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Kommentar Agrarmanagerin

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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98 Beiträge • Seite 4 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon Lonar » Sa Okt 29, 2016 7:58

Auch eine Anpassung an Altgebäuden sehe ich als Investion solange es keine Reparatur ist.
Und solange keiner mir einen Deal vorschlägt der sich rentiert, wird nichts investiert und versucht mit möglichst geringem Aufwand durchs Loch zukommen.
Ich würde nicht mal sagen das nur das historische Landschaftsbild zählt sondern auch das in jeder Folge Bergdoktor optisch gesunde Kühe in der Anbindehaltung gezeigt werden. Mastschweine sieht man im Fernsehen fast immer nur auf Stroh oder angefressen auf Tierschutzvideos. Ist doch klar wie die Öffentliche Meinung gelenkt ist.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Sa Okt 29, 2016 8:19

Ok, dann ist die Botschaft von Seiten der Landwirtschaft an die Gesellschaft : Schreibt mir vor, was ich tun soll, ich will da gar nicht mitreden, ich akzeptiere eure Wünsche ohne Widerspruch!

Dann darf man sich aber wirklich nicht wundern oder ärgern :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon xyxy » Sa Okt 29, 2016 8:23

LUV hat geschrieben:Ok, dann ist die Botschaft von Seiten der Landwirtschaft an die Gesellschaft : Schreibt mir vor, was ich tun soll, ich will da gar nicht mitreden, ich akzeptiere eure Wünsche ohne Widerspruch!

Dann darf man sich aber wirklich nicht wundern oder ärgern :roll:

So ähnlich, der Entscheidungsvorbehalt liegt dann aber immer noch bei dem einzelnen Produzenten, so what?
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Sa Okt 29, 2016 8:26

Warum dann die ganze Aufregung über Auflagen und Verordnungen? Ist doch alles ok! :prost: :klug:
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon xyxy » Sa Okt 29, 2016 9:03

LUV hat geschrieben:Warum dann die ganze Aufregung über Auflagen und Verordnungen? Ist doch alles ok! :prost: :klug:

Die Aufregung gilt den Anfeindungen und Verallgemeinerungung, das Fundament für ein Upgrade der Landwirtschaft seh ich nicht. Wir sollen doch Unternehmer sein, wenn Edeka Streichelschweine und Heumilch will, wird sie die bekommen können, warum liegt der Auftrag dann nicht auf dem Tisch? :roll:
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Okt 29, 2016 9:08

LUV hat geschrieben:Fazit : Handtuchwerfen?
Oder evtl. doch mit gestalten?

Zum Handtuchwerfen hatte ich ja noch zwei Alternativen erwähnt.
Und Mitgestaltung, da denke ich an die Initiative TW. Lobbyisten aus Landwirtschaft, Tierschutz und Handel haben ein Paket geschnürt. Die Landwirte haben durchaus Zeit und Geld in Verbesserungen investiert, gegen Almosen wohlgemerkt. Dafür hat man schon mal pauschal Kritik eingesteckt, man würde ja nur minimalste Schritte gehen. Und ein Video hat gereicht, damit alle wieder auf die Bauern einkloppen können, dass sie nicht mal das ernsthaft umsetzen wollen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aus was Du die Zuversicht ziehst, die Landwirtschaft würde als ernstzunehmender Verhandlungspartner benötigt, bzw akzeptiert.

LUV hat geschrieben:, die wirtschaftlichen Erfolg vor die Ansprüche der Gesellschaft stellen.

Das ist doch völlig normal und legitim. Nur andere Wirtschaftsbranchen beeinflußen die Ansprüche der Gesellschaft um ihren wirtschaftlichen Erfolg zu mehren. Da fehlt es der LW an allen Ecken am entsprechenden Marketing.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Sa Okt 29, 2016 10:01

Meyenburg, natürlich ist es legitim Gewinne zu erwirtschaften, das ist sogar notwendig. Das haben auch alle Anwesenden so mitgetragen. Die Landwirtschaft hat aber aufgrund der Vielfältigkeit der Einwirkung aufs Ökosystem und besonders aufs lebende Tier noch eine andere Stellung gegenüber anderen Wirtschaftszweigen. Die Argumentation des notwendigen Einkommens zur Nutztierhaltung in der derzeitigen Form zieht aber nicht mehr, weil die Ansprüche der Gesellschaft an die Tierhaltung andere geworden sind.
Und ja, andere Branchen beeinflussen den Verbraucher...deshalb hatte ich ja auch geschrieben, dass es einer dauerhaften positiven mit Emotionen aufgeladenen medialen Berichterstattung bedarf......die kostet Geld und wird evtl. von den Tatsachen vor Ort wieder zunichte gemacht....das hat aber die Landwirtschaft selber in der Hand, das zu ändern.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon elchtestversagt » Sa Okt 29, 2016 11:44

Leute, ihr dreht euch im Kreis...(und werdet immer schneller..)
Solche Aktivisten und NGOs haben nur das eine Ziel: Abschaffung der Tierhaltung an sich.
Die wollen keine Verbesserungen beim Tierwohl, die wollen keine Tiere halten lassen.
Wann versteht ihr das endlich?
Und da das "Endziel" klar ist, wollen noch sehr viele möglichst viel Geld vorher von den Landwirten haben, sei es durch " Kommunikationsseminare", Werbung für die Landwirtschaft, Veränderung der Ställe, Veränderung der Tierzucht, Veränderung der Haltung, der Fütterung, des Transportes, der Schlachtung sogar des Tierhalters.
Und wenn der Verbraucher sich eine andere Tierhaltung wirklich wünscht ( und die auch bezahlt), dann würden wir dieses Jahr 80% weniger Fleisch und nicht nur 4,5% weniger Fleisch aus konventionelle Tierhaltung an den Mann bringen, denn in jedem Laden kann jedem Verbraucher dieser Wunsch erfüllt werden...
Beim E10 hat das ja auch "funktioniert", das wollte der Verbraucher nicht und hat es auch nicht gekauft.
Und wenn der Verbraucher dieses Wunschfleisch dann konsumiert, dann wird auch ein Angebotsmarkt entstehen, da kann der Architekt keine Tierwohlställe gegen zeichnen....
Da aber die Mehrheit der Verbraucher gegen seiner Meinung handelt, muss die Politik hart durchgreifen.
Denn man muss jemanden zu seinem Glück zwingen.
Das ist bei der Ernährung so, und wird auch bei der Mobilität so sein.
Denn trotz Dieselgate und Umweltverschmutzer ist der Markt für Dieselfahrzeuge nicht eingebrochen, es ging nur um ein paar Prozentpunkte.
Im Geldbeutel wird entschieden. Genau so wie jeder männliche Autofahrer ein 5ltr. Auto fahren möchte..( wir rede hier aber nicht vom Verbrauch.....)
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon bauer hans » Sa Okt 29, 2016 11:48

elchtestversagt hat geschrieben:Leute, ihr dreht euch im Kreis...(und werdet immer schneller..)
Solche Aktivisten und NGOs haben nur das eine Ziel: Abschaffung der Tierhaltung an sich.
Die wollen keine Verbesserungen beim Tierwohl, die wollen keine Tiere halten lassen.
Wann versteht ihr das endlich?
Und da das "Endziel" klar ist, wollen noch sehr viele möglichst viel Geld vorher von den Landwirten haben, sei es durch " Kommunikationsseminare", Werbung für die Landwirtschaft, Veränderung der Ställe, Veränderung der Tierzucht, Veränderung der Haltung, der Fütterung, des Transportes, der Schlachtung sogar des Tierhalters.
Und wenn der Verbraucher sich eine andere Tierhaltung wirklich wünscht ( und die auch bezahlt), dann würden wir dieses Jahr 80% weniger Fleisch und nicht nur 4,5% weniger Fleisch aus konventionelle Tierhaltung an den Mann bringen, denn in jedem Laden kann jedem Verbraucher dieser Wunsch erfüllt werden...
Beim E10 hat das ja auch "funktioniert", das wollte der Verbraucher nicht und hat es auch nicht gekauft.
Und wenn der Verbraucher dieses Wunschfleisch dann konsumiert, dann wird auch ein Angebotsmarkt entstehen, da kann der Architekt keine Tierwohlställe gegen zeichnen....
Da aber die Mehrheit der Verbraucher gegen seiner Meinung handelt, muss die Politik hart durchgreifen.
Denn man muss jemanden zu seinem Glück zwingen.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Sa Okt 29, 2016 12:39

Ich widerspreche. .....
Der Verbraucher kauft weiterhin das ihm vorgelegte Produkt. Dennoch werden Initiativen und BI , Gesetze und Verordnungen kommen und sie sind ja auch schon da.
Die Legitimation über den doch vorhandenen Absatz für ein weiterso kann man sich wo hinkleben. ..
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon xyxy » Sa Okt 29, 2016 13:23

Ich seh es auch wie Elchtest, dass sich inzwischen fast die gesamte "Agrarelite" aus der Beratung, Wissenschaft und Journalismus auf dieses Thema eingeschossen hat und kollektiv mit dem erhobenen Zeigefinger in die gleiche Richtung wie die Tierrechtler und Konsorten auf die Erzeuger zeigt, heisst ja noch längst nicht, dass genau das die Lösung ist. Die Lösung ist eher, Füße still halten, nicht in Investitionen treiben lassen, solange nicht der betriebswirtschaftlihe Vorteil auf Dauer greifbar ist. Unser örtlicher Stalleinrichter arbeitet sich solange an brandschutztechnischen Auflagen für Wohn- und Gewerbebauten ab und baut Feuerleitern, neuen Auflagen sei Dank....
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon T5060 » Sa Okt 29, 2016 13:31

Wer geglaubt hat dass 1990 unsere von der Stasi angefütterten Salonbolschewisten und Altnazies im Westen mit einem Schlag verschwunden wären, hat geirrt.
Das Bashing von Kirche, Landwirten und Industrie ging weiter und sie sitzen wieder fest im Sattel bei den Medien, NGO´s und auch im Bauernverband.
Ob die sich nun demokratische Sozialisten, nationale Sozialisten oder ökologische Sozialisten nennen, ist egal.

Sie haben keinen Glauben, sind elitär und wollen das Volk bevormunden. Ihr Feind ist der Individualismus. Die Einzelperson hat sich der Gruppe unterzuordnen ( Demokratie ??? :-) )
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon elchtestversagt » Sa Okt 29, 2016 13:51

LUV, jetzt mal ganz ernsthaft, wann warst du das letzte mal einkaufen?
1948?
Wenn ich in einen Laden gehe, dann hab ich Auswahl ohne ende.
Ich kann mich Fleischlos ernähren, ich kann Regionale Ware kaufen, ich kann Bio-Fleisch kaufen, ich kann "gelabelte" Ware kaufen, oder ich mache Diät bis ich tot umfalle.
Aber es gibt keinen, der im Supermarkt dem Verbraucher vorschreibt, das man unbedingt dieses oder jenes Fleisch kaufen muss, schliesslich wohne ich ( bei dir mag das anders sein) nicht in Nord-Korea.

Aber bei dir ist es ja klar, dass die "Agrarwende" kommen muss, schliesslich willst du da dick dran verdienen, denn momentan läuft da nicht viel...
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon LUV » Sa Okt 29, 2016 14:24

Ich finde es nicht ganz fair, wenn ich als Übermittler der schlechten Nachrichten geköpft werden soll.
Es wird Kollegen aus euren Reihen geben, die sich einbringen werden. Der LEH wird sich ebenfalls positionieren und da wird die Sicherheit für erforderliche Investitionen wohl kaum berücksichtigt werden.
Macht was ihr wollt, ihr seid erwachsen und selbstständig.
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Re: Kommentar Agrarmanagerin

Beitragvon xyxy » Sa Okt 29, 2016 15:08

Keiner köpft dich..
Es geht doch nur im Zusammenwirken aller Kräfte, Step by Step über einen langen Zeitraum Erzeuger, Handel, Verbraucher mitnehmen. Wem hilft es, wenn sich jeder in seiner Etage verbarrikadiert und seine Vorstellung nach unten weiterreicht. Aber allem voran muss die Verächtlichmachung der Nahrungserzeugung ein Ende finden, der erste Schritt zur Motivation.
Landwirtschaft verändert sich seit Jahrtausenden, aber nicht zwischen zwei Stalleinbrüchen :?
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