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Lasst es nicht soweit kommen!

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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85 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon GeDe » Fr Okt 09, 2020 19:24

Sönke Carstens hat geschrieben:Wenn ein Schlauch platzt...

...kann es sein,daß Du nie mehr was mit solchen Schläuchen zu tun hast und auch nicht mehr brauchst.
Außerdem "sollen" Hydraulikschläuche alle 6Jahre gewechselt werden.
GeDe
 
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon Zement » Fr Okt 09, 2020 19:26

GeDe hat geschrieben:
Sönke Carstens hat geschrieben:Wenn ein Schlauch platzt...

...kann es sein,daß Du nie mehr was mit solchen Schläuchen zu tun hast und auch nicht mehr brauchst.
Außerdem "sollen" Hydraulikschläuche alle 6Jahre gewechselt werden.

Really ? :shock:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon Alla gut » Fr Okt 09, 2020 19:36

GeDe hat geschrieben:
Sönke Carstens hat geschrieben:Wenn ein Schlauch platzt...

...kann es sein,daß Du nie mehr was mit solchen Schläuchen zu tun hast und auch nicht mehr brauchst.
Außerdem "sollen" Hydraulikschläuche alle 6Jahre gewechselt werden.


Na dann wünschen wir mal allen Hobby Rückewagenbesitzern viel Spaß und ein gefüllter Geldbeutel beim wechseln der Schläuche alle 6 Jahre .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
Alla gut
 
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon Sönke Carstens » Fr Okt 09, 2020 19:39

Zement hat geschrieben:Really ? :shock:


Je nachdem, in der Betriebsanleitung von meiner Kreiselegge steht das die Schläuche alle 3 Jahre gewechselt werden sollen.
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon agrarflächendesigner » Fr Okt 09, 2020 19:43

Wir hatten in der Ausbildung bei Hydraulikgrundlagen mal ne Sicherheitseinweisung. Ein Thema waren „Injektionsverletzungen“ durch geplatzte Schläuche.
Die Bilder hab ich noch im Kopf, obwohl das 15 Jahre her ist....
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon ICH BIN'S » Fr Okt 09, 2020 20:14

Hallo,


das Problem bei Hydraulikschläuche ist nicht so ganz einfach.

Die BG schreibt vor, alle 5 Jahre Schläuche erneuern.
95% der LaMa-Buden fertigen zwar Schläuche nach Wunsch, aber diese Schläuche sind wertlos, falls was passiert. Erstens hat da fast keiner eine fundierte Ausbildung zum Schläuche fertigen, zweitens sind die meisten Schläuche nicht mit Fertigungsdatum versehen, und keine von den LaMa-Buden prüft/kontrolliert den Zweck (Temperatur, Druck, Ölsorte usw) der Schläuche.
Außerdem sind Schläuche gesetzlich gesehen keine Ersatzteile, sondern Werkzeuge. Und hier gelten bei der Fertigung ganz andere Regel/Gesetze...
Die Schutzschläuche sind mittlerweile aus gutem Grund auch vorgeschrieben als Scheuerschutz, Berstschutz und UV-Schutz.


MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon langer711 » Fr Okt 09, 2020 20:52

Da wird hier genörgelt, das mal einer auf eine schlummernde Gefahr aufmerksam macht - ist das Euer Ernst?
Marode Schläuche sieht man häufiger im Feld.
Doch machen wir uns nix vor.
Erst sind die außen porös, dann greift Rost das Metall an und dann dauerts nicht mehr lange, bis es "plopp" sagt.
und wann passiert das? bei vollem Druck natürlich!
Bei nem alten Kipper, der nur drei mal im Jahr aus der Ecke geholt wird um Dreck abzukippen...
...solange ich mich nicht unter den angekippten Kasten beuge - was solls.
Wenn ich mich am Schlauch befinde, ist der Schlauch drucklos.

Beim Frontlader bin ich da viel vorsichtiger.
Die Pressungen waren leicht am Schwitzen, da hab ich mir 4 neue Schläuche beim Schlauchlieferanten bestellt, eingebaut, Ruhe!
Wenn man Zeit hat, sind die echt nicht zu teuer.
Es ist nunmal so, das man sich unter die "schwebende Last" begeben muss - manchmal.
Und wenns nur ein 500kg BigBag mit Saatgut ist, der nun mal unten geöffnet werden muss.
Den hebt man auch nicht bis zum Anschlag hoch und arbeitet dann darunter bei 200 Bar im Schlauch.
Man lässt ihn zuvor einfach 1 cm wieder ab, da kann der Druck im Schlauch schon auf unter 100 bar gesenkt sein - macht auch was aus.

Werde nie vergessen, wie mein Vater vor vielen Jahren außen (!) am Schneidwerk was schweißen musste und mit dem Elektrodenhalter an die 6er Rohrleitung der Haspel gekommen ist - nur ein kurzer Blitz.
Das dauerte keine 2 Sekunden, da war die Haspel unten.
Unterschätzt diese Gefahren nicht! Es passiert eh schon viel zu viel.

Schläuche, die nahe am Körper vorbei gehen, kann man mit diesen "Strümpfen" sichern, oder ein Blech drüber etc.
Ein scharfer Hydrauliköl-Strahl ist ne gefährliche Sache, die noch mehr vernachlässigt wird, als platzende Schläuche.

Der Lange
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon langholzbauer » Fr Okt 09, 2020 21:06

Schön zusammengefasst!
Und wenn ich den alten Schlauch rechtzeitig ersetzen will, hab ich auch genug Zeit, ihn günstig einzukaufen.
Ist er geplatzt, muss es schnell gehen und wird meist neben dem teureren Schlauch auch mehr wertvolle Einsatzzeit verschwenden.
Vom Umweltschaden will ich nicht anfangen....
Deshalb finde ich den Faden gut.
Da kann sich jetzt am Ende der Saison jeder in Ruhe alles ansehen und vorausschauend instandsetzen!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon Redriver » Fr Okt 09, 2020 21:10

Hallo,
also das Thema mit den Hydraulikschläuchen kenne ich zu genüge, und auch das manche einfach nicht warhaben wollen das so ein Öleintritt ins Gewebe nicht ohne ist. Es ist einfach gesagt so das Gewebe welches mit Hydrauliköl durchdrungen ist nur durch herausschneiden zu entfernen ist. Es ist nicht möglich Ölverseuchtes Gewebe noch zu retten, wird das Gewebe nicht entfernt dann droht unausweichlich eine Blutvergiftung.
Also nehmt das nicht auf die leichte Schulter und wenn ein Hydraulikschlauch im Gefahrenbereich 50 Jahre alt dann ist das kein Luxus den mal zu tauschen.
Es geht hier ja auch nicht um große Summen sondern, um Gefahren und Unfallvermeidung. Wir hatten erst kürzlich im Betrieb wieder einen Fall da ist Wasser mit über 300 bar durch eine Hand geschossen. Da muss man jetzt auch sehen was daraus wird und hoffentlich bleibt die Hand. Das war einer der vorsichtigen Arbeiter der den Job schon Jahre macht, auch da passiert so was. Und mit Öl wäre die Hand warscheinlich schon ab.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon Englberger » Fr Okt 09, 2020 21:18

ICH BIN'S hat geschrieben:Hallo,


das Problem bei Hydraulikschläuche ist nicht so ganz einfach.

Die BG schreibt vor, alle 5 Jahre Schläuche erneuern.
95% der LaMa-Buden fertigen zwar Schläuche nach Wunsch, aber diese Schläuche sind wertlos, falls was passiert. Erstens hat da fast keiner eine fundierte Ausbildung zum Schläuche fertigen, zweitens sind die meisten Schläuche nicht mit Fertigungsdatum versehen, und keine von den LaMa-Buden prüft/kontrolliert den Zweck (Temperatur, Druck, Ölsorte usw) der Schläuche.
Außerdem sind Schläuche gesetzlich gesehen keine Ersatzteile, sondern Werkzeuge. Und hier gelten bei der Fertigung ganz andere Regel/Gesetze...
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MfG


Hallo ich bins,
weisst du ob das ne rein deutsche Regelung ist?
hier in F kann ich mir das nicht vorstellen, die Schläuche werden immer genutzt bis ein Defekt auftritt.
Aber wie wärs wenn ich die mit Schraubmaturen selber fertige,man könnte ein Datum einbrennen, bzw Schlauchtagebuch führen.
Gruss Christian
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon GüldnerG50 » Fr Okt 09, 2020 21:21

Hallo.

Ich habe inzwischen beruflich sehr viel mit Hydraulik und Schläuchen zu tun. Ehrlich gesagt, was die örtliche Werkstatt hier verkauft verwende ich nicht mehr, erstens von der Fertigung her und preislich absolut ne Frechheit. Habe von denen einige Schläuche die 2..3 Jahre alt sind und meine Maschinen stehten prinzipiell unter Dach und Frontlader z.B. ist unten. Da drückt es an fast allen an der Pressung die Pisse raus. Die fliegen alle der Reihe nach raus. Allgemein ist der Zustand der Hydraulikschläuche und Rohre in der Landwirtschaft sehr oft leider unter aller Sau. Mein Frontlader wird oft als Arbeitsbühne verwendet, der bekommt in paar Jahren wieder neue Schläche, so alle 6....8 Jahre ist das kein Luxus bei der Verwendung. Die Schläuche kosten ja auch nicht mehr die Welt, da ist oft das versaute Öl, wenns einen zerreißt teuerer als der Schlauch....
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon Südheidjer » Fr Okt 09, 2020 21:40

Paule1 hat geschrieben:Also bei meinem 45 er Güldner sind die beiden Hydraulikschläuche am Frontlader auch nach 52 Jahren Tip Top, was wurden da wohl für eine Qualität an Schläuchen verwendet :idea:

Also als ich meinen Eicher mit damals 54 Jahren auf dem Buckel, davon ca. 30 Jahre Arbeits-Pause, wieder Instand setzen habe lassen, meinte der Mechaniker, ein KFZ-Meister, daß die Hydraulik-Schläuche unverzüglich ins Niravana gehören, weil hart, porös, ne Scheuerstelle und was weiß ich. Er meinte auch, daß TÜVis das sehr gerne sehen, wenn bei sowas nicht gespart wird.
Auf seinen Tip hin habe ich die beiden Schläuche in der Kreisstadt beim örtlichen Hydraulik-Konfektionierer als Muster abgegeben und nächsten Tag die neuen Schläuche abholen können. Der dortige Mitarbeiter gab mir auch als Erinnerung die alten Schläuche mit....an dem einen war ein schönes Schild mit dem Baujahr des Schlauches.
Und ich war überrascht, wie günstig die neuen Schläuche waren.
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon Alla gut » Sa Okt 10, 2020 8:27

Das Wechseln der Schläuche nach 6 Jahren ist eine Empfehlung der BG ,nicht Vorschrift .
Habe mal in meine Umfeld geschaut wie lange Schläuche halten können .
Linde Stapler BR 352 ,Bj 98 .
Einer der beiden Schläuche zwischen Hydrostat und Radmotoren ist nach 21 Jahren und 22000 Betriebsstunden geplatzt .
Da sind wir in der Hochdruckliga unterwegs bis 400 bar .
Wenn man überlegt wie oft ein Stapler pro Betriebsstunde vor und zurückfährt kam da eine sehr hohe Zahl an Druck Impulsen raus .


Und beim Wechsel der Schläuche im Freien ,Sonnenschein und 35 Grad im Schatten war ich auch sehr impulsiv …... :mrgreen:
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon Paule1 » Sa Okt 10, 2020 8:36

Der Güldner ist immer noch mit Frontladerarbeit im Einsatz, z.B fährt er noch alle Silageballen vom Lageplatz in den Stall :idea:

Hat früher gesamtem Mist geladen und war ständig im Einsatz :idea: Ander Schlepper kommen und gehen, der Güldner bleibt :idea:

Unsere früheren CS 120 hatten ständig mit Überhitzten Hydraulikschläuchen Probleme :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Lasst es nicht soweit kommen!

Beitragvon JueLue » Sa Okt 10, 2020 8:57

Hängt halt auch extrem von den Einsatzbedingungen ab.
An unserem Feststoffdosierer haben die ersten 2 Sätze nur jeweils 1 Jahr gehalten (Hansaflex).

Die waren so montiert, dass die Sonne dran kam, und alle 20 Minuten läuft der Schubboden für 5 Minuten mit Druckspitzen von 120 bar.

Jetzt haben wir 400 bar Schläuche montiert, Sonnenschutzbleche angebaut und die Dinger sehen nach 3 Jahren noch aus wie neu.

Von daher glaube ich gerne, wenn man ein Gerät hat, dass 90% der Zeit im (dunklen) Schuppen steht und auch sonst keine Dauer/Spitzendrücke aushalten muss 30 Jahre Haltbarkeit kein Problem sind.

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