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Land schafft Verbindung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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541 Beiträge • Seite 9 von 37 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 37

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Einhorn64 » Di Okt 29, 2019 21:42

Isarland hat geschrieben:
Einhorn64 hat geschrieben:Auf einem kleinen Planeten wie der Erde kann man von regional sprechen wenn es nicht zb vom Jupiter kommt...

Dann brauchst dich nicht aufregen über Fleisch aus den Feedlogs in Argentinien.....ist auch regional :roll: :lol: :mrgreen:

Was aufzeigt das "regional" genauso wenig zu definieren ist wie "massentierhaltung" oder "Dumm",
jeder legt es nach seinem Gutdünken aus.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Isarland » Di Okt 29, 2019 21:47

In einer der größten Bio- Supermarktketten Deutschlands wird innerhalb 100km der Stadt, in der sich der Supermarkt befindet, als Regional beworben.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Lonar » Di Okt 29, 2019 22:46

meyenburg1975 hat geschrieben:
Zement hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:dass der Kunde regionale Lebensmittel kauft, das ist (leider) unserer einzige Chance.

Das mit dem Regional ist alles schön und gut , aber dann muss die Landwirtschaft sich auch massiv umstellen und nur das produzieren was in den Regionen benötigt wird .

Und der Kunde nur noch das nachfragen, was auch in der Region produziert werden kann :?:

Tja mein Teller bleibt bunt voll, aber dann müsste ich halt auf Bananen oder Kaffe verzichten.
Wie sieht das dann in Berlin aus, kommt die frisch gelegte Currywurst dann direkt vorm Bordstein in den Ketchup? :mrgreen:
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Mi Okt 30, 2019 0:06

Die Zukunft ist eine individuell an den Körper angepasste Ernährung. Die hat nichts mehr mit regional und BIO zu tun.
Die Eiern zwar jetzt noch mit so einem Mist wie NutriScore rum, der ist aber auch schon Geschichte.
Deine Genanalyse und dein Bewegungsprofil gestalten mit KI deinen Speiseplan.

Du kriegst dann deine FROSTA Wochen-Freßbox, die hat mit Einzelnahrungsmitteln wenig zu tun, die Essenzubereitung wird nur noch sehr wenig Energie verbrauchen und in einer Wohnung noch 0,5 qm Platz beanspruchen. Eigentlich egal was hier in Europa los ist. Die Trends setzen die Städte in Nordamerika und Asien. Alles vernetzt sich mit allem, Quantencomputer und BlockChain kannste in 10 Jahren nicht mehr ignorieren. Entsprechend wird sich die Landwirtschaft verändern.

Heute ist es doch schon so, dass jeder Nitrat hasst und für den Super-Protein-Pudding von EHRMANN das Doppelte bezahlt.

Ich denke die Klöckner ist bei Nestle und BASF schon auf Kurs gebracht worden.

1945 war ALDI so klein, wie heute ein Landwirt mit 5 Kühen und 5 ha und um 2000 war Apple eigentlich pleite.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Okt 30, 2019 9:39

Isarland hat geschrieben:In einer der größten Bio- Supermarktketten Deutschlands wird innerhalb 100km der Stadt, in der sich der Supermarkt befindet, als Regional beworben.


Wie soll man den Satz verstehen ? Der Markt wirbt im Umkreis v 100 km , dass der Markt regional ist ? ? oder wie `?
Eine Kette kann kaum regional sein , weil diese ja überregional vertreten sind .
Eine Ausnahme ist Edeka ( nicht in allen ) da kann der jeweilige Marktleiter auch regionale Produkte ankaufen.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 30, 2019 9:44

DWEWT hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben: dass der Kunde regionale Lebensmittel kauft, das ist (leider) unserer einzige Chance.


Was ist denn regional?

Regionaler wäre zumindest Deutschland.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 30, 2019 9:46

elchtestversagt hat geschrieben:Regional als Wort ist einfach ein "Platzhalter" für die "wasch mich, aber mach mich nicht nass" Fraktion.
Oder will jemand die Regionalität von Argentinischem Rindfleisch absprechen, wenn es aus Argentinien kommt?
Oder die Banane aus Equador, oder der Whisky aus Schottland, der Käse von Frau Antje und dazu Parmaschinken aus Parma...
Ansonsten ist da nicht mehr viel, was unsere Wohlstandsgesellschaft so konsumiert.
Mit Weisskohl lockt man keinen mehr hervor, oder Kohlrabi, oder Sauerkraut ( ausser zum Oktoberfest), dazu Schwarzwurzeln und "dröge" Erbsen. Nein,es muss was wohl-klingendes sein, was sonst keiner hat. Mit "Regional" meint man höchstens das Fleisch und vielleicht Kartoffeln.


Regionaler Einkaufen bedeutet doch nicht auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten. Aber warum müssen Tomaten aus Holland, Äpfel aus Neuseeland, Frühkartoffeln aus Ägypten und Israel kommen? Das wäre übrigens auch ein ordentlicher Beitrag für den Umweltschutz.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Okt 30, 2019 9:50

Lonar hat geschrieben:Tja mein Teller bleibt bunt voll, aber dann müsste ich halt auf Bananen oder Kaffe verzichten.
Musst du eben nicht , man kann es auch übertreiben ! Aber Sachen die in der jeweiligen Region verfügbar sind müssen nicht von anderen Regionen bezogen , bzw vertauscht werden .

Beispiel : Eier von NDS nach Bayern UND umgekehrt .
Kartoffeln von Sizilien und umgekehrt .

Wie sieht das dann in Berlin aus, kommt die frisch gelegte Currywurst dann direkt vorm Bordstein in den Ketchup? :mrgreen:
Der Beitrag ist polemisch ! Berlin hat auch ein Umland das die Stadt im Überfluss versorgen kann .

Was glaubst du warum es den Bauern in unserem Land vor und 2-3 Jahrzehnte nach dem II Krieg besser ging als heute ?
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 30, 2019 9:50

Ok ich hab es gelernt. "Regional" ist nicht der Weg.

Welcher ist es dann?

1. Bei Verbraucher darum betteln, dass er doch nicht so gemein ist?
2. Bei der Politik um mehr Geld betteln?
3. Bei der Politik um weniger Auflagen und Verordnungen, am besten gekoppelt mit mehr Geld, betteln?

Welche dieser drei Szenarien ist nur annähernd realistisch? Gibt es noch andere Vorschläge?
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Mi Okt 30, 2019 12:41

Bei LandschafftVerbindung fliegen gerade die Fetzen. Die haben Meike SchulzeBroers kaltgestellt. Ich will mal sagen : Die sind auch nicht hinten wie vorne ....

Denken wir an die Sendlinger Mordsweihnacht... hihi... also wie immer die letzten 1.000 Jahre. Der (Posten)Jäger und (Posten)Sammler, liegt dem Bauern immer noch in den Genen :prost:
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Lonar » Mi Okt 30, 2019 13:06

Sturmwind42 hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Tja mein Teller bleibt bunt voll, aber dann müsste ich halt auf Bananen oder Kaffe verzichten.
Musst du eben nicht , man kann es auch übertreiben ! Aber Sachen die in der jeweiligen Region verfügbar sind müssen nicht von anderen Regionen bezogen , bzw vertauscht werden .

Beispiel : Eier von NDS nach Bayern UND umgekehrt .
Kartoffeln von Sizilien und umgekehrt .

Wie sieht das dann in Berlin aus, kommt die frisch gelegte Currywurst dann direkt vorm Bordstein in den Ketchup? :mrgreen:
Der Beitrag ist polemisch ! Berlin hat auch ein Umland das die Stadt im Überfluss versorgen kann .

Was glaubst du warum es den Bauern in unserem Land vor und 2-3 Jahrzehnte nach dem II Krieg besser ging als heute ?

Und im Berliner Umland leben keine Leute die was zu Essen brauchen?
Hier wurde schon kurz nach dem 2.ten WK eine Verladerampe für Vieh gebaut, damit das Ruhrgebiet was auf dem Teller bekommt. Es ist uptopisch solche Massenmenschenhaltungen im Umkreis von 100km versorgen zu wollen. Dann müssen wir diese Städte wohl plattschieben und dezentralisieren, dazu würde ein Schlüssel von ca 2 Menscheneinheiten je ha ganz gut passen.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Lonar » Mi Okt 30, 2019 14:06

wastl90 hat geschrieben:Ok ich hab es gelernt. "Regional" ist nicht der Weg.

Welcher ist es dann?

1. Bei Verbraucher darum betteln, dass er doch nicht so gemein ist?
2. Bei der Politik um mehr Geld betteln?
3. Bei der Politik um weniger Auflagen und Verordnungen, am besten gekoppelt mit mehr Geld, betteln?

Welche dieser drei Szenarien ist nur annähernd realistisch? Gibt es noch andere Vorschläge?

Warum betteln?
Ist es denn ein betteln wenn man zusätzliche Leistungen bezahlt haben will?
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon germane » Mi Okt 30, 2019 14:57

T5060 hat geschrieben:Die Zukunft ist eine individuell an den Körper angepasste Ernährung. Die hat nichts mehr mit regional und BIO zu tun.
Die Eiern zwar jetzt noch mit so einem Mist wie NutriScore rum, der ist aber auch schon Geschichte.
Deine Genanalyse und dein Bewegungsprofil gestalten mit KI deinen Speiseplan.

So sehe ich das auch. Wird aber noch ein bisserle dauern. Da müssen wir rein.!

Du kriegst dann deine FROSTA Wochen-Freßbox, die hat mit Einzelnahrungsmitteln wenig zu tun, die Essenzubereitung wird nur noch sehr wenig Energie verbrauchen und in einer Wohnung noch 0,5 qm Platz beanspruchen.

Das sollten wir verhindern. Das müssen die Bauern machen.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Isarland » Mi Okt 30, 2019 15:29

Sturmwind42 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:In einer der größten Bio- Supermarktketten Deutschlands wird innerhalb 100km der Stadt, in der sich der Supermarkt befindet, als Regional beworben.


Wie soll man den Satz verstehen ? Der Markt wirbt im Umkreis v 100 km , dass der Markt regional ist ? ? oder wie `?
Eine Kette kann kaum regional sein , weil diese ja überregional vertreten sind .
Eine Ausnahme ist Edeka ( nicht in allen ) da kann der jeweilige Marktleiter auch regionale Produkte ankaufen.

Es werden nur Produkte, die aus einem Radius von 100km stammen, als Regional beworben. Der Rest wird nicht als regional beworben.
EDEKA ist ja nur auf den Regionalzug von REWE aufgesprungen....."was die haben, machen wir auch" so zu sagen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 30, 2019 16:31

Lonar hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Ok ich hab es gelernt. "Regional" ist nicht der Weg.

Welcher ist es dann?

1. Bei Verbraucher darum betteln, dass er doch nicht so gemein ist?
2. Bei der Politik um mehr Geld betteln?
3. Bei der Politik um weniger Auflagen und Verordnungen, am besten gekoppelt mit mehr Geld, betteln?

Welche dieser drei Szenarien ist nur annähernd realistisch? Gibt es noch andere Vorschläge?

Warum betteln?
Ist es denn ein betteln wenn man zusätzliche Leistungen bezahlt haben will?

Nein das ist es erst einmal nicht. Aber die Politik hat, und wird auch in Zukunft, nein zu mehr Geld sagen. Dann muss man betteln. Was ist dann? Die Direktzahlungen werden doch schon seit Jahren abgeschmolzen, alleine schon durch die Inflation, jetzt möchtest du auf einmal mehr Geld?

Wie war es denn beim Greening? Das wurde eben eingeführt und alle mussten mitrennen um das gewohnte Geld der letzten Jahre noch zu erhalten.

Mehr Geld wird es sicher nicht geben.
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