhalt gegenüber gestellt, und die betriebswirtschaftlichen Daten verglichen. Die bayrischen waren beim Cashflow III den größeren immer überlegen.
Das interessiert beim Tierwohl aber nicht, nicht mal bei Bio interessiert das. Dr. Sundrum hat ja schon vor Jahren dargelegt, dass die Haltung zwischen konventionell und Bio am Ende keinen Unterschied bringt, was bei der Schlachtkörperbetrachtung sichtbar wird.
Man muss ja auch nicht investieren, aber schon die Anpassung von Altgebäuden kann zu Problemen führen, wenn nicht klar ist was erlaubt sein wird.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
98 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki