Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 22:33

Land schafft Verbindung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
541 Beiträge • Seite 4 von 37 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 37

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon stamo++ » Mi Okt 23, 2019 18:10

Falke hat geschrieben:
stamo++ hat geschrieben:Außerdem musst du mal richtige Nachrichten hören!


A ja, und du bestimmst, was "richtige Nachrichten" sind?!

Schön, wenn man bloß den Deutschlandfunk hören muss, um zu denen "mit Hirn" zu gehören ... Ist das nicht auch eine Blase?

Für mich zählt der Bericht von jemand, der dabeigewesen ist, viel mehr als irgendein Kommentar in einem der "seriösen" Medien.

A.


Es ist für viele, wohl auch für dich, nicht so einfach zu verstehen, wo die Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirkung der Aktion in Bezug auf
-die Teilnehmer (die fanden das toll, weil es beeindruckend und verbindend war)
-die Betroffenen vor Ort (Zustimmung, neutral bis genervte Ablehnung)
-das Medienecho

sind.

Hier ist es nicht nur der Deutschlandfunk, sondern Zitate aus drei Zeitungen im Deutschlandfunk, also insgesamt ziemlich reichweitenstarke Medien. Da und in der auch verlinken Kommentarspalte des NDR ist nur Hass und Verachtung gegenüber der Bauernschaft und absolute Ahnungslosigkeit gepart mit grüner Verstrahlung zu erkennen.

Das ist keine Blase, und wenn doch, eine ziiiiiemlich große im zig-Millionenbereich.

Es muss weitergehen. Das kann nur der Anfang gewesen sein - man muss viel mehr demonstrieren, dabei aber auch provozieren und aufklären.
stamo++
 
Beiträge: 91
Registriert: Fr Okt 04, 2019 7:12
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon elchtestversagt » Mi Okt 23, 2019 18:20

Das ganze gestern hat doch sehr eindrucksvoll gezeigt, das 80% hinter uns stehen.
Es ist die Mehrheit, die unsere Ware am Markt konsumiert und auch seine Ruhe haben will.
Der Rest hat gestern wiedermal versucht, die Meinungshoheit zu verteidigen ( beim grünen NDR oder beim linksgrünen Spiegel oder ARD/ZDF). Nicht umsonst gestern wiedermal Kontraste mit "Schweine werden nicht fachgerecht notgetötet" oder im Spiegel "Jedes 10 Schwein kommt nie zum Schlachthof" oder heute im Spiegel vom Grünsten aller Grünen Kommentatoren " Internet macht vegan"...
Bei welt.de waren es wohl zuwenige Meinungsbots ( denn die werden immer mehr, vor allen Dingen beim NDR), sodass in den Kommentaren die positive Wirkung doch deutlich heraussticht. Es ist heute doch recht einfach, zu erkennen, welches Medienhaus wie tickt.
Dazu kommt der Faktor Selbstdarstellung, war es damals "Mein Haus, mein Auto, meine Yacht" ist es heute "mein Social-Media-Kanal, meine FfF Proteste, mein Veganismus"...
Gut, eines ist sicher, diese Art "Mensch" vermehrt sich GsD nicht, zudem erkranken immer mehr Jugendliche seit den vergangenen 15 Jahren an Darmerkrankungen, vornehmlich Frauen. Deshalb mache ich mir weniger Sorgen, mein Nachwuchs kommt Keimbelastet und Allergiefrei durchs Leben, während sehr viele der "Hipster-Bewegung" schon heute "ihr Päckchen" zu schleppen haben mit ihren Allergien und Krankheiten...

Deswegen ist auch das beste, was für uns Werbung ist, uns zu benehmen, Authentisch zu sein, immer freundlich, sich im Ehrenamt ohne irgendwelche Persönlichen Vorteile zu beweisen und seine Sachen halbwegs im Griff zu haben ( deswegen halbwegs, weil 100% ist niemals machbar, nur wenn man nichts macht und hat...).
elchtestversagt
 
Beiträge: 6707
Registriert: Sa Aug 08, 2009 8:04
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon John Deere 6320Premium » Mi Okt 23, 2019 18:33

stamo++ hat geschrieben:
Cheffe hat geschrieben:
stamo++ hat geschrieben:Ich habe davon nur im Radio was mitbekommen. Klang ungefähr so: deutschlandweit haben heute Bauern gegen Tier- und Umweltschutz protestiert. Zu der zentralen Kundgebung kamen ungefähr 6000 Personen. Die Veranstalter hatten mit 10000 gerechnet.


Erfolg klingt irgendwie anders.


Ach Schwätzer! die Aktion war ein voller Erfolg und es ist in allen großen Nachrichten drüber berichtet worden, und zwar mit einem ganz anderen Unterton als sonst. Natürlich ist nicht jeder Bericht 100% für die Landwirtschaft, die alte Leier spielen sie natürlich auch noch aber insgesamt Untertützend


Warum beleidigen? Keine Argumente oder einfach keine Diskussionskultur? Außerdem musst du mal richtige Nachrichten hören!

Rohana hat geschrieben:
stamo++ hat geschrieben:Erfolg klingt irgendwie anders.



Tja, dann musst du halt mal live schauen oder Berichte von denen hören die dabei waren. Überall waren mehr Trecker und Menschen unterwegs als erwartet - in den Medien wird die Aktion teils komplett totgeschwiegen bzw völlig untertrieben und unsachlich dargestellt...


Ich bezweifle nicht, dass es geil ist, wenn man dabei ist und Treckerkorso mit Blaulichthilfe fährt. Und es schafft eine große Solidarität innerhalb der grünen Branche.

Aber nochmal zurück zum Schwätzer. Da ist ja unser geliebter Forengutachter, der immer schreibt wie toll er ist und was er alles so kann und erlebt. Das tut er aber in einer Filterblase. Hier, bei Facebook, bei Whatsapp, auf den Seiten irgendwelcher Agrarzeitungen... da gibt es die Zustimmung, die man braucht. Da werden die Nachrichten angezeigt, die man mag, die man sehen will.
Man findet ihn nicht in den Leserbriefspalter der taz o.ä.
Glaubt jemand, die Entscheider lesen im Landtreff oder auf eurer Facebookseite? Oder gucken die, was ihre Wähler im Prenzlauer Berg so wollen?


Heute wurde in der Presseschau des Deutschlandfunks (viele Hörer, viele Hörer mit Hirn, viele Entscheider unter den Hörern und wahrscheinlich noch das seriöseste Medium unserer Staatsmedien) über die "gestrigen Bauernproteste" berichtet, indem Kommentare aus drei großen deutschen Tageszeitungen (ebenfalls jeweils mehr Leser als in euren Facebook-Gruppen) veröffentlicht wurden.
Tenor:
-die Verbraucher sind mit Schuld, weil sie den billigen Dreck der Bauern kaufen.
-Bauern machen die Natur kaputt
-Bauern vergiften das Trinkwasser
-Bauern sind Tierquäler
-Bauern sind dumm und müssen es besser erklärt bekommen.

Das sind nicht meine Meinungen, sondern die in deutschen Medien verbreitet werden. Wer nachlesen will (Achtung, mehr als ein Facebookpost!): https://www.deutschlandfunk.de/presseschau-aus-deutschen-zeitungen.2287.de.html


Das hast du stark vereinfacht, hättest dir auch die Mühe machen können die Artikel direkt zu kommentieren.

Dazu konstatieren die WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN aus Münster: „Es muss gehörig etwas in Schieflage geraten sein, wenn ausgerechnet ein traditionell konservativ eingestellter Berufsstand wie die deutschen Landwirte in einigen Städten fast das öffentliche Leben lahmlegt. Viele Bauern fühlen sich im Stich gelassen von der Politik, ja von einer Gesellschaft überhaupt, die zwar viel Sympathie für die Proteste der ‚Fridays-for-Future‘-Bewegung hegt, aber dennoch vielfach bedenkenlos zur Ein-Euro-Bratwurst greift.“


Der KÖLNER STADT-ANZEIGER sieht bereits „Zeichen eines neuen Kulturkampfes“: „Es gibt nicht nur das Unbehagen bei den Landwirten, die sich von einer vermeintlichen Regulierungswut der Politik überzogen fühlen. Es gibt auch das Bedürfnis nach einer anderen Landwirtschaft. Einer ohne Überdüngung. Einer mit mehr Tierwohl. Einer, die stärker auf Regionalität setzt und die Umwelt schützt statt ihr zu schaden. Fakt ist: Ein Weiter-so bedeutet absehbar das Ende dessen, was man früher einmal die bäuerliche Landwirtschaft genannt hat.“


Die Politik muss die Probleme mit großer Transparenz und Offenheit angehen“, fordert die SÜDWEST PRESSE aus Ulm: „Sie muss den Bauern sagen, was ist – so schnell und offen wie möglich. Auch wenn es dabei um unbequeme Wahrheiten wie die Belastung der Natur durch Landwirtschaft oder um notwendige Handelsabkommen geht. Denn erst durch mangelnde Kommunikation entsteht der überschießende Unmut der Landwirte und ihr Gefühl, ausgeliefert zu sein.“


Da sind wir von den Medien schon ganz andere Aussagen gewöhnt, es ist jetzt offenbar bei fast jedem angekommen, dass die Landwirte wütend sind. Es ist bizzar aber
Denn erst durch mangelnde Kommunikation entsteht der überschießende Unmut der Landwirte und ihr Gefühl, ausgeliefert zu sein.“
stimmt. Das Problem ist tatsächlich die Kommunikation, nur nicht so wie es in diesen Kommentaren dargestellt wird: Die Leute müssen verstehen warum so viele Landwirte gestern auf die Straße gegangen sind. Wir weigern uns nicht einfach nur gegen Veränderung es ist wirtschaftlich nicht machbar diese Leistungen zu erbringen, wo bleiben die Alternativen? . Tierwohl und Umweltschutz sind ja tolle Argumente die moralisch erhoben sind. Aber für den Landwirt ist mehr Tierwohl erstmal eine Erhöhung der Kosten und mehr Umweltschutz führt zu eben diesen, bei stagnierenden Erlösen. Daraus resultiert ein geringerer Deckungsbeitrag. Die Nachfrage ändert sich nicht aber das Angebot soll es?
Dann versteht auch jeder warum es dann vor allem die kleinen Betriebe trifft.
Der Weizenpreis ist seit 50 Jahren nicht gestiegen, die Schweinepreise sind nicht wirklich gestiegen, alle anderen Kosten schon.
Die letzten Jahrzehnte wurde dann mit Stückkostendeggression dem entgegengewirkt mit allen Folgen.

Es ist normal das jemand im Internet in Kommentaren seinen Unmut teilt, wenn er zufrieden ist, macht er es eher nicht.
Ich habe auch viele Kommentare unter den N3 Artikeln gelesen, da gibt es echte Vielschreiber, die keine Angst haben 10 oder mehr Kommentare abzugeben. Ist aber genauso eine Filterblase.
Gestern war der Zuspruch auf der Straße da und das zählt.

Du unterstellst anderen in einer Filterblase zu leben warst aber selber nicht da, dann packst du noch ein paar passiv-aggressive Spitzen mit rein und bist mit dir selbst wieder zufrieden.
Die Leute müssen kapieren das Sie mit ihrer Geldbörse wählen sollten sonst geht jeglicher Einfluss verloren, dass müssen wir rüberbringen
Benutzeravatar
John Deere 6320Premium
 
Beiträge: 1217
Registriert: Sa Okt 21, 2006 12:12
Wohnort: Oldenburger Münsterland
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon stamo++ » Mi Okt 23, 2019 18:48

Ich musste arbeiten, sonst wäre ich auch da gewesen. Ich mache die knapp über 20 ha ja nur nebenbei als Hobby.
stamo++
 
Beiträge: 91
Registriert: Fr Okt 04, 2019 7:12
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 23, 2019 19:32

John Deere 6320Premium hat geschrieben:
Die Leute müssen kapieren das Sie mit ihrer Geldbörse wählen sollten sonst geht jeglicher Einfluss verloren, dass müssen wir rüberbringen


Die Leute wissen ganz genau was sie mit ihrer Geldbörse wählen. Sie wählen, was über 90% der deutschen Landwirte erzeugen! Insofern ist doch alles stimmig. Das Problem ist, dass die Politik sich dem Wähler als Schützer von Gütern wie "sauberes Wasser", "saubere Luft", "saubere Lebensmittel", "intakte heile Welt", "idyllische Kulturlandschaft" u.v.a.m. verkaufen will. Der Aufwand dafür ist für die Politik sehr gering. Druck auf die Landwirte bringt Wählerstimmen wie noch nie. Noch nie war der Konsens zwischen Wählern und der Politik so groß wie heute, wenn es um die Sicherung der Lebensgrundlagen für zukünftige Gernerationen geht. Dass dabei die Verlogenheit der Politk zum Fremdschämen animiert, darüber wird geflissentlich hinweggesehen. Wenn die Kanzlerin heute einen Kongress zur Erörterung ldw. Befindlichkeiten in den Raum stellt, muss das als Versuch betrachtet werden, die Bauern ruhigzustellen. Man wird die Landwirte hinhalten, bis die Wut und damit auch die Bereitschaft auf die Straße zu gehen, im Alltag untergegangen ist. Irgendwann ist wieder "Normalzeit" und die Vorhaben der Politik werden vollumfänglich umgesetzt. So kennen wir das doch.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 23, 2019 19:37

Gestern und auch heute noch wurde auf den 3. Programmen ausgiebig über die Demos berichtet. Dabei wurden auch Passanten nach ihrer Meinung zu den Bauernprotesten befragt. Eine Aussage stimmte mich doch nachdenklich. Ein älterer Herr sagte inhaltlich: Schade, dass hier nur die großen Bauern demonstrieren. Wo sind denn die kleinen Betriebe, um die es doch eigentlich geht?
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon allgaier81 » Mi Okt 23, 2019 19:51

Ein älterer Herr sagte inhaltlich: Schade, dass hier nur die großen Bauern demonstrieren. Wo sind denn die kleinen Betriebe, um die es doch eigentlich geht?


Der war vielleicht seit 30 Jahren nicht mehr auf einem Bauernhof und hat nicht mitgekriegt das nicht mehr mit einem 15er Deutz zum Melken gefahren wird.

Schön ist auch die Aussage das die ganzen Trecker ja auch viel Diesel verbraucht haben und der den Klimawandel beschleunigt. Das sagen auch nur die, die sonst nix zu sagen haben. Und buchen abends ihre Kreuzfahrt... :roll:
Gruß, allgaier
allgaier81
 
Beiträge: 2948
Registriert: Di Dez 11, 2012 19:04
Wohnort: nördliches Niedersachsen
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Botaniker » Mi Okt 23, 2019 19:57

So auch wir waren in Bonn mit 3 Schlebbern und wir haben nix bereut, im Gegenteil es war eine tolle Erfahrung.
Die Solidarität unter den Kollegen war förmlich greif- oder spürbar, keinerlei Aggressivität, einfach eine entspannte, neugierige Atmosphäre.

Dann das Erlebnis in Bonn bzw. schon weit davor, die Reaktion der Bevölkerung, ich habe gedacht im falschen Film zu sein. Kaum Schimpfe, überall Daumen hoch, winken aus dem Auto und vom Straßenrand und die Krönung ein langer Diehl (Brett) am Kran an ner Baustelle im Einfahrbereich von Bonn, mit der Aufschrift “alle für unser Land“, selbstgemalt und kurzfristig wg. uns hingehängt. Zusätzlich durften unsere Frauen ihr Dixi benutzen, was auch gerne angenommen wurde, einfach klasse.

Auch die junge Mutter am Straßenrand mit ihren 3 Kindern und dem Schild um den Hals mit der Aufschrift “Danke für Eure harte Arbeit“, einfach nur gracy.

Ich denke wir haben es noch nicht verschissen, wir müssen ehrlich unsere Anliegen kommunizieren dann haben wir auch eine Chance was zu erreichen.
Und was ganz wichtig ist Solidarität, egal ob groß oder klein, Bio oder Konvi, Kühe oder Schweine, Gemüse oder Getreide, wenn wir zusammenhalten können wir was rocken.

Auf jeden Fall ist das eine Erfahrung gewesen, von der ich meinen evtl. irgendwann geborenen Enkeln erzählen werde.
Botaniker
 
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Family Guy » Mi Okt 23, 2019 20:06

Aber es gibt nicht nur Daumen hoch, hier ein Hörerkommentar von N3

Mari-Helen schrieb am 23.10.2019 14:17 Uhr:
Mit 1.000 Traktoren in der Stadt demonstrieren. Was das für eine Abgas- und Umweltbelastung gewesen ist. Aber damit kennen sich die Bauern ja bestens aus. Die verteilen ja auch genügend Gifte auf dem Land. Für diese Umwelt- und Klimasünden müssen sich die Klimaaktivisten interessieren. Man sollte dafüt auch Klima-Greta in kenntnis setzen. Traktoren gehören nun mal nicht indie Stadt und sind große Klimakiller.


Kürbis schrieb am 23.10.2019 15:59 Uhr:

Bei den Landwirten wohl existiert ein Jammer- Gen was über Generationen weiter gegeben wird. Alles dreht sich nur um sie selbst .Das kenne ich aus der Familie. Viele sind noch der Meinung die Erde ist eine Scheibe. Aber die Scheibe hat einen Rand da kann man evtl hinten runter fallen.
..........Die Politik gibt den Rahmen vor und danach ist zu handeln.
Punkt.
Mit der gestriegen Demo auf den Ackerpanzern haben sich die Bauern selbst in den Fuss geschossen. Den ihr sägt den Ast ab auf dem ihr sitzt, wenn nicht schnellstens umgedacht wird.
..............
Seht lieber zu das Ihr Eure Baunerverbands Lobbyisten mit Anlauf in den Hintern tretet. Denn die haben euch die Suppe eingebrockt.


Erschreckend finde ich, dass man im Jahr 2019 Bauern vorwerfen kann, sie seien dumm und ungebildet. "Viele sind noch der Meinung die Erde ist eine Scheibe. "
Stereotype sterben eben nicht so schnell.
Zuletzt geändert von Family Guy am Mi Okt 23, 2019 20:14, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Family Guy
 
Beiträge: 1480
Registriert: Fr Nov 04, 2016 14:26
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Mi Okt 23, 2019 20:14

Ich bin ausnahmsweise heute mal in die Kantine und habe gehört und auch gefragt. Hier in München war ja auch volles Haus. Zunächst hat man sich daran gestört, dass da zu wenig FENDT´s waren und warum sich nicht jeder so einen 9xxx leisten kann. Die machen ja ordentlich was her, zur Not ginge auch ein DEUTZ, der sei jetzt auch bayrisch. Die eine merkte an die Bauern wären alle sauber und gut gekleidet, die andere meinte sie wäre gerne mit einem auf einem FENDT durchgebrannt. Und sowieso Bayern ohne Bauern geht gar nicht und dann sollen die auch wie alle anderen hier, ihr Geld für die Arbeit bekommen. Eine merkte noch an, ihr Hündchen hat Angst vor Traktoren. Das der Verkehr stand fanden alle gut. Die Leute können ja mit der Bahn und dem ÖPNV fahren. Sowieso sei das Essen zu billig, da protestierte aber einer der zwei Heranwachsende hat und immer einen leeren Kühlschrank. Weiter wunderte man sich warum die CSU nicht die Landwirtschaftsministerin stellt, andere wollten gar den Aiwanger nach Berlin entsorgen. Die Landwirte haben sich hier als moderne weltgewandte Mitbürger präsentiert und nicht als Deppen von "Bauer sucht Trauma". Passt scho, die Aktion. :prost:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon John Deere 6320Premium » Mi Okt 23, 2019 20:26

DWEWT hat geschrieben:Gestern und auch heute noch wurde auf den 3. Programmen ausgiebig über die Demos berichtet. Dabei wurden auch Passanten nach ihrer Meinung zu den Bauernprotesten befragt. Eine Aussage stimmte mich doch nachdenklich. Ein älterer Herr sagte inhaltlich: Schade, dass hier nur die großen Bauern demonstrieren. Wo sind denn die kleinen Betriebe, um die es doch eigentlich geht?


Kommt halt auch drauf an wo das ganze aufgenommen wurde, aus der Berliner Umgebung werden sicherlich kaum kleine Betriebe angereist sein, hat aber wohl andere Gründe als den Strukturwandel
Benutzeravatar
John Deere 6320Premium
 
Beiträge: 1217
Registriert: Sa Okt 21, 2006 12:12
Wohnort: Oldenburger Münsterland
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Mi Okt 23, 2019 20:28

John Deere 6320Premium hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Gestern und auch heute noch wurde auf den 3. Programmen ausgiebig über die Demos berichtet. Dabei wurden auch Passanten nach ihrer Meinung zu den Bauernprotesten befragt. Eine Aussage stimmte mich doch nachdenklich. Ein älterer Herr sagte inhaltlich: Schade, dass hier nur die großen Bauern demonstrieren. Wo sind denn die kleinen Betriebe, um die es doch eigentlich geht?


Kommt halt auch drauf an wo das ganze aufgenommen wurde, aus der Berliner Umgebung werden sicherlich kaum kleine Betriebe angereist sein, hat aber wohl andere Gründe als den Strukturwandel


Die haben solange gesucht, bis sie jemanden gefunden haben, der den Landwirten nicht Recht gibt. Die anderen 88 % der Interviews gingen nicht auf Sendung.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon John Deere 6320Premium » Mi Okt 23, 2019 20:29

Family Guy hat geschrieben:Aber es gibt nicht nur Daumen hoch, hier ein Hörerkommentar von N3

Mari-Helen schrieb am 23.10.2019 14:17 Uhr:
Mit 1.000 Traktoren in der Stadt demonstrieren. Was das für eine Abgas- und Umweltbelastung gewesen ist. Aber damit kennen sich die Bauern ja bestens aus. Die verteilen ja auch genügend Gifte auf dem Land. Für diese Umwelt- und Klimasünden müssen sich die Klimaaktivisten interessieren. Man sollte dafüt auch Klima-Greta in kenntnis setzen. Traktoren gehören nun mal nicht indie Stadt und sind große Klimakiller.


Kürbis schrieb am 23.10.2019 15:59 Uhr:

Bei den Landwirten wohl existiert ein Jammer- Gen was über Generationen weiter gegeben wird. Alles dreht sich nur um sie selbst .Das kenne ich aus der Familie. Viele sind noch der Meinung die Erde ist eine Scheibe. Aber die Scheibe hat einen Rand da kann man evtl hinten runter fallen.
..........Die Politik gibt den Rahmen vor und danach ist zu handeln.
Punkt.
Mit der gestriegen Demo auf den Ackerpanzern haben sich die Bauern selbst in den Fuss geschossen. Den ihr sägt den Ast ab auf dem ihr sitzt, wenn nicht schnellstens umgedacht wird.
..............
Seht lieber zu das Ihr Eure Baunerverbands Lobbyisten mit Anlauf in den Hintern tretet. Denn die haben euch die Suppe eingebrockt.


Erschreckend finde ich, dass man im Jahr 2019 Bauern vorwerfen kann, sie seien dumm und ungebildet. "Viele sind noch der Meinung die Erde ist eine Scheibe. "
Stereotype sterben eben nicht so schnell.


Es ist halt immer dieselbe Klientel die das Bedürfnis versteht laut und oft zu kommentieren
Benutzeravatar
John Deere 6320Premium
 
Beiträge: 1217
Registriert: Sa Okt 21, 2006 12:12
Wohnort: Oldenburger Münsterland
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Mi Okt 23, 2019 23:32

Lehrerkonferenz_Fachbereichsleiterin_Landwirtschaft hat geschrieben:Zu den aktuellen Bauernprotesten sagte die Ministerin: „Da bricht etwas Neues auf und aus.“ Die Bandbreite der Teilnehmergruppen sei groß. Julia Klöckner bedauerte, dass die „Bindewirkung klassischer Institutionen“ nachlasse und wichtige Ansprechpartner „hinterfragt“ würden. Mit Blick auf die aktuelle Umwelt-und Klimapolitik sagte Klöckner: Man kann den Landwirten nicht alles in die Schuhe schieben“ und „die Bauern seien „Opfer und Beteiligte".

Außerdem sagt die Ministerin: „In den vergangenen Jahren haben sich die gesellschaftlichen Erwartungen an die Landwirtschaft weiter gewandelt. Neben der Herstellung von Lebensmitteln soll die Landwirtschaft für mehr Tierwohl sorgen und Umwelt und Natur stärker schützen. Ziel der Agrarpolitik ist deshalb eine Aussöhnung zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und landwirtschaftlicher Praxis“.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Rohana » Do Okt 24, 2019 6:18

John Deere 6320Premium hat geschrieben:Persönliches Highlight:

Die Bauernproteste haben bundesweit mit ihrer Lahmlegung der Infrastruktiur in vielen Städten erheblichen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Allein nur in unserer Kanzlei lagen bis heute abend Klageführungsmandate im Gesamtwert von 68 Mio. Euro Schadensersatzforderungen gegen schadensverursachenden Bauernprotestler vor. Da wird also mancher Bauer seine gesamte Existenz samt Hof verlieren und wird für die verbleibenden Restschulden zur Schadensabbezahlung bis an sein Lebnsende das alles abbezahlen müssen. Das heutige Protestthema hat soch damit für viele Protestbauern von selbst erledigt.


Fordern können die viel... da würd' ichs ja drauf ankommen lassen. :gewitter:
Rohana
 
Beiträge: 2328
Registriert: Sa Feb 16, 2008 11:50
Wohnort: Oberpfälzer Pampa
Nach oben

VorherigeNächste

Thema gesperrt
541 Beiträge • Seite 4 von 37 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 37

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], ratzmoeller, Same 91, Schwobapower

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki