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Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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216 Beiträge • Seite 7 von 15 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 15
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Manfred » Fr Jan 08, 2021 15:22

Sich die Realität selbst derart schönreden zu können, ist auch eine Gnade.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Qtreiber » Fr Jan 08, 2021 15:25

Manfred hat geschrieben:Sich die Realität selbst derart schönreden zu können, ist auch eine Gnade.

:prost:
Qtreiber
 
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Pegasus_o » Fr Jan 08, 2021 15:27

Harry_Haller hat geschrieben:
Lenkfix hat geschrieben:Zum Thema "freiheitliche demokratische Grundordnung" und wie war das nochmal mit der Ministerpräsid.-Wahl in Thüringen, wer war da Lauthals voran, geht nicht/darf nicht, muss Neuwahl her ? Immer vor der Eigenen Türe kehren, siehe unsere Frau Doktor-Kanzlerin hat doch schon lange keine Wahl mehr gewonnen, wurde eigentlich klar abgewählt und konnte sich lediglich durch die "Gutmütigkeit" der zusammengewürfelten-Koalitionspartner ins Kanzleramt schwingen, Neuwahlen wollte Frau Murksel auf keinen Fall. Dazu lediglich m.M.


Gerade die Landtagswahl in Thüringen zeigt doch, dass die freiheitliche demokratische Grundordnung sich gegen ihre Feinde wehren kann und muss. So wurde immerhin verhindert, dass eine Partei, deren Landesvorsitzender ein faschistischer Demokratieverächter ist und sich mehr oder weniger offen gegen unsere Verfassung stellt, mit über Regierungspolitik entscheiden kann.


Das ist ein Beispiel für die Polarisierung.
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon elchtestversagt » Fr Jan 08, 2021 16:02

Mir macht am meisten Sorgen, das Minderheiten, die am lautesten schreien, mittlerweile das sagen haben.
Das kennen wir Landwirte doch zur Genüge.
Es gibt ganze Ministerien, die von NGOs unterlaufen sind.
Es gab mal eine Zeit, wo jeder das gemacht hat, was man für richtig hielt. Dann wurde gemeckert, und das wars. Mit der Evolution des Internets kommen die Moralapostel immer und immer mehr, man respektiert andere Meinungen nicht, denn es gibt nur schwarz und weiss, keine "Farbe" mehr.
Am besten sieht man das momentan am Genderwahn, der immer mehr um sich greift...
Und, um mal zurück zu kommen zu den USA, die hatten einen Präsidenten, der kurz und knapp gesagt hat, was er meint und was er denkt und was er zu tun gedenkt. In der Westlichen Welt haben wir "Blasenbewohner", oder Altdeutsch Politiker, die reden und reden und eigentlich nichts sagen, sich nicht festlegen und schon garnicht für irgendwas verantwortlich sein wollen.
Der letzte, der in der Art von Donald agierte, kam von der SPD und hat Deutschland zu dem gemacht, was es heute war. Er ist übers Ziel hinaus geschossen, er hat dafür bezahlt. Aber andere sonne sich in "Erfolge", mit denen man nichts zu tun hat.
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Harry_Haller » Fr Jan 08, 2021 16:07

Manfred hat geschrieben:Sich die Realität selbst derart schönreden zu können, ist auch eine Gnade.


Wie sieht denn deine Realität aus? Wirst du in deinem Alltag eingeschränkt oder bedroht?
Zuletzt geändert von Harry_Haller am Fr Jan 08, 2021 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Harry_Haller » Fr Jan 08, 2021 16:18

Pegasus_o hat geschrieben:
Harry_Haller hat geschrieben:
Lenkfix hat geschrieben:Zum Thema "freiheitliche demokratische Grundordnung" und wie war das nochmal mit der Ministerpräsid.-Wahl in Thüringen, wer war da Lauthals voran, geht nicht/darf nicht, muss Neuwahl her ? Immer vor der Eigenen Türe kehren, siehe unsere Frau Doktor-Kanzlerin hat doch schon lange keine Wahl mehr gewonnen, wurde eigentlich klar abgewählt und konnte sich lediglich durch die "Gutmütigkeit" der zusammengewürfelten-Koalitionspartner ins Kanzleramt schwingen, Neuwahlen wollte Frau Murksel auf keinen Fall. Dazu lediglich m.M.


Gerade die Landtagswahl in Thüringen zeigt doch, dass die freiheitliche demokratische Grundordnung sich gegen ihre Feinde wehren kann und muss. So wurde immerhin verhindert, dass eine Partei, deren Landesvorsitzender ein faschistischer Demokratieverächter ist und sich mehr oder weniger offen gegen unsere Verfassung stellt, mit über Regierungspolitik entscheiden kann.


Das ist ein Beispiel für die Polarisierung.


Touché. Ich hatte die Hoffnung, dass mittlerweile zumindest beim Herrn Hoecke ein ein Stück weit Konsens herrscht. Was der Mann von unserer pluralistischen Gesellschaft hält, ist ja nun ausreichend dokumentiert.
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Manfred » Fr Jan 08, 2021 16:39

Ich leben in einem Staat, der mit ca. 6 Billionen Euro verschuldet ist. Eine Schuldenlast, die nie mehr abgetragen, sondern nur noch durch Inflation oder Streichung zu Lasten seiner Bürger entwertet werden kann.
Ein Staat, dessen Wirtschaft in den letzten 20 Jahren fast in allen Bereichen den Anschluss an die Hochtechnologie verloren hat und der damit seine bisherige wirtschaftliche Existenzgrundlage, durch Technologieführerschaft Preissetzer statt Preisnehmer zu sein, zu verlieren droht.
Ein Staat, indem junge Leistungsträger mit teils über 75% Umverteilungsquote belastet werden, während internationale Konzerne ihre hier erzielten Gewinne fast steuerfrei ins Ausland schaffen können, und so die wirtschaftliche Basis des mittelständischen Handels zerstört wird.
Ein Saat, der seine noch verbliebene industrielle Realwirtschaft durch einen katastrophalen Alleingang bei der Energiepolitik stranguliert und sie zur Abwanderung ins Ausland zwingt.
Ein Staat, in dem heute schon 1/3 der Bevölkerung vor Ende des Monats kein Geld mehr in der Tasche hat.
Ein Staat, in dem der größte Teil der Bevölkerung der Ballungsräume ohne zu erben keine Chance mehr hat, je Wohneigentum zu erwirtschaften.
Ein Staat, in dem ca. 1/3 aller noch vorhanden Arbeitsplätze reine Bullshitjobs sind, die durch Transferleitungen finanziert werden, aber nichts zur Realwirtschaft beitragen.
Ein Staat, in dem die Regierung seit Jahrzehnten kein einziges der großen Probleme mehr gelöst hat, sondern nur noch Mikromanagement und Bürokratieaufbau betreibt.
Ein Saat, dessen öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem Selbstbedienungsladen für Funktionäre geworden ist, der brav der Regierung in den Hintern kriecht, weil er so immer noch mehr Geld zur Umverteilung erhält, statt seriösen Journalismus zu betrieben und die Probleme und mögliche Lösungswege aus unterschiedlichsten Perspektiven sachlich zu durchleuchten und der Politik genauestens auf die Finger zu schauen.
Ein Staat, dessen verfassungsgemäß angedachte Gewaltenteilung inzwischen praktisch vollständig ausgehebelt ist, dadurch, dass die Exekutive die EU-Legislative stellt, die Staatsanwaltschaften ihr zur Weisung unterstellt sind und die 4. Macht, der Journalismus, an ihrem Geldtropf oder an den Geldtropfen ihrer Sponsoren hängt.
Ein Staat, der trotz seiner Geschichte wieder überall auf der Erde Krieg führt, fragwürdigste Regime stützt und sein Wort bricht.
Ein failed state mit richtig beschissener Zukunftsperspektive.

Was du schreibst, erinnert mich an den Cartoon von der sinkenden Titanic, wo ein paar Leute mit Sektgläsern auf dem in den Luft ragenden Heck stehen und sich zurufen: Wenn dieses Schiff doch angeblich sinkt, wieso geht es für uns immer weiter nach oben?
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon T5060 » Fr Jan 08, 2021 16:49

Kapitol geräumt, Trump geht freiwillig, Thema erledigt
Als Blaupause ist die Aktion auch nicht zu verwenden
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Isarland » Fr Jan 08, 2021 16:56

Manfred hat geschrieben:Ich leben in einem Staat, der mit ca. 6 Billionen Euro verschuldet ist. Eine Schuldenlast, die nie mehr abgetragen, sondern nur noch durch Inflation oder Streichung zu Lasten seiner Bürger entwertet werden kann.
Ein Staat, dessen Wirtschaft in den letzten 20 Jahren fast in allen Bereichen den Anschluss an die Hochtechnologie verloren hat und der damit seine bisherige wirtschaftliche Existenzgrundlage, durch Technologieführerschaft Preissetzer statt Preisnehmer zu sein, zu verlieren droht.
Ein Staat, indem junge Leistungsträger mit teils über 75% Umverteilungsquote belastet werden, während internationale Konzerne ihre hier erzielten Gewinne fast steuerfrei ins Ausland schaffen können, und so die wirtschaftliche Basis des mittelständischen Handels zerstört wird.
Ein Saat, der seine noch verbliebene industrielle Realwirtschaft durch einen katastrophalen Alleingang bei der Energiepolitik stranguliert und sie zur Abwanderung ins Ausland zwingt.
Ein Staat, in dem heute schon 1/3 der Bevölkerung vor Ende des Monats kein Geld mehr in der Tasche hat.
Ein Staat, in dem der größte Teil der Bevölkerung der Ballungsräume ohne zu erben keine Chance mehr hat, je Wohneigentum zu erwirtschaften.
Ein Staat, in dem ca. 1/3 aller noch vorhanden Arbeitsplätze reine Bullshitjobs sind, die durch Transferleitungen finanziert werden, aber nichts zur Realwirtschaft beitragen.
Ein Staat, in dem die Regierung seit Jahrzehnten kein einziges der großen Probleme mehr gelöst hat, sondern nur noch Mikromanagement und Bürokratieaufbau betreibt.
Ein Saat, dessen öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem Selbstbedienungsladen für Funktionäre geworden ist, der brav der Regierung in den Hintern kriecht, weil er so immer noch mehr Geld zur Umverteilung erhält, statt seriösen Journalismus zu betrieben und die Probleme und mögliche Lösungswege aus unterschiedlichsten Perspektiven sachlich zu durchleuchten und der Politik genauestens auf die Finger zu schauen.
Ein Staat, dessen verfassungsgemäß angedachte Gewaltenteilung inzwischen praktisch vollständig ausgehebelt ist, dadurch, dass die Exekutive die EU-Legislative stellt, die Staatsanwaltschaften ihr zur Weisung unterstellt sind und die 4. Macht, der Journalismus, an ihrem Geldtropf oder an den Geldtropfen ihrer Sponsoren hängt.
Ein Staat, der trotz seiner Geschichte wieder überall auf der Erde Krieg führt, fragwürdigste Regime stützt und sein Wort bricht.
Ein failed state mit richtig beschissener Zukunftsperspektive.

Was du schreibst, erinnert mich an den Cartoon von der sinkenden Titanic, wo ein paar Leute mit Sektgläsern auf dem in den Luft ragenden Heck stehen und sich zurufen: Wenn dieses Schiff doch angeblich sinkt, wieso geht es für uns immer weiter nach oben?

:!: :!: :!: :!: :!:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon anhilde » Fr Jan 08, 2021 17:09

Manfred hat geschrieben:Ich leben in einem Staat, der mit ca. 6 Billionen Euro verschuldet ist. Eine Schuldenlast, die nie mehr abgetragen, sondern nur noch durch Inflation oder Streichung zu Lasten seiner Bürger entwertet werden kann.
Ein Staat, dessen Wirtschaft in den letzten 20 Jahren fast in allen Bereichen den Anschluss an die Hochtechnologie verloren hat und der damit seine bisherige wirtschaftliche Existenzgrundlage, durch Technologieführerschaft Preissetzer statt Preisnehmer zu sein, zu verlieren droht.
Ein Staat, indem junge Leistungsträger mit teils über 75% Umverteilungsquote belastet werden, während internationale Konzerne ihre hier erzielten Gewinne fast steuerfrei ins Ausland schaffen können, und so die wirtschaftliche Basis des mittelständischen Handels zerstört wird.
Ein Saat, der seine noch verbliebene industrielle Realwirtschaft durch einen katastrophalen Alleingang bei der Energiepolitik stranguliert und sie zur Abwanderung ins Ausland zwingt.
Ein Staat, in dem heute schon 1/3 der Bevölkerung vor Ende des Monats kein Geld mehr in der Tasche hat.
Ein Staat, in dem der größte Teil der Bevölkerung der Ballungsräume ohne zu erben keine Chance mehr hat, je Wohneigentum zu erwirtschaften.
Ein Staat, in dem ca. 1/3 aller noch vorhanden Arbeitsplätze reine Bullshitjobs sind, die durch Transferleitungen finanziert werden, aber nichts zur Realwirtschaft beitragen.
Ein Staat, in dem die Regierung seit Jahrzehnten kein einziges der großen Probleme mehr gelöst hat, sondern nur noch Mikromanagement und Bürokratieaufbau betreibt.
Ein Saat, dessen öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem Selbstbedienungsladen für Funktionäre geworden ist, der brav der Regierung in den Hintern kriecht, weil er so immer noch mehr Geld zur Umverteilung erhält, statt seriösen Journalismus zu betrieben und die Probleme und mögliche Lösungswege aus unterschiedlichsten Perspektiven sachlich zu durchleuchten und der Politik genauestens auf die Finger zu schauen.
Ein Staat, dessen verfassungsgemäß angedachte Gewaltenteilung inzwischen praktisch vollständig ausgehebelt ist, dadurch, dass die Exekutive die EU-Legislative stellt, die Staatsanwaltschaften ihr zur Weisung unterstellt sind und die 4. Macht, der Journalismus, an ihrem Geldtropf oder an den Geldtropfen ihrer Sponsoren hängt.
Ein Staat, der trotz seiner Geschichte wieder überall auf der Erde Krieg führt, fragwürdigste Regime stützt und sein Wort bricht.
Ein failed state mit richtig beschissener Zukunftsperspektive.

Was du schreibst, erinnert mich an den Cartoon von der sinkenden Titanic, wo ein paar Leute mit Sektgläsern auf dem in den Luft ragenden Heck stehen und sich zurufen: Wenn dieses Schiff doch angeblich sinkt, wieso geht es für uns immer weiter nach oben?


Sehr schöne Zusammenfassung, danke. Die meisten wollen vieles davon nicht sehen/wahrhaben.
anhilde
 
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Grimli » Fr Jan 08, 2021 17:12

meyenburg1975 hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:Seht euch doch mal diese ganzen Umfragen zu Corona an, gestern waren (angeblich) über 80% der Deutschen für die verschärften Massnahmen, sogar 40% wünschen sich noch striktere Auswirkungen...Wenn man sich so unter dem MSM umsieht, dann haben alle nur noch Verachtung. Vor allen Dingen Eltern von Schulpflichtigen, unter 14 Jahre alten Kindern. Aber was will man machen, wenn in unserer Wohlfühloase namens Bundestag kaum einer Kinder hat, sondern nur noch Lebenspartner....


Unsere Begeisterung und im Grunde die aller unserer Bekannten hält sich übelst in Grenzen über das kommende Homeschooling. Es wird ohne Zweifel wieder extrem Zeit- und Nervenraubend werden. Und das bei der Aussicht, dass es durchgehend bis Ostern gehen könnte.
Den Eltern sollte man pro Kind und Tag 100€ Entschädigung zahlen, aber TUI und Lufthansa haben es ja nötiger.

Würde mich mal interessieren, ob hier noch jemand Kinder im entsprechenden Alter hat?


In den USA hat sich als die Pleite waren (oder besser gesagt die Privaten Banken Pleite waren) die Private Firma Fed dazu verpflichtet diese Leistung dem amerikanischen Volk zu leisten. Sprich die FED ist verpflichtet Geld für einen geregelten Schulunterricht und intakte Autobahnen zu drucken !
Wenn du diese Leistung für die Erziehung deiner Kinder übernimmst steht dir im Prinzip genau diese Entschädigung von 100 € am Tag (Plus Minus je nach Lohnanspruch) zu ! Und zwar in Form von frisch gedrucktem Zentralbankgeld (die EZB und Bundesbanken usw... gehören ja auch zu dem Verein)!
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Re: Läuft schon der Brennpunkt zu den USA...

Beitragvon Harry_Haller » Fr Jan 08, 2021 17:16

Manfred hat geschrieben:Ich leben in einem Staat, der mit ca. 6 Billionen Euro verschuldet ist. Eine Schuldenlast, die nie mehr abgetragen, sondern nur noch durch Inflation oder Streichung zu Lasten seiner Bürger entwertet werden kann.
Ein Staat, dessen Wirtschaft in den letzten 20 Jahren fast in allen Bereichen den Anschluss an die Hochtechnologie verloren hat und der damit seine bisherige wirtschaftliche Existenzgrundlage, durch Technologieführerschaft Preissetzer statt Preisnehmer zu sein, zu verlieren droht.
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Ein Staat, in dem heute schon 1/3 der Bevölkerung vor Ende des Monats kein Geld mehr in der Tasche hat.
Ein Staat, in dem der größte Teil der Bevölkerung der Ballungsräume ohne zu erben keine Chance mehr hat, je Wohneigentum zu erwirtschaften.
Ein Staat, in dem ca. 1/3 aller noch vorhanden Arbeitsplätze reine Bullshitjobs sind, die durch Transferleitungen finanziert werden, aber nichts zur Realwirtschaft beitragen.
Ein Staat, in dem die Regierung seit Jahrzehnten kein einziges der großen Probleme mehr gelöst hat, sondern nur noch Mikromanagement und Bürokratieaufbau betreibt.
Ein Saat, dessen öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem Selbstbedienungsladen für Funktionäre geworden ist, der brav der Regierung in den Hintern kriecht, weil er so immer noch mehr Geld zur Umverteilung erhält, statt seriösen Journalismus zu betrieben und die Probleme und mögliche Lösungswege aus unterschiedlichsten Perspektiven sachlich zu durchleuchten und der Politik genauestens auf die Finger zu schauen.
Ein Staat, dessen verfassungsgemäß angedachte Gewaltenteilung inzwischen praktisch vollständig ausgehebelt ist, dadurch, dass die Exekutive die EU-Legislative stellt, die Staatsanwaltschaften ihr zur Weisung unterstellt sind und die 4. Macht, der Journalismus, an ihrem Geldtropf oder an den Geldtropfen ihrer Sponsoren hängt.
Ein Staat, der trotz seiner Geschichte wieder überall auf der Erde Krieg führt, fragwürdigste Regime stützt und sein Wort bricht.
Ein failed state mit richtig beschissener Zukunftsperspektive.

Was du schreibst, erinnert mich an den Cartoon von der sinkenden Titanic, wo ein paar Leute mit Sektgläsern auf dem in den Luft ragenden Heck stehen und sich zurufen: Wenn dieses Schiff doch angeblich sinkt, wieso geht es für uns immer weiter nach oben?


@Manfred Wir liegen zu einem großen Teil gar nicht so weit auseinander! Ich sehe die Probleme durchaus und bin weit von dem Gefühl entfernt, dass es gerade immer weiter nach oben geht.

Ich habe lediglich den Versuch gewagt, mal aufzuzeigen, dass es uns doch so schlecht nicht geht - wie es so manche laute Minderheiten herausbrüllen. Es gibt doch noch immer sehr viele positive Seiten in unserem persönlichen Leben hier in Deutschland!

Damit das so bleibt bzw. es besser wird müssen Lösungen für die von dir angesprochenen Probleme her. Ich habe auch kein Patentrezept. Und das alles bereitet mir durchaus Sorgen.

Gleichzeitig bin ich aber davon überzeugt, dass unser politisches bzw. gesellschaftliches System da Lösungen finden kann. Mir fällt keines ein, dass es nachhaltig besser machen kann.

Allerdings gebe ich genauso zu: Bei dem momentanen Personal der Parteienlandschaft bin ich auch skeptisch. Leider.
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