Hallo
immer wieder tauchen hier Themen auf, wie die Milchlüge, Veganer, Anti-Fleisch-Kampagnen und die Vermutung, dass die Leute einfach zu dumm sind. Kuhmilch ist gesundheitsschädlich, Nutztierhaltung ist Tierquälerei, Landwirtschaft macht den Boden kaputt, …............. Jedes Mal gibt es Leute, die vor Wut schäumend Beiträge schreiben, und jedes Mal läuft die Diskussion aus dem Ruder bis man bei Leiharbeit, Autoproduktion und Politikerschelte angelangt ist.
Deshalb hier noch mal in einem eigenen Thema: Lebensmittelimitate und die Marketingstrategie der Industrie.
Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht (außer einigen alten Foristen wie Shierling, Cairon, Schimmel, H.B., Brittamaus, .…........) über den "zufälligen" zeitlichen Zusammenhang zwischen der Kampagne gegen KUHmilch und dem In-Verkehr-bringen von Milchersatzprodukten (siehe Kindermilch)?
Merkwürdig, gell?
Für mich sieht das so aus, als ob da eine sehr geschickte Lobbyarbeit und professionelle Medienkampagne am Laufen ist. Bestimmte Gruppen, internationale food-Konzerne (ich spreche mit Absicht von Futtermittel-/Nährmittelkonzernen und nicht von Lebensmittelherstellern), wollen neue Ersatzprodukte, Imitate (Analog-Produkte) auf den Markt bringen, mit denen viel mehr Gewinn gemacht werden kann. Die Leute, die da in Talkshows auftreten, Reportagen und "Dokumentationen" publizieren, sind Teil einer sehr schlauen Marketingkampagne.
Und einige Bauern fallen darauf herein und schimpfen auf die "Dumpfbacken", eine Reaktion, die von den Initiatoren so eingeplant ist und auch provoziert wurde. Die Vertreter der Anti-Milch-, Anti-Fleisch-, Anti-Sonstwas-Kampagne sind nicht dumm, sondern hochintelligent und promoten ganz geschickt die Ersatzprodukte, indem die Naturprodukte als gesundheitsschädlich dargestellt werden. Je mehr "die Bauern" gegen die Verdummung mit Schaum vor dem Mund agieren, umso mehr bleibt bei der Zielgruppe der Eindruck, "dass da doch was dran ist".
Ziel der Industrie: Nebenprodukte, Abfälle, oder auch billige Grundstoffe so prozessieren, das sie zur Verfütterung an die Masse geeignet sind. Traditionelle Landwirtschaft und Bauern stören da nur. Seit 40 Jahren sehe ich immer wieder Meldungen, dass sich die Forschung mit der Produktion von Lebensmittel- Ersatzprodukten beschäftigt und dass nur mit diese Ersatzprodukten die wachsende Menschheit ernährt werden kann.. Jetzt scheint die industrielle Forschung einige Ziele erreicht zu haben: Überall im Handel tauchen Lebensmittelimitate auf. Und wie man den minderwertigen billigen Ersatz vermarktet, können wir aus der Geschichte der Butterersatzstoffe sehen.
Margarine: Zunächst erfunden, um für die französische Armee einen billigen, haltbaren, Butterersatz zu haben. Schmeckte angeblich grässlich, wurde aber immer mehr verfeinert, erst als billiger und guter Ersatz beworben (in den 60er Jahren war es die gute RAMA), dann kam man auf die Idee, Margarine als gesundheitsfördernd darzustellen und es gab die „Butterlüge“
Hört sich nach Verschwörungstheorie an, ist aber bei Licht besehen logisch. Auch ich hab anfangs geglaubt, dass da nur einige "Spinner", Vegieapostel, Tieraktivisten, medial hochgepuscht werden. Schließlich ist ja Sommerloch. Wieder mal eine Mediensau durchs Dorf treiben, das war mein erster Eindruck.
Warum gibt es Aktionen gegen Tierleder und Pelze? Sogar Wolle ist schon bäh, weil die armen Schafe beim Scheren gequält werden.
GESCHREDDERTE COLA-PLASTIK-FLASCHEN (Mikrofaser)SIND VIEL BILLIGER und es ist daran mehr zu verdienen
Gruß
