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Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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106 Beiträge • Seite 3 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 8
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Ueli Schüpfer » Mi Apr 01, 2026 12:24

Wurde es eigentlich schon mal von jemanden in Betracht gezogen eine Kranwinde mittels "Klemmbefestigung" an den Kranarm zu koppeln?

Ich stelle mir da eine ähnliche Befestigung wie z. B. eines "Stammkammes" vor.
Man kann da sicherlich noch ein Stück Antirutschmatte dazwischen legen und ordentlich anziehen.

Beispiel Stammkamm, für die Winde natürlich seitlich und ein Flansch mit 4 Schrauben.
Stammkamm.jpg
Stammkamm.jpg (25.4 KiB) 992-mal betrachtet


Nur ein Gedanke :-)
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon DST » Mi Apr 01, 2026 16:21

Höffti hat geschrieben:Wie sieht's da eigentlich im Falle eines Unfalls aus, wenn da am Kran raumgeschweißt wurde? Ist das von den Herstellern so vorgesehen?


Wieviele Unfälle durch eine Winde am Rückewagen kennst du?

Wodurch kam es zu dem Unfall?
Was ist passiert?

Bitte Fakten, kein rumgeeiere.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon DST » Mi Apr 01, 2026 16:36

Ueli Schüpfer hat geschrieben:Wurde es eigentlich schon mal von jemanden in Betracht gezogen eine Kranwinde mittels "Klemmbefestigung" an den Kranarm zu koppeln?



Ja, hab ich.

Funktionierte wegen den Befestigungspunkten auf der Trägerplatte nicht.

Weichmaterial darfst auf keinen Fall unterlegen, das wird ruckzuck durchgequetscht, dann wird die Befestigung locker.

Ein Anschlag gegen Verrutschen müsste dennoch angeschweißt werden.

Man kann die Trägerplatte nicht so arg fest klemmen dass sie hält, die würde sich verspannen, und das wäre schlecht weil die Windentechnik direkt damit verbunden ist.
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Ecoboost » Di Apr 07, 2026 19:17

Servus,

tja was soll ich sagen!?
Der erste Betrieb hat die Schweißarbeiten der Buchsen am Kran für die Winde abgelehnt, sie machen das nicht.
Wurde dann zu einem Betrieb 15 km weiter weg verwiesen, das ist ein spezialisierter Kranfachbetrieb.
Er möchte vom Windenhersteller jetzt noch ein Materialzeugnis haben, um zu sehen aus welchen Metallen die Buchsen genau gefertigt sind. Anscheinend braucht er das zum Abgleich seiner Zertifizierung!?
Langsam wird es ein wenig kompliziert, aber wird schon werden.
Bleibt nur noch zu hoffen das hierfür kein Bausparer drauf geht. :lol:

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Fiat 45-66 » Di Apr 07, 2026 20:14

Und warum nicht selbst an Schweißen. Mit etwas Übung sollte das doch kein Problem sein.

Oder was willst du alles an Zertifikat sammeln.
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Höffti » Di Apr 07, 2026 21:02

Ecoboost hat geschrieben:Servus,

tja was soll ich sagen!?
Der erste Betrieb hat die Schweißarbeiten der Buchsen am Kran für die Winde abgelehnt, sie machen das nicht.
Wurde dann zu einem Betrieb 15 km weiter weg verwiesen, das ist ein spezialisierter Kranfachbetrieb.
Er möchte vom Windenhersteller jetzt noch ein Materialzeugnis haben, um zu sehen aus welchen Metallen die Buchsen genau gefertigt sind. Anscheinend braucht er das zum Abgleich seiner Zertifizierung!?
Langsam wird es ein wenig kompliziert, aber wird schon werden.
Bleibt nur noch zu hoffen das hierfür kein Bausparer drauf geht. :lol:

Gruß

Ecoboost



Das wundert mich nicht und darauf zielte auch meine Frage weiter oben ab.
Aber wenn man mit Maschinenbau nicht so viel zu tun hat, sieht man es wohl eher so wie DST.

Dann sagt man dem Richter im Falle eines Falles einfach, dass man noch nie easvon einem Kranunfall gehört hat.
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon DST » Di Apr 07, 2026 21:22

Na Höffti....

Immer noch angepisst weil ich dich vorgeführt habe?

Deine Stichelei kommt rüber wie "mimimimimi..."

;-)
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Höffti » Di Apr 07, 2026 21:32

DST hat geschrieben:Na Höffti....

Immer noch angepisst weil ich dich vorgeführt habe?

Deine Stichelei kommt rüber wie "mimimimimi..."

;-)


Nun, vorgeführt hast Du mich sicher nicht. Ich warte ja noch auf Dein Bildchen. :P
Kommt wohl nix mehr. Das ist dann ja der Beweis.
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon MikeW » Di Apr 07, 2026 23:35

Ich seh das ein wenig so wie @Fiat45-66
Wie will man vorwärts kommen, wenn eigener Sachverstand hinter einem Regelwerks-Zertifizierungs-Wahn zurückbleibleiben muß ? So neTrägerplatte für ne Hilfswinde ist doch keine Raketentechnik.

Aber das ist typisch (west) deutsch ... das (west) nicht übel nehmen bitte. In unserer Gegend würde da niemand groß rumfragen sondern machen. Auch in der Landwirtschaft ist bei Vielen Zeitgenossen die moderne AirBag Gesellschaft etabliert. Für alles und nix braucht es Zertifikate, Abnahmen, Zeugnisse ... dann ist, so denkt der Einzelne, immer jemand Anderes verantwortlich :wink:

Aber : nicht zur Nachahmung empfohlen ! Ein Jeder ist für sich und sein Handeln selbst verantwortlich.
Und wer nichts macht, dem kann nichts schief gehen ... sicher ist sicher.
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon MikeW » Mi Apr 08, 2026 0:02

@eco ...

gerade noch vergessen. Bring bei Krpan die Werkstoffnummer des Stahls vom Kran in Erfahrung. Dann weiß man mit welchem Zusatzwerkstoff geschweißt werden sollte.
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Ecoboost » Mi Apr 08, 2026 21:20

Servus,

tja, hätte ich das alles vorher gewusst ja keine Ahnung!?
Der Anbieter sagte Du kannst sie selbst anschweißen, ja sicherlich kann man. Aber da der RW noch relativ neu ist und ich so selten schweiße nehme ich besser Abstand davon.
Verstehe jeden der sagt geh was machst Du denn da lange rum, aber man muss hier mein Argument auch verstehen.

Gruß

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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon DST » Mi Apr 08, 2026 21:43

Die Frage ist welchen Aufriss so ein Stahlbau- oder Schweißbetrieb für die 2x 15cm Schweißnähte betreibt.


Wir hatten die letzten Monate auch einige Schweißarbeiten an tragenden Fahrzeugteilen.
Da kommt vom Fahrzeughersteller eine 40-Seitige Schweißvorgabe mit sämtlichen Normen und technische Zeichnungen mit Schweißanleitung.

Da ist alles klitzeklein vorgegeben.

Soweit die Theorie.

In der Praxis kommt dann der geprüfte Schweißfachmann, schaut sich das ganze an, schüttelt mit dem Kopf und meint "er hätte nicht so viel Zeit den ganzen Scheiß mit Elektrode zu schweißen, er hat einen gleichwertigen Draht besorgt und macht das ganze mit MAG, auch über Kopf"

Das waren tragende Rahmenteile an einem 40To schweren Fahrzeug.

So läufts dann in der Praxis.


@Ecoboost, wenn du mit solchen Materialstärken keine Erfahrung hast, und auch sonst selten schweißt, dann ist deine Entscheidung richtig.

Du brauchst einen Schweißer der idealerweise mit Forst- oder Baumaschinen zu tun hat, und sich mit den Besonderheiten bei solch dynamisch belasteten Auslegern auskennt.
Oder ein Fahrzeugbauer welcher z.B. Lkw Auflieger nach Maß baut.
Es gibt auch selbstständige Schweißer die vor Ort Reparaturschweißungen durchführen, und sich auch an Autokräne und Hochbaukräne rantrauen.

Wenn so einer mal in deiner Nähe ist dann macht er das vielleicht auch mal auf dem kleinen Dienstweg.

Hsst du keinen Forstmaschinen- oder Baumaschinenhändler in der Nähe, wo du den Meister mal fragen kannst wer bei Ihnen schweißt?
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon langholzbauer » Do Apr 09, 2026 6:22

Ecoboost hat geschrieben:Servus,

tja was soll ich sagen!?
Der erste Betrieb hat die Schweißarbeiten der Buchsen am Kran für die Winde abgelehnt, sie machen das nicht.
Wurde dann zu einem Betrieb 15 km weiter weg verwiesen, das ist ein spezialisierter Kranfachbetrieb.
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Gruß

Ecoboost

Tja,
Bis vor 20 oder 40 Jahren konnte sowas "der gute Dorfschmied" für 20 Cash in die Tasch schweißen und es hält bis heute...
Der hat auch die zugehörige Materialkunde einfach über das Funkenbild der Flex bestimmen können. :wink:

Im Prinzip kann ich die Bedenken vom Eco ... auch verstehen.
Wer es sich nicht zutraut, soll gefälligst die Finger davon lassen!
Wer eine Rechnung dazu schreibt, haftet für jeden Blödsinn, den die Schweißnaht aushalten muss.
In den ganzen Themen zu RW wird viel zu oft " der bestimmungsgemäße Gebrauch " vernachlässigt.
Solange die Winde nur zum Bodenzug eingesetzt wird, ist das Risiko bei Bruch vernachlässigbar.

Und an der Stelle möchte ich auch daran erinnern, dass bei den RW- Kränen niemand, außer dem Bediener etwas im Wirkkreis zu suchen hat. :klug:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon MikeW » Do Apr 09, 2026 7:54

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Re: Kranwinde/Spalterwinde von der Stange

Beitragvon Ecoboost » Do Apr 09, 2026 20:19

Servus,

es ist nicht so dass ich völlig Fachunkundig bin, in der Arbeit habe ich zum Teil mit Materialanalysen zu tun und arbeite hier auch selbst ab und an mit einem Spektrometer.
Ich nehme eine Buchse Morgen mit und lasse diese nun testen, bisher habe ich noch keine Statement von Weimer erhalten.
1.jpg
1.jpg (134.21 KiB) 226-mal betrachtet

Gruß

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