Egal wie man es dreht und wendet, die Subventionen müssen weg.
Immer und überall.
Ansonsten wird das immer irgendwie ungerecht bleiben.
Sei es wie gehabt einfach über die Fläche, oder wie hier gesagt über die Mitarbeiter.So ein Betrieb wie unser sich aufgestellt hat mit möglichst hoher Leistung und wenig Personal und Dienstleistungen "zukauft" wird dann auch benachteiligt.
Gleiches gilt für die ganzen Biosubventionen. Sind im Grunde doppelte Subventionen für Leute, die es sich leisten können und wollen, sodass Bio nicht 100% Aufschlag von konvi ist, sondern nur 70%. Diejenigen mit schmalen Geldbeutel werden sich das nie kaufen, auch wenn wir die ganze Kohle den Bioleute in den Allerwertesten stecken. Dann werden dass immernoch 35% Aufschlag sein.
Ich komm ja aus einer Ecke ohne Subventionen ( Schweinehaltung/Geflügel) und anhand der Pachtpreisdikussionen haben wir doch schon gesehen, dass die GAP Gelder hier nur einen marginalen Einfluss haben, andere Faktoren spielen eine wesentlich grössere Rolle.
Natürlich wird es dann weiterhin einen Verdrängungswettbewerb geben, doch wer seinen Laden im Griff hat wird auch als "kleiner" das ganze schultern, hat man ja vor zwei Jahren gesehen, die ganz grossen haben nur für die Gülleentsorgung gearbeitet.
Einzig die Kontrollen sollte man wirklich verschärfen, gleiche Spielregeln für alle, heute ist das leider so, wer [zensiert] ist kommt immer weiter, solange auf dem Papier alles stimmt, die Realität sieht anders aus.
Es sollten nur öffentliche Gelder für reine Naturschutzmassnahmen geben, wo Flächen komplett aus der Produktion genommen werden wie z.B. an den Gewässern.
Alles andere ist Nonsens, bereichert andere, beschert uns massen an Bürokratie und noch viel schlimmer wird uns immer negativ angelastet.
Weg mit den Subventionen....

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet