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Land schafft Verbindung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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541 Beiträge • Seite 7 von 37 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 37

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon langholzbauer » Sa Okt 26, 2019 21:59

Wir "rosarot träumende" Bauern müssen uns endlich mal zusammen raufen und unsere Bürgerrechte einklagen.
Die da währen:
Recht auf freie Berufsausübung
Unschuldsvermutung, jeder Betriebskontrolle müsste eigentlich ein Tatvorwurf und ein Gerichtsbeschluss zu Grunde liegen.
Datenschutz; Wie kann es sein,daß jeder Landwirt am 15.5. des Jahres seine Betriebsdaten weitergeben muss?
Und nein, es kann kein aktiver Landw. Betrieb auf diese EU- Zahlungen verzichten.
Denn jeder,der mit uns Geschäfte macht, hat sie eingepreist und nahezu jeder Abnehmer hat die Teilnahme an diesem Bürokratiemonster in seinen AGB's stehen.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Sa Okt 26, 2019 22:28

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben: Man musste da auch nicht viel überlegen, sondern es reichte völlig, wenn man die Gedankengänge von Prof. Tangermann Göttingen 1:1 in die Praxis portierte.


Na, hast du dich mal wieder in Rage geschrieben?
Kennst du Prof. Stefan Tangermann überhaupt? Ich hatte als Landwirtschaftsstudent das Glück, in den frühen 80er Jahren seine Vorleseungen zu hören. Ja, was er schon damals mitteilte, hat vielen Landwirten nicht gefallen und es würde auch heute vielen nicht gefallen. Er hatte es nicht mit der Kombination aus Irrationalität und ldw. Unternehmertum. Damit stand er allerdings nicht allein. Prof. Martin Köhne, du kennst ihn als den Guru der ldw. Taxationslehre, stieß ins gleiche Horn. Ihre Lehre hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Ein Vergleich mit den akademischen Leichtgewichten Spiller und Co., verbietet sich allerdings.


Ja Onkel Manfred auf den Gütern der Klosterkammer, ich habe es genossen. Kuhlmann in Gießen war trotzdem cooler, der war näher am Leben und hatte immer gute Zigarren. Die Achtziger Jahre verfolgen uns heute noch. Aus Sicht der Achtziger war sogar BIO richtig, dann kam die Wende, dann Rot/Grün und seit dem gibts in der Landwirtschaft Rede - und Denkverbote. Mich wundert, dass es überhaupt noch Arten ausserhalb der Kulturpflanzen gibt, wenn man bedenkt was früher alles normal war. Unser Nachbar hatte im Keller so ein paar Spinde stehen, die waren voll mit besten Medikamenten. Da hatte man immer so 30 Sorten Arznei zu Hause und konnte individuell frühzeitig alles behandeln. Die Ferkel bekamen beim Züchter eine Ration und beim Mäster dann nochmal die Einstallprohyylaxe. Unser Tierarzt sagte immer dosiere richtig hoch damit es zu keiner Resistenzbildung kommt. Eine Kuh mit Fußweh bekam gleich ne Ladung Tomanol mit Amoxy, nach 4 Tagen lief die wieder putzmunter gerade und war schmerzfrei. Pflanzenschutzmittel die kein Totenkopf hatten und nicht bienengefährlich waren, wurden nicht verwendet, weil man die für wirkungslos gehalten hat. Im Winter wurde die Gülle auf den Schnee gefahren und als der Schnee weggetaut ist und die Gülle im Straßengraben lag, wurde nicht der Umweltschaden betrauert, sondern der Verlust des guten Düngers. So wie da geaast worden ist, hätte bereits um 1990 keine Art mehr da sein dürfen und jeder Deutsche müsste antibiotikaresistent sein. Hecken brauchte man auch nicht schneiden, da kam die Silofolie bei und ein Streichholz und dann waren Folie und Hecke Geschichte. Schweine mit Herzkasper sind nie verendet, nur in der Buchhaltung. Freibankfleisch war für Kenner eine Delikatesse. Wenn man ein Stück Land gekauft hat, wurden 2/3 des Kaufpreises schwarz gezahlt. Bei der Art der Maschinen und die damalige Maschinensicherheit, ist überhaupt ein Wunder, das noch wer überlebt hat. Die BG war auch der einzige Kontrolleur der auf den Hof kam und viele bekamen auch Sätze zu hören, wo man heute 10 Jahre Knast für bekommt. Plastikmüll hatte in erster Linie Heizwert.

Mittlerweile ist "Landwirtschaft nach guter fachlicher Praxis" um Längen besser als BIO, aber keinem ist es recht. Komisch damals gab es weder Insekten noch Bienensterben. Heute müsste die Landwirtschaft regional auf globale Erfordernisse, soziale Belange und Erfordernissen der Wasserverfügbarkeit und des Bodenschutzes ausgerichtet werden. Aber Essen muss so billig sein das auch der Ärmste sich satt essen kann, aber die Reichen zahlen dann trotzdem nicht mehr dafür. Das Sagen haben aber global 250 Händler und Hersteller die 80 % des Welthandels dominieren. Achso Glyphos ist tödlich, aber nur wenn dir ein 25 l Kanister aus 10 m Höhe auf den Kopf fällt. Gleiches gilt für ein Bienenvolk.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Südheidjer » So Okt 27, 2019 1:03

Nur mal so zum Nachdenken: Mein Vater hat Ende 50er in Göttingen Agrarwissenschaften studiert, Anfang der 60er in Amiland gewesen um dort zu schnuppern. Mitte der 60er den Sack in Göttingen zugemacht mit Promotion. Danach Hauptgenossenschaft und ab Mitte der 70ern eine Saatzuchtfirma mit zum Big-Player gemacht (ich laß vorhin in einem anderem Thread "Farino"...ich glaub das war das Desaster, was ihm den Beginn seiner Rente versaut hat).
Was ich "sagen" möchte: Am Ende seines Lebens kam er ins grübeln, ob die Landwirtschaft in die "richtige" Richtung steuert.
Ich in meiner Naivität habe eine 80% -Theorie => Wenn man auf die letzen 20% Ertrag verzichtet, wieviel kann man da bzgl Natur und Tierwohl rausholen ?
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Estomil » So Okt 27, 2019 10:56

Längst nicht alles was wir früher hatten war schlecht.
Jeder Betrieb hatte einen Misthaufen. Was an verendeten Tieren nicht gekocht und gleich wieder verfüttert wurde landete direkt mit im Misthaufen.
Beim auf den Acker fahren gab's dann manchmal Recht schöne Bilder von töten Ferkeln die auf dem Acker lagen.

Die Natur hat sich gefreut. Neben voegeln und Raubwild gab's massenhaft Insekten die sich den Leckerbissen nicht entgehen liessen.
Somit gab es auf jeden Hof auch hunderte von Schwalben und anderen voegeln die die Reste dankbar annahmen.

Heute landet alles in der Verbrennung, wir importieren stattdessen Soja, der Misthaufen wird abgedeckt und auf dem Acker gleich unter die Erde gebracht und zu guter Letzt hat jeder im Dorf eine braune Biotonne und lässt jeden grasshalm zentral entsorgen.
Also kein Wunder das es Insekten schwer haben.
Wenn's nichts zu fressen gibt können die sich halt schlecht vermehren.

Das unsere Regierung uns gezwungen hat möglichst viel Grünland umzubrechen und aktuell der wolf auch dem letzten Rest der Weidetiere den garaus macht darf ebenfalls noch erwähnt werden.

Aber so sind unsere oekospinner halt. Das denken im grossen und ganzen system ist halt schwierig weswegen man sich an Einzelkriegsplätzen abarbeitet die dann am Ende als gesamtes sehr schlecht sind obwohl die einzelne Massnahme halt auf den ersten Blick vorteilhaft wirken.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon CarpeDiem » So Okt 27, 2019 11:31

So ist das wie beschrieben, aber unseren Ökoleuten nicht beizubringen, noch weniger der Journaille, die dann sofort einen Skandal aufdeckt. Aber das kann man nicht ändern, so wird man nicht nur die Lw skalpieren, das wäre noch das geringste, man wird auch wesentliche Teile der gesamten Industrie aus der BRD vertreiben, die Leute werden dann alle von Greta und den NGOs versorgt.

Ich lebe und arbeite unmittelbar an der Grenze zu F. Bei Gesprächen mit den französischen Kollegen, geht immer mehr deren Hand zum Kopf und man wird gefragt, "sind die Boch's denn nun vollkommen übergeschnappt???"
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Zement » So Okt 27, 2019 11:36

Wenn es alles so einfach wäre ...
Du hast schon recht @Estomil , r , wenn also früher es besser war für die Insekten , warum denn nicht wieder hin zum Festmist ;-)
Problem ist dabei , wie will man ein 500derte Sauenstall ausmisten .
Die Verhältnisse zu früher passen nicht mehr und das Verhältnis von Anzahl der Landwirte Vs nicht Landwirte ist auch sehr ungünstig ,
Die Kadaver auf dem Feld entsorgen , wie früher bei den Massen an Tierresten , na ich weiß nicht ob das Seuchenhygienisch , noch möglich wäre .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Estomil » So Okt 27, 2019 12:06

Natürlich kann man das Rad nicht mehr zurückdrehen. Und viele Dinge wie zb Tierkadaver im Misthaufen sind von uns auch nicht mehr gewollt. Die Gesellschaft muss dann aber nicht meinen, dass wir an allem schuld sind.

Es gäbe ja auch relativ einfache Möglichkeiten für den Staat was zu machen. Es wäre kein Thema alle Staats und Landesforsten etc unter Schutz zu stellen. Also raus aus der Bewirtschaftung. Das wären die Hälfte aller Wälder.
In einem ersten Schritt nimmt man dann direkt 70% des Holzes raus und pflanzt ausschließlich straeucher und Früchte tragende Bäume. Also Obst sowie Sanddorn, Holunder, Blaubeeren etc und lässt den Wald dann in Ruhe.
Das wäre ein Paradies für Insekten, Vögel und anderem Getier.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon 210ponys » So Okt 27, 2019 12:15

natürlich wäre es leicht was für die Artenvielfalt zu machen aber wer kommt für die Kosten auf!? Der Verbraucher der lieber zweimal im Jahr in halb Europa rumkurft!
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » So Okt 27, 2019 12:44

T5060 hat geschrieben: Genauso wie die aktuellen Spinnereien der KLÖCKNER, die Fortsetzung des Schwachsinns sind, die Prof. SPILLER, ebenfalls Uni Goe und ehem. KTG Agrar verkündet. KTG Agrar, überwiegend BIO und hochgepriesen, gibt es nicht mehr, über 700 Mill. € von meist Kleinanlegern sind verschwunden.


Mir klar. Bei KTG Agrar gibt es nichts mehr für Spuller zu holen, da geht es nun auf den Knochen der Bauern weiter, mit von der Partie ist der Discherl. Der hat sich auch kaufen lassen von Sciento....

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a ... x-100.html

Nehmt euch beim Schauen einen Putzeimer mit, da kommt einem die Kotze hoch !
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Zement » So Okt 27, 2019 13:22

Estomil hat geschrieben:Natürlich kann man das Rad nicht mehr zurückdrehen. Und viele Dinge wie zb Tierkadaver im Misthaufen sind von uns auch nicht mehr gewollt. Die Gesellschaft muss dann aber nicht meinen, dass wir an allem schuld sind.

Es gäbe ja auch relativ einfache Möglichkeiten für den Staat was zu machen. Es wäre kein Thema alle Staats und Landesforsten etc unter Schutz zu stellen. Also raus aus der Bewirtschaftung. Das wären die Hälfte aller Wälder.
In einem ersten Schritt nimmt man dann direkt 70% des Holzes raus und pflanzt ausschließlich straeucher und Früchte tragende Bäume. Also Obst sowie Sanddorn, Holunder, Blaubeeren etc und lässt den Wald dann in Ruhe.
Das wäre ein Paradies für Insekten, Vögel und anderem Getier.

Ja ein schöner Vorschlag . :prost:
Aber stell diesen Vorschlag mal in das Forstforum .... :|
.
Man könnte ein Naturparadies schaffen in Koexistenz mit Photovoltaik ; Viehaltung Natur/Blühstreifen und Freizeit . Und das auf einer Fläche von mehrere Quadratkilometer Größe . Natürlich dort wo das Land so wie so keine hohe Erträg bringen .
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Estomil » So Okt 27, 2019 14:37

Was sollten die Forstleute hier im Forum dagegen haben? Wenn die Hälfte der Wälder aus der Produktion genommen werden wird Holz hier in Deutschland halt knapper und teuer. Da sehe ich kein Problem....
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Botaniker » So Okt 27, 2019 17:47

Die Leute, die mit dem Holzeinschlag und der Holzverarbeitung ihr Geld verdienen sehen da aber schon ein Problem.

Wieso ist es denn ein Problem für die Schweinebranche, wenn 1/3 weniger Schweine gehalten werden sollen in Deutschland?
Die würden doch dann auch knapper und teurer.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Di Okt 29, 2019 13:21

Also 4 Mrd. € jährlich sind mindestens erforderlich um annähernd die Löcher in der Landwirtschaft so zu stopfen um das Höfesterben bei jetziger Produktionsweise abzubremsen.
Davon müssen aber 2/3 in mittelkleine - mittelgroße Milchvieh - und Ferkelbetriebe fließen, der Rest ist für Ackerbau - und Mastschweine. Mutterkuhhalter haben ja die Bioschiene.

Wenn die Vorstellungen von dieser Klöckner umgesetzt werden, braucht es zwingend 8 Mrd. € jährlich. Das Geld darf aber keinesfalls flächengebunden ausgegeben werden.

Das wären rd. 50 € bzw. 100 € pro Einwohner oder täglich weniger als eine Kugel Eis kostet.

Ich würde das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn es bricht gerade auch die für die Landwirtschaft nötige Infrastruktur zusammen.
Uns gehen die LKW-Fahrer, Tierärzte und Lama´s durch. Das Ganze ist auch nicht mehr lustig.

Beispiel : Der "Fall Wilke" war nicht nur ein Behördenversagen. Der Laden war massiv kaputt gespart, die waren schon über 3 Jahre in einem Überlebenskampf.

Das kommt halt davon, wenn der Bäcker mehr Geld für Ladenmieten ausgeben muss, als für Mehl
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon wastl90 » Di Okt 29, 2019 15:49

Nehmt es doch einmal realistisch. Mehr Geld wird es nicht geben, evtl. wird die Verteilung geändert. Was will man auch immer mit noch mehr staatlichen Geldern? Selbst wenn die Direktzahlungen verdoppelt werden, welchen Betrieb rettet das wirklich? Wir müssen es schaffen, dass der Kunde regionale Lebensmittel kauft, das ist (leider) unserer einzige Chance.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Grimli » Di Okt 29, 2019 17:00

@wastl 90
Das wäre aber nur realistisch wenn nicht gleichzeitig die allgemeinen Kosten weiter mit 3-5% jährlich steigen würden.
Es ist ja nur zu dieser Ungleichheit zwischen Mietpreisen und Mehlpreisen gekommen weil ein Kostenpunkt jährlich erhöht und der andere ständig stagniert hat.

In einer Marktwirtschaft sollten aber auch die Austauschpreise in irgendeiner Form realistisch sein.
Wenn man 700 fm Holz verkaufen muss um dann am Ende nicht mal das Bauholz für ein eigenes Haus zu bekommen wo 6 fm verbaut werden dann passt etwas nicht.
Wenn man 100 kg Getreide verkauft und bekommt dafür keine 75 Brötchen ?
Für die 100 kg kann man auch gerade mal 1-3 m² Mieten für 1 Monat nicht für ein ganzes Jahr...

Bei solchen Ungleichheiten kommt es dann Zwangsweise an einem Punkt zum Marktzusammenbruch.
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